Überblick
Der Kurs Generative AI using User Interface Tools führt Teilnehmer praxisorientiert in die Entwicklung generativer KI-Anwendungen ein, bei der keine tiefen Programmierkenntnisse erforderlich sind. Im Fokus stehen UI-basierte Werkzeuge und Plattformen, mit denen leistungsstarke KI-Modelle wie GPT für Textgenerierung, DALL-E für Bildgenerierung und weitere Spezialmodelle in intuitive Benutzeroberflächen eingebettet werden. Der Kurs verbindet KI-Grundlagenwissen mit konkreten Gestaltungs- und Integrationsfähigkeiten und richtet sich an alle, die generative KI kreativ und produktiv einsetzen wollen — ob im beruflichen oder unternehmerischen Kontext.
Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 — Grundlagen generativer KI Das erste Modul legt das konzeptionelle Fundament für alle weiteren Kursinhalte. Teilnehmer verstehen, wie Large Language Models und Bildgenerierungsmodelle funktionieren, welche Arten generativer KI existieren und wie diese sinnvoll in Anwendungen integriert werden können.
- Was ist generative KI? Grundkonzepte und Abgrenzung zu klassischen KI-Ansätzen
- Large Language Models: Funktionsprinzip und wichtige Vertreter
- Bildgenerative KI: DALL-E, Stable Diffusion und Midjourney im Überblick
- Aktuelle Entwicklungen und Trends im Bereich generativer KI
- Ethische Überlegungen und verantwortungsvoller KI-Einsatz
Modul 2 — KI-APIs und Integration in Benutzeroberflächen Im zweiten Modul stehen die technische Anbindung von KI-Modellen und die Integration in Benutzeroberflächen im Mittelpunkt. Teilnehmer lernen, wie APIs strukturiert aufgebaut sind und wie sie sich ohne umfangreichen Code in bestehende Interfaces einbinden lassen.
- API-Grundlagen: Anfragen, Antworten, Authentifizierung
- OpenAI-API: Endpunkte für GPT und DALL-E nutzen
- No-Code und Low-Code-Plattformen für API-Integration
- Fehlerbehandlung und Rate-Limiting bei API-Aufrufen
- Datenschutz und Sicherheit beim Umgang mit KI-APIs
Modul 3 — Prompt Engineering und Qualitätssicherung Das dritte Modul vermittelt die Kunst des Prompt Engineerings — also die strukturierte Formulierung von Eingaben, die KI-Modelle zu präzisen und nützlichen Outputs führen. Zudem lernen Teilnehmer, wie sie die Qualität generierter Inhalte systematisch bewerten und verbessern.
- Grundprinzipien des Prompt Engineerings
- Techniken für präzise, konsistente und kreative Prompts
- Chain-of-Thought und Few-Shot-Prompting
- Qualitätssicherung: Outputs bewerten und iterieren
- Use Cases aus verschiedenen Branchen: Marketing, Kundenservice, Bildung
Modul 4 — UX-Design für KI-Anwendungen Das vierte Modul befasst sich mit der nutzerzentrierten Gestaltung von Interfaces, die generative KI-Funktionen einbetten. Gute Benutzeroberflächen machen KI-Funktionen zugänglich und steigern die Akzeptanz bei Endnutzenden.
