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AI+ Security Level 2 – ML für Cybersicherheit – Kurs

Aufbaukurs zu KI-gestützter Cybersicherheit (AI+ Security Level 2): Machine Learning zur Bedrohungserkennung, Python für Security-Anwendungen und Penetrationstesting mit KI.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Die Kursdauer beträgt in der Regel mehr als eine Woche bis zu einem Monat. Je nach gewähltem Format und individuellem Tempo kann die tatsächliche Dauer variieren. Vollzeit- und Teilzeitoptionen stehen zur Verfügung. Individuelle Starttermine können mit dem Anbieter abgestimmt werden. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein international anerkanntes Herstellerzertifikat sowie ein Lehrgangszertifikat des Anbieters. Die Zertifizierung erfordert eine jährliche Rezertifizierung, um ihre Gültigkeit aufrechtzuerhalten. Benachrichtigungen werden drei Monate vor dem… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Der Kurs setzt grundlegende Kenntnisse in Cybersicherheit voraus, insbesondere ein Verständnis der CIA-Triade und gängiger Bedrohungstypen. Python-Grundkenntnisse, wie Variablen, Schleifen und Funktionen, werden erwartet. Die abgeschlossene AI+ Security Level 1-Schulung ist empfohlen, aber nicht… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Aufbaukurs verbindet Methoden des maschinellen Lernens mit praktischer Cybersicherheit. Aufbauend auf Grundlagenkenntnissen in KI und Sicherheit vermittelt er, wie Machine-Learning-Techniken eingesetzt werden, um E-Mail-Bedrohungen zu erkennen, Malware zu identifizieren, Netzwerkanomalien zu detektieren und die Nutzerauthentifizierung zu stärken. Python wird als Programmiersprache für sicherheitsorientierte KI-Anwendungen eingeführt. Ein eigenes Capstone-Projekt verbindet die Lerninhalte zu einer realen Sicherheitslösung. Die Zertifizierung schließt mit einem international anerkannten Herstellerzertifikat ab und erfordert eine jährliche Rezertifizierung zur Aufrechterhaltung der Gültigkeit.

Was lernst du in diesem Kurs?

Die ersten beiden Module — KI-Grundlagen und Python für Sicherheit — legen das theoretische und technische Fundament. Teilnehmende erhalten einen strukturierten Einstieg in die Grundlagen künstlicher Intelligenz und deren Anwendungsfelder in der Cybersicherheit. Parallel dazu wird Python als Programmiersprache für sicherheitsorientierte Anwendungen eingeführt, wobei der Fokus auf praktisch einsetzbaren Programmierkenntnissen liegt.

  • Grundlagen und Anwendungsgebiete von KI in der Cybersicherheit
  • Überblick über aktuelle Bedrohungslandschaft und Angriffsmuster
  • Python-Grundlagen für KI-Anwendungen: Variablen, Schleifen, Funktionen
  • Wichtige Python-Bibliotheken für Machine Learning im Security-Kontext
  • Datenverarbeitung und -analyse mit Python
  • Erste sicherheitsorientierte Skripte schreiben und testen

Die Kernmodule 3 bis 6 — ML-Anwendungen in der Cybersicherheit — behandeln konkrete Anwendungsgebiete von maschinellem Lernen in der Sicherheit. Jedes Modul widmet sich einem spezifischen Bedrohungstyp und zeigt, wie ML-Algorithmen für dessen Erkennung und Abwehr eingesetzt werden können. Teilnehmende arbeiten mit realen Datensätzen und entwickeln eigene Erkennungsmodelle.

  • Anwendung von ML zur Klassifikation von E-Mail-Bedrohungen (Phishing, Spam)
  • Erstellung und Training von Modellen zur Malware-Erkennung
  • Netzwerkanomalien mit unüberwachtem Lernen identifizieren
  • Verhaltensbasierte Nutzerauthentifizierung mit ML-Methoden absichern
  • Vergleich verschiedener Algorithmen hinsichtlich Erkennungsrate und False-Positive-Rate
  • Bewertung von Modellgüte und Optimierung der Detektionsgenauigkeit

Die Module 7 bis 9 — Erweiterte KI-Sicherheitstechniken — führen in fortgeschrittenere Anwendungsgebiete ein. Generative Adversarial Networks werden als sowohl offensive als auch defensive Technologie im Sicherheitsbereich beleuchtet. KI-gestütztes Penetrationstesting schließt den inhaltlichen Bogen vom Angriff zur Verteidigung.

