Gesundheit & Pflege
medizinische fachangestellte

Zahnarztpraxis-Management mit CGM Z1 – Weiterbildung

Praxissoftware CGM Z1 für Zahnmedizinische Fachangestellte: Patientenverwaltung, BEMA- und GOZ-Abrechnung, Terminplanung sowie Qualitätsmanagement in einer umfassenden Weiterbildung.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung dauert typischerweise zwischen einem und drei Monaten bei Vollzeitbelegung. Die genaue Stundenzahl hängt vom Anbieter und dem jeweiligen Kursformat ab. Teilnehmende sollten ausreichend Zeit für die Vor- und Nachbereitung der praktischen Übungseinheiten einplanen, da das präzise… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der erfolgreiche Abschluss wird durch ein trägerinternes Zertifikat oder eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des durchführenden Kursanbieters dokumentiert. Dieses Zertifikat bestätigt die erworbenen Kenntnisse in der Bedienung von CGM Z1 sowie in der zahnärztlichen Abrechnung nach BEMA und… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Der Kurs setzt grundlegende PC-Kenntnisse sowie Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 bis B2 voraus. Interesse an zahnmedizinischen Abläufen und Bereitschaft zur präzisen Dokumentationsarbeit werden erwartet. Quereinsteiger und Wiedereinsteiger nach mehr als sechsjähriger Berufspause müssen fehlende… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Diese Weiterbildung vermittelt Zahnmedizinischen Fachangestellten und Quereinsteigern die fundierte Bedienung der Praxismanagementsoftware CGM Z1, einem der führenden Systeme auf dem deutschen Dentalmarkt. Im Mittelpunkt steht die vollständige Praxisorganisation: von der Aufnahme und Verwaltung von Patientendaten über die korrekte Abrechnung zahnärztlicher Leistungen nach BEMA und GOZ bis hin zur Steuerung von Terminen, Bestellungen und Qualitätsprozessen. Der Kurs verbindet die Anwendung der Software mit dem notwendigen fachlichen Hintergrund, sodass Teilnehmende nach dem Abschluss selbstständig und korrekt im Praxisalltag agieren können.

Was lernst du in diesem Kurs?

Die Inhalte der Weiterbildung sind so aufgebaut, dass fachliches Grundwissen und die Softwareanwendung stets miteinander verknüpft werden. Theoriephasen wechseln mit praktischen Übungen an der Anwendung, sodass das Gelernte unmittelbar gefestigt wird. Das erste Modul führt in die Patientenverwaltung mit CGM Z1 ein. Hier lernen die Teilnehmenden, wie Patientenstammdaten strukturiert erfasst werden, welche Pflichtfelder auszufüllen sind und wie das System Versicherungsstatus, Krankenkassenzugehörigkeit und Sonderkennzeichen verwaltet.

  • Neuanlage und Bearbeitung von Patientenstammdaten
  • Verknüpfung mit Krankenkassen und Abrechnungspartnern
  • Datenschutzkonforme Archivierung und Löschfristen
  • Dokumentenverwaltung und Scanfunktionen innerhalb des Systems
  • Notfallkontakte und Wiedervorladungsintervalle hinterlegen

Das zweite Modul widmet sich der Terminplanung und Praxisorganisation. Effiziente Terminvergabe reduziert Wartezeiten und Leerlauf; die Teilnehmenden üben, verschiedene Termintypen zu unterscheiden und den Kalender optimal zu nutzen.

  • Einzel- und Gruppenkalender anlegen und verwalten
  • Recall-Systeme für Prophylaxe-Intervalle einrichten
  • Interne Kommunikation und Aufgabenweiterleitung im System
  • Bestellwesen: Materialanforderungen erfassen und nachverfolgen
  • Lagerverwaltung und Schwellenwert-Benachrichtigungen

Das dritte Modul behandelt die Abrechnung nach BEMA, GOZ und Zusatzleistungen. Dieser Bereich ist abrechnungsrechtlich besonders anspruchsvoll, da Fehler direkte finanzielle Folgen für die Praxis haben. Die Teilnehmenden erarbeiten die Systematik der beiden Gebührenwerke und übertragen sie in konkrete Abrechnungsfälle innerhalb der Software.

  • Aufbau und Logik des BEMA: Leistungspositionen, Punktwerte und Abrechnungsregeln
  • GOZ-Abrechnung: Steigerungsfaktoren, Analogpositionen und Begründungspflichten
  • Kostenpläne erstellen, von der Kasse genehmigen lassen und abrechnen
  • Zusatzleistungen und Eigenanteile gegenüber Patienten transparent darstellen
  • Korrekturen, Rückfragen von Krankenkassen und Mahnwesen bearbeiten

Das vierte Modul umfasst Prävention, Qualitätsmanagement und Notfallmanagement. Prophylaxe ist ein wachsendes Leistungsfeld; Qualitätsmanagement ist in Zahnarztpraxen gesetzlich verankert und Notfallbereitschaft eine Grundpflicht.

