Data Science & KI
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KI im Gesundheitswesen mit PMP-Zertifizierung

Weiterbildung zu KI-Anwendungen im Gesundheitswesen kombiniert mit der Vorbereitung auf die Project Management Professional (PMP)-Zertifizierung nach PMBOK 7.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs läuft als Vollzeitkurs. Da die Module individuell kombinierbar sind, variiert die Gesamtdauer je nach Modulauswahl. Zu Kursbeginn wird ein Lernplan erstellt, der die konkreten Inhalte und den Zeitrahmen festlegt. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung ab. Zusätzlich zielt der PMP-Teil auf die Zulassung zur externen PMP-Prüfung beim Project Management Institute (PMI). Die PMP-Zertifizierung selbst wird von PMI ausgestellt und erfordert eine… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für den KI-Healthcare-Teil sind Grundkenntnisse im Gesundheitsbereich oder in der Gesundheits-IT hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Für den PMP-Teil empfiehlt PMI den Nachweis von Projektmanagementerfahrung (bei Hochschulabschluss 36 Monate, ohne Abschluss 60 Monate) sowie Ausbildung in… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Das Gesundheitswesen gehört zu den Bereichen, in denen KI das größte Transformationspotenzial besitzt — und gleichzeitig die höchsten Anforderungen an Verlässlichkeit, Erklärbarkeit und Qualitätsmanagement stellt. Dieser Kurs verbindet die fachliche Auseinandersetzung mit KI-Anwendungen in klinischen und administrativen Gesundheitsprozessen mit einer strukturierten Vorbereitung auf die PMP-Prüfung (Project Management Professional) des Project Management Institute (PMI). Wer beide Themenstränge beherrscht, ist in der Lage, anspruchsvolle Digitalisierungsprojekte im Gesundheitskontext methodisch sauber zu führen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1: KI im Gesundheitswesen — Anwendungsfelder und Potenziale KI verändert die Medizin auf mehreren Ebenen gleichzeitig: in der Diagnostik durch Bildanalyseverfahren, in der Pathologie durch automatisierte Auswertungen, in der Verwaltung durch Prozessautomatisierung und in der personalisierten Medizin durch prädiktive Analytik. Dieses Modul gibt einen praxisnahen Überblick über die relevantesten Einsatzgebiete.

  • KI in der medizinischen Bildgebung: Radiologie, Pathologie, Dermatologie
  • Klinische Entscheidungsunterstützung (Clinical Decision Support Systems)
  • Prädiktive Analytik in der Patientenversorgung und im Krankenhausmanagement
  • KI in der Arzneimittelentwicklung und personalisierten Therapie
  • Natürliche Sprachverarbeitung (NLP) für medizinische Dokumentation und Kodierung
  • Automatisierung administrativer Prozesse: Abrechnung, Terminplanung, Kapazitätssteuerung

Modul 2: Regulatorik, Ethik und Qualitätssicherung für KI-Systeme in der Medizin Im Gesundheitswesen unterliegen KI-Systeme strengen regulatorischen Anforderungen. Das Modul behandelt die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen und ethischen Prinzipien, die bei Entwicklung, Zulassung und Betrieb medizinischer KI-Systeme zu beachten sind.

  • Medizinprodukteverordnung (MDR) und Software-as-a-Medical-Device (SaMD)
  • EU AI Act: Hochrisikosysteme im Gesundheitsbereich
  • Datenschutz und Datensicherheit bei sensiblen Gesundheitsdaten (DSGVO, KHZG)
  • Qualitätsmanagement und Validierung klinischer KI-Systeme
  • Transparenz, Erklärbarkeit und Haftung bei KI-Entscheidungen in der Patientenversorgung

Modul 3: Project Management Professional (PMP) nach PMBOK 7 Die PMP-Zertifizierung ist weltweit eine der anerkanntesten Qualifikationen im Projektmanagement und wird vom Project Management Institute (PMI) vergeben. Grundlage ist der PMBOK Guide in der aktuellen Version 7, die einen Paradigmenwechsel von Prozessen zu Prinzipien vollzieht. Dieses Modul bereitet strukturiert auf die PMP-Prüfung vor.

  • Zwölf Projektmanagement-Prinzipien nach PMBOK 7
  • Acht Leistungsbereiche: Stakeholder, Team, Entwicklungsansatz, Planung, Projektarbeit, Lieferung, Messung, Unsicherheit
  • Prädiktive, iterative, inkrementelle und hybride Projektmethoden
  • Earned Value Management (EVM): CPI, SPI, EAC, ETC
  • Risikomanagement: Identifikation, Analyse, Antwortplanung
  • Stakeholder-Engagement und Kommunikationsmanagement
  • Anforderungen und Anmeldevoraussetzungen für die PMP-Prüfung (PMI-Erfahrungsnachweis)

Lernziele:

  • Sie verstehen die spezifischen Anforderungen an KI-Systeme im Gesundheitswesen: regulatorische, ethische und klinische Qualitätsstandards.
  • Sie kennen aktuelle KI-Anwendungsfelder in der Medizin: Diagnostik, Bildauswertung, Patientenpfadsteuerung und klinische Entscheidungsunterstützung.
  • Sie erkennen Risiken und Grenzen von KI in sensiblen Versorgungsprozessen und können diese kommunizieren.
  • Sie beherrschen die Grundstruktur des PMBOK 7 und verstehen den Perspektivwechsel vom prozessbasierten zum prinzipienbasierten Projektmanagement.
  • Sie kennen die zwölf Projektmanagement-Prinzipien nach PMI und können sie auf Projekte im Gesundheitsbereich anwenden.
  • Sie sind vertraut mit hybriden Projektansätzen, die prädiktive und adaptive Methoden kombinieren.
  • Sie können ein Stakeholder-Engagement-Modell für ein komplexes Gesundheits-IT-Projekt entwickeln.
  • Sie kennen die Anforderungen und den Ablauf der PMP-Prüfung und sind auf deren Format vorbereitet.
  • Sie wenden Earned-Value-Management und Fortschrittsmessung auf reale Projektsituationen an.
  • Sie entwickeln ein Risikomanagement-Framework für KI-Einführungen im klinischen Umfeld.
  • Sie können Change-Management-Prinzipien auf die Einführung von KI-gestützten Systemen in Pflegeeinrichtungen oder Kliniken übertragen.

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die an der Schnittstelle zwischen Gesundheitsversorgung, KI und Projektmanagement arbeiten oder tätig werden möchten.

  • IT-Projektmanagerinnen und -manager im Gesundheitswesen
  • Klinik-IT-Verantwortliche und Digitalisierungsbeauftragte von Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen
  • Ärztliches und pflegerisches Personal mit Interesse an KI-Einführungsprojekten und deren Steuerung
  • Health-Informatics-Fachleute und medizinische Informatiker mit Wunsch nach PMP-Zertifizierung
  • Beraterinnen und Berater für Gesundheits-IT und digitale Gesundheitsversorgung
Voraussetzungen:

Für den KI-Healthcare-Teil sind Grundkenntnisse im Gesundheitsbereich oder in der Gesundheits-IT hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Für den PMP-Teil empfiehlt PMI den Nachweis von Projektmanagementerfahrung (bei Hochschulabschluss 36 Monate, ohne Abschluss 60 Monate) sowie Ausbildung in Projektmanagement, was für die eigentliche Prüfungsanmeldung beim PMI nachzuweisen ist. Der Kurs bereitet auf die Prüfung vor, ersetzt aber nicht den Nachweis der Berufserfahrung für die PMI-Anmeldung.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs kombiniert strukturierte Lehrphasen zu KI in der Medizin mit gezielter Prüfungsvorbereitung im PMP-Format. Im virtuellen Klassenzimmer werden Konzepte vermittelt, direkt mit Praxisfällen aus dem Gesundheitsbereich verknüpft und durch angeleitete Übungen verfestigt. Dozierende mit Hintergrund in Gesundheits-IT und Projektmanagement ermöglichen den Transfer zwischen beiden Themenbereichen. Das Combined-Learning-Format erlaubt, eigenständige Übungsphasen flexibel in den Alltag zu integrieren.

Der Kurs läuft als Vollzeitkurs. Da die Module individuell kombinierbar sind, variiert die Gesamtdauer je nach Modulauswahl. Zu Kursbeginn wird ein Lernplan erstellt, der die konkreten Inhalte und den Zeitrahmen festlegt.

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung ab. Zusätzlich zielt der PMP-Teil auf die Zulassung zur externen PMP-Prüfung beim Project Management Institute (PMI). Die PMP-Zertifizierung selbst wird von PMI ausgestellt und erfordert eine separate Anmeldung und Prüfungsgebühr beim PMI. Die PMP-Zertifizierung ist zeitlich begrenzt gültig und erfordert regelmäßige Rezertifizierungsnachweise (PDUs).

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Gesundheitseinrichtungen stehen vor der doppelten Herausforderung, KI-Technologien schnell einzuführen und gleichzeitig hohen regulatorischen Anforderungen zu genügen. Fachkräfte, die sowohl KI-spezifisches Domänenwissen als auch anerkannte Projektmanagementerfahrung nachweisen können, sind in diesem Umfeld besonders gefragt — ob als interne Projektverantwortliche oder als externe Beraterinnen und Berater. Die PMP-Zertifizierung ist eine weltweit anerkannte Qualifikation, die das methodische Rüstzeug für komplexe Projekte belegt. Gerade in einem stark regulierten Umfeld wie dem Gesundheitswesen, in dem Fehler direkte Auswirkungen auf Patientenversorgung haben können, gibt die Kombination aus KI-Domänenkompetenz und PMI-zertifiziertem Projektmanagement-Handwerk Sicherheit — für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wie für die eigene berufliche Entwicklung. Die im Kurs erworbenen Kompetenzen sind sofort anschlussfähig: im Aufbau von Digitalisierungsprogrammen, in der Begleitung von KI-Pilotprojekten im klinischen Bereich und in der Kommunikation mit regulatorischen Stellen. Das virtuelle Lehrformat erlaubt die Teilnahme aus dem HomeOffice und damit eine flexible Einbindung in laufende Berufstätigkeiten.

