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DP-100 + PL-200: Azure ML und Power Platform – Kurs

Doppelzertifizierungsprogramm für Azure Data Science (DP-100) und Power Platform-Entwicklung (PL-200) — ML-Modelle aus Azure direkt in Power Apps und Dataverse-Lösungen integrieren.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Das Vollzeitprogramm ist auf mehr als einen Monat bis zu drei Monate ausgelegt. Beide Zertifizierungspfade — DP-100 für Azure ML und PL-200 für Power Platform — erfordern inhaltliche Tiefe; das Vollzeitformat ermöglicht die nötige Intensität. Die genaue Dauer wird individuell nach Modulauswahl… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Die Weiterbildung bereitet auf die offiziellen Microsoft-Prüfungen DP-100 (Designing and Implementing a Data Science Solution on Azure) und PL-200 (Microsoft Power Platform Functional Consultant) vor. Beide Prüfungen werden separat bei einem akkreditierten Microsoft-Testcenter abgelegt. Nach… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für den DP-100-Block werden Python-Grundkenntnisse und ein konzeptionelles Verständnis von Machine Learning vorausgesetzt. Azure-Grundlagenkenntnisse (Dienste, Ressourcengruppen, Grundlagen von IAM) sind für beide Teile hilfreich. Für den PL-200-Teil empfehlen sich Erfahrungen mit der Power… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

In diesem Programm werden zwei Microsoft-Zertifizierungspfade gebündelt, die in modernen datengetriebenen Organisationen zunehmend zusammenwachsen: Die DP-100 befähigt zur Entwicklung und Operationalisierung von Machine-Learning-Modellen auf Azure, während die PL-200 den Fokus auf Power Platform-Entwicklung legt — also auf die Gestaltung von Power Apps, Power Automate-Workflows und Dataverse-Lösungen. Die Verbindung beider Kompetenzfelder erlaubt es, ML-Ergebnisse aus Azure direkt in nutzerfreundliche Power Platform-Anwendungen zu integrieren und so den Weg von der Datenwissenschaft zur produktiven Geschäftsanwendung vollständig abzudecken. Das Programm findet im Vollzeitformat als virtueller Live-Unterricht statt.

Was lernst du in diesem Kurs?

DP-100 — Arbeitsbereiche, Daten und Compute in Azure ML Der erste Block befasst sich mit dem Aufbau von Azure ML-Umgebungen. Teilnehmende lernen, Arbeitsbereiche einzurichten, Datenspeicher zu verknüpfen und Compute-Infrastruktur für Training und Inferenz zu konfigurieren. Besonderes Augenmerk liegt auf Datenregistrierung und Versionierung als Basis für reproduzierbare Experimente.

  • Azure ML-Arbeitsbereiche und Konfigurationsgrundlagen
  • Datenspeicher-Verbindungen: Azure Blob, Data Lake, Azure SQL
  • Dataset-Registrierung und Versionierung im ML-Kontext
  • Compute-Instanzen für interaktive Entwicklung, Cluster für paralleles Training
  • Umgebungsmanagement: Docker-Container und Conda-Konfigurationen für reproduzierbare Läufe

DP-100 — Modellentwicklung, AutoML und Experiment-Tracking Im zweiten Block wird der ML-Entwicklungszyklus von der explorativen Datenanalyse bis zum trainierten und bewerteten Modell durchlaufen. AutoML erleichtert die Modellauswahl erheblich und wird besonders für strukturierte Tabellendaten eingesetzt, wie sie typischerweise in Power Platform-Szenarien vorliegen.

  • Datenvorbereitung und Feature Engineering mit Python (scikit-learn, pandas)
  • Training von Klassifikations-, Regressions- und Zeitreihenmodellen
  • AutoML-Konfiguration und Ergebnisinterpretation
  • Experiment-Tracking und Hyperparameter-Logging mit MLflow
  • Modell-Bewertungsmetriken und Auswahl des besten Modells

DP-100 — Deployment und Betrieb Der dritte DP-100-Block überführt entwickelte Modelle in produktionsfähige Endpunkte. Für die spätere Power Platform-Integration ist das Deployment als REST-Endpunkt zentral — dieser Schritt macht ML-Vorhersagen für Power Apps und Power Automate zugänglich.

  • Modellregistrierung und Versionsverwaltung im Model Registry
  • Deployment als Managed Online Endpoint: Authentifizierung und REST-Interface
  • Batch-Endpunkte für die Verarbeitung größerer Datenmengen
  • Monitoring: Datendrift, Endpunktleistung, Alerting
  • Troubleshooting bei Deployment-Problemen und Modell-Updates

PL-200 — Power Platform Entwicklung: Power Apps und Dataverse Der erste PL-200-Block führt in die Entwicklungsumgebung der Power Platform ein. Dataverse als zugrunde liegendes Datenmodell wird eingehend behandelt — Tabellen, Spalten, Beziehungen und Sicherheitsrollen bilden die Grundlage für alle darauf aufbauenden Apps und Flows.

