Data Science & KI
ki machine learning

KI Manager Weiterbildung mit Scrum

Fundierter Einstieg in künstliche Intelligenz und agiles Projektmanagement für Fach- und Führungskräfte, die KI-Projekte strategisch gestalten wollen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs wird in Vollzeit durchgeführt. Die konkrete Gesamtdauer hängt vom gewählten Anbieter ab; typische Angebote im Markt liegen zwischen mehreren Wochen und einigen Monaten. Details zu Terminen und Stundenplänen stehen auf den Einzelangebots-Seiten. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat. Dieses Zertifikat dokumentiert die Weiterbildungsteilnahme und die erworbenen Kompetenzen im Bereich KI-Management und Scrum. Darüber hinaus bereitet der Kurs auf die externe Scrum-Zertifizierung vor, die… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Gute PC-Kenntnisse und sicheres Deutsch in Wort und Schrift sind die inhaltlichen Grundvoraussetzungen. Programmierkenntnisse sind nicht gefordert; ein allgemeines Verständnis digitaler Arbeitsprozesse erleichtert den Einstieg erheblich. Berufliche Erfahrung im Büro- oder Projektumfeld ist von… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Künstliche Intelligenz verändert Geschäftsprozesse, Entscheidungsgrundlagen und ganze Berufsfelder in einem Tempo, das kaum einen Bereich unberührt lässt. Wer in Unternehmen Verantwortung trägt oder tragen möchte, kommt nicht mehr daran vorbei, KI-Systeme zu verstehen, einzuschätzen und ihre Einführung aktiv zu begleiten. Dieser Kurs bereitet auf genau diese Rolle vor: die des KI-Managers, der technische Möglichkeiten kennt, Risiken bewertet und den Wandel im Team moderiert. Daneben vermittelt die Weiterbildung agiles Projektmanagement nach dem Scrum-Framework, das heute als Standardmethode für iterative Entwicklungsprojekte gilt.

Was lernst du in diesem Kurs?

Grundlagen künstlicher Intelligenz In diesem ersten Block lernen die Teilnehmenden, wie KI-Systeme technisch funktionieren, ohne dabei tief in Mathematik oder Programmiercode einzutauchen. Der Fokus liegt auf konzeptionellem Verständnis: Was unterscheidet regelbasierte Systeme von lernenden Algorithmen? Welche Datentypen brauchen welche Modelle? Wie entstehen Ergebnisse, und wo liegen typische Schwächen?

  • Überblick über KI-Kategorien: regelbasierte Systeme, Machine Learning, generative Modelle
  • Supervised, unsupervised und reinforcement learning im Vergleich
  • Neuronale Netze und Deep Learning: Aufbau und Funktionsprinzip
  • Große Sprachmodelle: Einsatzmöglichkeiten und Grenzen
  • Datenbeschaffung, Datenqualität und Vorverarbeitungsschritte
  • Typische Fehlerquellen: Bias, Overfitting, fehlende Generalisierung

Strategischer KI-Einsatz im Unternehmen Hier rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie sich KI-Projekte sinnvoll initiieren und steuern lassen. Welche Prozesse profitieren von Automatisierung, wo bleibt menschliches Urteilsvermögen unverzichtbar? Was kostet KI-Infrastruktur, und welche Geschäftsmodelle entstehen durch datengetriebene Dienste?

  • Identifikation geeigneter Anwendungsfälle in verschiedenen Branchen
  • Make-or-buy-Entscheidungen: Eigenentwicklung versus API-Integration
  • Kostenmodelle, ROI-Betrachtungen und typische Investitionsfehler
  • Regulatorische Rahmenbedingungen, insbesondere der EU AI Act
  • Datenschutz und Informationssicherheit im KI-Kontext
  • Kommunikation von KI-Vorhaben an interne und externe Stakeholder

Scrum und agiles Projektmanagement Das Scrum-Framework strukturiert komplexe Entwicklungsvorhaben in kurze, überprüfbare Zyklen. In diesem Modul erarbeiten die Teilnehmenden das vollständige Scrum-Gerüst aus Rollen, Meetings und Lieferobjekten und wenden es anhand typischer KI-Projektszenarien an.

