ITIL 4 CDS + Microsoft Server + CCNA + VMware – Kurs
ITIL 4 Foundation und Specialist Create, Deliver & Support — ergänzt durch Zusatzqualifikationen in Microsoft Server, Cisco CCNA und VMware.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Zertifikatsqualifizierung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Das Programm umfasst fünf inhaltlich abgegrenzte Bereiche — Foundation, CDS, Microsoft Server, CCNA und VMware — und zählt damit zu den umfangreicheren kombinierten Qualifizierungen im ITSM- und IT-Infrastrukturbereich. Die genaue Dauer hängt vom Anbieter ab; typischerweise sind mehrere Wochen im… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- ITIL 4 Foundation und ITIL 4 Specialist CDS werden als akkreditierte Zertifikate von Axelos (PeopleCert) nach bestandenen Prüfungen ausgestellt. Für die Bereiche Microsoft Server, CCNA und VMware erhalten Teilnehmende Teilnahmebescheinigungen; optional können die entsprechenden Herstellerprüfungen… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Für die ITIL 4 Foundation-Prüfung sind keine formalen Vorkenntnisse erforderlich. Der CDS-Anteil setzt die Foundation-Zertifizierung voraus, die im Programm vorab absolviert wird. Für die technischen Zusatzqualifikationen (Microsoft Server, CCNA, VMware) sind IT-Grundkenntnisse sowie Erfahrungen… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Dieser Kurs verbindet zwei eigenständige Qualifizierungsbereiche zu einem integrierten Programm: den ITIL 4-Weg mit Foundation und dem Specialist-Modul Create, Deliver & Support (CDS) auf der einen Seite und eine technische Infrastruktur-Zusatzqualifikation auf der anderen. Als Ergänzung zu CDS werden Microsoft Server-, Cisco CCNA- und VMware-Inhalte behandelt. Das Programm richtet sich an Fachleute, die IT-Services nicht nur methodisch managen, sondern auch die technische Basis verstehen und betreiben wollen.
Was lernst du in diesem Kurs?
Modul 1 — ITIL 4 Foundation Das Foundation-Modul legt das konzeptionelle Fundament, auf dem alle weiteren Inhalte aufbauen. Es vermittelt, wie IT-Services als gemeinsamer Wert zwischen Anbieter und Kunden organisiert werden.
- Service Value System: Zusammenspiel von Governance, Guiding Principles, Service Value Chain und Continual Improvement
- Vier Dimensionen des Service Managements: Organisationen, Information, Partner/Lieferanten, Wertströme und Prozesse
- Sieben Leitprinzipien: iterativer Fortschritt, Wertfokus, Zusammenarbeit, ganzheitliches Denken
- Kernpraktiken: Incident Management, Problem Management, Change Enablement, Service Desk, Request Fulfilment
- Grundbegriffe: Value, Utility, Warranty, Service, Customer, User, Sponsor
- ITIL 4 Qualifikationsrahmen: Managing Professional, Strategic Leader, Master
Modul 2 — ITIL 4 Specialist Create, Deliver & Support (CDS) CDS vertieft die operative Perspektive des Service Managements: Wie werden IT-Services tatsächlich entwickelt, geliefert und im laufenden Betrieb unterstützt?
- Aufbau und Gestaltung von Wertschöpfungsketten: welche Aktivitäten in welcher Kombination welche Serviceleistung erzeugen
- Service Integration in Multi-Team- und Multi-Provider-Umgebungen: wie Teams, Werkzeuge und Prozesse kohärent zusammenwirken
- Verwaltung von Backlogs und Queues: Priorisierungslogiken, Durchlaufzeiten, Engpassmanagement
- Incident- und Problem-Management im Servicekontext: Klassifikation, Eskalation, Known-Error-Management
- Steuerung von Changes und Releases: Typen, Gremien, Rollout-Koordination
- Performance-Metriken für CDS-Rollen: SLA-Erfüllung, Availability-KPIs, Mean Time to Restore
Modul 3 — Zusatzqualifikation Microsoft Server Dieser Bereich vermittelt Kenntnisse in der Administration und Konfiguration von Microsoft Server-Umgebungen und legt damit die technische Grundlage für IT-Operations-Rollen.
