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AI & ML Specialist mit Red Hat RHCE – Kombikurs

Kombikurs aus KI/ML-Spezialisierung und Red Hat Certified Engineer (RHCE/EX294): Automatisierung mit Ansible trifft auf Machine-Learning-Methodik in Cloud-Umgebungen.

Auf einen Blick

Dauer4–8 WochenØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Dieser Kombinationskurs verbindet zwei eigenständige, aber gut ergänzende Fachrichtungen: die Spezialisierung auf künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen in Cloud-Computing-Umgebungen einerseits und die Red-Hat-Zertifizierung zum Certified Engineer (RHCE, Prüfung EX294) andererseits. Die RHCE-Prüfung prüft seit ihrer Neuausrichtung primär Ansible-Automation – also die Fähigkeit, Linux-Umgebungen automatisiert zu provisionieren, zu konfigurieren und zu betreiben. In Kombination mit ML-Kompetenz entsteht ein Profil, das für datengetriebene Infrastrukturautomatisierung und den Betrieb von KI-Workloads auf Linux-basierten Plattformen gut geeignet ist.

ZertifikatsqualifizierungInhaltsstand 29.05.2026

Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich

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Anbieter

1

an 5 Standorten

Angebote

72

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

Termine werden anbieterabhängig veröffentlicht

Regionen

bundesweit

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Zertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Vermittelte Kompetenzen

  • Ansible Automation
  • Red Hat RHCE EX294
  • maschinelles Lernen
  • scikit-learn
  • Python ML-Bibliotheken
  • Linux-Administration
  • MLOps-Deployment
  • Containerisierung Podman

Zugeordnete Zielberufe

  • Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
  • Data Scientist3.910 Stellen/12 Mon.
  • Machine Learning Engineer1.150 Stellen/12 Mon.
  • Site Reliability Engineer765 Stellen/12 Mon.
  • AI Specialist117 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 72 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1: KI und maschinelles Lernen in der Cloud Dieser Abschnitt legt das konzeptionelle Fundament für den KI/ML-Teil des Kurses. Teilnehmende lernen die Grundprinzipien des maschinellen Lernens kennen – von den mathematischen Grundlagen der Optimierung über typische Datenvorbereitungsschritte bis hin zur Modellauswahl. Besonders im Fokus steht die Anwendung in Cloud-Computing-Umgebungen, wo skalierbare Rechenkapazitäten für das Training großer Modelle genutzt werden können.

  • Supervised Learning: lineare Regression, logistische Regression, Entscheidungsbäume, Random Forest
  • Unsupervised Learning: K-Means-Clustering, Dimensionsreduktion mit PCA
  • Datenvorverarbeitung: Normalisierung, Behandlung fehlender Werte, Feature Engineering
  • Modelltraining und Hyperparameter-Tuning (Grid Search, Cross-Validation)
  • Evaluierungsmetriken für Klassifikation und Regression
  • Cloud-Infrastruktur für ML-Workloads: Recheninstanzen, Speicher, GPU-Ressourcen

Modul 2: Datengetriebene Prozesse und KI-Integration Dieser Block vertieft die praktische Seite der KI-Entwicklung: Wie werden Modelle in bestehende Geschäftsprozesse eingebunden? Welche Datenpipelines sind notwendig, und wie lassen sie sich wartbar gestalten? Sie erarbeiten konkrete Szenarien aus verschiedenen Branchen.

  • Aufbau von Datenpipelines: Datenquellen, Transformation, Laden (ETL)
  • Einsatz von pandas und NumPy für Datenwrangling in Python
  • Modell-Deployment: REST-API-Schnittstellen für ML-Modelle
  • Monitoring von Modellen im Betrieb: Drift-Erkennung und Retraining
  • Sicherheit und Datenschutz beim Umgang mit Trainingsdaten
  • Dokumentation und Reproduzierbarkeit von Experimenten (MLflow-Konzepte)

Modul 3: Red Hat Certified Engineer (RHCE/EX294) – Ansible-Automatisierung Der RHCE-Teil des Kurses fokussiert vollständig auf Ansible – das offizielle Prüfungsthema der aktuellen EX294-Zertifizierung. Teilnehmende lernen, wie mit Ansible Playbooks komplexe Linux-Systemkonfigurationen automatisiert werden. Dabei geht es um Praxiskompetenz: die EX294 ist eine reine Hands-on-Prüfung ohne Multiple-Choice-Anteil.

  • Ansible-Grundarchitektur: Inventory, Control Node, Managed Nodes
  • Playbook-Struktur: Tasks, Handlers, Variables, Templates (Jinja2)
  • Rollen (Roles): Strukturierung wiederverwendbarer Automatisierungseinheiten
  • Ansible Galaxy: Community-Rollen nutzen und eigene veröffentlichen
  • Fehlerbehandlung in Playbooks: Blöcke, Rescue, Always
  • Systemkonfiguration mit Ansible: Pakete, Dienste, Firewall, SELinux, Dateisystem

Modul 4: Linux-Systemadministration für KI-Umgebungen Dieser abschließende Block verknüpft Linux-Administration mit dem Betrieb von KI-Workloads. Sie verstehen, wie Python-Umgebungen auf Red-Hat-Systemen isoliert und verwaltet werden, wie Container (Podman) für ML-Trainingsaufgaben eingesetzt werden und wie Ansible eingesetzt wird, um ML-Infrastruktur reproduzierbar bereitzustellen.