  • Präventionsschritte und Individualprophylaxe dokumentieren und abrechnen
  • Qualitätsmanagement-Handbuch verstehen und Prozesse abbilden
  • Hygienemanagement und Dokumentationspflichten in der Software hinterlegen
  • Notfallmanagement-Checklisten und Zuständigkeiten festhalten

Ein praktischer Anwendungsblock schließt alle Module zusammen. Die Teilnehmenden bearbeiten realitätsnahe Fälle, die typische Situationen des Praxisalltags abbilden.

  • Aufnahme eines neuen Kassenpatienten mit vollständiger Stammdatenanlage
  • Termin buchen, Recall einrichten und Vorbefund dokumentieren
  • Behandlungssitzung nach BEMA abrechnen und elektronisch übermitteln
  • Privatabrechnungsfall nach GOZ mit Steigerungsfaktor begründen
  • Kostenplan für eine Brückenversorgung anlegen und genehmigen lassen
  • Zusatzleistung mit Eigenanteil gegenüber dem Patienten ausweisen
  • Materialbedarf im Bestellsystem erfassen und Lieferant anfragen
  • Prophylaxe-Behandlung dokumentieren und Recall-Termin setzen
  • Qualitätssicherungsdokumentation für eine Routinebehandlung ausfüllen
  • Fehlerhafte Abrechnung korrigieren und Kassenanfrage beantworten
  • Jahresstatistik auswerten und Kennzahlen der Praxisleitung aufbereiten
  • Sicherungskopie der Praxisdaten anlegen und Systemprüfung durchführen

Der Kurs schließt mit einer Gesamtwiederhlung der wichtigsten Abrechnungsregeln und einer vertiefenden Einheit zur Fehlervermeidung. Die Teilnehmenden einordnen eigene Unsicherheiten und erhalten praxistaugliche Merkpunkte für den Berufsalltag. Ein besonderer Wert liegt darauf, dass die Teilnehmenden nicht nur die Bedienoberfläche beherrschen, sondern auch die fachlichen Hintergründe der Leistungspositionen verstehen. Nur wer weiß, warum eine bestimmte BEMA-Position an bestimmte Bedingungen geknüpft ist, kann sicher abrechnen und Rückfragen kompetent beantworten.

Lernziele:

  • Die Benutzeroberfläche von CGM Z1 sicher bedienen und an praxisindividuelle Anforderungen anpassen
  • Patientenstammdaten anlegen, pflegen und datenschutzkonform verwalten
  • Termine effizient planen, koordinieren und im Terminkalender der Software abbilden
  • Abrechnungen nach dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen (BEMA) korrekt erstellen und einreichen
  • Leistungen nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) für Privatpatienten rechtssicher abrechnen
  • Kostenpläne für prothetische und weitere kostenintensive Behandlungen sachgerecht anlegen und nachverfolgen
  • Zusatzleistungen und Mehrkostenpositionen im System erfassen und kommunizieren
  • Präventions- und Individualprophylaxe-Handlungsschritte dokumentieren und abrechnen
  • Das interne Bestellsystem nutzen, um Materialflüsse in der Praxis zu steuern
  • Grundlagen des Qualitätsmanagements kennen und praxisrelevante Prozesse dokumentieren
  • Notfallmanagement-Abläufe in der organisatorischen Struktur der Praxis verankern
  • Kommunikationsprozesse zwischen Praxisteam, Patienten und Kostenträgern professionell gestalten

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich in erster Linie an Zahnmedizinische Fachangestellte, die CGM Z1 bereits in der Praxis nutzen oder in einer Praxis eingesetzt werden sollen, die auf dieses System setzt. Sie ist darüber hinaus geeignet für folgende Personengruppen.

  • Zahnarzthelferinnen und Zahnarzthelfer, die ihre Kenntnisse aktualisieren möchten
  • Quereinsteiger mit Interesse an zahnmedizinischer Verwaltung und ausreichenden Deutschkenntnissen
  • Wiedereinsteiger nach einer Berufspause von mehr als sechs Jahren, die ihre Fachkunde auffrischen wollen
  • Verwaltungskräfte in größeren zahnärztlichen Gemeinschaftspraxen oder MVZ
  • Personen, die eine Tätigkeit als Praxismanager oder in der Abrechnungsverwaltung anstreben
Voraussetzungen:

Der Kurs setzt grundlegende PC-Kenntnisse sowie Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 bis B2 voraus. Interesse an zahnmedizinischen Abläufen und Bereitschaft zur präzisen Dokumentationsarbeit werden erwartet. Quereinsteiger und Wiedereinsteiger nach mehr als sechsjähriger Berufspause müssen fehlende Kenntnisse in der zahnmedizinischen Fachkunde vorab in einem gesonderten Modul nachholen. Grundkenntnisse der Kassenabrechnung oder des Gesundheitswesens sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. Die Beratung vor Kursbeginn klärt den individuellen Vorbereitungsbedarf.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die Weiterbildung wird im kombinierten Lernformat (Combined Learning) angeboten, das Präsenzphasen mit Lernabschnitten verbindet. In Präsenzphasen arbeiten die Teilnehmenden direkt an der CGM-Z1-Software und bearbeiten praxisnahe Übungsszenarien unter Begleitung der Kursleitung. eigenständige Übungsphasen ermöglichen die Vertiefung von Abrechnungsregeln und Gesetzestexten im eigenen Tempo. Das Kursformat unterstützt flexible Teilnahme und kann vollzeitig absolviert werden, sodass eine intensive und zeitlich komprimierte Qualifizierung möglich ist.

