Projekt- & Qualitätsmanagement
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PMP-Zertifizierung & Microsoft Teams Kurs

Vorbereitung auf die PMP-Zertifizierung des PMI kombiniert mit einer praxisnahen Einführung in Microsoft Teams als Kollaborationsplattform für modernes Projektmanagement.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs ist im Vollzeitformat ausgelegt und deckt die 35 Contact Hours ab, die PMI als Zulassungsvoraussetzung für die PMP-Prüfung fordert. Die genaue Gesamtdauer hängt vom Umfang der gewählten Modulkombination ab. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Das Kursziel ist die Vorbereitung auf die offizielle PMP-Prüfung des Project Management Institute (PMI). Die Prüfung wird separat bei einem autorisierten PMI-Testcenter beantragt und abgelegt. Nach Abschluss des Kurses wird eine Lehrgangsbescheinigung ausgestellt, die als Nachweis der geforderten… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
PMI verlangt für die PMP-Zulassung eine bestimmte Anzahl an Projektstunden in Führungsfunktion sowie mindestens 35 Stunden PM-Ausbildung (Contact Hours), die dieser Kurs erfüllen kann. Die genauen Zulassungsvoraussetzungen von PMI (Ausbildungsabschluss, nachgewiesene Projekterfahrung) sollten vor… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Der Project Management Professional (PMP) zählt zu den renommiertesten Zertifizierungen im Projektmanagement weltweit. Er wird vom Project Management Institute (PMI) vergeben und gilt als Beleg dafür, dass eine Fachkraft Projekte in prädiktiven, hybriden und agilen Umgebungen erfolgreich leiten kann. Diese Weiterbildung bereitet systematisch auf die PMP-Prüfung vor und schließt eine praxisnahe Einführung in Microsoft Teams als zentrale Kollaborationsplattform ein — denn moderne Projektarbeit findet nicht mehr nur im Projektraum statt, sondern verteilt über Teams-Kanäle, virtuelle Meetings und gemeinsam bearbeitete Dokumente.

Was lernst du in diesem Kurs?

Projektinitiierung und Stakeholder-Management Bevor ein Projekt in die Planung geht, müssen Ziele, Rahmen und beteiligte Personengruppen klar definiert sein. In diesem Block lernen die Teilnehmenden, wie Projektaufträge entstehen, wie Sponsoren und Stakeholder identifiziert werden und welche Managementinstrumente PMI hierfür vorschreibt.

  • Projektcharta entwickeln: Inhalte, Aufbau, Genehmigungsprozess
  • Stakeholder-Identifikation und -Analyse: Einfluss-Interesse-Matrix, Stakeholder-Register
  • Kommunikationsstrategie und Stakeholder-Einbindungsplan erstellen
  • Rahmenbedingungen und Unternehmensumgebung des Projekts erfassen
  • Auftrag und Ziele SMART formulieren und messbar verankern
  • Unterschiede zwischen prädiktiven und agilen Initiierungsansätzen

Projektplanung: Umfang, Zeit und Kosten Dieser zentrale Block behandelt das Herzstück des klassischen Projektmanagements: die Planung von Leistungsumfang, Terminstruktur und Budget. Gantt-Diagramme, PSP und Earned-Value-Methode stehen ebenso auf dem Programm wie agile Schätzmethoden.

  • Work Breakdown Structure (WBS) / Projektstrukturplan (PSP) erstellen
  • Vorgangsliste, Vorgangsfolge und kritischer Pfad (CPM, PERT)
  • Ressourcenplanung, Kalender und Puffer (Total Float, Free Float)
  • Kostenplanung: Bottom-up-Schätzung, Reserveplanung, Baseline
  • Earned Value Management (EVM): CPI, SPI, EAC, VAC
  • Story Points, Planning Poker und Velocity als agile Planungsalternativen

Risikosteuerung, Qualität und Beschaffung Realistische Projektarbeit heißt, Ungewissheiten zu managen, Qualitätsstandards zu halten und externe Leistungen sicher einzukaufen. Dieser Block behandelt diese drei Querschnittsthemen systematisch und prüfungsrelevant.

  • Risikoidentifikation: Brainstorming, SWOT, Checklisten, Delphi-Methode
  • Qualitative und quantitative Risikoanalyse, Monte-Carlo-Simulation
  • Risikostrategien: Vermeiden, Übertragen, Mindern, Akzeptieren
  • Qualitätsplanung, Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle nach PMI
  • Beschaffungsarten: Vertragsformen (Festpreis, T&M, Kostenerstattung)
  • Lieferantenauswahl, Vertragsmanagement und Abnahme von Lieferungen

Teamführung, Kommunikation und agile Arbeitsweisen Der PMP prüft nicht nur technisches PM-Wissen, sondern auch Führungs- und Sozialkompetenz: Wie werden Teams motiviert, Konflikte gelöst und Veränderungen in Projekten kommuniziert? Gleichzeitig ist Agilität ein fester Bestandteil des Prüfungsstoffs.

