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Pflegeberater §7a SGB XI + Case Management Kurs

Qualifizierung zur Pflegeberaterin bzw. zum Pflegeberater nach § 7a SGB XI mit integriertem Case-Management-Modul – rechtssicher, strukturiert, für Fachkräfte aus Pflege und Sozialarbeit.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung erstreckt sich über mehrere Monate und umfasst mehrere Hundert Unterrichtsstunden. Die genaue Stundenzahl und der zeitliche Ablauf variieren je nach Anbieter; das Programm ist so konzipiert, dass es auch für berufstätige Fachkräfte absolvierbar ist. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat, das die Qualifikation als Pflegeberater/-in nach § 7a SGB XI dokumentiert und die vermittelten Kompetenzen im Case Management ausweist. Das Zertifikat wird von Pflegekassen, Pflegestützpunkten und anderen… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Der Kurs setzt eine abgeschlossene Berufsausbildung als Altenpfleger/-in, Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger/-in oder Sozialversicherungsfachangestellte/-r voraus, alternativ ein abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit. Diese beruflichen Zugangsbedingungen entsprechen den gesetzlichen… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Die gesetzliche Pflegeberatung nach § 7a SGB XI ist eine eigenständige und klar geregelte Tätigkeit: Pflegeversicherte und ihre Angehörigen haben einen Rechtsanspruch auf individuelle Beratung, die weit über die bloße Information zu Pflegeleistungen hinausgeht. Eine qualifizierte Pflegeberatung begleitet Menschen durch eine der einschneidendsten Lebenssituationen – den Eintritt von Pflegebedürftigkeit – und koordiniert die passende Versorgung aus einem komplexen System aus Sozialleistungen, Leistungserbringern und familiären Ressourcen. Dieser Kurs qualifiziert für genau diese Tätigkeit: mit einem soliden rechtlichen Fundament, einem strukturierten Beratungskonzept und der Methodik des Case Managements, die systematisch durch den Prozess führt. Im Unterschied zum Kurs „Pflegefachwissen für Pflegeberater:innen", der klinisch-pflegerisches Hintergrundwissen in den Mittelpunkt stellt, liegt der Fokus hier auf Beratungsrecht, Beratungsprozess und Versorgungskoordination.

Was lernst du in diesem Kurs?

Rechtliche Grundlagen der Pflegeberatung nach § 7a SGB XI Das gesetzliche Fundament der Pflegeberatung ist umfangreicher als es auf den ersten Blick scheint. § 7a SGB XI regelt nicht nur, wer beraten darf, sondern auch, was Pflegeberatung inhaltlich leisten muss – von der Analyse des Versorgungsbedarfs bis zur Erstellung eines individuellen Versorgungsplans. Dieser Modulblock vermittelt das notwendige Rechtswissen, um Pflegeberatung kompetent und haftungssicher durchzuführen.

  • Wortlaut und Auslegung des § 7a SGB XI: Rechtsanspruch, Pflichten und Grenzen
  • Abgrenzung zu benachbarten Beratungsformen (Wohnberatung, Sozialberatung, Allgemeine Lebensberatung)
  • Pflegestützpunkte: gesetzlicher Auftrag, Trägerschaft und regionale Unterschiede
  • SGB XI-Leistungskatalog: Pflegegeld, ambulante Pflegesachleistungen, Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege, Tages- und Nachtpflege
  • Ansprüche aus SGB V (medizinische Rehabilitation, häusliche Krankenpflege), SGB IX (Eingliederungshilfe) und SGB XII (Sozialhilfe)
  • Datenschutz und Schweigepflicht in der Pflegeberatung

Aufbau und Finanzierung des deutschen Pflegesystems Um Ratsuchende durch das Hilfesystem zu führen, müssen Pflegeberater/-innen dessen Struktur in- und auswendig kennen. Dieser Block gibt einen systematischen Überblick über die Finanzierungslogik der Pflegeversicherung, die Aufgabenverteilung zwischen Kassen, Kommunen und Trägern und die Schlüsselrolle der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst.