- Installation, Konfiguration und Verwaltung von Windows Server-Instanzen
- Active Directory: Benutzer, Gruppen, Richtlinien und Domänenstrukturen
- Netzwerkdienste: DNS, DHCP, IP-Adressverwaltung in Windows Server-Umgebungen
- Datei- und Druckdienste: Freigaben, Berechtigungen, Zugriffssteuerung
- Sicherheitsgrundlagen: Benutzerrechte, Gruppenrichtlinien, Update-Verwaltung
- Hyper-V: Grundlagen der Virtualisierung im Windows Server-Kontext
Modul 4 — Zusatzqualifikation CCNA (Cisco CCNA: Implementing and Administering Cisco Solutions) Der CCNA-Anteil vermittelt die Grundlagen der Netzwerktechnik und die spezifischen Konzepte des Cisco-Portfolios, die in nahezu allen IT-Infrastrukturumgebungen relevant sind.
- Netzwerkgrundlagen: OSI-Modell, TCP/IP, Adressierung, Subnetting
- LAN- und WAN-Konzepte: Ethernet, VLANs, Spanning Tree, WAN-Verbindungstypen
- Routing: statische Routen, OSPF, Inter-VLAN-Routing auf Layer-3-Switches
- Switching: Konfiguration und Troubleshooting von Cisco Catalyst-Switches
- Sicherheit: ACLs, Port Security, grundlegende Netzwerkschutzschritte
- Wireless und Network Automation: WLAN-Grundlagen, Einstieg in Netzwerk-Automatisierung
Modul 5 — Zusatzqualifikation VMware (Install, Configure and Manage) VMware-Virtualisierung ist in Enterprise-IT-Umgebungen weit verbreitet. Das Modul vermittelt die Kernkompetenz für Aufbau und Verwaltung virtueller Infrastrukturen auf Basis der VMware vSphere-Plattform.
- vSphere-Architektur: ESXi-Hosts, vCenter Server, virtuelle Maschinen und Datastores
- Installation und Konfiguration von ESXi-Hosts und vCenter Server
- Verwaltung virtueller Maschinen: Erstellen, Klonen, Snapshots, Ressourcenzuweisung
- Storage-Konzepte: VMFS, NFS, vSAN-Grundlagen
- Netzwerk: vSwitches, Distributed Switches, NIC-Teaming
- Monitoring und Fehlerbehebung: Performance-Analysen, Log-Auswertung, typische Fehlerbilder
Modul 6 — Praxisbezug und Querschnittsthemen Die technischen und methodischen Bereiche werden in angewandten Szenarien zusammengeführt, die den Alltag in IT-Operations-Rollen widerspiegeln.
