Python Data Science: NumPy, Pandas, Matplotlib – Kurs
Praxiskurs Python für Data Science: NumPy, Pandas, Matplotlib und Seaborn für professionelle Datenanalyse und Visualisierung im Jupyter-Notebook-Umfeld.
Auf einen Blick
Überblick
Daten sind das Rückgrat moderner Geschäftsentscheidungen. Die Fähigkeit, Rohdaten zu verarbeiten, zu analysieren und aussagekräftig zu visualisieren, ist eine der zentralen Kompetenzen auf dem heutigen Arbeitsmarkt — und Python ist die Programmiersprache der Wahl für Data Scientists weltweit. Dieser Kurs vermittelt den vollständigen Python-Data-Science-Stack: NumPy für numerische Berechnungen, Pandas für die Datenverwaltung, Matplotlib für individuell gestaltbare Grafiken und Seaborn für statistische Visualisierungen. Alle Inhalte werden im modernen Jupyter-Notebook-Format erarbeitet, das Code, Ergebnisse und Erklärungen in einem einzigen Dokument vereint und in der Data-Science-Community Industriestandard ist.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
1
an 4 Standorten
240
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 13 erfassten Orten
5 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Lehrgangszertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Woche bis 1 Monat27×
Gemeldete Preisgruppen
- 1.000–5.000 €27×
Häufige Kursorte
- Mannheim8×
- Wuppertal8×
- Haßloch1×
- Dortmund1×
- Duisburg1×
- Neuss1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen14×
- Baden-Württemberg8×
- Hessen3×
- Bayern1×
- Rheinland-Pfalz1×
Vermittelte Kompetenzen
- NumPy
- Pandas
- Matplotlib
- Seaborn
- Jupyter Notebook
- Explorative Datenanalyse
- Feature Engineering
Zugeordnete Zielberufe
- Data Scientist3.910 Stellen/12 Mon.
- Data Analyst3.253 Stellen/12 Mon.
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen/12 Mon.
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
- Python Developer354 Stellen/12 Mon.
- Softwaretechnik (grundständig)150 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 240 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 — Python-Grundlagen und Entwicklungsumgebung Dieser Kurs setzt keine Programmiervorkenntnisse als Selbstverständlichkeit voraus. Im ersten Modul werden die für Data Science relevanten Python-Konzepte eingeführt oder aufgefrischt. Teilnehmende richten die Anaconda-Umgebung ein, lernen Jupyter Notebooks kennen und üben die grundlegenden Python-Datenstrukturen und -Kontrollflüsse, die in allen weiteren Modulen gebraucht werden.
- Installation und Konfiguration von Anaconda und Jupyter Notebook
- Python-Datentypen, Listen, Dictionaries und Tupel im Data-Science-Kontext
- Funktionen, Schleifen und List Comprehensions
- Einlesen von CSV-, Excel- und JSON-Daten
- Fehlersuche und Debugging in Jupyter Notebooks
Modul 2 — NumPy für numerische Datenverarbeitung NumPy ist das Fundament nahezu aller wissenschaftlichen Python-Bibliotheken. Teilnehmende lernen, effiziente Berechnungen auf großen Datensätzen durchzuführen, ohne Performance-Probleme zu erzeugen. Das Modul deckt Arrays, Broadcasting, lineare Algebra und statistische Grundoperationen ab.
- Erstellen und Manipulieren von NumPy Arrays (ein- und mehrdimensional)
- Vektorisierte Operationen und Broadcasting-Regeln
- Statistische Funktionen: Mittelwert, Median, Standardabweichung, Quantile
- Matrizenoperationen und lineare Algebra mit NumPy
- Generieren von Zufallsdaten und Sampling-Methoden
Modul 3 — Pandas für Datenanalyse und -manipulation Pandas ist das zentrale Werkzeug für die strukturierte Datenarbeit. Teilnehmende lernen, Datensätze aus verschiedenen Quellen zu laden, fehlende Werte zu behandeln, Daten zu transformieren und komplexe Aggregationen durchzuführen — Grundaufgaben jedes Data-Analyst-Alltags.