  • Agile Werte und Prinzipien laut Agile Manifesto
  • Scrum-Rollen: Product Owner, Scrum Master, Entwicklungsteam
  • Sprint-Zyklus: Planning, Daily, Review, Retrospektive
  • Product Backlog, Sprint Backlog, Increment und Definition of Done
  • Schätzverfahren: Planning Poker, T-Shirt Sizing, relative Schätzung
  • Skalierung: Zusammenarbeit mehrerer Teams bei größeren KI-Initiativen

Praxis: KI-Projekte managen Der Praxisteil verbindet die Lernstränge. Anhand typischer Projektsituationen üben die Teilnehmenden, Anforderungen zu erheben, Teams zu koordinieren und Ergebnisse zu bewerten. Dabei kommen echte Werkzeuge und Methoden aus dem KI-Projektmanagement zum Einsatz.

  • Anforderungserhebung für KI-Systeme: User Stories, Akzeptanzkriterien
  • Stakeholder-Mapping und Kommunikationsplanung
  • Datenlieferanten, Modellentwickler und Fachabteilung koordinieren
  • Qualitätsbewertung von KI-Ausgaben: Metriken verstehen und interpretieren
  • Pilotprojekte aufsetzen, testen und iterativ verbessern
  • Lessons Learned aus realen KI-Einführungen analysieren
  • Change Management: Widerstände erkennen und produktiv aufgreifen
  • Ethik-Checkliste für KI-Projekte erarbeiten und anwenden
  • Abschlusspräsentation eines eigenen KI-Projektkonzepts vorbereiten
  • Feedback-Schleifen zwischen Nutzenden und Entwicklerteam gestalten
  • Rollout-Szenarien bewerten: schrittweise versus Big-Bang-Einführung
  • Dokumentation und Wartung von KI-Systemen nach dem Launch

Zum Abschluss des Praxisteils präsentieren die Teilnehmenden ein eigenes Konzept für ein KI-Vorhaben. Das kann ein reales Problem aus dem eigenen beruflichen Umfeld sein oder ein konstruiertes Szenario, das typische Herausforderungen abbildet. Die Präsentation schärft sowohl die inhaltliche Auseinandersetzung als auch die Kommunikationsfähigkeit gegenüber Entscheiderinnen und Entscheidern.

Lernziele:

  • Grundlagen und Anwendungsfelder künstlicher Intelligenz verstehen und einordnen können
  • Maschinelles Lernen, Deep Learning und Sprachmodelle konzeptionell unterscheiden
  • KI-Projekte nach agilen Prinzipien planen, steuern und im Team umsetzen
  • Den Scrum-Rahmen mit Rollen, Events und Artefakten sicher anwenden
  • Chancen und Risiken von KI-Einsatz im Unternehmenskontext bewerten
  • Ethische und rechtliche Fragen rund um KI-Systeme kennen und kommunizieren
  • Datenbasis und Qualitätskriterien für KI-Entscheidungen beurteilen
  • Change-Prozesse im Zusammenhang mit KI-Einführungen begleiten
  • Stakeholder aus unterschiedlichen Abteilungen in KI-Vorhaben einbinden
  • Anforderungen an KI-Systeme strukturiert erheben und priorisieren
  • Fertige KI-Lösungen und externe Dienstleister sachkundig evaluieren
  • Grundbegriffe aus Datenanalyse und Statistik im Arbeitskontext sinnvoll nutzen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Kurs richtet sich an Personen, die in Unternehmen Verantwortung für digitale Prozesse tragen oder übernehmen wollen und dabei KI strategisch mitdenken möchten. Vorkenntnisse in Programmierung oder Datenwissenschaft sind ausdrücklich nicht erforderlich.

  • Fachkräfte, die KI-Projekte aus der Nutzer- oder Auftraggeberperspektive begleiten
  • Personen mit Berufserfahrung, die in eine Schnittstellenrolle zwischen IT und Fachabteilung wechseln wollen
  • Teamleitungen und Projektverantwortliche, die agile Methoden für technologiegetriebene Vorhaben einsetzen möchten
  • Quereinsteiger mit Interesse an einem strukturierten Überblick über KI und Projektsteuerung
  • Selbstständige und Beraterinnen, die Kunden bei KI-Initiativen begleiten
Voraussetzungen:

Gute PC-Kenntnisse und sicheres Deutsch in Wort und Schrift sind die inhaltlichen Grundvoraussetzungen. Programmierkenntnisse sind nicht gefordert; ein allgemeines Verständnis digitaler Arbeitsprozesse erleichtert den Einstieg erheblich. Berufliche Erfahrung im Büro- oder Projektumfeld ist von Vorteil, aber keine formale Bedingung.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs verbindet Theorieinput mit praxisorientierten Übungen und Gruppenaufgaben. Konzepte werden zuerst erklärt, dann anhand von Fallbeispielen vertieft und schließlich in kleinen Projektaufgaben angewendet. Das Lernen in der Gruppe spielt eine wichtige Rolle: Diskussionen, gegenseitiges Feedback und das gemeinsame Erarbeiten von Szenarien helfen, das Gelernte zu festigen. Digitale Lernressourcen ergänzen den Präsenz- bzw. Onlineunterricht.

