Data Engineering für ML: DP-203, AI-900, AI-102 Azure – Kurs
Spezialisierte Weiterbildung für Data Engineers, die Datenpipelines gezielt für Machine-Learning-Workloads aufbauen: Kursinhalt umfasst DP-900, DP-203, AI-900 und AI-102 — vom Datenpipeline-Design über Big-Data-Verarbeitung bis zur Implementierung produktionsreifer KI-Lösungen auf Azure.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Software- & Praxistraining
- Wie lange dauert der Kurs?
- Die Weiterbildung umfasst fünf inhaltliche Module mit integrierten Laborprojekten. Der Zeitaufwand entspricht einer mehrwöchigen Handlungsschritt. Genaue Angaben zu Terminen und Dauer stellen die Anbieter auf Anfrage bereit. Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Kurs bereitet auf vier Microsoft-Zertifizierungsprüfungen vor: DP-900 (Azure Data Fundamentals), DP-203 (Data Engineering on Microsoft Azure), AI-900 (Azure AI Fundamentals) und AI-102 (Designing and Implementing an Azure AI Solution). Die Prüfungen werden extern bei akkreditierten… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Gute SQL-Kenntnisse und Erfahrung mit Datenbankkonzepten sind für diesen Kurs wichtig. Python-Grundkenntnisse erleichtern die praktischen Laborprojekte. Erste Erfahrungen mit Cloud-Technologien — idealerweise Azure oder AWS — helfen, den Kurs schnell zu durchdringen. Wer noch keine Cloud-Erfahrung… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Dieser Kurs beantwortet eine präzise Frage: Wie baut man Datenpipelines, die wirklich für Machine Learning geeignet sind? Nicht jede Datenpipeline ist ML-tauglich — sie muss Qualitätsanforderungen erfüllen, die für klassisches Reporting völlig irrelevant sind: Reproduzierbarkeit, Skalierbarkeit für Trainingsdaten, sauberes Feature-Engineering und nahtlose Integration in ML-Frameworks. Diese Weiterbildung vermittelt genau das Kompetenzsprofil, das dafür nötig ist — entlang der Microsoft-Zertifizierungen DP-900, DP-203, AI-900 und AI-102 auf Azure-Basis.
Was lernst du in diesem Kurs?
Das erste Modul legt das konzeptuelle Fundament: Warum unterscheiden sich ML-taugliche Datenpipelines von Standard-ETL-Pipelines? Welche Datenqualitätskriterien braucht ein Trainings-Datensatz? Wie wird eine Kubernetes-ähnliche Skalierbarkeit für Datenaufbereitungsaufgaben erreicht? Das Praxisprojekt — eine Datenpipeline für Kundendaten zur Prognose von Abwanderungen — macht die Qualitätsfrage sofort greifbar.
- Datenpipeline-Architektur für ML: Anforderungen, die Standard-ETL nicht erfüllt
- Datenqualitätsdimensionen: Vollständigkeit, Konsistenz, Aktualität, Bias-Erkennung
- Skalierbarkeit und Parallelverarbeitung für große Trainingsdatensätze
- Integration von Datenpipelines in ML-Frameworks und Trainings-Workflows
- Pipeline für Kundenabwanderungs-Prognose als Praxisprojekt
Das zweite Modul erschließt Azure-Datenbankkonzepte auf DP-900-Niveau und fragt dabei immer: Was bedeutet das für ML? Wo relationale Datenbanken für strukturierte Trainingsdaten geeignet sind, wo NoSQL-Ansätze für unstrukturierte Daten besser passen — und wie Azure SQL als Vorverarbeitungsbasis für Trainingsläufe genutzt wird.