- DataFrame und Series: Aufbau, Indizierung und Selektion
- Daten laden, zusammenführen (merge, join) und umstrukturieren
- Umgang mit fehlenden Werten und Datenbereinigung
- GroupBy-Operationen, Pivot-Tabellen und Aggregationsfunktionen
- Zeitreihenanalyse und Datumsverarbeitung mit Pandas
Modul 4 — Matplotlib und Seaborn für Datenvisualisierung Daten zu verstehen ist eine Sache — sie verständlich zu kommunizieren eine andere. Dieses Modul vermittelt die Erstellung professioneller Grafiken, die in Berichten, Präsentationen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen eingesetzt werden können.
- Erstellen von Linien-, Balken-, Streu- und Kreisdiagrammen mit Matplotlib
- Anpassen von Achsen, Farben, Titeln, Legenden und Annotationen
- Subplot-Layouts und Rasterfiguren für Vergleichsanalysen
- Statistische Grafiken mit Seaborn: Boxplots, Heatmaps, Violinplots, Pairplots
- Exportieren von Grafiken in publikationsreife Formate
Praxisblock (Fallstudien und Portfolio-Projekte)
- Explorative Datenanalyse (EDA) eines realen öffentlichen Datensatzes
- Bereinigung und Transformation eines unstrukturierten Rohdatensatzes
- Feature Engineering für ein Vorhersagemodell
- Erstellung eines vollständigen Analyseberichts im Jupyter-Notebook
- Vergleich mehrerer Datensätze mit Pandas und statistischen Tests
- Visualisierung von Zeitreihen und Trendanalysen
- Erstellen eines interaktiven Dashboards für Explorationszwecke
- Umsetzung einer End-to-End-Datenpipeline von der Quelle zum Bericht
- Dokumentation und Präsentation von Erkenntnissen
- Veröffentlichung eines Projekts im eigenen GitHub-Portfolio
- Analyse eines selbst mitgebrachten Datensatzes aus dem Berufsumfeld
- Vorstellung und Diskussion der Projektergebnisse im Kursverbund
Der Praxisblock ist das Herzstück des Kurses. Teilnehmende arbeiten nicht mit synthetischen Lehrbeispielen, sondern mit echten Daten aus Bereichen wie Gesundheit, Wirtschaft, Mobilität oder Umwelt. Jedes abgeschlossene Projekt erweitert das persönliche Daten-Portfolio und ist direkt im Bewerbungsprozess verwertbar.
Lernziele:
- Python-Grundlagen im Data-Science-Kontext sicher anwenden
- NumPy für effiziente numerische Datenverarbeitung und Array-Operationen einsetzen
- Pandas für das Laden, Bereinigen, Transformieren und Aggregieren von Datensätzen nutzen
- Feature Engineering auf Basis realer Datensätze durchführen
- Matplotlib für vollständig angepasste, publikationsreife Datenvisualisierungen einsetzen
- Seaborn für statistische Grafiken und explorative Datenanalyse verwenden
- Datenpipeline-Workflows von der Rohdatenquelle bis zum Erkenntnisbericht aufbauen
- Reale Fallstudien lösen und eigene Datensätze analysieren
- Ein Portfolio an Data-Science-Projekten aufbauen
- Anaconda Data Science Stack einrichten und verwalten
- Erkenntnisse und Berichte aus Datenanalysen strukturiert dokumentieren
- Die mathematischen Grundlagen hinter gängigen Data-Science-Methoden verstehen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Dieser Kurs richtet sich an alle, die datengetriebene Arbeitsmethoden erlernen oder ausbauen wollen.
- Python-Entwickler, die in den Data-Science-Bereich einsteigen möchten
- Analysten und Sachbearbeiter, die Excel durch Python ersetzen wollen
- Berufseinsteiger und Quereinsteiger ohne tiefe Programmiererfahrung, aber mit Interesse an Daten
- Studierende der Wirtschafts-, Natur- oder Ingenieurwissenschaften
- Fachkräfte, die Datenanalyse als Zusatzqualifikation erwerben wollen
Grundlegende Computerkenntnisse werden vorausgesetzt. Vorkenntnisse in Python sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich — der Kurs beginnt mit den Data-Science-relevanten Python-Grundlagen. Mathematische Grundkenntnisse auf Gymnasialniveau (Statistik, Algebra) erleichtern das Verständnis. Vor Kursbeginn findet ein Vorgespräch statt, in dem Vorkenntnisse und Lernziele individuell besprochen werden.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs wird vollständig im modernen Jupyter-Notebook-Format durchgeführt, sodass Teilnehmende Code direkt in Trainingsnotizbüchern lesen, schreiben und ausführen können. Dieser Ansatz stärkt aktives Lernen und garantiert, dass Theorie und Praxis unmittelbar verknüpft werden. Das Lehrformat kombiniert Instruktionseinheiten, geführte Übungen und eigenständige Projektarbeit. Je nach Anbieter ist der Kurs als Combined Learning oder Online-Seminar verfügbar.
