Data Science & KI
ki machine learning

Advanced ML & Generative AI – Deep NN, GANs, VAEs, RL – Kurs

Fortgeschrittener Kurs zu tiefen neuronalen Netzwerken, Transfer Learning, GANs, VAEs und Reinforcement Learning für erfahrene KI-Praktiker.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

Kostenlos & unverbindlich anfragen

Auf einen Blick

Dauer1 Woche bis 1 MonatOrientierung; Angebot prüfen
FormatBeim Anbieter erfragenje nach Angebot
KostenFörderung möglichBildungsgutschein · AVGS · QCG
Bildungsgutschein als Förderweg möglich; Zulassung des Angebots und persönliche Bewilligung prüfen.

Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Die Kursdauer beträgt in der Regel mehr als eine Woche bis zu einem Monat bei Vollzeitteilnahme. Bei Teilzeitvarianten verlängert sich die Laufzeit entsprechend auf mehrere Monate. Der genaue Umfang richtet sich nach dem individuellen Lernplan und den gewünschten Zertifizierungszielen. Eine… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Die Weiterbildung schließt mit einem international anerkannten Herstellerzertifikat sowie einem Lehrgangszertifikat von New Horizons ab. Das Herstellerzertifikat bestätigt die Vorbereitung auf branchenrelevante Zertifizierungsprüfungen im Bereich Machine Learning und generative KI. Ob die… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Die Teilnehmer sollten fundierte Grundkenntnisse in maschinellem Lernen, insbesondere im Bereich klassischer Algorithmen (lineare Regression, Entscheidungsbäume, neuronale Netzwerke), sowie sichere Python-Kenntnisse mitbringen. Erfahrung mit mindestens einem Deep-Learning-Framework (PyTorch oder… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Diese Weiterbildung richtet sich an Fachleute mit soliden Grundkenntnissen im Bereich maschinelles Lernen, die ihre Expertise auf fortgeschrittenem Niveau ausbauen möchten. Der Kurs Advanced Techniques in Machine Learning & Generative AI vermittelt tiefgreifende Konzepte und praxisnahe Methoden, die weit über das Einführungsniveau hinausgehen. Im Mittelpunkt stehen tiefe neuronale Netzwerke, Transfer Learning, Generative Adversarial Networks (GANs), Variational Autoencoders (VAEs) sowie Reinforcement Learning. Teilnehmer arbeiten mit komplexen Datenstrukturen, optimieren Trainingsalgorithmen und entwickeln generative Modelle, die in der Lage sind, realistische Bilder, Texte und andere Medien zu erzeugen. Die Kombination aus Theorie und anwendungsorientierter Praxis bereitet auf reale Einsatzszenarien in Forschung und Industrie vor.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 — Tiefe neuronale Netzwerke und Architekturen: Dieses Modul vertieft das Verständnis moderner Netzwerkarchitekturen über das Basisniveau hinaus. Behandelt werden Residual Networks (ResNet), Dense Connections (DenseNet), Attention-Mechanismen sowie Transformer-basierte Architekturen, die heute das Rückgrat vieler KI-Systeme bilden.

  • Aufbau und Training von ResNet- und DenseNet-Architekturen
  • Attention-Mechanismen und Self-Attention in Transformer-Modellen
  • Batch Normalization, Layer Normalization und ihre Auswirkungen auf das Training
  • Gradient Checkpointing und speichereffizientes Training tiefer Netze
  • Anwendungsfälle in Computer Vision und Natural Language Processing
  • Praxisübungen mit PyTorch und TensorFlow auf realen Datensätzen

Modul 2 — Transfer Learning und Fine-Tuning: In diesem Block erlernen Teilnehmer systematische Strategien, um vortrainierte Modelle für neue Aufgaben nutzbar zu machen. Fine-Tuning, Feature Extraction und Domain Adaptation sind zentrale Themen, die den Einstieg in neue Anwendungsdomänen ohne großen Datenanforderungen ermöglichen.