- Relationale vs. nicht-relationale Datenbanken in Azure aus ML-Perspektive
- Azure SQL Database für strukturierte Trainingsdaten
- Cosmos DB für semi-strukturierte und unstrukturierte ML-Eingaben
- Azure Synapse Analytics für analytische und ML-vorbereitende Workloads
- Azure SQL für Trainingsdaten-Vorverarbeitung als Praxisprojekt
Das dritte Modul — das technisch intensivste des Kurses — deckt den DP-203-Stoff ab: Big-Data-Verarbeitung auf Azure-Niveau. Azure Data Lake, Databricks-Integration, Spark-basierte Verarbeitung und Streaming-Architekturen für Echtzeitdaten sind die Kernthemen. Das Leitprojekt — Verarbeitung von Logdaten mit Azure Data Lake — skaliert das Gelernte auf industriellen Datenumfang.
- Azure Data Lake Storage: Struktur, Zugriffsmuster und Berechtigungsmodelle
- Big-Data-Verarbeitung mit Azure Synapse Pipelines und Mapping Data Flows
- Batch- vs. Streaming-Verarbeitung: Wann welche Architektur für ML-Feeds?
- Datenkatalog und Metadaten-Management für reproduzierbare ML-Pipelines
- Verarbeitung von Logdaten mit Azure Data Lake als Praxisprojekt
Das vierte Modul bringt die KI-Grundlagenperspektive auf AI-900-Niveau. Hier geht es nicht um Pipeline-Bau, sondern darum, den Kontext zu verstehen, in dem die aufbereiteten Daten später verwendet werden: Welche KI-Dienste gibt es in Azure? Wie funktioniert Computer Vision? Warum ist Responsible AI für Data Engineers ebenso relevant wie für KI-Entwickler? Das Praxisprojekt — Bildklassifikation mit Azure Cognitive Services — verbindet Data-Engineering-Denken mit KI-Anwendung.
- Überblick Azure Cognitive Services aus der Perspektive des Data Engineers
- Computer Vision, Sprachverarbeitung und ihre Datenvoraussetzungen
- Responsible AI: Fairness, Bias-Erkennung und Datenschutz in ML-Systemen
- Wie Datenqualität die KI-Modellgüte direkt beeinflusst
- Bildklassifikation mit Azure Cognitive Services als Praxisprojekt
Das fünfte Modul schließt auf AI-102-Niveau ab und zeigt, wie vollständige KI-Lösungen mit Azure entwickelt und in produktive Umgebungen integriert werden. Der Fokus liegt auf der Architektur aus Data-Engineering-Sicht: Wie werden Datenpipelines und KI-Dienste zu einem kohärenten System verbunden? Das Praxisprojekt — ein Chatbot mit Azure Cognitive Services — zeigt, wie Dateneingabe, Sprachverarbeitung und Dienstintegration zusammenspielen.
- Architektur von KI-Lösungen auf Azure: Schnittstellen zwischen Datenpipeline und AI-Diensten
- Azure Language Service, QnA Maker und Bot Framework aus Data-Engineering-Sicht
- Deployment, Monitoring und Updates von Azure AI-Services im Produktivbetrieb
- Sicherheitskonzepte und Zugriffssteuerung in produktionsreifen KI-Architekturen
- Chatbot mit Azure Cognitive Services als integriertes Abschlussprojekt
Praxisprojekte und Laborübungen
- ML-taugliche Datenpipeline für Kundenabwanderungsprognose aufbauen
- Azure SQL für die Vorverarbeitung strukturierter Trainingsdaten einsetzen
- Logdatenverarbeitung mit Azure Data Lake im Batch-Modus
- Streaming-Pipeline für Echtzeitdaten konfigurieren
- Bildklassifikation mit Azure Cognitive Services integrieren
- Feature-Engineering-Pipeline für unstrukturierte Textdaten
- Chatbot mit Natural Language Understanding und Azure Bot Framework
- Datenkatalog und Metadaten-Management für ML-Pipelines aufsetzen
- Monitoring-Konfiguration für Datenpipeline-Qualität und -Durchsatz
- Architektur-Review: Eigene Pipeline auf ML-Tauglichkeit prüfen
- Abschluss-Dokumentation der Architekturentscheidungen
Alle Projekte sind aus der Perspektive des Data Engineers konzipiert: Nicht „Wie entwickle ich ein ML-Modell?" (das ist Data-Scientist-Arbeit), sondern „Wie stelle ich sicher, dass meine Datenpipeline das ML-Modell zuverlässig mit qualitativ hochwertigen Daten versorgt?". Diese Perspektive zieht sich durch den gesamten Kurs.
