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AiU Certified Machine Learning Engineer – ML-Kurs

Strukturierter Einstieg in das maschinelle Lernen: von ML-Grundlagen über Deep Learning mit TensorFlow und Keras bis zur Modellevaluierung – zertifiziert durch das Anbieterprogramm AiU.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Kursdauer liegt laut Termindaten typischerweise zwischen mehr als einer Woche und einem Monat im Vollzeitmodus. Die genaue Länge variiert je nach gewähltem Angebot und individueller Modulauswahl. Aktuelle Termine und Angebote sind über die Anbieterseiten bei Kursweg abrufbar. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit dem Anbieterzertifikat „AiU Certified Machine Learning Engineer" ab. Es handelt sich dabei um ein kursinternes Zertifikat des Kursanbieters – kein Hersteller- oder Verbandsabschluss von Organisationen wie Microsoft, Google, AWS oder einer Berufsverbandskörperschaft. Das… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Grundlegende Python-Kenntnisse sind zwingend erforderlich – Schleifen, Funktionen, Listenverarbeitung. Mathematische Grundkenntnisse (lineare Algebra, Statistik) erleichtern das Verständnis der Algorithmen, sind aber nicht auf Hochschulniveau notwendig. Erfahrung mit Jupyter Notebooks und der… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Der Kurs „AiU Certified Machine Learning Engineer" vermittelt einen strukturierten und praxisnahen Einstieg in das maschinelle Lernen. Im Mittelpunkt stehen die Grundprinzipien des ML-Engineerings: Wie werden Daten für das Training aufbereitet? Welche Algorithmen eignen sich für welche Aufgaben? Wie werden Modelle trainiert, optimiert und bewertet? Der Kurs behandelt sowohl klassische ML-Methoden (scikit-learn) als auch Deep Learning (TensorFlow, Keras) und deckt damit ein breites Spektrum ab, das für einen Einstieg als ML-Engineer in der Praxis relevant ist. Als abschließende Zertifizierung vergibt der Kurs ein Anbieterzertifikat – dieses ist kein Hersteller- oder Verbandsabschluss, bietet aber eine strukturierte Nachweisgrundlage für die vermittelten Inhalte.

Was lernst du in diesem Kurs?

Lernziele:

Sie unterscheiden die drei Lernparadigmen des maschinellen Lernens – Supervised, Unsupervised und Reinforcement Learning – und ordnen konkrete Algorithmen den jeweiligen Paradigmen zu. Sie verarbeiten und bereinigen Datensätze so, dass sie für das Modelltraining geeignet sindTeilnehmende trainieren Modelle mit scikit-learn für Klassifikation, Regression und Clustering. Sie verstehen den Aufbau neuronaler Netze und erklären Konzepte wie Aktivierungsfunktionen, Backpropagation und Gradient Descent. Sie implementieren einfache neuronale Netze und tiefe Architekturen mit TensorFlow und Keras. Sie optimieren Modelle durch Hyperparameter-Tuning (Grid Search, Random Search, Cross-Validation). Sie evaluieren Modelle anhand geeigneter Metriken und interpretieren Konfusionsmatrizen, Lernkurven und ROC-Kurven. Sie erkennen und behandeln typische ML-Probleme wie Overfitting, Underfitting und Datenschiefe. Sie dokumentieren Experimente nachvollziehbar und vergleichen verschiedene Modellvarianten systematisch. Sie nutzen pandas und NumPy für Datenwrangling und explorative Datenanalyse. Sie beschreiben Einsatzgebiete von CNN, RNN und Transfer Learning in praxisnahen Szenarien.

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen, die einen strukturierten Einstieg in das maschinelle Lernen suchen – sei es für eine berufliche Umorientierung oder zur Erweiterung bestehender IT-Kenntnisse.

  • Softwareentwickler, die ML-Methoden in ihre Projekte integrieren wollen
  • Datenanalytiker, die von BI-Tools zu ML-Modellen wechseln möchten
  • IT-Fachleute mit Python-Grundkenntnissen, die ins KI-Engineering einsteigen
  • Studierende und Absolventinnen technischer Studiengänge, die praxisnahes ML-Wissen aufbauen
  • Berufswechsler mit analytischem Hintergrund (Statistik, Ingenieurwesen), die sich neu orientieren
Voraussetzungen:

Grundlegende Python-Kenntnisse sind zwingend erforderlich – Schleifen, Funktionen, Listenverarbeitung. Mathematische Grundkenntnisse (lineare Algebra, Statistik) erleichtern das Verständnis der Algorithmen, sind aber nicht auf Hochschulniveau notwendig. Erfahrung mit Jupyter Notebooks und der Arbeit in Python-Umgebungen ist hilfreich. Vertiefte ML-Vorkenntnisse werden nicht erwartet; der Kurs beginnt bei den Grundlagen.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs wird im Combined-Learning-Format durchgeführt: Live-Unterricht in virtuellen Klassenzimmern wechselt mit eigenständigen Übungsblöcken ab, in denen Sie Python-Code in Jupyter Notebooks entwickeln. Theorie und Implementierung sind in jeder Einheit eng verzahnt – nach der konzeptionellen Einführung folgt direkt die praktische Umsetzung an echten Datensätzen. Der Kurs ist für Vollzeitdurchführung konzipiert; Teilzeitoptionen sind nach Absprache verfügbar.