  • Vortrainierte Sprachmodelle (BERT, RoBERTa, GPT) für Downstream-Tasks anpassen
  • Selektives Fine-Tuning einzelner Schichten versus vollständigem Netzwerk-Finetuning
  • Domain Adaptation und Few-Shot Learning für datenknappe Szenarien
  • Erstellung eigener Daten-Augmentierungspipelines
  • Evaluierung des Transfers auf domänenfernen Testsets
  • Praktische Fallstudien aus den Bereichen Medizin, Fertigung und Sprachtechnologie

Modul 3 — Generative Modelle: GANs und VAEs: Der Kernbereich des Kurses widmet sich der Architektur, dem Training und der praktischen Anwendung generativer Modelle. Neben der mathematischen Grundlage werden typische Trainingsprobleme wie Mode Collapse und Posterior Collapse gezielt adressiert.

  • Grundprinzip und mathematische Herleitung von GANs (Generator, Diskriminator)
  • Varianten: DCGAN, Wasserstein-GAN (WGAN), StyleGAN und Conditional GANs
  • Variational Autoencoders: ELBO, Reparametrisierungstrick, latenter Raum
  • Bildgenerierung und -manipulation mit vortrainierten GAN-Modellen
  • Bewertung generativer Modelle: Fréchet Inception Distance (FID), Inception Score
  • Debugging-Strategien für instabiles GAN-Training

Modul 4 — Reinforcement Learning: Dieses Modul führt von den Grundprinzipien des RL bis hin zu tiefen RL-Methoden, die in der Robotik, beim Spielen und in der Optimierung komplexer Systeme eingesetzt werden. Der Fokus liegt auf Policy Gradient und Actor-Critic-Methoden.

  • Markov-Entscheidungsprozesse, Belohnungsfunktionen und Wertfunktionen
  • Q-Learning und Deep Q-Networks (DQN)
  • Policy Gradient Methoden: REINFORCE, PPO, SAC
  • Multi-Agent Reinforcement Learning: Grundkonzepte und Anwendungsfälle
  • Simulation und Training in OpenAI-Gym-Umgebungen
  • Anwendung auf Empfehlungssysteme und Ressourcenoptimierung

Praxis-Block: Die praktische Implementierung zieht sich durch alle Module und wird in konkreten Projekten vertieft. Teilnehmer setzen reale Aufgaben um, debuggen Modelle selbstständig und präsentieren ihre Ergebnisse.

  • Implementierung eines vollständigen GAN-Trainingsdurchlaufs auf einem Bilddatensatz
  • Fine-Tuning eines BERT-Modells für eine Textklassifikationsaufgabe
  • Training eines DQN-Agenten in einer Gym-Umgebung
  • Evaluation und Visualisierung latenter Räume in VAEs
  • Erstellung einer skalierbaren Trainingspipeline mit Datenversions-Kontrolle
  • Hyperparameter-Suche mit Optuna oder Ray Tune
  • Modell-Deployment als REST-API mit FastAPI oder TorchServe
  • Interpretierbarkeit: SHAP und Grad-CAM für tiefe Netzwerke
  • Dokumentation und Versionierung mit MLflow oder Weights & Biases
  • Qualitative und quantitative Auswertung generierter Ausgaben
  • Ethik-Diskussion: Deepfakes, Halluzinationen, Bias in generativen Modellen
  • Abschlussprojekt: Entwicklung eines eigenständigen generativen oder RL-Systems

Im abschließenden Teil werden Erkenntnisse aus den Projekten zusammengeführt. Teilnehmer einordnen den Einsatz ihrer Modelle, identifizieren Schwachstellen und diskutieren mögliche Weiterentwicklungen in Bezug auf Skalierbarkeit und Qualitätssicherung. Die Ergebnisse werden im Plenum vorgestellt und gemeinsam analysiert.

Lernziele:

Der Kurs vermittelt folgende Kompetenzen, die nach Abschluss sicher angewendet werden können.