Lernziele:
- Datenpipelines für Machine-Learning-Workloads konzipieren, aufbauen und optimieren
- Datenqualitätskriterien für ML-Trainingsdaten definieren und technisch sicherstellen
- Grundlegende Datenbank- und Datenmanagementkonzepte in Azure auf DP-900-Niveau beherrschen
- Big-Data-Architekturen mit Azure Data Lake und Azure Synapse Analytics entwerfen und umsetzen (DP-203)
- Daten im großen Maßstab für ML-Anwendungen aufbereiten und transformieren
- KI-Grundkonzepte und Azure Cognitive Services auf AI-900-Niveau einordnen
- ML- und KI-Lösungen mit Azure AI-Diensten entwickeln und implementieren (AI-102)
- Natural Language Processing und Bildanalysedienste in Datenpipelines integrieren
- Chatbots und Sprachverarbeitungslösungen mit Azure Cognitive Services aufbauen
- Sicherheit, Monitoring und Skalierbarkeit von ML-fähigen Datenpipelines gewährleisten
- Unterschiede zwischen Data Engineering und KI-Entwicklung situationsgerecht einsetzen
- Technische Entscheidungen für ML-Infrastrukturen nachvollziehbar dokumentieren
Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an technisch erfahrene Fachkräfte, die Datenpipelines spezifisch für ML-Anwendungen aufbauen und betreiben möchten.
- Data Engineers, die ihre Pipelines ML-tauglich machen und Azure-Zertifizierungen erwerben wollen
- IT-Spezialistinnen und Spezialisten für Datenmanagement, die in ML-Projekte eingebunden werden
- Datenbankentwickler, die den Übergang zu Cloud-nativen, ML-fähigen Architekturen vollziehen
- Data Scientists, die die Infrastrukturebene ihrer ML-Projekte besser verstehen möchten
- Entwickler mit SQL- und Python-Erfahrung, die sich auf Azure-Datenzertifizierungen vorbereiten
Gute SQL-Kenntnisse und Erfahrung mit Datenbankkonzepten sind für diesen Kurs wichtig. Python-Grundkenntnisse erleichtern die praktischen Laborprojekte. Erste Erfahrungen mit Cloud-Technologien — idealerweise Azure oder AWS — helfen, den Kurs schnell zu durchdringen. Wer noch keine Cloud-Erfahrung hat, sollte vorab die Microsoft AZ-900-Grundlagen ansehen.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs ist als Combined-Learning-Programm ausgelegt, in dem angeleitete Unterrichtseinheiten mit eigenständig durchgeführten Azure-Laborprojekten wechseln. Der Anteil der Hands-on-Labore ist bewusst hoch — Pipeline-Design lernt man durch Pipeline-Bau, nicht durch Folienstudium. Debugging, Monitoring und iterative Verbesserungen sind feste Bestandteile der Praxisphasen. Deutschlandweit online verfügbar, überwiegend in Teilzeit, mit einer Vollzeitoption.
Die Weiterbildung umfasst fünf inhaltliche Module mit integrierten Laborprojekten. Der Zeitaufwand entspricht einer mehrwöchigen Handlungsschritt. Genaue Angaben zu Terminen und Dauer stellen die Anbieter auf Anfrage bereit.
