Familienmediation: Konfliktmanagement, Mediationsprozess, Recht, Psychosoziales, Gesprächsführung.
Geprüft von Admin Kursweg · Stand 24. Mai 2026
Was wird in diesem Kurs vermittelt
Familienkonflikte sind die schmerzhaftesten — und Familienmediator:innen helfen, sie ohne Gericht zu lösen. Der Beruf ist gefragt, vielseitig und sinnstiftend.
**Was du am Ende kannst:**
- Familienkonflikte professionell und konstruktiv mediieren
- Mediationsprozesse strukturiert gestalten
- Rechtliche Rahmenbedingungen (Familienrecht, Mediationsgesetz) anwenden
- Psychosoziale Faktoren in Konflikten erkennen
- Mit Jugendämtern, Anwälten, Therapeut:innen kooperieren
- Lösungsorientierte Gesprächsführung umsetzen
- Mediations-Praxis durch Übungen und Fallstudien festigen
- Selbstständigkeit als Mediator:in vorbereiten
**Inhalte im Detail:**
- Anwendungsgebiete der Familienmediation: Trennung, Scheidung, Erbe, Pflege
- Geschichte und Konzepte der Mediation (Harvard-Konzept)
- Mediationsphasen: Vorgespräch, Themen, Interessen, Optionen, Vereinbarung
- Rechtliche Rahmen: Mediationsgesetz, Familienrecht (BGB §§ 1297-1921a)
- Psychosoziale Faktoren: Trennungsdynamik, Loyalitätskonflikte, Kindeswohl
- Gesprächsführung: aktives Zuhören, lösungsorientiert, gewaltfrei
- Reframing und Perspektivwechsel
- Umgang mit Emotionen in der Mediation
- Kindeswohl im Mediationsprozess
- Erstellung von Vereinbarungen
- Co-Mediation
Marktdaten zu Verdienst, offenen Stellen und Zukunftsaussicht im Bereich Pädagogik & Soziales
Einstieg
30.000–38.000 €
0–2 Jahre Erfahrung
Mittel
40.000–52.000 €
3–7 Jahre Erfahrung
Senior
54.000–70.000 €
8+ Jahre / Lead-Rolle
34.000+
Erzieher:innen, Sozialarbeiter:innen und Coaches sind in vielen Bundesländern Engpassberuf. Bedarf in Kitas, Schulsozialarbeit und Erwachsenenbildung wächst kontinuierlich, bezahlung bleibt unter IT, dafür hohe Job-Sicherheit.
Bei AZAV-zertifizierten Trägern ist die Kursgebühr regelmäßig zu 100 % förderbar.
Anbieter sind oft BAFM- oder BMWA-konform. Anerkennung individuell prüfen.
Aufbau braucht 2-3 Jahre. Erfolgreiche Mediator:innen verdienen 60-120k €/Jahr freiberuflich.
Nein, aber psychologische Grundkenntnisse helfen. Reine Konflikt-Mediation ist nicht Therapie.
AZAV-zertifizierte Anbieter, Bildungsgutschein und QCG möglich.
Methoden-Grundlagen für die berufliche Begleitung: Coaching-Techniken, Gesprächsführung, Bewerbungs- und Karriere-Coaching. Vorbereitung auf die Tätigkeit als AVGS-Coach oder Jobcoach.
Systemisches Coaching: Theorie, Methoden, Gesprächsführung, Reflexion. Für Coach:innen und Berater:innen.
Mediation: Konfliktmanagement, Mediationstechniken, Kommunikation, Konfliktanalyse. Für Business + Privat.
Praxiskurs für Lehrkräfte und Trainer: ChatGPT, Claude, Lehr-KI-Tools, digitale Didaktik, KI-gestützte Unterrichtsplanung — für Online- und Präsenzunterricht.
Sag uns einmal Region, Format (online/präsenz), Zeit-Modell und Förderstatus — wir vergleichen für dich und melden uns mit 1–3 passenden Trägern. Kostenlos, unverbindlich.
- Selbstständigkeit: Akquise, Honorare, Versicherungen
**Berufschancen:**
- Familienmediator:in (freiberuflich oder bei Beratungsstellen)
- Mediator:in (auch andere Bereiche: Wirtschaft, Schule, Arbeitsplatz)
- Berater:in für Familienkonflikte
- Sozialarbeiter:in mit Mediationskompetenz
- Konfliktberater:in / Konfliktmanager:in
- Honorare: 100-200 €/Stunde freiberuflich, Erstgespräche oft günstiger
Typischer Verlauf nach dem Kurs
Quellen: Bundesagentur für Arbeit · Engpassanalyse 2024/25 · Statistisches Bundesamt · Verdiensterhebung 2024 · Paritätischer Arbeitsmarktreport 2024. Brutto-Jahresgehälter aus Erhebungen 2024/25, abweichend nach Region und Tarifgebundenheit.