Klimaschutz und Energieeffizienz gewinnen vor dem Hintergrund aktueller Politik an Bedeutung. Der Bedarf an fachgerechter Energieberatung für Neubau und Sanierung steigt, besonders bei Nichtwohngebäuden wie Gewerbeobjekten, Schulen oder Krankenhäusern, die großes…
Geprüft von Admin Kursweg · Stand 24. Mai 2026
Was wird in diesem Kurs vermittelt
Klimaschutz und Energieeffizienz gewinnen vor dem Hintergrund aktueller Politik an Bedeutung. Der Bedarf an fachgerechter Energieberatung für Neubau und Sanierung steigt, besonders bei Nichtwohngebäuden wie Gewerbeobjekten, Schulen oder Krankenhäusern, die großes Einsparpotenzial bieten.
Dieser Kurs erweitert die Qualifikation des Energieberaters für Wohngebäude auf Nichtwohngebäude. Er ist BAFA‑förderfähig sofern die Grundqualifikation Energieberatung DIN V 18599 vorliegt. Zudem besteht die Möglichkeit, sich als Energieeffizienzexperte für die Bundesförderung für effiziente Gebäude - Nichtwohngebäude listen zu lassen und Energieausweise nach §88 GEG auszustellen.
• GEG, EU-Gebäuderichtlinie, DIN V 18599, EDL-Gesetz
• Grundlagen der Bilanzierung von Nichtwohngebäuden
• Wärmedämmstoffe und -systeme von Fassadensystemen
• Heizungstechnik in Nichtwohngebäuden
• Warmwasserbereitung in Nichtwohngebäuden
• Lüftungsanlagen in Nichtwohngebäuden
• Überblick Kältetechnik
• Beleuchtungssysteme
• Einsatz erneuerbarer Energien
• Fördermöglichkeiten
• Ausschreibung/Vergabe
• Qualitätskontrolle/Abnahme
• Erstellung eines Energieberaterberichtes mit mündlicher Prüfung
• Schriftliche Abschlussprüfung
Marktdaten zu Verdienst, offenen Stellen und Zukunftsaussicht im Bereich Bau & Handwerk
Einstieg
34.000–44.000 €
0–2 Jahre Erfahrung
Mittel
44.000–58.000 €
3–7 Jahre Erfahrung
Senior
60.000–82.000 €
8+ Jahre / Lead-Rolle
67.000+
Bau- und Handwerksbetriebe melden seit 2021 anhaltenden Fachkräftemangel — besonders im Bereich energetische Sanierung, Wärmepumpen-Installation und Energieberatung. Wer auf Effizienz-Themen spezialisiert ist, profitiert direkt von KfW-Programmen und BEG-Förderung.
Bei AZAV-zertifizierten Trägern ist die Kursgebühr regelmäßig zu 100 % förderbar.
Bei AZAV-zertifizierten Trägern ist die Weiterbildung über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters in der Regel zu 100 % förderfähig — inklusive Fahrt-, Kinderbetreuungs- und ggf. Unterbringungskosten. Voraussetzung ist eine vorherige Beratung mit deinem Arbeitsvermittler.
Beide Formate sind je nach Anbieter verfügbar — als Online-Live-Format, Hybrid oder Präsenzschulung in mehreren deutschen Städten. Bei deiner Anfrage geben wir deine Präferenz (Region, Online/Präsenz, Vollzeit/Teilzeit) weiter, damit nur passende Angebote zurückkommen.
Die Dauer variiert je nach Anbieter und Format. Typisch sind ca. 4–16 Wochen Vollzeit / 3–9 Monate berufsbegleitend. Berufsbegleitende Varianten dauern entsprechend länger, sind dafür aber neben Beruf oder Familie absolvierbar.
Typische Folgepositionen sind: Energieberater/in für Nichtwohngebäude, Energieeffizienzexperte/in. Konkrete Gehalts-Spannen findest du im Karriere-Abschnitt dieser Seite — die Werte basieren auf Erhebungen der Bundesagentur für Arbeit und StepStone (2024/25).
Praxiskurs mit den Standard-Werkzeugen für Energieberater: Hottgenroth Energieberater, EVEBI von ENVISYS und Therm für Wärmebrücken. Vorbereitung auf die Tätigkeit als gelisteter Effizienz-Experte.
Umfassender Energieberater-Kurs für Wohngebäude und Nichtwohngebäude: GEG, DIN V 18599, Energieausweis-Erstellung, Förderwegekenntnisse für BEG und KfW. Vorbereitung auf dena/BAFA-Listung.
Spezialisierung auf gewerblich-industrielle Energieberatung: Energie-Audit nach DIN EN 16247, BAFA-Förderung, Energiemanagement, dena-Registrierung für die Nichtwohngebäude-Liste.
Einführung in das Energiemanagementsystem nach ISO 50001 mit Energieaudit nach DIN EN 16247. Für Energiebeauftragte und Energiemanager in Industrie und Gewerbe.
Sag uns einmal Region, Format (online/präsenz), Zeit-Modell und Förderstatus — wir vergleichen für dich und melden uns mit 1–3 passenden Trägern. Kostenlos, unverbindlich.
Typischer Verlauf nach dem Kurs
Quellen: Bundesagentur für Arbeit · Engpassanalyse 2024/25 · ZDH Konjunkturumfrage 2024 · BIBB Datenreport Berufsbildung 2024. Brutto-Jahresgehälter aus Erhebungen 2024/25, abweichend nach Region und Tarifgebundenheit.