Spezialisierung auf gewerblich-industrielle Energieberatung: Energie-Audit nach DIN EN 16247, BAFA-Förderung, Energiemanagement, dena-Registrierung für die Nichtwohngebäude-Liste.
Geprüft von Admin Kursweg · Stand 24. Mai 2026
Was wird in diesem Kurs vermittelt
Nichtwohngebäude — Industriehallen, Bürogebäude, Schulen, Hotels — haben andere energetische Herausforderungen als Wohngebäude. Wer hier als Energieberater tätig sein will, braucht eine spezialisierte Qualifikation, insbesondere Kenntnisse zur DIN EN 16247 und zu den BAFA-Förderprogrammen.
Inhaltliche Schwerpunkte:
- Energie-Audit nach DIN EN 16247-1 — Anforderungen, Ablauf, Dokumentation
- DIN EN 16247-2/3/4 — Gebäude, Prozesse, Transport
- BAFA-Energieberatung für Nichtwohngebäude — Antrag, Förderung, Berichts-Format
- Energiemanagementsystem nach ISO 50001
- Gebäude-Hülle und Anlagentechnik in Nichtwohngebäuden
- Lüftungs- und Klimatechnik bewerten
- Beleuchtung und Elektroverteilung
- Druckluft- und Kältesysteme
- Energie-Performance-Indikatoren (EnPIs)
- ROI-Berechnung und Wirtschaftlichkeit
- Berichtsstandard und Maßnahmenkatalog
- dena-Registrierung für die Energieeffizienz-Experten-Liste Nichtwohngebäude
- Aktuelle Rechtsentwicklung — EnEfG, EDL-G
Mit dem Abschluss bist du qualifiziert für Energie-Audits in gewerblich-industriellen Liegenschaften und kannst BAFA-geförderte Beratungen anbieten.
Marktdaten zu Verdienst, offenen Stellen und Zukunftsaussicht im Bereich Bau & Handwerk
Einstieg
34.000–44.000 €
0–2 Jahre Erfahrung
Mittel
44.000–58.000 €
3–7 Jahre Erfahrung
Senior
60.000–82.000 €
8+ Jahre / Lead-Rolle
67.000+
Bau- und Handwerksbetriebe melden seit 2021 anhaltenden Fachkräftemangel — besonders im Bereich energetische Sanierung, Wärmepumpen-Installation und Energieberatung. Wer auf Effizienz-Themen spezialisiert ist, profitiert direkt von KfW-Programmen und BEG-Förderung.
Bei AZAV-zertifizierten Trägern ist die Kursgebühr regelmäßig zu 100 % förderbar.
Wohngebäude basieren auf GEG und DIN V 18599. Nichtwohngebäude haben zusätzliche Komplexität (Prozesse, Lüftung, Druckluft, Kälte) und werden über DIN EN 16247 systematisch erfasst. Beide Bereiche haben separate dena-Listen.
Ja — der Kurs erklärt detailliert den Antragsprozess, das Berichts-Format und typische Fallstricke. Förder-Quoten von bis zu 80% sind für KMU möglich.
Hilfreich, aber nicht zwingend. Wer direkt in den Nichtwohngebäude-Bereich einsteigt, profitiert von der Spezialisierung.
Bei AZAV-Trägern Bildungsgutschein und QCG. Energie-Qualifikationen sind als Engpass-Themen stark förderfähig.
Praxiskurs mit den Standard-Werkzeugen für Energieberater: Hottgenroth Energieberater, EVEBI von ENVISYS und Therm für Wärmebrücken. Vorbereitung auf die Tätigkeit als gelisteter Effizienz-Experte.
Umfassender Energieberater-Kurs für Wohngebäude und Nichtwohngebäude: GEG, DIN V 18599, Energieausweis-Erstellung, Förderwegekenntnisse für BEG und KfW. Vorbereitung auf dena/BAFA-Listung.
Einführung in das Energiemanagementsystem nach ISO 50001 mit Energieaudit nach DIN EN 16247. Für Energiebeauftragte und Energiemanager in Industrie und Gewerbe.
Spezialisierung Energieberatung für bestehende Nichtwohngebäude: GEG, DIN V 18599, BAFA-Beratung. Für Architekten, Ingenieure und Bau-Profis mit Bestandsgebäude-Fokus.
Sag uns einmal Region, Format (online/präsenz), Zeit-Modell und Förderstatus — wir vergleichen für dich und melden uns mit 1–3 passenden Trägern. Kostenlos, unverbindlich.
Typischer Verlauf nach dem Kurs
Quellen: Bundesagentur für Arbeit · Engpassanalyse 2024/25 · ZDH Konjunkturumfrage 2024 · BIBB Datenreport Berufsbildung 2024. Brutto-Jahresgehälter aus Erhebungen 2024/25, abweichend nach Region und Tarifgebundenheit.