  • Aufbau und Funktionsweise von Generative Adversarial Networks (GANs)
  • Anwendungsgebiete von GANs in der Cybersicherheit
  • Grundlagen des Penetrationstestings und methodischer Ansatz
  • Einsatz von KI-Werkzeugen zur Unterstützung von Penetrationstests
  • Automatisierung von Angriffssimulationen mit ML-Methoden
  • Dokumentation und Berichterstattung von Penetrationstestergebnissen

Der gesamte Kurs ist stark auf praktische Anwendung ausgerichtet und setzt folgende Praxis-Schwerpunkte. Programmierübungen in Python, die Arbeit mit realen Datensätzen aus dem Sicherheitsbereich und ein abschließendes Capstone-Projekt stellen sicher, dass Teilnehmende am Ende des Kurses eigenständig handeln können.

  • Implementierung eines E-Mail-Klassifikators mit Python und scikit-learn
  • Training eines Malware-Erkennungsmodells auf Basis eines realen Datensatzes
  • Anomalieerkennung in simulierten Netzwerkdaten
  • Entwicklung eines verhaltensbasierten Authentifizierungsmodells
  • Visualisierung von Modellergebnissen und Schwellenwertoptimierung
  • Aufbau einer GAN-Demonstration zur Erzeugung und Erkennung synthetischer Sicherheitsdaten
  • Planung und Durchführung eines einfachen KI-gestützten Penetrationstests
  • Analyse und Dokumentation der Ergebnisse des Penetrationstests
  • Optionales Erweiterungsmodul: AI Agents for Security Level 2
  • Wiederholung und Prüfungsvorbereitung für alle Module
  • Erstellung eines vollständigen Capstone-Projekts als eigenständige Sicherheitslösung
  • Präsentation der Projektergebnisse und kritische Rückschau der gewählten Methoden

Das Capstone-Projekt (Modul 10) verbindet alle Kursinhalte zu einer eigenständigen Problemlösung. Teilnehmende wählen ein reales Sicherheitsproblem und lösen es mit den im Kurs erlernten ML-Methoden und Python-Kenntnissen.

Lernziele:

  • Grundlagen von künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit zusammenführen und gegenseitige Wechselwirkungen erklären
  • Python speziell für KI- und Cybersicherheitsanwendungen einsetzen können
  • Maschinelles Lernen zur Klassifikation von E-Mail-Bedrohungen wie Phishing und Spam anwenden
  • Algorithmen zur Erkennung von Malware auf Basis von ML-Modellen entwickeln und einsetzen
  • Netzwerkanomalien mit KI-Methoden identifizieren und klassifizieren
  • Nutzerauthentifizierungssysteme durch KI-gestützte Verhaltensanalyse sichern
  • Generative Adversarial Networks (GANs) im Kontext von Sicherheitsanwendungen verstehen
  • KI-unterstütztes Penetrationstesting konzeptionell planen und grundlegend durchführen
  • Sicherheitsprobleme im Berufsalltag durch programmiergestützte KI-Lösungen angehen
  • Ergebnisse von ML-Modellen für sicherheitstechnische Entscheidungen interpretieren
  • Den Rezertifizierungsprozess kennen und einhalten
  • Ein eigenständiges Capstone-Projekt zur Lösung eines realen Sicherheitsproblems umsetzen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Kurs richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die in der Cybersicherheit tätig sind oder dorthin wechseln wollen und dabei KI-Methoden als Werkzeug zur Bedrohungserkennung einsetzen möchten. Er ist als Aufbaukurs konzipiert und setzt grundlegende Vorkenntnisse voraus.

  • Cybersecurity-Analysten, die ihre Arbeit durch ML-Methoden effizienter gestalten wollen
  • IT-Sicherheitsingenieure, die den Einsatz von KI in ihrer Sicherheitsinfrastruktur planen
  • Penetrationstester, die KI-Werkzeuge in ihre Methodik integrieren möchten
  • ML-Ingenieure, die sich auf sicherheitsrelevante Anwendungen spezialisieren
  • Security-Operatoren, die Anomalie- und Bedrohungserkennung automatisieren wollen
Voraussetzungen:

Der Kurs setzt grundlegende Kenntnisse in Cybersicherheit voraus, insbesondere ein Verständnis der CIA-Triade und gängiger Bedrohungstypen. Python-Grundkenntnisse, wie Variablen, Schleifen und Funktionen, werden erwartet. Die abgeschlossene AI+ Security Level 1-Schulung ist empfohlen, aber nicht verpflichtend. Vor Seminarbeginn findet ein individuelles Vorgespräch statt.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs wird überwiegend im Combined-Learning-Format angeboten, das Live-Online-Phasen mit selbstgesteuerten Lernabschnitten verbindet. Ergänzend steht ein Online-Seminar-Format zur Verfügung. Theoretische Einführungen wechseln sich mit Python-Programmierübungen und der Arbeit an realen Sicherheitsdatensätzen ab. Das Capstone-Projekt wird als eigenständige Arbeit außerhalb der Präsenzphasen durchgeführt.