  • Hochleistungsteams aufbauen: Teamentwicklungsmodell (Tuckman), motivationstheoretische Grundlagen
  • Konfliktmanagement: Ursachen, Eskalationsstufen, lösungsorientierte Ansätze
  • Kommunikationsmodelle, Berichtsformate, Projektstatusbesprechungen
  • Änderungsmanagement: Änderungsanträge, Change Control Board, Auswirkungsanalyse
  • Scrum-Framework: Rollen, Artefakte, Events im Projektalltag
  • Hybrides Projektmanagement: prädiktive und agile Phasen verknüpfen

Microsoft Teams: Kollaboration in Projekten Microsoft Teams bildet in vielen Unternehmen den digitalen Projektraum. Dieser Block zeigt, wie Teams-Funktionen direkt für Projektzwecke genutzt werden — von der Aufgabenverfolgung bis zum virtuellen Projektbüro.

  • Teams-Struktur für Projekte: Kanäle als Projektphasen oder Arbeitspakete
  • Planner und Aufgabenlisten als einfaches Aufgabentracking
  • Besprechungsstruktur: Projektmeetings, Stand-ups und Reviews in Teams
  • Dateiablage und gemeinsame Dokumentenbearbeitung im Projektalltag
  • Integration von Microsoft 365-Apps: OneNote, Forms, Loop für Projektdokumentation
  • Best Practices für asynchrone Projektkommunikation in verteilten Teams

Lernziele:

  • Projekte nach den Prinzipien des PMBOK Guide (aktuelle Auflage) planen und steuern
  • Prädiktive (klassische), agile und hybride Ansätze im Projektmanagement anwenden
  • Leistungsumfang, Zeitplan und Budget definieren, überwachen und kontrollieren
  • Projektrisiken identifizieren, analysieren und steuern
  • Kommunikations- und Stakeholder-Management-Prozesse aufsetzen
  • Teamdynamiken stärken, Konflikte konstruktiv lösen und Hochleistungsteams entwickeln
  • Qualitätsprozesse im Projektverlauf systematisch einbetten
  • Beschaffungsprozesse und Vertragsarten im Projektzusammenhang anwenden
  • Agile Werte und Praktiken (Scrum, Kanban, iterative Planung) mit klassischen PM-Methoden verbinden
  • Microsoft Teams für verteilte Projektkommunikation und kollaborative Dokumentation einsetzen
  • Die spezifischen Anforderungen der PMI-Prüfung kennen und das Prüfungsformat einschätzen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs wendet sich an erfahrene Projektleiterinnen und -leiter sowie an Berufstätige, die eine Karriere in der Projektleitung anstreben und die PMP-Zertifizierung als Berufsnachweis erwerben möchten.

  • Projektleiterinnen und Projektleiter mit mehrjähriger Praxis, die den PMP anstreben
  • Senior-Projektmitarbeitende, die in Führungsrollen wechseln wollen
  • Program Manager und Portfolio Manager in internationalen Strukturen
  • IT- und Technik-Fachleute, die Projekte leiten oder mitverantworten
  • Berufstätige, die klassische und agile Projektmethoden in einem Profil vereinen wollen
Voraussetzungen:

PMI verlangt für die PMP-Zulassung eine bestimmte Anzahl an Projektstunden in Führungsfunktion sowie mindestens 35 Stunden PM-Ausbildung (Contact Hours), die dieser Kurs erfüllen kann. Die genauen Zulassungsvoraussetzungen von PMI (Ausbildungsabschluss, nachgewiesene Projekterfahrung) sollten vor Kursbeginn eigenständig geprüft und beim PMI beantragt werden. Grundkenntnisse im Projektmanagement sowie Erfahrung in der Zusammenarbeit in Projekten sind für den Kurseinstieg sinnvoll. Der Kurs findet im Combined-Learning-Format statt und erfordert einen Computer mit stabiler Internetverbindung.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs findet im Combined-Learning-Format statt: Live-Unterricht im virtuellen Klassenzimmer wird mit strukturierten eigenständige Übungsphasen verbunden. Die Dozentinnen und Dozenten sind zertifizierte PMP-Fachleute mit Praxiserfahrung aus realen Projekten. Theorieblöcke werden durch Fallstudien, Gruppenaufgaben und Diskussionen von realen Projektsituationen ergänzt. Der Teams-Block wird direkt in der Plattform erlebt — die virtuelle Unterrichtsumgebung ist selbst ein Beispiel für gut organisierte Teams-Nutzung.