Die Weiterbildung dauert typischerweise zwischen einem und drei Monaten bei Vollzeitbelegung. Die genaue Stundenzahl hängt vom Anbieter und dem jeweiligen Kursformat ab. Teilnehmende sollten ausreichend Zeit für die Vor- und Nachbereitung der praktischen Übungseinheiten einplanen, da das präzise Arbeiten mit Abrechnungspositionen Routine und Übung erfordert.

Der erfolgreiche Abschluss wird durch ein trägerinternes Zertifikat oder eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des durchführenden Kursanbieters dokumentiert. Dieses Zertifikat bestätigt die erworbenen Kenntnisse in der Bedienung von CGM Z1 sowie in der zahnärztlichen Abrechnung nach BEMA und GOZ. Es handelt sich um keinen staatlich anerkannten Berufsabschluss, aber die Bescheinigung hat als Nachweis gegenüber Praxisinhabern und Arbeitgebern in der Dentalbranche praktischen Wert und ergänzt bestehende Berufsabschlüsse sinnvoll.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Zahnmedizinische Fachangestellte, die CGM Z1 sicher beherrschen und die Abrechnungsregeln nach BEMA und GOZ kennen, sind auf dem Stellenmarkt gefragte Fachkräfte. Zahnarztpraxen sind auf präzise Abrechnungsarbeit angewiesen, da Fehler bei Kassenabrechnungen zu Rückforderungen und Honorarkürzungen führen können. Wer diese Aufgabe sicher und selbstständig übernehmen kann, erhöht seinen Wert im Praxisteam erheblich und qualifiziert sich für verantwortlichere Tätigkeiten wie die Übernahme des Praxismanagements oder die Teamleitung im Verwaltungsbereich. Für Quereinsteiger, die über einen strukturierten Einstieg in den zahnmedizinischen Verwaltungsbereich nachdenken, bietet diese Weiterbildung einen direkten und anwendungsorientierten Weg. Die Kombination aus Softwareschulung und Abrechnungsrecht macht den Kurs zu einer vollwertigen Qualifizierung, die unmittelbar am Arbeitsplatz einsetzbar ist.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
  • Zahnarztpraxis-Manager/in
  • Verwaltungskraft Zahnarztpraxis
  • Abrechnungsspezialist/in Dental

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich ohne Vorkenntnisse in der Zahnmedizin teilnehmen?

Quereinsteiger können teilnehmen, müssen jedoch fehlende zahnmedizinische Fachkunde vorab in einem separaten Modul erwerben. Grundlegende PC-Kenntnisse und Deutschkenntnisse auf B1-B2-Niveau werden vorausgesetzt. Eine individuelle Beratung vor Kursbeginn klärt den genauen Vorbereitungsbedarf.

Was ist CGM Z1 und in wie vielen Praxen wird es eingesetzt?

CGM Z1 ist eine der marktführenden Praxismanagementsoftware-Lösungen für Zahnarztpraxen in Deutschland. Sie deckt Patientenverwaltung, Abrechnung nach BEMA und GOZ, Terminplanung sowie das Bestellwesen ab. Der Hersteller CompuGroup Medical (CGM) zählt zu den größten Anbietern in der deutschen Dentalbranche.

Was ist der Unterschied zwischen BEMA und GOZ?

Der BEMA (Einheitlicher Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen) gilt für gesetzlich Versicherte und definiert feste Punktwerte für abrechenbare Leistungen. Die GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte) regelt die Abrechnung bei Privatpatienten und erlaubt Steigerungsfaktoren sowie Analogpositionen. Beide Systeme werden im Kurs praxisnah behandelt.

Welche Förderung ist möglich?

Bei AZAV-akkreditierten Trägern ist die Weiterbildung in der Regel über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit förderbar. Alternativ kommen das Qualifizierungschancengesetz, die Berufsförderung der Bundeswehr sowie Leistungen zur Rehabilitation oder Förderungen der Deutschen Rentenversicherung in Betracht.

Welchen Abschluss erhalte ich nach der Weiterbildung?

Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat oder eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des durchführenden Bildungsträgers. Es handelt sich um keinen staatlich anerkannten Abschluss, aber das Zertifikat hat gegenüber Zahnarztpraxen und Dentalverbünden als Nachweis praktischen Wert.