Die Kursdauer beträgt in Vollzeit typischerweise mehr als eine Woche bis zu einem Monat. Teilzeitmodelle verlängern den Zeitraum entsprechend der Wochenstundenzahl. Der individuelle Lernplan wird im Vorgespräch vor Kursbeginn festgelegt.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Lehrgangszertifikat. Einzelne Anbieter stellen darüber hinaus ein anerkanntes Herstellerzertifikat aus. Eine externe Abschlussprüfung nach staatlichem Standard ist nicht vorgesehen; die praktischen Portfolioprojekte sind jedoch für Bewerbungen bei technisch orientierten Arbeitgebern ein starkes Erkennungsmerkmal.
Nutzen & Perspektiven
Data Science ist keine Nischenkompetenz mehr, sondern ein zentrales Element moderner Unternehmensführung. Analyse- und Visualisierungsfähigkeiten werden heute in Positionen aus Controlling, Marketing, Logistik, Personalwesen und natürlich IT verlangt. Die Kombination aus Python, Pandas und Visualisierungsbibliotheken ist der effizienteste Einstiegspfad in professionelle Datenarbeit, weil alle Werkzeuge kostenlos, weit verbreitet und in der Industrie etabliert sind. Das Portfolio-Konzept dieses Kurses ist besonders wertvoll für Quereinsteiger: Statt eines theoretischen Zertifikats liefern abgeschlossene Datenprojekte einen konkreten Nachweis praktischer Fähigkeiten. Arbeitgeber können direkt beurteilen, wie gut Bewerber mit realen Datenproblemen umgehen — das beschleunigt den Berufseinstieg erheblich.
Welche Förderung passt zu dir?
Finde in 30 Sekunden heraus, ob dir ein Bildungsgutschein oder andere Zuschüsse zustehen. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Data Scientist3.910 Stellen
- Data Analyst3.253 Stellen
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen
- Python Developer354 Stellen
- Softwaretechnik (grundständig)150 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Python-Kenntnisse, um teilzunehmen?
Grundkenntnisse in Python sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Der Kurs beginnt mit den Data-Science-relevanten Python-Grundlagen und baut systematisch auf.
Was ist Jupyter Notebook und warum wird es genutzt?
Jupyter Notebook ist eine interaktive Entwicklungsumgebung, die Code, Ergebnisse, Grafiken und Erklärungen in einem Dokument vereint. Es ist der Industriestandard für Data Scientists und wird in führenden Unternehmen weltweit eingesetzt.
Welche Bibliotheken werden im Kurs behandelt?
Der Kurs deckt NumPy (numerische Berechnungen), Pandas (Datenmanipulation), Matplotlib (individuelle Visualisierungen) und Seaborn (statistische Grafiken) ab. Ergänzend wird die Anaconda-Umgebung eingerichtet.
Ist dieser Kurs über einen Bildungsgutschein förderbar?
Bei AZAV-zertifizierten Anbietern ist eine Förderung über den Bildungsgutschein möglich. Auch das Qualifizierungschancengesetz und andere Förderwege können in Frage kommen. Individuelle Beratung bei der Agentur für Arbeit wird empfohlen.
Wie verwertbar ist der Kursabschluss für Bewerbungen?
Das Portfolio an abgeschlossenen Datenprojekten ist für technisch orientierte Arbeitgeber oft aussagekräftiger als ein reines Zertifikat. Jedes fertige Projekt kann direkt in GitHub veröffentlicht und in Bewerbungen nachgewiesen werden.