  • Entstehung und Entwicklung der sozialen Pflegeversicherung in Deutschland
  • Finanzierungsprinzipien: Umlageverfahren, Beitragssätze, Eigenanteil der Pflegebedürftigen
  • Aufgaben und Träger: Pflegekassen, Medizinischer Dienst (MD), Heimaufsicht, Kommunen
  • Neue Begutachtungs-Assessment-Systematik (NBA): Module, Gewichtung, Pflegegradermittlung
  • Widerspruchsverfahren nach Begutachtung: Ablauf und rechtliche Schritte
  • Vernetzung im lokalen Versorgungssystem: Krankenhausentlassung, Kurzzeit- und Übergangspflege

Case Management in der Pflegeberatung Case Management ist die Methode hinter der Struktur. Was als individuelle Beratung beginnt, wird im Case Management zu einem systematisch gesteuerten Prozess: Assessment, Zielplanung, Implementierung, Monitoring und Evaluation folgen einem klaren Ablauf, der die Pflegeberatung professionalisiert und vergleichbar macht. Dieser Modulblock führt in die theoretischen Grundlagen ein und überführt sie in die Pflegeberatungspraxis.

  • Geschichte und theoretische Grundlagen des Case Managements
  • Die fünf Phasen des Case Managements: Assessment, Planning, Linking, Monitoring, Evaluation
  • Bedarfsermittlung: strukturierte Instrumente und biografische Gesprächsführung
  • Erstellung und Fortschreibung des individuellen Versorgungsplans
  • Koordination und Vernetzung von Leistungserbringern im ambulanten Bereich
  • Krisenintervention und Eskalationsmanagement in instabilen Versorgungssituationen

Kommunikation, Beratungsprozess und besondere Beratungsbedarfe Pflegeberatung findet unter emotionalem Druck statt: Ratsuchende sind häufig überfordert, erschöpft oder widerständig. Dieser Block befasst sich mit den Gesprächs- und Beratungskompetenzen, die notwendig sind, um auch in schwierigen Situationen lösungsorientiert zu bleiben. Besondere Beratungsbedarfe – etwa bei Menschen mit Demenz, bei Konflikten in Pflegefamilien oder bei migrationsbedingten Zugangsbarrieren – werden konkret thematisiert.

  • Motivierende Gesprächsführung und systemische Fragetechniken in der Pflegeberatung
  • Überbringen schwieriger Informationen: Pflegebedürftigkeit, Heimübersiedlung, Sterblichkeit
  • Beratung von Angehörigen: Rollenklärung, Belastungserkennung, Abgrenzung
  • Spezifische Beratungsbedarfe: Demenz, psychische Erkrankungen, Migrationshintergrund
  • Umgang mit Konflikten innerhalb von Familien und zwischen Familien und Einrichtungen
  • Dokumentation des Beratungsprozesses: Gesprächsprotokolle, Versorgungsplan, Verlaufsdokumentation

Praxisvertiefung und Fallarbeit Folgende Formate prägen die Praxisphasen des Kurses.

  • Analyse und Diskussion realer Beratungsverläufe aus der Pflegeberatungspraxis
  • Rollenspiele zu Erst- und Folgegesprächen in verschiedenen Beratungssituationen
  • Übungen zur strukturierten Bedarfserhebung mit standardisierten Assessmentinstrumenten
  • Erstellung von Versorgungsplänen anhand komplexer Fallszenarien
  • Netzwerkanalyse im eigenen Versorgungsgebiet: regionale Angebote kennen und verknüpfen
  • Rückschau von Beratungssituationen mit besonderem Komplexitätsgrad
  • Fallkonferenzen: interdisziplinäre Absprachen zwischen Beratung, Medizin und Sozialarbeit simulieren
  • Juristisches Falltraining: Widerspruchsverfahren und rechtliche Grenzfälle durcharbeiten
  • Standortbestimmung zur eigenen Beratungsrolle und beruflichen Identität als Pflegeberater/-in

Lernziele:

Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage –

  • den gesetzlichen Auftrag der Pflegeberatung nach § 7a SGB XI rechtssicher zu beschreiben und anzuwenden
  • die Struktur des deutschen Pflegesystems mit seinen Leistungsträgern, Leistungserbringern und Finanzierungsquellen zu erläutern
  • Pflegegrade, Begutachtungsverfahren des Medizinischen Dienstes und die Neue Begutachtungs-Assessment-Systematik (NBA) zu erklären
  • individuelle Beratungsprozesse vom Erstkontakt bis zum abgestimmten Versorgungsplan zu planen und zu dokumentieren
  • Case Management als strukturierte Methode im Pflegeberatungskontext anzuwenden
  • Versorgungsnetze aus ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten zu koordinieren
  • komplexe Versorgungssituationen zu analysieren und passgenaue Hilfearrangements zu entwickeln
  • Beratungssitzungen motivierend und lösungsorientiert zu führen, auch in emotional belastenden Situationen
  • Ratsuchende zu Sozialleistungen nach SGB V, SGB IX, SGB XI und SGB XII zu informieren
  • rechtliche Rahmenbedingungen wie Betreuungsrecht, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht in der Beratung zu berücksichtigen
  • Dokumentationspflichten in der Pflegeberatung zu erfüllen und Beratungsverläufe nachvollziehbar festzuhalten
  • die eigene Beratungspraxis kritisch zu einordnen und weiterzuentwickeln

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Qualifizierung richtet sich an Pflegefachkräfte und Fachkräfte aus dem Sozialbereich, die in der Beratung pflegebedürftiger Menschen tätig werden oder sind. Besonders angesprochen sind folgende Berufsgruppen.

  • Altenpflegerinnen und Altenpfleger mit Berufserfahrung, die in eine beratende Funktion wechseln möchten
  • Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflegerinnen und -pfleger, die ihre Kompetenzen in Richtung Koordination und Beratung erweitern
  • Sozialversicherungsfachangestellte aus dem Bereich der Pflege- und Krankenkassen
  • Absolventinnen und Absolventen der Sozialen Arbeit, die im Pflegesystem tätig werden möchten
  • Fachkräfte in Pflegestützpunkten, die ihre Beratungsmethodik systematisieren wollen
Voraussetzungen:

Der Kurs setzt eine abgeschlossene Berufsausbildung als Altenpfleger/-in, Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger/-in oder Sozialversicherungsfachangestellte/-r voraus, alternativ ein abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit. Diese beruflichen Zugangsbedingungen entsprechen den gesetzlichen Anforderungen für Pflegeberaterinnen und Pflegeberater nach § 7a SGB XI. Grundlegende PC-Kenntnisse sind für die Dokumentationsarbeit im Kurs erforderlich.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Das Kursformat verbindet Rechts- und Fachvorlesungen mit einer intensiven Fallorientierung: Theorie wird stets an konkreten Beratungsszenarien erprobt, diskutiert und durchdacht. Gruppenarbeit, Rollenspiele und moderierte Fallbesprechungen machen einen erheblichen Teil der Unterrichtszeit aus, da Pflegeberatung eine hoch interaktive Tätigkeit ist, die sich nicht allein durch Zuhören erlernen lässt. eigenständiges Lernensanteile – unterstützt durch digitale Lernmaterialien zu Gesetzestexten, Leitlinien und Assessment-Instrumenten – vertiefen das Wissen zwischen den Unterrichtseinheiten.

Die Weiterbildung erstreckt sich über mehrere Monate und umfasst mehrere Hundert Unterrichtsstunden. Die genaue Stundenzahl und der zeitliche Ablauf variieren je nach Anbieter; das Programm ist so konzipiert, dass es auch für berufstätige Fachkräfte absolvierbar ist.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat, das die Qualifikation als Pflegeberater/-in nach § 7a SGB XI dokumentiert und die vermittelten Kompetenzen im Case Management ausweist. Das Zertifikat wird von Pflegekassen, Pflegestützpunkten und anderen institutionellen Trägern der Pflegeberatung als Qualifikationsnachweis anerkannt und ist Voraussetzung für eine eigenständige Tätigkeit in der gesetzlichen Pflegeberatung.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der wachsende Anteil pflegebedürftiger Menschen in der deutschen Bevölkerung und der gesetzlich verankerte Beratungsanspruch aller Pflegeversicherten sorgen dafür, dass qualifizierte Pflegeberater/-innen nach § 7a SGB XI dauerhaft nachgefragt werden. Diese Qualifizierung öffnet eine klar profilierte und gesellschaftlich bedeutsame Berufsrolle, die sich deutlich vom klassischen Pflegeberuf unterscheidet – von der körperlichen Pflegetätigkeit hin zu koordinierender und beratender Arbeit. Das integrierte Case-Management-Modul ist dabei mehr als ein Methodenzusatz: Es gibt der Pflegeberatung eine Struktur, die komplexe Versorgungssituationen handhabbar macht. Wer Case Management beherrscht, kann auch in hochkomplexen Familiensituationen – mit widerstreitenden Interessen, knappen Ressourcen und institutionellen Reibungen – systematisch vorgehen und nachhaltige Lösungen entwickeln. Langfristig stärkt diese Weiterbildung die berufliche Eigenständigkeit: Pflegeberater/-innen arbeiten oft mit erheblichen Gestaltungsspielräumen, tragen aber auch Verantwortung für die Qualität ihrer Empfehlungen. Das rechtliche und methodische Rüstzeug aus diesem Kurs schützt vor Fehlern, die im Pflegeberatungsalltag gravierende Folgen haben können – für die Ratsuchenden und für die beratende Fachkraft.

