Energiemanagement ISO 50001 – Weiterbildung
Fundierte Weiterbildung zum Energiemanagement auf Basis der ISO 50001 — von technischen Grundlagen über Normenanwendung bis zur Qualifikation für BAFA-Registrierung und DENA-Listing.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
Kostenlos & unverbindlich anfragenAuf einen Blick
Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Die Weiterbildung ist auf einen Zeitraum von mehr als einem Monat bis zu drei Monaten in Vollzeit ausgelegt. Diese Dauer ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit den normativen, technischen und wirtschaftlichen Aspekten des Energiemanagements und schafft ausreichend Zeit für praktische… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Nach erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Bei Erfüllung der persönlichen Zugangsvoraussetzungen (Hochschulabschluss, Techniker- oder Meisterabschluss in einschlägiger Fachrichtung)… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Die Teilnahme setzt ein abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium in einer einschlägigen ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung, alternativ einen staatlich geprüften Techniker-Abschluss oder einen Meisterabschluss in einer relevanten Fachrichtung voraus. Deutschkenntnisse… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Diese Weiterbildung qualifiziert Fachkräfte aus technischen und ingenieurwissenschaftlichen Berufen für die anspruchsvolle Aufgabe des betrieblichen Energiemanagements. Auf Grundlage der internationalen Norm ISO 50001 werden energetische, physikalisch-technische und organisatorische Grundlagen vermittelt und mit rechtlichen sowie wirtschaftlichen Anwendungsaspekten verknüpft. Die Qualifizierung befähigt zur Übernahme der Funktion als Energiebeauftragte/r oder Energiemanagementbeauftragte/r im Unternehmen. Bei Erfüllung der persönlichen Zugangsvoraussetzungen eröffnet der Abschluss darüber hinaus den Weg zur BAFA-Registrierung für Energieaudits nach DIN EN 16247 und zum DENA-Listing als Energieeffizienz-Experte.In diesem Eingangsmodul erarbeiten die Teilnehmenden die rechtlichen Rahmenbedingungen, lernen das Gebäudeenergiegesetz in der Praxis anzuwenden und verschaffen sich einen systematischen Überblick über die relevanten DIN- und ISO-Normen.
- Rechtliche Grundlagen: Anwendung des GEG in der Praxis
- DIN EN 16247 (Energieaudit), DIN V 18599 (Energetische Bewertung), DIN EN 12831 (Heizlastberechnung)
- ISO 50001 (Energiemanagementsysteme) und ISO 14001 (Umweltmanagementsysteme)
- Berichts- und Dokumentationspflichten für Unternehmen
- Verknüpfung von Energiemanagementsystem und betrieblichem Umweltmanagement
Gebäudehülle und Anlagentechnik Gebäude sind in vielen Unternehmen der größte Energieverbraucher. Dieses Modul vermittelt fundiertes Wissen über Wärmeschutz, Dämmung und energetische Schwachstellen in der Gebäudehülle sowie über die relevanten technischen Systeme im Bereich Wärme, Kälte, Lüftung und Beleuchtung.
- Gebäudehülle im Neubau und Bestand: Dämmung und Reduzierung energetischer Verluste
- Anlagentechnik und Querschnittstechnologien: Energiebedarf berechnen und optimieren
- Wärme- und Kälteerzeugung, -Verteilung und -Speicherung
- Wärmerückgewinnung (WRG), Lüftungstechnik und energieeffiziente Beleuchtung
- Druckluft, elektrische Antriebe und Querschnittstechnologien
- Energiebilanzierung für Gebäude und technische Systeme
Erneuerbare Energien und Wirtschaftlichkeitsberechnung Die Integration erneuerbarer Energien und die rechnerische Nachweisführung der Wirtschaftlichkeit von Effizienzschritte sind Kernkompetenzen im Energiemanagement. Dieser Block vermittelt die hierfür notwendigen Methoden und Werkzeuge. Typische Situationen aus dem betrieblichen Energiemanagement werden analysiert und bewertet, sodass die Teilnehmenden einen direkten Transfer in ihre eigene Arbeitspraxis vollziehen können. Der Kurs folgt einer klaren didaktischen Linie: Zunächst werden normative und rechtliche Grundlagen gelegt, dann werden technische und wirtschaftliche Bewertungsmethoden erarbeitet, bevor im abschließenden Teil die organisatorische Umsetzung und die Vorbereitung auf externe Registrierungen und Listings im Vordergrund stehen.
Was lernst du in diesem Kurs?
Lernziele:
- ISO 50001 Energiemanagementsysteme
- DIN EN 16247 Energieaudit
- GEG Gebäudeenergiegesetz
- Wirtschaftlichkeitsberechnung
- Erneuerbare Energien
- Fördermittelmanagement
- Gebäudehülle und Anlagentechnik
- BAFA-Registrierung
Für wen ist der Kurs geeignet?
Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte mit ingenieur- oder naturwissenschaftlichem Hintergrund, die Verantwortung im betrieblichen Energiemanagement übernehmen möchten.