Der Kurs wird in Vollzeit durchgeführt. Die konkrete Gesamtdauer hängt vom gewählten Anbieter ab; typische Angebote im Markt liegen zwischen mehreren Wochen und einigen Monaten. Details zu Terminen und Stundenplänen stehen auf den Einzelangebots-Seiten.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat. Dieses Zertifikat dokumentiert die Weiterbildungsteilnahme und die erworbenen Kompetenzen im Bereich KI-Management und Scrum. Darüber hinaus bereitet der Kurs auf die externe Scrum-Zertifizierung vor, die separat abgelegt werden kann.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

KI-Kompetenz ist in der deutschen Wirtschaft eines der meistgesuchten Profile, und gleichzeitig fehlt es an Personen, die technische Möglichkeiten mit strategischem Denken verbinden. Wer diesen Kurs absolviert, spricht mit Entwicklerinnen auf Augenhöhe und kann gleichzeitig Vorständen und Geschäftsführungen erklären, warum ein bestimmtes KI-Projekt sinnvoll oder riskant ist. Das ist eine Schnittstellenrolle, die Unternehmen aktiv suchen. Der agile Anteil des Kurses ist kein Beiwerk: Scrum und verwandte Methoden sind inzwischen in fast allen Technologieprojekten Standard. Wer KI-Initiativen steuert und dabei strukturiert in Sprints denkt, Backlogs pflegt und Retrospektiven moderiert, erzielt messbar bessere Ergebnisse als Projektleitungen, die nach klassischem Wasserfall-Plan vorgehen. Die Kombination aus KI-Verständnis und agilem Handwerkszeug ist daher kein zufälliges Doppelpaket, sondern eine in der Praxis gewachsene Notwendigkeit. Langfristig eröffnet die Weiterbildung Wege in Rollen wie KI-Projektmanagement, Product Ownership in datengetriebenen Teams oder interne Beratung für digitale Transformation. Auch der Wechsel in Branchen, die KI gerade erst einführen, wird durch das im Kurs erworbene Orientierungswissen erheblich leichter.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • KI-Manager
  • Scrum Master
  • IT-Projektmanager
  • Digital Transformation Manager
  • Product Owner

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich programmieren können, um diesen Kurs zu besuchen?

Nein. Der Kurs richtet sich ausdrücklich an Personen ohne Programmierhintergrund. Im Vordergrund steht konzeptionelles Verständnis und strategisches Denken, nicht die technische Umsetzung.

Welches Zertifikat erhalte ich nach dem Kurs?

Nach Abschluss gibt es ein trägerinternes Zertifikat, das die erworbenen Kompetenzen dokumentiert. Der Kurs bereitet darüber hinaus auf eine externe Scrum-Zertifizierung vor, die separat abgelegt werden kann.

Welche Berufsfelder erschließe ich mir mit dieser Weiterbildung?

Typische Einstiegspunkte sind KI-Projektmanagement, Product Ownership in datengetriebenen Teams, interne Beratung für Digitalisierungsvorhaben oder koordinierende Rollen zwischen Fachabteilung und IT. Auch selbstständige Beratung ist möglich.

In welchem Format findet der Kurs statt?

Der Kurs wird in Vollzeit durchgeführt. Je nach Anbieter sind Präsenz-, Online- oder hybride Formate möglich. Genaue Termine und Orte finden sich auf den jeweiligen Angebotsseiten.

Was unterscheidet einen KI-Manager von einem Datenanalysten oder KI-Entwickler?

Ein KI-Manager trägt Verantwortung für Planung, Steuerung und Kommunikation von KI-Vorhaben, ohne selbst Modelle zu entwickeln. Die Rolle ist interdisziplinär: Sie erfordert technisches Grundverständnis ebenso wie Projektmanagement- und Kommunikationskompetenz.