  • Python-Umgebungsverwaltung auf RHEL: venv, pip, Conda auf Enterprise-Linux
  • Container mit Podman: Images bauen, Volumes, Netzwerke
  • Automatisiertes Deployment von ML-Umgebungen mit Ansible
  • Ressourcenverwaltung auf Linux: cgroups, CPU/Memory-Limits für Trainingsjobs
  • Logfile-Analyse und Monitoring: journald, rsyslog, systemd-Dienste
  • IT-Sicherheitskonzepte: SELinux-Policies, Firewall-Regeln, SSH-Härtung

Praxisblock: Integriertes Abschlussprojekt In diesem umfangreichen Praxisteil entwickeln Sie eine vollständige, automatisiert bereitgestellte ML-Trainingsumgebung. Sie verbinden Ansible-Automatisierung mit Python-ML-Workflow —

  • Ansible-Playbook zur Provisionierung einer ML-Node (Python, Bibliotheken, GPU-Treiber)
  • Versioniertes Inventory für Staging- und Produktionsumgebungen
  • Automatisches Deployment eines scikit-learn-Modells als REST-API (Flask/FastAPI)
  • Containerisierung des ML-Services mit Podman
  • Ansible-Rolle für wiederkehrende Deployments
  • Überwachung des laufenden Services mit systemd und journald
  • Dokumentation der Deployment-Pipeline in YAML und README
  • Qualitätssicherung: Unit-Tests für das ML-Modell, Integrationstests für die API
  • Sicherheitsprüfung der bereitgestellten Umgebung (SELinux, Firewall, SSH)
  • Abschlusspräsentation der Architektur und Rückschau der Technologieauswahl
  • Fehleranalyse und Debugging typischer Ansible-Laufzeitfehler
  • Vergleich des manuellen vs. automatisierten Deployment-Aufwands

Die Praxisaufgaben orientieren sich an realistischen DevOps-/MLOps-Szenarien, die in Unternehmen mit Red-Hat-basierter Infrastruktur auftreten. Der Kurs schließt mit einer gemeinsamen Auswertung der Abschlussprojekte, in der Lösungsansätze verglichen und Best Practices besprochen werden.

Lernziele:

Nach Abschluss dieses Kurses beherrschen Sie grundlegende und fortgeschrittene Konzepte des maschinellen Lernens und können diese auf Cloud-basierte Infrastrukturen anwenden. Sie verstehen, wie KI-Modelle trainiert, evaluiert und in produktive Systeme überführt werdenDie Kursteilnehmenden sind in der Lage, mit Ansible Playbooks Linux-Systeme automatisiert zu konfigurieren und Rollen sowie Variablen strukturiert einzusetzen. Sie administrieren Red-Hat-basierte Systeme auf einem Niveau, das der RHCE-Prüfung EX294 entspricht. Sie kombinieren Automatisierungswissen mit ML-Pipelines, etwa um Trainingsumgebungen reproduzierbar bereitzustellen. Sie analysieren Datensätze und wählen geeignete Algorithmen für Klassifikation, Regression und Clustering. Sie nutzen Python-Bibliotheken (scikit-learn, pandas, NumPy) für die Modellentwicklung. Sie erklären den Unterschied zwischen überwachtem, unüberwachtem und bestärkendem Lernen. Sie beurteilen Modellqualität anhand relevanter Metriken wie Accuracy, Precision, Recall und F1. Sie verstehen Sicherheitskonzepte für Linux-Systeme im Kontext von KI-Betriebsumgebungen. Sie planen die Integration von ML-Modellen in automatisierte Deployment-Pipelines.

Zielgruppe & Voraussetzungen

Dieser Kurs richtet sich an IT-Fachleute, die sowohl in der Systemadministration als auch im wachsenden Bereich der KI und des maschinellen Lernens Fuß fassen wollen. Das Kombiprofil ist besonders interessant für Personen, die in MLOps- oder DevOps-Rollen tätig werden möchten.

  • Linux-Systemadministratoren, die ihre Karriere um KI/ML-Kompetenz erweitern wollen
  • Entwickler, die Automatisierungswerkzeuge für KI-Infrastruktur erlernen möchten
  • IT-Fachleute mit Python-Grundkenntnissen, die sich auf RHCE vorbereiten
  • Quereinsteiger aus verwandten IT-Bereichen, die ein breites Technikprofil aufbauen
  • DevOps-Engineers, die ML-Workloads in ihre Automatisierungspipelines integrieren wollen
Voraussetzungen:

Linux-Grundkenntnisse sind für den RHCE-Anteil unbedingt erforderlich; idealerweise haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits die Red-Hat-Fundamentals (RHCSA-Niveau, EX200) absolviert oder entsprechende praktische Erfahrung. Für den ML-Teil sind Python-Grundlagen sowie ein Verständnis elementarer statistischer Konzepte (Mittelwert, Varianz, Wahrscheinlichkeiten) hilfreich. Programmiererfahrung in einer anderen Sprache ist ein guter Ausgangspunkt.