Der Kurs ist im Vollzeitformat ausgelegt und deckt die 35 Contact Hours ab, die PMI als Zulassungsvoraussetzung für die PMP-Prüfung fordert. Die genaue Gesamtdauer hängt vom Umfang der gewählten Modulkombination ab.

Das Kursziel ist die Vorbereitung auf die offizielle PMP-Prüfung des Project Management Institute (PMI). Die Prüfung wird separat bei einem autorisierten PMI-Testcenter beantragt und abgelegt. Nach Abschluss des Kurses wird eine Lehrgangsbescheinigung ausgestellt, die als Nachweis der geforderten 35 PM-Ausbildungsstunden gegenüber PMI verwendet werden kann. Das PMP-Zertifikat ist nach bestandener Prüfung drei Jahre gültig und muss durch PDUs (Professional Development Units) erneuert werden.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der PMP ist global als Qualitätssignal im Projektmanagement anerkannt. Für Unternehmen, die internationale Projekte steuern oder mit globalen Kunden zusammenarbeiten, ist er oft eine formale Anforderung an Projektleitungspositionen. Die Vorbereitung auf den PMP strukturiert das eigene PM-Wissen und schließt Lücken, die sich in der Praxis oft einschleichen — besonders im Bereich Risikomanagement, Earned Value und agile Methoden. Die Teams-Komponente macht den Kurs besonders relevant für die digitale Projektrealität. Verteilte Teams, virtuelle Stand-ups und asynchrone Dokumentation sind heute keine Ausnahme mehr. Wer weiß, wie Teams-Kanäle als Projekträume strukturiert werden und wie Planner mit agiler Sprintplanung verbunden werden kann, hat in der Praxis einen messbaren Vorteil gegenüber Projektleitenden, die das Werkzeug nur oberflächlich kennen. Für Berufstätige, die bereits Projekte leiten, ist der PMP die Möglichkeit, praktische Erfahrung mit einer anerkannten methodischen Grundlage zu verbinden und dieses Profil nach außen sichtbar zu machen. Die Kombination aus fundierter Prüfungsvorbereitung und direkt einsetzbarer Teams-Kompetenz macht diesen Kurs zu einer effizienten Weiterbildungsoption für aktive Projektleiterinnen und -leiter.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Projektmanager:in
  • Project Management Professional
  • Projektleitung
  • Program Manager
  • IT-Projektleiter:in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist die PMP-Zertifizierung und wer vergibt sie?

Der Project Management Professional (PMP) ist eine weltweit anerkannte Zertifizierung, die vom Project Management Institute (PMI) in den USA vergeben wird. Sie belegt, dass Fachkräfte Projekte in prädiktiven, hybriden und agilen Umgebungen professionell leiten können. Die Prüfung wird separat bei einem autorisierten PMI-Testcenter abgelegt.

Welche Voraussetzungen stellt PMI für die PMP-Zulassung?

PMI verlangt einen Nachweis über eine bestimmte Anzahl an Projektstunden in Führungsfunktion sowie mindestens 35 Stunden PM-Ausbildung (Contact Hours). Die genauen Anforderungen hängen vom Bildungsabschluss ab und sollten direkt bei PMI geprüft werden. Dieser Kurs erfüllt die 35-Stunden-Anforderung.

Warum ist Microsoft Teams Teil dieses Kurses?

Moderne Projektarbeit findet zunehmend digital und verteilt statt. Microsoft Teams ist in vielen Unternehmen das zentrale Kollaborationswerkzeug — von der Aufgabenverfolgung über virtuelle Meetings bis zur gemeinsamen Dokumentenbearbeitung. Der Kurs verbindet PMP-Methodenwissen mit der digitalen Werkzeugkompetenz, die Projektleitende heute benötigen.

Welchen Abschluss bekomme ich nach dem Kurs?

Nach Abschluss des Kurses erhalten Teilnehmende eine Lehrgangsbescheinigung, die als Nachweis der 35 PMI-Contact-Hours gegenüber PMI gilt. Das PMP-Zertifikat selbst wird erst nach bestandener PMI-Prüfung verliehen, die separat beantragt und abgelegt wird.

Wie lange ist das PMP-Zertifikat gültig?

Das PMP-Zertifikat ist nach bestandener Prüfung drei Jahre gültig. Eine Verlängerung ist durch das Sammeln von PDUs (Professional Development Units) möglich, die PMI in verschiedenen Kategorien anerkennt — darunter Weiterbildung, Vorträge und ehrenamtliches Engagement im Projektmanagement.