  • Tiefe neuronale Netzwerke eigenständig entwerfen, trainieren und evaluieren
  • Transfer-Learning-Strategien gezielt für domänenspezifische Aufgaben einsetzen
  • Generative Adversarial Networks aufbauen und deren Trainingsinstabilität beheben
  • Variational Autoencoders für strukturierte latente Raummodellierung implementieren
  • Reinforcement-Learning-Agenten auf Basis von Policy-Gradient-Methoden entwickeln
  • Komplexe Hyperparameter-Optimierung mit modernen Suchstrategien durchführen
  • Überanpassung in tiefen Netzwerken durch Regularisierungstechniken gezielt reduzieren
  • Gradient-Probleme (Vanishing/Exploding Gradients) in tiefen Architekturen diagnostizieren und beheben
  • Generative Modelle zur Bild- und Textsynthese entwickeln und qualitativ bewerten
  • Benchmarks und Metriken wie FID, BLEU und Perplexity fachkundig interpretieren
  • Produktionsreife ML-Pipelines entwerfen und in skalierbaren Umgebungen deployen
  • Ethische und rechtliche Fragestellungen beim Einsatz generativer Modelle bewerten

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich ausschließlich an Fachleute mit vorhandener Erfahrung in maschinellem Lernen und Python-Programmierung. Für Einsteiger ohne diese Grundlage ist dieser Kurs nicht geeignet — stattdessen empfiehlt sich zunächst eine Einführungsschulung in Data Science oder Machine Learning.

  • Softwareentwickler und Data Scientists mit ML-Grundkenntnissen
  • Machine Learning Engineers, die ihre Methoden in Richtung Deep Learning ausbauen möchten
  • KI-Forscher und Wissenschaftler, die neue Architekturen verstehen und anwenden wollen
  • IT-Spezialisten aus Technologieunternehmen, die KI-Projekte verantworten
  • Fachkräfte, die eine internationale Zertifizierung im ML/AI-Bereich anstreben
Voraussetzungen:

Die Teilnehmer sollten fundierte Grundkenntnisse in maschinellem Lernen, insbesondere im Bereich klassischer Algorithmen (lineare Regression, Entscheidungsbäume, neuronale Netzwerke), sowie sichere Python-Kenntnisse mitbringen. Erfahrung mit mindestens einem Deep-Learning-Framework (PyTorch oder TensorFlow) ist empfehlenswert. Grundlegende Kenntnisse in Lineare Algebra und Wahrscheinlichkeitsrechnung erleichtern das Verständnis der mathematischen Grundlagen erheblich. Vor Seminarbeginn findet ein individuelles Vorgespräch statt, in dem ein auf die eigenen Vorkenntnisse zugeschnittener Lernplan erstellt wird. Dadurch kann der Einstieg sowohl für Teilnehmer mit kompakteren als auch mit umfangreicheren Vorkenntnissen gut gestaltet werden.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs wird überwiegend als Combined Learning angeboten, das heißt, es werden Präsenzphasen mit Online-Lerneinheiten kombiniert. Einzelne Durchführungen finden auch als reine Online-Seminare statt. Die Lehrmethoden umfassen Vorträge, interaktive Diskussionen, Live-Coding-Sessions sowie betreute Laborübungen, in denen Teilnehmer eigene Modelle implementieren. Peer-Feedback und Gruppenarbeiten unterstützen den Austausch unter den Teilnehmern. Der Trainer führt regelmäßige Code-Reviews durch und gibt individuelle Rückmeldungen zu den Projekten. Ergänzend stehen Lernplattformen und Übungsmaterialien für das eigenständiges Lernen zwischen den Sitzungen zur Verfügung. Sowohl Vollzeit- als auch Teilzeit-Formate sind möglich — individuelle Absprachen zum Starttermin sind auf Anfrage möglich.

Die Kursdauer beträgt in der Regel mehr als eine Woche bis zu einem Monat bei Vollzeitteilnahme. Bei Teilzeitvarianten verlängert sich die Laufzeit entsprechend auf mehrere Monate. Der genaue Umfang richtet sich nach dem individuellen Lernplan und den gewünschten Zertifizierungszielen. Eine persönliche Abstimmung zu Starttermin und Dauer ist Teil des Vorgesprächs vor Kursbeginn.