Ablauf & Abschluss

Der Unterricht läuft als Live-Kurs im virtuellen Klassenzimmer: Dozentinnen und Dozenten vermitteln Inhalte in interaktiven Unterrichtseinheiten, die durch Übungsphasen in eigenen Lab-Umgebungen ergänzt werden. Ansible-Übungen werden auf virtuellen Red-Hat-Lab-Systemen durchgeführt; ML-Aufgaben laufen in vorkonfigurierten Python-Umgebungen. Der Kurs ist auf Vollzeitteilnahme ausgelegt, Teilzeitoption nach Absprache möglich.

Da die Kursinhalte individuell kombinierbar sind, hängt die Gesamtdauer vom gewählten Umfang ab. Ein typischer Durchlauf mit beiden Zertifizierungszielen (ML-Spezialisierung plus RHCE) erfordert mehrere Wochen intensiver Vollzeitteilnahme. Aktuelle Zeitpläne und Termine sind über die Anbieterseiten auf Kursweg einsehbar.

Der Kurs bereitet auf die Red-Hat-Zertifizierungsprüfung RHCE (EX294) sowie auf eine Anbieterzertifizierung im KI/ML-Bereich vor. Die RHCE-Prüfung wird von Red Hat als Hands-on-Lab-Prüfung abgenommen und führt bei Bestehen zum offiziellen Red-Hat-Zertifikat. Der ML-Spezialisierungsanteil schließt mit einer trägerinternen Zertifizierung ab. Hersteller der RHCE-Zertifizierung ist Red Hat (IBM); die Zertifizierung ist zeitlich befristet und muss nach drei Jahren erneuert werden.

Nutzen & Perspektiven

Das Kombiprofil aus KI/ML-Wissen und Linux-Automatisierung über Ansible ist auf dem Arbeitsmarkt vergleichsweise selten und daher gesucht: MLOps-Rollen, die sowohl Modellentwicklung als auch den zuverlässigen Betrieb von Trainings- und Inferenzinfrastruktur verantworten, setzen genau diese Kombination voraus. Der RHCE stärkt das Profil insbesondere bei Unternehmen, die auf Red-Hat-Enterprise-Linux oder OpenShift als Betriebsplattform setzen. Ansible ist als De-facto-Standard für Infrastrukturautomatisierung in Enterprise-Umgebungen etabliert, und die Fähigkeit, ML-Deployments damit zu automatisieren, verkürzt den Weg von Experimenten in der Entwicklungsumgebung zur produktiven Anwendung erheblich. Dieser Kurs vermittelt genau diesen Brückenschlag – von der Datenvorbereitung über das Modelltraining bis zur automatisierten Bereitstellung auf Linux-Systemen. Darüber hinaus bietet das offiziell anerkannte RHCE-Zertifikat von Red Hat eine verlässliche, prüfungsbasierte Nachweisgrundlage für die Systemkompetenz, die von Personalverantwortlichen in IT-intensiven Branchen gut eingeordnet werden kann.

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Arbeitsmarkt-Report

Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.

Einstieg (0-2 J.):28.000–38.000 €
Mittel (3-7 J.):38.000–50.000 €
Senior (8+ J.):50.000–68.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Data Engineer
    6.907 Stellen
  • Data Scientist
    3.910 Stellen
  • Machine Learning Engineer
    1.150 Stellen
  • Site Reliability Engineer
    765 Stellen
  • AI Specialist
    117 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was prüft die Red-Hat-RHCE-Prüfung (EX294) genau?

Die aktuelle RHCE-Prüfung EX294 prüft ausschließlich Ansible-Automatisierung – also die praktische Fähigkeit, Linux-Systeme mit Ansible Playbooks, Rollen und Variablen zu konfigurieren. Es handelt sich um eine reine Hands-on-Lab-Prüfung ohne Multiple-Choice-Anteil.

Muss ich vor diesem Kurs die RHCSA-Zertifizierung besitzen?

Formal ist die RHCSA keine Pflichtvoraussetzung für die Kursteilnahme, jedoch sehr empfohlen. Für die EX294-Prüfung ist RHCSA-Niveau inhaltlich vorausgesetzt. Wer solide Linux-Grundlagen mitbringt, kann auch ohne formale RHCSA-Zertifizierung am Kurs teilnehmen.

Wie lange ist die RHCE-Zertifizierung gültig?

Red-Hat-Zertifizierungen sind drei Jahre gültig. Eine Erneuerung ist durch erneutes Ablegen der Prüfung oder durch Ablegen einer neueren Red-Hat-Prüfung möglich.

Welche Programmiersprache wird im ML-Teil verwendet?

Der ML-Teil setzt auf Python mit den gängigen Bibliotheken scikit-learn, pandas und NumPy. Grundlegende Python-Kenntnisse werden vorausgesetzt; tiefe Programmiererfahrung ist nicht zwingend notwendig.