Die Kursdauer liegt laut Termindaten typischerweise zwischen mehr als einer Woche und einem Monat im Vollzeitmodus. Die genaue Länge variiert je nach gewähltem Angebot und individueller Modulauswahl. Aktuelle Termine und Angebote sind über die Anbieterseiten bei Kursweg abrufbar.

Der Kurs schließt mit dem Anbieterzertifikat „AiU Certified Machine Learning Engineer" ab. Es handelt sich dabei um ein kursinternes Zertifikat des Kursanbieters – kein Hersteller- oder Verbandsabschluss von Organisationen wie Microsoft, Google, AWS oder einer Berufsverbandskörperschaft. Das Zertifikat bestätigt die Teilnahme und das Durchlaufen der Kursinhalte und kann ergänzend zu einer professionellen Portfolio-Präsentation genutzt werden.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Machine-Learning-Kompetenz gehört zu den gefragtesten Qualifikationen auf dem deutschen IT-Arbeitsmarkt. Wer den vollständigen ML-Workflow – von der Datenvorbereitung über das Modelltraining bis zur Evaluierung – beherrscht und dabei sowohl klassische scikit-learn-Methoden als auch Deep Learning mit TensorFlow und Keras anwenden kann, hat einen soliden Einstieg in ML-Engineering-Rollen. Ein besonderer Vorzug dieses Kurses liegt in der Kombination von Breite und Tiefe: Statt nur einen Algorithmus oder ein Framework zu zeigen, vermittelt er ein strukturiertes Verständnis davon, warum verschiedene Methoden existieren und wann welche sinnvoll ist. Diese Urteilsfähigkeit ist in realen Projekten wichtiger als das Auswendiglernen von API-Aufrufen. Das AiU-Anbieterzertifikat ist ehrlich einzuordnen: Es hat nicht die Marktbekanntheit von Zertifizierungen wie AWS Machine Learning Specialty oder Google Professional Data Engineer, zeigt aber gegenüber Arbeitgebern, dass Sie einen strukturierten Lehrgang mit klar definierten Inhalten abgeschlossen haben – ergänzt durch die im Praxisblock entstandenen, vorzeigbaren Notebook-Projekte.

Modul 1: Grundlagen des maschinellen Lernens

Dieses Einstiegsmodul legt das konzeptionelle Fundament: Was ist maschinelles Lernen, wie unterscheidet es sich von regelbasierter Programmierung, und welche mathematischen Konzepte bilden die Basis? Teilnehmende lernen die Lernparadigmen kennen und bekommen ein erstes Verständnis dafür, wann welcher Ansatz sinnvoll ist.

  • Definitionen und Abgrenzungen: KI, ML, Deep Learning, Data Science
  • Supervised Learning: Klassifikation und Regression im Überblick
  • Unsupervised Learning: Clustering, Dimensionsreduktion, Anomalie-Erkennung
  • Reinforcement Learning: Grundprinzip, Belohnung, Agents und Umgebungen
  • Mathematische Grundlagen: lineare Algebra, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Gradientenabstieg
  • Überblick über den typischen ML-Workflow: Daten, Modell, Evaluation, Deployment

Modul 2: Datenvorbereitung und Feature Engineering

Gute Daten sind die Voraussetzung für gute Modelle. In diesem Modul lernen Sie, wie Rohdaten in strukturierte, trainingsfertige Datensätze überführt werden. Dabei geht es nicht nur um technische Schritte, sondern auch um das Verständnis, warum bestimmte Transformationen notwendig sind.

  • Explorative Datenanalyse (EDA) mit pandas und Matplotlib/Seaborn
  • Behandlung fehlender Werte: Deletion, Imputation, Flags
  • Kategoriale Kodierung: One-Hot Encoding, Label Encoding, Target Encoding
  • Normalisierung und Standardisierung: MinMax, StandardScaler, RobustScaler
  • Feature Selection: Korrelationsanalyse, Varianz-Schwellenwert, Recursive Feature Elimination
  • Feature Engineering: Polynomiale Features, Interaktionsterme, Transformationen

Modul 3: Klassische ML-Algorithmen mit scikit-learn

Scikit-learn ist die wichtigste Python-Bibliothek für klassisches maschinelles Lernen. In diesem Modul lernen Sie die gebräuchlichsten Algorithmen kennen, verstehen ihre Funktionsweise und implementieren sie an praktischen Beispielen.

  • Lineare Modelle: lineare und logistische Regression, Regularisierung (L1/L2)
  • Entscheidungsbäume und Random Forests: Aufbau, Pruning, Feature Importance
  • Support Vector Machines: Kernel-Trick, Hyperparameter C und Gamma
  • K-Means und hierarchisches Clustering für unüberwachte Aufgaben
  • Ensemble-Methoden: Bagging, Boosting (Gradient Boosting, XGBoost-Konzept)
  • Modell-Pipelines in scikit-learn: Preprocessing und Modell zusammenführen

Modul 4: Modelltraining, Evaluierung und Optimierung Ein Modell zu trainieren ist der erste Schritt – ein gutes Modell zu bauen, erfordert systematische Evaluierung und gezielte Optimierung. Dieses Modul behandelt den vollständigen Optimierungskreislauf.