- Planung und Durchführung eines Incident-Tickets von der Erstmeldung bis zur Root Cause Analysis
- Konfiguration einer Server-Umgebung mit Active Directory und Netzwerkdiensten
- Aufbau eines einfachen virtuellen Netzwerks mit VMware und Cisco-Netzwerkkomponenten
- Verknüpfung von ITIL 4 CDS-Praktiken mit technischen Infrastrukturentscheidungen
- Analyse von Servicestörungen mit Blick auf Infrastruktur- und Prozessursachen
- Dokumentation eines technischen Sachverhalts nach ITSM-Anforderungen
- Monitoring einer virtuellen Umgebung und Interpretation von Performance-Daten
- Konfiguration von Sicherheitsrichtlinien auf Active Directory- und Netzwerkebene
- Planung und Ausführung eines Standard-Change in einer gemischten Infrastrukturumgebung
- Ableitung von SLA-relevanten Metriken aus technischen Monitoring-Daten
- Fehlerdiagnose in einem Netzwerk mit VLAN-Struktur und Routing-Konfiguration
- Abgleich von CDS-Wertschöpfungskettenaktivitäten mit typischen Infrastrukturaufgaben
Lernziele:
- ITIL 4 Service Value System und seine Komponenten in der Praxis anwenden
- Wertschöpfungsketten für die Erstellung, Lieferung und den Betrieb von IT-Services gestalten
- Relevante ITIL 4 Praktiken für CDS-bezogene Rollen beherrschen
- Service-Betrieb und Serviceunterstützung effektiv und SLA-konform organisieren
- Kerntechnologien der Server-Infrastruktur mit Microsoft Server verstehen und konfigurieren
- Netzwerkgrundlagen und Cisco-Routing- und Switching-Konzepte beherrschen
- Virtualisierungsumgebungen mit VMware aufsetzen, konfigurieren und verwalten
- Zusammenhänge zwischen ITSM-Prozessen und technischer Infrastruktur erkennen
- Incident-, Problem- und Change-Management aus operativer Sicht gestalten
- SLA-Einhaltung als operatives Steuerungsziel verankern
- Eskalationspfade und Kommunikationsstrukturen in Serviceorganisationen aufbauen
- Technische und prozessuale Kompetenzen in typischen IT-Ops-Rollen verbinden
Für wen ist der Kurs geeignet?
Das Programm richtet sich an Fachleute, die sowohl methodische ITSM-Kompetenz als auch solide technische Infrastrukturqualifikationen aufbauen wollen.
- IT-Operations-Manager und Infrastructure-Engineers, die strukturiertes Service Management lernen wollen
- System- und Netzwerkadministratoren, die eine formale ITIL 4-Qualifikation ergänzen wollen
- IT-Koordinatoren und Support-Leiter, die zwischen ITSM-Prozessen und technischem Betrieb vermitteln
- Incident- und Change-Manager, die technische Zusammenhänge besser verstehen wollen
- Berufseinsteiger in IT-Operations-Rollen, die eine breite Ausgangsqualifikation anstreben
Für die ITIL 4 Foundation-Prüfung sind keine formalen Vorkenntnisse erforderlich. Der CDS-Anteil setzt die Foundation-Zertifizierung voraus, die im Programm vorab absolviert wird. Für die technischen Zusatzqualifikationen (Microsoft Server, CCNA, VMware) sind IT-Grundkenntnisse sowie Erfahrungen in der Arbeit mit Betriebssystemen und Netzwerken empfehlenswert. CCNA-Inhalte werden von Grund auf aufgebaut, setzen aber den Willen zur Einarbeitung in netzwerktechnische Details voraus.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Das Programm kombiniert instruktionsgeleiteten Unterricht mit praktischen Labs, in denen Konfigurationsaufgaben in virtuellen Umgebungen durchgeführt werden. Der Combined Learning-Ansatz erlaubt es, theoretische Blöcke mit Laborarbeit abzuwechseln. Überwiegend ist das Programm in Teilzeit strukturiert, was es berufsbegleitenden Teilnehmenden ermöglicht, Lernphasen mit dem Arbeitsalltag zu verbinden. Beide ITIL 4-Zertifizierungsprüfungen (Foundation und CDS) sind Teil des Programms.
Das Programm umfasst fünf inhaltlich abgegrenzte Bereiche — Foundation, CDS, Microsoft Server, CCNA und VMware — und zählt damit zu den umfangreicheren kombinierten Qualifizierungen im ITSM- und IT-Infrastrukturbereich. Die genaue Dauer hängt vom Anbieter ab; typischerweise sind mehrere Wochen im Teilzeitformat einzuplanen.