- Absolventinnen und Absolventen eines Hochschul- oder Fachhochschulstudiums in Energietechnik, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Physik oder verwandten Fächern
- Staatlich geprüfte Techniker in einschlägigen Fachrichtungen wie Heizungstechnik, Lüftungstechnik, Klimatechnik oder Elektrotechnik
- Meister in Handwerksberufen mit energietechnischem Bezug, etwa Heizungsbau, Kältesystemtechnik oder Isoliertechnik
- Betriebliche Energiebeauftragte, die ihre Kenntnisse systematisch ausbauen und eine formale Qualifikation erwerben möchten
- Fachkräfte, die eine Registrierung beim BAFA oder ein Listing bei der DENA anstreben
Die Teilnahme setzt ein abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium in einer einschlägigen ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung, alternativ einen staatlich geprüften Techniker-Abschluss oder einen Meisterabschluss in einer relevanten Fachrichtung voraus. Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 und routinierter PC-Umgang werden erwartet. Berufserfahrung im Energie- oder Gebäudetechnikbereich sowie betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse sind wünschenswert, aber keine formale Bedingung.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs findet im Combined-Learning-Format statt und kombiniert Online-Lernphasen mit begleiteten Unterrichts- und Übungseinheiten. Theorieinhalte werden anhand von Normentexten, Praxisbeispielen und Fallstudien erarbeitet. Wirtschaftlichkeitsberechnungen werden mit tabellarischen Werkzeugen durchgeführt, um den Transfer in den Berufsalltag zu erleichtern. Lehrende mit Praxiserfahrung im Energiemanagement vermitteln die Inhalte anhand realer betrieblicher Szenarien.
Die Weiterbildung ist auf einen Zeitraum von mehr als einem Monat bis zu drei Monaten in Vollzeit ausgelegt. Diese Dauer ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit den normativen, technischen und wirtschaftlichen Aspekten des Energiemanagements und schafft ausreichend Zeit für praktische Übungen und die Vorbereitung auf Registrierungsverfahren.
Nach erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Bei Erfüllung der persönlichen Zugangsvoraussetzungen (Hochschulabschluss, Techniker- oder Meisterabschluss in einschlägiger Fachrichtung) berechtigt der Abschluss zur Registrierung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für Energieaudits nach DIN EN 16247 sowie zum Listing bei der Deutschen Energie-Agentur (DENA) als Energieeffizienz-Experte in der Kategorie Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Der Kostendruck durch steigende Energiepreise zwingt Unternehmen aller Branchen, ihre Energieverbräuche zu analysieren und Einsparpotenziale zu heben. Qualifizierte Energiemanagementbeauftragte sind deshalb stark nachgefragt — sowohl als interne Stabsstellen als auch als externe Berater und Auditoren. Diese Weiterbildung schafft die fachliche Grundlage für beide Rollen und ermöglicht einen direkten Berufseinstieg oder eine Aufgabenerweiterung im bestehenden Arbeitsverhältnis. Dies schafft zusätzliche Einkommensperspektiven und erhöht die Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt erheblich.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Energiemanager/in
- Energiebeauftragte/r
- Energieberater/in
- Energieauditor/in
- Nachhaltigkeitsbeauftragte/r
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Berufsabschlüsse sind für die Teilnahme erforderlich?
Zugelassen sind Absolventinnen und Absolventen eines Hochschul- oder Fachhochschulstudiums in einer einschlägigen ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung, staatlich geprüfte Techniker oder Meister in einschlägigen Fachrichtungen. Einschlägig bedeutet unter anderem Energietechnik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Heizungs- und Lüftungstechnik sowie Bautechnik.
Ermöglicht dieser Kurs eine Registrierung beim BAFA?
Ja — bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen (einschlägiger Berufsabschluss) qualifiziert der Abschluss für die Bundesförderung für Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme, Modul 1 (Energieaudit DIN EN 16247) und ermöglicht die Registrierung beim BAFA sowie das Listing bei der DENA als Energieeffizienz-Experte.
Was ist der Unterschied zwischen ISO 50001 und DIN EN 16247?
Die ISO 50001 ist die internationale Norm für Energiemanagementsysteme in Unternehmen — sie beschreibt den kontinuierlichen Managementkreislauf zur Energieeffizienzverbesserung. Die DIN EN 16247 hingegen definiert den methodischen Rahmen für Energieaudits, also die einmalige systematische Inspektion von Energieverbräuchen. Beide Normen werden in diesem Kurs behandelt.
Ist dieser Kurs auch für Selbstständige geeignet?
Ja, die Qualifikation ist besonders wertvoll für Selbstständige und Freiberufler, die Energieberatung und Energieaudits als Dienstleistung anbieten möchten. Die BAFA-Registrierung und das DENA-Listing sind Voraussetzungen für die Abrechnung geförderter Energieberatungen und erschließen damit ein attraktives Beratungsfeld.
Ist die Weiterbildung förderfähig?
Bei AZAV-zertifizierten Trägern ist die Weiterbildung in der Regel über einen Bildungsgutschein förderbar. Darüber hinaus kommen das Qualifizierungschancengesetz, Leistungen zur Rehabilitation oder Förderungen der Deutschen Rentenversicherung in Betracht. Eine individuelle Förderberatung vor Anmeldung wird empfohlen.