Der Kurs bereitet auf vier Microsoft-Zertifizierungsprüfungen vor: DP-900 (Azure Data Fundamentals), DP-203 (Data Engineering on Microsoft Azure), AI-900 (Azure AI Fundamentals) und AI-102 (Designing and Implementing an Azure AI Solution). Die Prüfungen werden extern bei akkreditierten Microsoft-Testcentern abgelegt. Zusätzlich erhalten Absolventen ein trägerinternes Teilnahmezertifikat.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Data Engineering für Machine Learning ist eine Spezialdisziplin, die auf dem Arbeitsmarkt selten explizit ausgebildet wird. Viele Unternehmen beklagen, dass ihre ML-Projekte nicht an Algorithmen scheitern, sondern an Datenpipelines, die für Trainingsanforderungen nicht ausgelegt sind. Wer nach diesem Kurs in einem Unternehmen beginnt, kann genau diesen Engpass beseitigen — das ist eine klar definierte, hochwirksame Funktion. Der Unterschied zu einem allgemeinen Data-Engineering-Kurs liegt im Fokus: Alle Pipeline-Designentscheidungen werden aus der Frage heraus getroffen, was das ML-Modell später braucht. Das formt eine andere Denkweise als reines ETL-Engineering und ist der Grund, warum DP-203 in dieser Ausbildung durch AI-900 und AI-102 ergänzt wird — damit Data Engineers nicht am Ende der Pipeline aufhören zu denken, sondern verstehen, was danach passiert. Der Einstieg in KI-Lösungen auf AI-102-Niveau gibt Data Engineers zudem die Sprache, die in KI-Projekten zwischen Datenseite und Modellseite gesprochen wird. Missverständnisse zwischen Data Engineers und Data Scientists sind in der Praxis teuer — wer beides versteht, ist in interdisziplinären Teams unverzichtbar.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Data Engineer
- Machine Learning Engineer
- Azure Data Architect
- IT-Spezialist für Datenmanagement
- ML-Infrastructure Engineer
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worin unterscheidet sich dieser Kurs vom Kurs "Data Analyst / Data Scientist"?
Dieser Kurs fokussiert auf die Infrastrukturebene: Wie werden Datenpipelines gebaut, die ML-Modelle zuverlässig mit Trainingsdaten versorgen? Der Data-Analyst-Kurs hingegen deckt analytische Werkzeuge wie Power BI, Excel und SQL für Reporting und Dashboards ab. Hier steht Data Engineering für ML im Mittelpunkt, dort die Analyse und Visualisierung von Daten.
Auf welche Zertifizierungen bereitet der Kurs vor?
Der Kurs bereitet auf vier Microsoft-Zertifizierungsprüfungen vor: DP-900 (Azure Data Fundamentals), DP-203 (Data Engineering on Microsoft Azure), AI-900 (Azure AI Fundamentals) und AI-102 (Designing and Implementing an Azure AI Solution). Alle Prüfungen werden bei akkreditierten Microsoft-Testcentern abgelegt.
Warum enthält ein Data-Engineering-Kurs auch KI-Inhalte (AI-900, AI-102)?
Weil Data Engineers, die nicht verstehen, was mit ihren Daten im ML-Prozess passiert, suboptimale Pipelines bauen. AI-900 und AI-102 geben den Kontext: Welche KI-Dienste konsumieren die Daten? Welche Anforderungen stellen sie an Datenqualität und -format? Dieses Verständnis macht den Unterschied zwischen einem generischen ETL-Engineer und einem ML-tauglichen Data Engineer.
Muss ich Python können, um am Kurs teilzunehmen?
Python-Grundkenntnisse erleichtern die praktischen Laborprojekte, sind aber keine zwingende Voraussetzung. Entscheidend sind gute SQL-Kenntnisse und Vertrautheit mit Datenbankkonzepten. Wer SQL sicher beherrscht, wird den Kurs auch ohne tiefe Python-Kenntnisse gut absolvieren.
Für wen ist dieser Kurs geeignet — eher für Einsteiger oder Erfahrene?
Dieser Kurs ist für Fortgeschrittene konzipiert. Teilnehmende sollten bereits mit Datenbanken und SQL arbeiten können. Einsteiger ohne Vorerfahrung in Datenmanagement oder Cloud-Technologien würden besser mit einem Azure-Grundlagenkurs (z. B. AZ-900) beginnen, bevor sie diesen Kurs absolvieren.