ITIL 4 Foundation und ITIL 4 Specialist CDS werden als akkreditierte Zertifikate von Axelos (PeopleCert) nach bestandenen Prüfungen ausgestellt. Für die Bereiche Microsoft Server, CCNA und VMware erhalten Teilnehmende Teilnahmebescheinigungen; optional können die entsprechenden Herstellerprüfungen (Microsoft, Cisco, VMware/Broadcom) separat abgelegt werden.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Die Kombination von ITIL 4 CDS und technischen Infrastrukturqualifikationen adressiert eine Lücke, die in IT-Operations-Teams häufig anzutreffen ist: entweder verstehen Fachleute die Prozesse, aber nicht die technische Tiefe — oder sie beherrschen die Technik, aber fehlt ihnen der strukturierte Service-Management-Rahmen. Dieses Programm schließt diese Lücke gezielt. Wer CDS und die drei Infrastrukturbereiche gemeinsam absolviert hat, kann in Incident- und Problem-Management-Situationen sowohl die Prozessperspektive als auch die technische Diagnose einnehmen. Das macht solche Fachleute in IT-Operations-Teams besonders wertvoll, weil sie als Brücke zwischen methodisch arbeitenden Service-Managern und technisch orientierten Infrastrukturteams fungieren können. Auf dem Arbeitsmarkt erhöht die Kombination aus ITIL 4 und Cisco CCNA die Sichtbarkeit in Stellenausschreibungen erheblich, da viele IT-Ops-Stellen beide Kompetenzbereiche gleichzeitig suchen. VMware-Kenntnisse sind in Enterprise-Umgebungen nach wie vor gefragt. Wer diese Qualifikationen in einem Programm erwirbt, spart Zeit gegenüber dem sequenziellen Durchlaufen einzelner Kurse.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- IT Operations Manager
- Infrastructure Operations Engineer
- Service Desk Manager
- IT Support Manager
- Incident Manager
- Network Systems Administrator
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist ITIL 4 Specialist Create, Deliver & Support?
CDS ist eines der drei ITIL 4 Managing Professional-Specialist-Module und behandelt, wie Wertschöpfungsketten für die Erstellung, Lieferung und Unterstützung von IT-Services aufgebaut und gesteuert werden. Es folgt auf die Foundation und umfasst Incident Management, Problem Management, Change Enablement, Release Management sowie Performance-Metriken für operative IT-Rollen.
Welche Zertifizierungsprüfungen sind im Programm enthalten?
Enthalten sind die ITIL 4 Foundation- und die ITIL 4 Specialist CDS-Prüfung. Für die Bereiche Microsoft Server, CCNA und VMware sind im Programm Teilnahmebescheinigungen vorgesehen; die entsprechenden Herstellerprüfungen können separat abgelegt werden.
Wie aktuell sind die Cisco CCNA-Inhalte im Programm?
Die CCNA-Inhalte basieren auf Implementing and Administering Cisco Solutions (CCNA 200-301), dem aktuellen einheitlichen CCNA-Track, der klassische Spezialisierungen (CCNA Routing & Switching, CCNA Security usw.) abgelöst hat. Die Themen umfassen Routing, Switching, Security-Grundlagen und einen Einstieg in Netzwerk-Automatisierung.
Warum kombiniert dieses Programm ITSM-Methodik mit technischer Infrastruktur?
IT-Operations-Rollen erfordern heute beides: strukturiertes Service Management und technisches Verständnis der Infrastruktur. Wer Incidents, Changes und Service-Levels nur aus Prozesssicht kennt, fehlt die Tiefe für Ursachendiagnosen; wer nur die Technik beherrscht, fehlt der Rahmen für eine professionelle Serviceorganisation.
Baut das Programm auf bereits vorhandenen IT-Kenntnissen auf?
Für die ITIL 4-Module sind keine Vorkenntnisse nötig. Die technischen Bereiche starten von Grundlagen, sind aber für Personen ohne IT-Hintergrund anspruchsvoller. IT-Grundkenntnisse, z. B. Erfahrung im Umgang mit Windows-Betriebssystemen und grundlegenden Netzwerkkonzepten, erleichtern den Einstieg erheblich.