- Prinzipien des UX-Designs für KI-gestützte Anwendungen
- Erwartungsmanagement: Wie Nutzer mit KI-Outputs umgehen
- Feedback-Loops und Möglichkeiten zur Nutzerkorrektur
- Barrierefreiheit und Inklusion in KI-Interfaces
- Prototyping-Tools und Wireframing für KI-Anwendungen
Praxis-Block — Anwendungsentwicklung mit generativer KI
- GPT-API über ein No-Code-Tool in ein einfaches Textassistenz-Interface einbinden
- Chatbot-Interface gestalten und mit einem Sprachmodell verbinden
- DALL-E-Bildgenerierung in eine kreative Web-Oberfläche integrieren
- Prompt-Templates entwickeln und in einer Anwendung hinterlegen
- Ausgabe-Qualität durch iterative Prompt-Optimierung verbessern
- Einfache Content-Generierungsanwendung für eine spezifische Branche entwickeln
- Dateneingabeformular gestalten, das KI-gestützte Vorschläge liefert
- API-Fehler abfangen und nutzerfreundliche Fehlermeldungen anzeigen
- Prototyp einer generativen KI-Anwendung präsentieren und Feedback auswerten
- Datenschutzhinweise und Nutzungsbedingungen für KI-Anwendungen formulieren
- Kosten und Ressourcenverbrauch von API-Aufrufen verstehen und kontrollieren
- Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Skalierung der Anwendung besprechen
Die Praxisübungen bauen schrittweise aufeinander auf: Von einfachen API-Aufrufen über die Gestaltung erster Prototypen bis hin zur Präsentation einer vollständigen Anwendungsidee durchlaufen Teilnehmer einen vollständigen Entwicklungszyklus. Nach dem Praxis-Block verfügen Teilnehmer über ein Portfolio eigener Prototypen, das den direkten Einstieg in Entwicklungs- und Innovationsprojekte mit generativer KI ermöglicht.
Lernziele:
Nach Abschluss dieses Kurses können Teilnehmer die wesentlichen Konzepte generativer KI erklären und sinnvoll anwenden.
- Verschiedene KI-Modelle (GPT, DALL-E u. a.) hinsichtlich ihrer Stärken und Einsatzszenarien beurteilen
- UI-Tools und No-Code-Plattformen für die KI-App-Entwicklung zielgerichtet auswählen und einsetzen
- Prompts strukturiert und effektiv formulieren, um KI-Modelle für spezifische Aufgaben zu steuern
- API-Schnittstellen für GPT und andere Modelle ohne umfangreiches Coding in Interfaces einbinden
- Benutzeroberflächen gestalten, die intuitiv, barrierefrei und kontextgerecht für KI-Interaktionen sind
- Einfache generative KI-Anwendungen für Texterstellung, Bildgenerierung und Datenverarbeitung entwickeln
- Dateneingabe- und Ausgabeflüsse in KI-gestützten Anwendungen nachvollziehen und optimieren
- Fehler in KI-Outputs erkennen, bewerten und durch Prompt-Anpassung korrigieren
- Sicherheits- und Datenschutzaspekte beim Einsatz von KI-APIs berücksichtigen
- Praxisnahe Prototypen für generative KI-Anwendungen konzipieren und umsetzen
- Potenziale generativer KI für spezifische Branchen und Geschäftsprozesse einschätzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Dieser Kurs ist für Menschen konzipiert, die generative KI produktiv nutzen wollen, ohne vorher umfangreich programmieren gelernt zu haben.
- Quereinsteiger aus kreativ-digitalen oder kommunikativen Berufsfeldern
- Fachanwender, die KI-Funktionen in bestehende Arbeitsabläufe integrieren möchten
- Gründer und Unternehmerinnen, die KI-gestützte Produkte entwickeln wollen
- Marketingfachleute, HR-Profis und Projektmanager mit Interesse an KI-Automatisierung
- UX-Designer, die KI-Interfaces konzipieren und gestalten wollen
Grundlegende Computerkenntnisse und Erfahrung mit digitalen Tools werden erwartet. Tiefe Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich — der Kurs setzt gezielt auf UI-basierte und No-Code-Werkzeuge. Wer bereits Erfahrung mit Webanwendungen oder einfachen API-Integrationen hat, wird den Einstieg besonders leicht finden. Wichtiger als technisches Vorwissen ist die Bereitschaft, neue Werkzeuge aktiv auszuprobieren und eigene Anwendungsideen zu entwickeln.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs wird im Combined-Learning-Format oder als Online-Seminar durchgeführt. Theoretische Einheiten, in denen Konzepte vermittelt werden, wechseln sich mit praktischen Übungen und geleiteten Projekten ab. Tutoren stehen für Rückfragen und individuelle Unterstützung zur Verfügung. Gruppenarbeiten und Peer-Feedback fördern den gegenseitigen Lernprozess. Vollzeit- und Teilzeitoptionen ermöglichen eine flexible Kursgestaltung.