Die Kursdauer beträgt in der Regel mehr als eine Woche bis zu einem Monat. Je nach gewähltem Format und individuellem Tempo kann die tatsächliche Dauer variieren. Vollzeit- und Teilzeitoptionen stehen zur Verfügung. Individuelle Starttermine können mit dem Anbieter abgestimmt werden.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein international anerkanntes Herstellerzertifikat sowie ein Lehrgangszertifikat des Anbieters. Die Zertifizierung erfordert eine jährliche Rezertifizierung, um ihre Gültigkeit aufrechtzuerhalten. Benachrichtigungen werden drei Monate vor dem jeweiligen Fälligkeitstermin versandt. Die Schritte zur Rezertifizierung sind im Kandidatenhandbuch dokumentiert.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Die Kombination aus maschinellem Lernen und Cybersicherheit gehört zu den gefragtesten Qualifikationen im IT-Sicherheitsbereich. Unternehmen suchen zunehmend nach Fachkräften, die nicht nur Sicherheitsbedrohungen kennen, sondern auch in der Lage sind, automatisierte Erkennungssysteme auf Basis von ML zu entwickeln und zu betreiben. Dieser Kurs schafft genau diese Verbindung. Das Capstone-Projekt stellt sicher, dass Teilnehmende keine rein theoretischen Kenntnisse erwerben, sondern eine reale Sicherheitslösung eigenständig entwickeln. Dieses Portfolio-Stück ist im Bewerbungsprozess für Sicherheitspositionen ein konkreter Vorteil gegenüber rein zertifikatsorientierten Mitbewerbern. Die jährliche Rezertifizierung stellt darüber hinaus sicher, dass Kompetenzen aktuell bleiben, da das Sicherheitsfeld sich schnell entwickelt.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Cybersecurity Specialist
  • Machine Learning Engineer (Security)
  • IT Security Analyst
  • AI Security Engineer
  • Penetration Tester

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was unterscheidet Level 2 von Level 1?

Level 1 vermittelt die Grundlagen von KI und Cybersicherheit. Level 2 setzt diese Kenntnisse voraus und führt in konkrete Machine-Learning-Anwendungen für die Sicherheitspraxis ein, darunter E-Mail-Bedrohungserkennung, Malware-Klassifikation, GAN-basierte Anwendungen und KI-gestütztes Penetrationstesting.

Warum ist eine jährliche Rezertifizierung notwendig?

Das Sicherheitsfeld entwickelt sich sehr schnell. Neue Bedrohungen, Angriffsformen und KI-Methoden entstehen laufend. Die jährliche Rezertifizierung stellt sicher, dass das Zertifikat aktuelle Kenntnisse widerspiegelt und am Arbeitsmarkt seine Aussagekraft behält.

Was ist das Capstone-Projekt?

Das Capstone-Projekt ist eine eigenständige Arbeit, in der Teilnehmende ein reales Sicherheitsproblem mit den erlernten KI- und Python-Methoden lösen. Es fasst die Kursinhalte zu einer praktischen Lösung zusammen und kann als Portfolio-Stück im Bewerbungsprozess eingesetzt werden.

Welche Python-Kenntnisse brauche ich vor dem Kurs?

Grundkenntnisse in Python — Variablen, Schleifen und Funktionen — werden vorausgesetzt. Fortgeschrittene Python-Kenntnisse oder Erfahrung mit ML-Bibliotheken sind hilfreich, aber keine formale Voraussetzung. Der Kurs führt gezielt in sicherheitsrelevante Python-Bibliotheken ein.

Ist der Kurs für Sicherheitspersonen ohne ML-Hintergrund geeignet?

Ja, der Kurs ist so konzipiert, dass er Sicherheitsfachleuten ML-Methoden praxisnah vermittelt. Python-Grundkenntnisse werden erwartet, tiefe ML-Erfahrung jedoch nicht. Der Einstieg in Module 1 und 2 stellt sicher, dass alle Teilnehmenden ein gemeinsames Ausgangsniveau erreichen.