Was ist AZAV?
AZAV steht für Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung. Es ist ein staatliches Qualitätssiegel, eingeführt 2012, das Bildungsträger und ihre Maßnahmen zertifiziert. Die AZAV-Prüfung wird von akkreditierten Zertifizierungsstellen (wie TÜV, DEKRA, DQS) durchgeführt.
Qualitätssicherung
AZAV garantiert, dass Bildungsträger pädagogisch seriös arbeiten und Kurse eine klare berufliche Verwertbarkeit haben.
Fördervoraussetzung
Nur AZAV-zertifizierte Kurse können mit dem Bildungsgutschein oder AVGS finanziert werden. Kein AZAV = kein BGS.
Maßnahmenummer
Jede AZAV-Maßnahme bekommt eine eindeutige Nummer. Diese steht auf dem Bildungsgutschein als Bildungsziel.
Was wird durch AZAV geprüft?
Die Zertifizierungsstelle prüft unter anderem:
- Qualifikation der Lehrenden (Dozenten)
- Strukturierte Lernplanung und Curriculum
- Vermittlungsquoten der Absolventen
- Räumliche und technische Ausstattung
- Qualitätsmanagement-System des Trägers
Wie erkenne ich AZAV-Kurse?
AZAV-zertifizierte Kurse haben eine Maßnahmenummer (auch Zulassungsnummer genannt). Diese Nummer beginnt meist mit einer fünfstelligen Trägernummer, gefolgt von der Maßnahmen-ID. Du findest sie im KURSNET-Portal der Bundesagentur – oder direkt auf Kursweg, wo alle förderfähigen Kurse mit einem AZAV-Badge markiert sind.
Alle Kursweg-Kurse sind AZAV-geprüft
Jeder Anbieter auf Kursweg bestätigt AZAV-Konformität. Du sparst dir die manuelle Prüfung und kannst deinen Bildungsgutschein direkt einlösen.
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