Die Vollzeitvariante dauert typischerweise ein bis zwei Wochen. Teilzeitformate können mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Der genaue Stundenumfang variiert je nach Anbieter. Individuelle Start- und Endtermine können in vielen Fällen vereinbart werden.
Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses erhalten Teilnehmer ein Lehrgangszertifikat des Anbieters sowie ein international anerkanntes Herstellerzertifikat. Dieses Zertifikat belegt die erworbenen Kenntnisse in der Entwicklung generativer KI-Anwendungen mit UI-Tools und ist gegenüber Arbeitgebern und Auftraggebern ein anerkannter Qualifikationsnachweis.
Nutzen & Perspektiven
Generative KI verändert nahezu jede Branche, und Unternehmen suchen dringend nach Fachkräften, die KI-gestützte Anwendungen entwickeln und betreiben können. Wer nach diesem Kurs in der Lage ist, GPT und DALL-E in Benutzeroberflächen einzubetten, hat einen konkreten Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt — unabhängig davon, ob er oder sie im Marketing, Design, Kundenservice oder in der Produktentwicklung tätig ist. Die Fähigkeit, ohne tiefes Programmierwissen funktionale KI-Anwendungen zu erstellen, öffnet Türen zu Rollen, die früher ausschließlich Softwareentwicklern vorbehalten waren. Die erworbenen Kompetenzen lassen sich sofort im Berufsalltag einsetzen: von einfachen KI-gestützten Formularen und Chatbots bis hin zu spezialisierten Inhalts-Generierungstools für Marketing oder interne Wissensmanagement-Systeme. Wer die erlernten Grundlagen weiterentwickelt, kann mittelfristig eigene KI-Produkte aufbauen oder als Beraterin oder Berater für KI-Einführungsprojekte tätig werden. Bei AZAV-zertifizierten Bildungsträgern kann dieser Kurs über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters gefördert werden. Darüber hinaus kommen das Qualifizierungschancengesetz, Leistungen der Deutschen Rentenversicherung sowie bei bestimmten Personengruppen die Berufsförderung der Bundeswehr als Förderwege in Betracht. Eine persönliche Beratung durch den Kursanbieter hilft dabei, die individuelle Fördermöglichkeit zu klären.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Muss ich programmieren können, um an diesem Kurs teilzunehmen?
Tiefe Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Kurs setzt auf UI-basierte Tools und No-Code-Plattformen, mit denen generative KI-Anwendungen auch ohne umfangreiche Coding-Erfahrung erstellt werden können. Grundlegende digitale Kompetenzen sind jedoch hilfreich.
Welche KI-Tools und Modelle werden im Kurs behandelt?
Im Mittelpunkt stehen GPT-Sprachmodelle, DALL-E für Bildgenerierung sowie weitere aktuelle KI-Modelle. Teilnehmer lernen, wie diese Modelle über APIs und UI-Tools in eigene Anwendungen integriert werden.
Welches Zertifikat erhalte ich nach Kursabschluss?
Nach erfolgreicher Kursteilnahme erhalten Teilnehmer ein international anerkanntes Herstellerzertifikat sowie ein Lehrgangszertifikat des Anbieters. Diese Nachweise belegen die erworbenen Kompetenzen gegenüber Arbeitgebern.
Wie lange dauert der Kurs?
Die Kursdauer variiert je nach Anbieter und Format zwischen einer und mehreren Wochen. Vollzeit- und Teilzeitoptionen sind verfügbar, sodass der Kurs gut mit beruflichen Verpflichtungen vereinbar ist.
Kann der Kurs gefördert werden?
Bei AZAV-zertifizierten Anbietern ist eine Förderung über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters möglich. Auch das Qualifizierungschancengesetz sowie andere Förderinstrumente können je nach individueller Situation in Betracht kommen.
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