  • Train-Test-Split und Kreuzvalidierung: k-Fold, stratifizierte Splits
  • Evaluierungsmetriken: Accuracy, Precision, Recall, F1, ROC-AUC, RMSE, MAE
  • Konfusionsmatrix lesen und interpretieren
  • Lernkurven: Overfitting und Underfitting diagnostizieren
  • Hyperparameter-Tuning: GridSearchCV und RandomizedSearchCV
  • Modellvergleich und Selektion anhand von Validierungsergebnissen

Modul 5: Deep Learning mit TensorFlow und Keras

Der Deep-Learning-Block führt in neuronale Netze ein und zeigt, wie mit TensorFlow und Keras tiefe Architekturen gebaut und trainiert werden. Teilnehmende lernen die Grundbausteine von Neuronalen Netzen und verstehen, warum Deep Learning für bestimmte Aufgaben besonders geeignet ist.

  • Aufbau eines Neuronalen Netzes: Schichten, Gewichte, Aktivierungsfunktionen
  • Backpropagation und Gradient Descent: Intuition und Implementierung
  • Dense-Netzwerke für tabellarische Daten mit Keras Sequential API
  • Convolutional Neural Networks (CNN) für Bildklassifikation
  • Recurrent Neural Networks (RNN, LSTM) für sequentielle Daten
  • Transfer Learning: vortrainierte Modelle (ResNet, MobileNet) anpassen

Praxisblock: Eigene ML-Projekte entwickeln In diesem Block wenden Sie alle gelernten Techniken an eigenen Projekten an. Sie durchlaufen den gesamten ML-Workflow von der Datenanalyse bis zur Modelldokumentation —

  • Wahl eines geeigneten Datensatzes und Definition der Aufgabenstellung
  • Explorative Analyse und Visualisierung des Datensatzes
  • Datenvorbereitung und Feature Engineering für das Projekt
  • Training und Evaluation von mindestens zwei verschiedenen Modellen
  • Hyperparameter-Optimierung mit systematischer Suche
  • Vergleich von klassischen ML- und Deep-Learning-Ansätzen für die Aufgabe
  • Implementierung eines einfachen neuronalen Netzes mit Keras
  • Visualisierung der Trainingsgeschichte (Verlust- und Genauigkeitskurven)
  • Dokumentation des Experiments in einem Jupyter Notebook
  • Erklärung der Modellergebnisse: Feature Importance und Fehleranalyse
  • Diskussion von Overfitting-Problemen und gewählten Gegenstrategien
  • Abschlusspräsentation des Projekts und Peer-Feedback

Die Praxisaufgaben sind bewusst offen gestaltet, damit Sie einen Datensatz aus Ihrem eigenen Interessengebiet wählen und die Methodik gezielt anwenden können. Die im Praxisblock entstehenden Jupyter Notebooks können direkt als Portfolio-Nachweise verwendet werden.

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Machine Learning Engineer
  • Data Scientist
  • AI Engineer
  • Data Analyst
  • Deep Learning Engineer

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist das AiU-Zertifikat ein offizielles Herstellerzertifikat?

Nein. Es handelt sich um ein Anbieterzertifikat des Bildungsträgers, kein Zertifikat eines Technologieunternehmens wie Microsoft, Google oder AWS. Es bestätigt die erfolgreiche Teilnahme an diesem Kurs und die Durchführung der Praxisaufgaben.

Welche Python-Vorkenntnisse werden vorausgesetzt?

Grundlegende Python-Kenntnisse sind ausreichend: Variablen, Schleifen, Funktionen und der Umgang mit Listen und Dictionaries. Erfahrung mit Jupyter Notebooks ist hilfreich, aber keine Pflichtvoraussetzung.

Was ist der Unterschied zwischen scikit-learn und TensorFlow/Keras?

Scikit-learn eignet sich optimal für klassische ML-Algorithmen auf tabellarischen Daten: lineare Modelle, Entscheidungsbäume, SVMs, Clustering. TensorFlow mit Keras wird für Deep-Learning-Architekturen (neuronale Netze, CNNs, RNNs) eingesetzt, die vor allem bei Bild-, Text- und Sequenzdaten überlegen sind.

Kann ich nach diesem Kurs direkt als ML-Engineer arbeiten?

Dieser Kurs legt ein solides Grundlagenverständnis. Für Senior-ML-Engineer-Positionen sind in der Regel zusätzliche Praxiserfahrung, tiefere Mathematikkenntnisse (lineare Algebra, Wahrscheinlichkeitstheorie) und Kenntnisse in Datenbankssystemen und Deployment-Infrastrukturen notwendig. Junior-Rollen und Einstiegspositionen sind nach Kursabschluss und eigenem Projektportfolio realistisch.