  • Datenmodellierung in Microsoft Dataverse: Tabellen, Spalten, Beziehungen, Auswahlwerte
  • Power Apps canvas Apps: Layout, Datenquellen, Formeln und Benutzerinteraktion
  • Modellgesteuerte Apps: Views, Formulare, Geschäftsregeln und Prozessabläufe
  • Sicherheitsrollen und Teams in Dataverse konfigurieren
  • Solution-Management: Export, Import und ALM-Grundlagen in Power Platform

PL-200 — Power Automate und Prozessautomatisierung

  • Erstellen von Cloud Flows: Trigger, Aktionen, Bedingungen und Schleifen
  • Geschäftsprozessflows für strukturierte Abläufe in modellgesteuerten Apps
  • Fehlerbehandlung und Monitoring in Power Automate
  • Power Automate mit Dataverse, SharePoint und Microsoft 365 verbinden
  • Genehmigungsworkflows und Benachrichtigungsmechanismen

Praxisblock — Azure ML + Power Platform: Integration und End-to-End-Szenarien

  • Azure ML Online Endpoint über Custom Connector in Power Automate einbinden
  • ML-Vorhersagen in Power Apps anzeigen: Echtzeit-Scoring-Szenarien
  • AI Builder und eigene Azure ML-Modelle kombinieren: Unterschiede und Einsatzszenarien
  • Dataverse-Tabellen als Datenquelle für ML-Training in Azure vorbereiten
  • ML-Batch-Ergebnisse automatisiert in Dataverse-Tabellen schreiben
  • Power Apps als Frontend für Azure ML-gestützte Entscheidungsunterstützung entwickeln
  • Zugriffssteuerung koordinieren: Azure Service Principal und Power Platform-Sicherheitsrollen
  • Lösungsarchitekturen für datengetriebene Apps: ML-Backend, Power-Platform-Frontend
  • Troubleshooting von Custom Connectors und API-Verbindungen zu Azure ML
  • Datenpipelines: Von der Datenerfassung in Power Apps über Dataverse zu Azure ML und zurück
  • Fallstudien: Prädiktive Apps für Wartungsplanung, Vertriebsprognose, Kundensegmentierung
  • Skalierungs- und Governance-Konzepte für Power Platform-ML-Lösungen im Unternehmenskontext

Das Programm schließt mit integrativen Übungsszenarien, die den gesamten Kreislauf von der Datenwissenschaft bis zur Endanwendung durchlaufen — und vermittelt so nicht nur Prüfungswissen, sondern anwendbares Architekturverständnis.

Lernziele:

  • Azure ML-Arbeitsbereiche aufsetzen, Compute-Ressourcen konfigurieren und Datenspeicher verwalten
  • Maschinelle Lernmodelle mit Python und Azure ML SDK trainieren und optimieren
  • AutoML für klassifikatorische und prädiktive Aufgaben auf tabellarischen Daten einsetzen
  • Azure ML-Pipelines aufbauen, Experimente mit MLflow nachverfolgen und Modelle versionieren
  • ML-Modelle als verwaltete Endpunkte deployen und in produktiven Umgebungen überwachen
  • Power Apps canvas und modellgesteuerte Apps entwickeln und konfigurieren
  • Dataverse-Datenmodelle entwerfen, Tabellen strukturieren und Beziehungen abbilden
  • Power Automate-Workflows für Geschäftsprozessautomatisierung erstellen
  • Sicherheitskonzepte in Power Platform umsetzen: Rollen, Teams, Zugriffsebenen
  • Azure ML-Endpunkte über Power Automate und Custom Connectors in Power Apps einbinden
  • AI Builder-Funktionen der Power Platform mit eigenen Azure ML-Modellen kombinieren

Für wen ist der Kurs geeignet?

Das Programm richtet sich an Fachkräfte, die an der Schnittstelle von Data Science und Low-Code-Applikationsentwicklung arbeiten oder arbeiten möchten.

  • Data Scientists und ML-Engineers, die ihre Modelle in Power Platform-Lösungen integrieren
  • Power Platform-Entwickler, die ihr Profil um Azure ML-Kompetenz erweitern
  • Functional Consultants und Geschäftsprozessberater, die datengetriebene Apps konzipieren
  • Softwareentwickler, die Microsoft-Ökosystem-Lösungen mit ML-Funktionen anreichern
  • Personen, die eine Karriere als Microsoft-zertifizierter Lösungsarchitekt im Power Platform-ML-Umfeld anstreben
Voraussetzungen:

Für den DP-100-Block werden Python-Grundkenntnisse und ein konzeptionelles Verständnis von Machine Learning vorausgesetzt. Azure-Grundlagenkenntnisse (Dienste, Ressourcengruppen, Grundlagen von IAM) sind für beide Teile hilfreich. Für den PL-200-Teil empfehlen sich Erfahrungen mit der Power Platform (Power Apps, Power Automate) oder vergleichbaren Low-Code-Umgebungen sowie ein Grundverständnis relationaler Datenmodelle. Vorkenntnisse in Dataverse erleichtern den Einstieg, sind aber nicht zwingend erforderlich.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Das Programm verbindet theoretische Erläuterungen im Live-Unterricht mit praktischen Laborphasen in Azure- und Power-Platform-Umgebungen. Dozentinnen und Dozenten begleiten die Teilnehmenden durch Übungsaufgaben, die reale Integrationsszenarien beider Zertifizierungen nachbilden. Fallstudienarbeit vertieft das Verständnis für anwendungsnahe Architekturen. Das virtuelle Klassenzimmer ermöglicht vollwertige Interaktion — Homeoffice-Teilnahme ist vorgesehen.

Das Vollzeitprogramm ist auf mehr als einen Monat bis zu drei Monate ausgelegt. Beide Zertifizierungspfade — DP-100 für Azure ML und PL-200 für Power Platform — erfordern inhaltliche Tiefe; das Vollzeitformat ermöglicht die nötige Intensität. Die genaue Dauer wird individuell nach Modulauswahl festgelegt.

Die Weiterbildung bereitet auf die offiziellen Microsoft-Prüfungen DP-100 (Designing and Implementing a Data Science Solution on Azure) und PL-200 (Microsoft Power Platform Functional Consultant) vor. Beide Prüfungen werden separat bei einem akkreditierten Microsoft-Testcenter abgelegt. Nach Bestehen erhält man die Microsoft-Zertifikate „Azure Data Scientist Associate" und „Power Platform Functional Consultant Associate". Zusätzlich stellt der Kursanbieter eine trägerinterne Teilnahmebescheinigung aus.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Die Power Platform hat sich in vielen Unternehmen als schnelles und zugängliches Werkzeug für Prozessautomatisierung und App-Entwicklung etabliert — aber ihre Möglichkeiten werden erst dann voll ausgeschöpft, wenn ML-Modelle aus Azure als Backend verfügbar sind. Umgekehrt sind Data Scientists oft auf Entwicklungspartner angewiesen, wenn sie ihre Modelle in Endanwendungen einbetten wollen. Diese Lücke zu schließen ist der konkrete Nutzen dieses Programms. Wer DP-100 und PL-200 kombiniert beherrscht, kann durchgehende Lösungsarchitekturen entwickeln: Daten werden über Power Apps erfasst, in Dataverse gespeichert, in Azure ML verarbeitet, und die Ergebnisse fließen zurück in die Power Platform für den Endnutzer. Dieser End-to-End-Ansatz ist in mittelständischen Unternehmen ohne große IT-Abteilungen besonders gefragt. Für Karrieren als Microsoft Solution Architect, Power Platform Lead oder ML-Integrationsspezialist bietet diese Doppelzertifizierung eine handfeste Qualifikationsbasis. Microsoft-Partnerbetriebe und Unternehmensberatungen mit Microsoft-Schwerpunkt suchen aktiv nach Fachkräften, die beide Seiten des Ökosystems kennen — und können diese selten finden.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Azure Data Scientist
  • Power Platform Developer
  • Microsoft Solution Architect
  • ML-Integrationsberater
  • Business Intelligence Developer

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was verbindet DP-100 und PL-200 inhaltlich?

Azure ML-Modelle können über REST-Endpunkte als Custom Connector in Power Automate eingebunden werden — so fließen Vorhersagen direkt in Power Apps-Oberflächen. Dataverse dient dabei als gemeinsame Datenbasis zwischen Power Platform und Azure ML-Training.

Brauche ich Programmierkenntnisse für den PL-200-Teil?

Der PL-200-Teil setzt auf Low-Code-Entwicklung — tiefe Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Grundverständnis von Datenmodellen und Prozesslogik ist hilfreich. Der DP-100-Teil erfordert Python-Grundkenntnisse.

Werden reale Integrationsszenarien geübt?

Ja. Im Praxisblock werden vollständige End-to-End-Architekturen aufgebaut: von der Dateneingabe in Power Apps über Dataverse-Speicherung und Azure ML-Verarbeitung bis zum Zurückschreiben von Vorhersagen in die Anwendung.

Wie werden die Prüfungen abgelegt?

DP-100 und PL-200 sind separate Prüfungen bei einem akkreditierten Microsoft-Testcenter. Beide werden eigenständig gebucht und können in beliebiger Reihenfolge abgelegt werden; der Kurs bereitet auf beide vor.

Für welche Unternehmensgrößen ist das Profil besonders relevant?

Besonders in mittelständischen Unternehmen ohne große IT-Abteilungen sind Fachkräfte gefragt, die sowohl ML-Backend als auch Power Platform-Frontend eigenständig verantworten. Auch Microsoft-Partnerbetriebe suchen aktiv nach diesem Schnittstellenprofil.