Modul 4: PMP-Anwendung auf Gesundheits-IT-Projekte

Der abschließende Modulblock stellt die Verbindung zwischen PMP-Methodik und den konkreten Anforderungen von Digitalisierungsprojekten im Gesundheitswesen her. Der Fokus liegt auf praktischer Anwendbarkeit in einer regulierten und interdisziplinären Umgebung.

  • Projektinitiierung bei KI-Einführungen in Kliniken oder Pflegeeinrichtungen
  • Stakeholder-Mapping im Gesundheitswesen: Kliniker, Administration, IT, Datenschutz, Geschäftsführung
  • Change Management bei sensitiven KI-Implementierungen
  • Qualitätssicherung und Review-Schleifen in medizinischen KI-Projekten
  • Abnahme und Übergabe an den Betrieb bei regulierten KI-Systemen

Die theoretischen Inhalte werden durch handlungsorientierte Szenarien und Übungssequenzen direkt verankert.

  • Fallanalyse: KI-gestütztes Triage-System in einer Notaufnahme — Chancen, Risiken, Governance
  • Erstellen eines Stakeholder-Registers und Engagement-Plans für ein Krankenhausdigitalisierungsprojekt
  • Durcharbeiten typischer PMP-Prüfungsaufgaben zu PMBOK 7-Szenarien
  • Entwicklung eines Risikoregisters für eine KI-Einführung im klinischen Umfeld
  • EVM-Berechnungen und Trendanalyse für ein laufendes IT-Projekt
  • Erarbeitung eines Change-Management-Konzepts für eine betroffene Pflegestation
  • Validierungscheckliste für eine SaMD-Anwendung nach MDR-Anforderungen
  • Analyse eines Scheiterfalls bei einem Gesundheits-IT-Projekt und Ableitung von Lernpunkten
  • Simulation einer Projektstatusberichterstattung an eine Krankenhausleitung
  • Entwicklung eines Sprint-Plans für eine agile Teilkomponente in einem hybriden Projektrahmen
  • Review eines DSGVO-Datenschutzkonzepts für eine KI-Diagnostiksoftware
  • Erstellung eines Business-Case-Entwurfs für die Einführung einer klinischen Entscheidungsunterstützung

Der Unterricht findet synchron im virtuellen Klassenzimmer statt; HomeOffice-Teilnahme ist vorgesehen. Praxiserfahrene Dozierende begleiten sowohl die klinisch-fachlichen als auch die projektmanagementbezogenen Inhalte.

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Gesundheits-IT-Projektmanager/in
  • Digitalisierungsbeauftragte/r Krankenhaus
  • Health Informatician
  • PMP-zertifizierter Projektmanager
  • KI-Implementierungsberater/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen PMBOK 6 und PMBOK 7?

PMBOK 7 vollzieht einen Paradigmenwechsel: Statt detaillierter Prozessgruppen stehen nun zwölf Prinzipien und acht Leistungsbereiche im Mittelpunkt. Der Fokus liegt auf Ergebnissen und Wertschöpfung statt auf starren Prozessabläufen. Hybride Ansätze (prädiktiv + agil) sind explizit in den Standard integriert.

Muss ich Mediziner sein, um diesen Kurs zu belegen?

Nein. Der Kurs richtet sich ausdrücklich auch an IT-Fachleute, Projektmanagerinnen und Berater ohne medizinischen Hintergrund. Grundkenntnisse über Abläufe im Gesundheitswesen sind hilfreich, können aber auch während des Kurses erworben werden.

Zählt der Kurs als Nachweis für die PMP-Anmeldung?

PMI fordert für die PMP-Anmeldung neben der Projektmanagementerfahrung (36 oder 60 Monate je nach Abschluss) auch Ausbildungsnachweis in Projektmanagement. Der Kurs kann als solcher Ausbildungsnachweis dienen; die Prüfungsanmeldung selbst erfolgt direkt bei PMI und erfordert eine separate Gebühr.

Wie aktuell ist die PMP-Prüfungsvorbereitung im Kurs?

Die Vorbereitung orientiert sich an PMBOK 7 und dem aktuellen PMP-Examination Content Outline (ECO) des PMI, der regelmäßig aktualisiert wird. Der Kurs berücksichtigt hybride Arbeitsweisen, wie sie im aktuellen PMP-Prüfungsformat stark gewichtet werden.

Welche Förderung kommt für diesen Kurs in Frage?

Bei AZAV-Zertifizierung des Anbieters kann der Kurs über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Für Beschäftigte in der Weiterbildung kommt das Qualifizierungschancengesetz in Betracht. Die konkrete Förderfähigkeit hängt von der individuellen Situation ab.