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Pflegeberater/in
  • Case Manager/in (Pflege)
  • Pflegefachkraft mit Beratungsfunktion
  • Pflegegutachter/in
  • Koordinatorin in der ambulanten Pflege
  • Mitarbeiterin im Pflegestützpunkt

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen diesem Kurs und dem Kurs „Pflegefachwissen für Pflegeberater:innen"?

Dieser Kurs qualifiziert für die Beratungstätigkeit selbst: Er vermittelt die gesetzliche Grundlage nach § 7a SGB XI, die Methodik des Case Managements, rechtliche Rahmenbedingungen und die strukturierte Begleitung von Ratsuchenden durch den Beratungsprozess. Der Geschwisterkurs „Pflegefachwissen für Pflegeberater:innen" ergänzt gezielt das klinisch-pflegerische Hintergrundwissen – also Krankheitsbilder, Assessment-Instrumente und pflegepraktische Grundlagen – das für eine fundierte Beratung benötigt wird, aber in diesem Kurs nicht vertieft behandelt wird.

Wer ist gesetzlich zur Pflegeberatung nach § 7a SGB XI berechtigt?

Das SGB XI schreibt vor, dass Pflegeberaterinnen und Pflegeberater eine abgeschlossene Ausbildung in einem Pflege- oder Sozialberuf oder ein entsprechendes Studium vorweisen müssen. Pflegekassen sind gesetzlich verpflichtet, Versicherten eine individuelle Pflegeberatung anzubieten – entweder über eigene Beraterinnen oder über Pflegestützpunkte. Der Kurs vermittelt die dafür erforderliche Qualifikation.

Was ist Case Management und wozu wird es in der Pflegeberatung eingesetzt?

Case Management ist eine strukturierte Methode zur Koordination von Hilfe- und Versorgungsleistungen für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf. In der Pflegeberatung wird es eingesetzt, um individuelle Versorgungspläne zu entwickeln, verschiedene Leistungserbringer zu koordinieren und den Prozess vom Erstgespräch bis zur stabilen Versorgungssituation systematisch zu steuern. Die Ausbildung in Case Management ist daher integraler Bestandteil der Pflegeberater-Qualifizierung nach § 7a.

Welchen Abschluss erhalte ich nach der Weiterbildung?

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat, das die Qualifikation als Pflegeberater/-in nach § 7a SGB XI dokumentiert. Dieses Zertifikat wird von Pflegekassen, Pflegestützpunkten und anderen Trägern der Pflegeberatung als Qualifikationsnachweis anerkannt. Es handelt sich nicht um einen staatlich reglementierten Abschluss, entspricht jedoch dem Standard, den die Pflegekassen für Pflegeberatungskräfte verlangen.

Wo arbeiten qualifizierte Pflegeberater/-innen?

Qualifizierte Pflegeberater/-innen nach § 7a SGB XI arbeiten vorrangig bei gesetzlichen Krankenkassen und Pflegekassen, in Pflegestützpunkten, in gemeinnützigen Trägern der Pflegeberatung sowie in Kommunen und Wohlfahrtsverbänden. Angesichts der wachsenden Zahl pflegebedürftiger Menschen und des gesetzlichen Beratungsanspruchs aller Pflegeversicherten ist die Nachfrage nach qualifizierten Pflegeberater/-innen strukturell hoch.