Die Weiterbildung schließt mit einem international anerkannten Herstellerzertifikat sowie einem Lehrgangszertifikat von New Horizons ab. Das Herstellerzertifikat bestätigt die Vorbereitung auf branchenrelevante Zertifizierungsprüfungen im Bereich Machine Learning und generative KI. Ob die eigentliche Prüfung zum Zertifikat im Kurspreis enthalten ist oder separat abgelegt wird, ist beim Anbieter zu erfragen. Das Lehrgangszertifikat wird nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildungsschritt ausgestellt und dokumentiert die erworbenen Kompetenzen.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der Abschluss dieser Weiterbildung verschafft einen erheblichen Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt für KI-Fachleute. Kompetenzen in fortgeschrittenen Deep-Learning-Methoden und generativer KI gehören zu den gefragtesten Qualifikationen in der Technologiebranche. Unternehmen aus nahezu allen Sektoren — von der Automobilindustrie über das Gesundheitswesen bis hin zur Finanzbranche — suchen Fachkräfte, die komplexe KI-Systeme entwerfen, betreiben und weiterentwickeln können. Mit einem international anerkannten Abschluss werden die eigenen Kenntnisse für Arbeitgeber weltweit glaubhaft nachgewiesen. Darüber hinaus bietet dieser Kurs die Möglichkeit, ein professionelles Netzwerk mit gleichgesinnten Fachleuten aufzubauen. Der Austausch während der Gruppenübungen, Diskussionen und Projektkritiken schafft Verbindungen, die weit über die Kursdauer hinaus wertvoll sind. Wer an der Schnittstelle von Forschung und industrieller Anwendung arbeiten möchte, findet in dieser Weiterbildung eine fundierte Basis für den nächsten Karriereschritt.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Machine Learning Engineer (Senior)
  • KI-Entwickler/in (Advanced)
  • AI Specialist
  • ML Researcher
  • Applied AI Scientist

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

Unverbindliche Anfrage

Wir vergleichen passende Anbieter nach Region und Förderfähigkeit und melden uns in Kürze mit kostenlosen Kurs-Optionen.

Mit * markierte Angaben sind erforderlich.

So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

Für Rückfragen zu passenden Kursen. Mit Vorwahl, z. B. 0170 1234567.

Kostenlos & unverbindlich · Daten sind sicher

Verwandte Kurse & Alternativen

30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für wen ist dieser Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Data Scientists, Softwareentwickler und ML Engineers mit vorhandenen Grundkenntnissen in maschinellem Lernen und Python. Einsteiger ohne diese Basis sollten zunächst eine Einführungsschulung absolvieren.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmer ein international anerkanntes Herstellerzertifikat sowie ein Lehrgangszertifikat von New Horizons. Das Herstellerzertifikat bereitet auf branchenrelevante Prüfungen im Bereich ML/AI vor.

Kann ich die Weiterbildung fördern lassen?

Bei AZAV-zertifizierten Anbietern ist eine Förderung über Bildungsgutschein (Agentur für Arbeit) möglich. Auch das Qualifizierungschancengesetz und Leistungen der Deutschen Rentenversicherung kommen je nach Situation in Betracht. Die genaue Fördereignung bitte vorab klären.

In welchem Format findet der Kurs statt?

Der Kurs wird als Combined Learning (Präsenz plus Online) oder als reines Online-Seminar angeboten. Sowohl Vollzeit- als auch Teilzeit-Varianten sind verfügbar. Individuelle Starttermine sind auf Anfrage möglich.

Welche Vorkenntnisse brauche ich konkret?

Empfohlen werden Kenntnisse in klassischen ML-Algorithmen, sichere Python-Programmierung und Grundkenntnisse in Linearer Algebra. Erfahrung mit PyTorch oder TensorFlow ist ein Vorteil, aber kein zwingendes Eintrittskriterium — der individuelle Lernplan wird im Beratungsgespräch angepasst.