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Machine Learning Grundlagen – Kurs mit Python

Grundlegendes Verständnis von Machine-Learning-Algorithmen und praktische Anwendung mit Python – von der Datenaufbereitung bis zum trainierten Modell.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs ist auf mehrere Wochen angelegt und kann sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit absolviert werden. Der Gesamtumfang umfasst Präsenz- bzw. Online-Lernzeiten sowie begleitende eigenständige Übungsphasen für Übungen und das Abschlussprojekt. Die genaue Stundenzahl und der Starttermin sind… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Teilnehmende erhalten nach erfolgreichem Abschluss eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Daneben bereitet der Kurs auf die international anerkannte Zertifizierungsprüfung EXIN BCS AI Essentials vor, die gesondert bei einem akkreditierten Testcenter abgelegt werden kann. Das EXIN-Zertifikat… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Grundlegende Python-Kenntnisse werden vorausgesetzt; mit Schleifen, Funktionen und dem Umgang mit Listen und Dictionaries sollte man vertraut sein. Mathematische Grundkenntnisse auf gymnasialem Niveau (Lineare Algebra, Statistik) sind hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung – zentrale… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Machine Learning ist die methodische Grundlage moderner Datenanalyse und künstlicher Intelligenz. Dieser Kurs vermittelt das konzeptuelle Fundament und die praktischen Werkzeuge, um Datensätze strukturiert aufzubereiten, geeignete Lernverfahren auszuwählen und Modelle nachvollziehbar zu evaluieren. Der Kurs richtet sich an Einsteiger mit grundlegenden Programmierkenntnissen, die verstehen wollen, wie Maschinen aus Daten lernen – und diese Methoden eigenständig einsetzen möchten.

Was lernst du in diesem Kurs?

Grundlagen des maschinellen Lernens Maschinen lernen, indem sie Muster in Daten erkennen – das klingt abstrakt, folgt aber klaren mathematischen Prinzipien. Dieser Einstiegsblock legt das begriffliche und formale Fundament für alle weiteren Inhalte.

  • Überwachtes Lernen: Klassifikation und Regression
  • Unüberwachtes Lernen: Clustering und Dimensionsreduktion
  • Bestärkendes Lernen: Grundbegriffe und Anwendungsfelder
  • Trainings-, Validierungs- und Testmengen trennen
  • Bias-Variance-Tradeoff und seine praktischen Konsequenzen
  • Scikit-learn: Überblick über die Bibliotheksstruktur und Kernklassen

Datenaufbereitung und Feature Engineering Gute Modelle beginnen mit guten Daten. Dieser Block behandelt die oft unterschätzte Vorarbeit, ohne die selbst leistungsfähige Algorithmen schlechte Ergebnisse liefern.

  • Fehlende Werte erkennen, analysieren und imputieren
  • Skalierung: Standardisierung (z-Score) und Min-Max-Normalisierung
  • Kategorische Merkmale kodieren: One-Hot-Encoding und Label-Encoding
  • Feature-Auswahl: Korrelationsmatrizen, Varianzanalyse, Permutation-Importance
  • Datenpipelines mit Scikit-learn Pipeline und ColumnTransformer aufbauen
  • Umgang mit unausgewogenen Klassen (Oversampling, Undersampling)

Klassische Algorithmen im Detail Dieser Block stellt die meistgenutzten ML-Algorithmen einzeln vor: Wie funktioniert jeder Ansatz, welche Stärken und Schwächen hat er, und in welchen Szenarien ist er besonders geeignet?

  • Lineare und logistische Regression
  • Entscheidungsbäume und Random Forests
  • Support Vector Machines und der Kernel-Trick
  • k-Nearest Neighbours und Naïve Bayes
  • Gradient-Boosting-Methoden (XGBoost, LightGBM im Überblick)
  • Hyperparameter-Tuning mit GridSearchCV und RandomizedSearchCV

Einführung in neuronale Netze Neuronale Netze bilden die Grundlage tiefer Lernmodelle. Dieser Abschnitt erklärt den konzeptuellen Aufbau, ohne in die Tiefe der mathematischen Gradientenberechnung zu gehen – das Ziel ist Verständnis, nicht Implementierung komplexer Architekturen.

  • Aufbau eines mehrschichtigen Perzeptrons
  • Aktivierungsfunktionen: ReLU, Sigmoid, Softmax
  • Vorwärts- und Rückwärtspropagation konzeptuell verstehen
  • Overfitting begegnen: Dropout und Early Stopping
  • Wann neuronale Netze klassischen Algorithmen überlegen sind
  • Überblick über Deep-Learning-Frameworks (TensorFlow, PyTorch)

Praxisübungen und Projektarbeit

  • Vollständigen ML-Workflow mit einem realen Datensatz umsetzen (Datenladen, Exploration, Aufbereitung, Training, Evaluation)
  • Entscheidungsbaum auf einem tabellarischen Datensatz trainieren und Tiefe optimieren
  • Vergleich mehrerer Algorithmen auf demselben Datensatz anhand einheitlicher Metriken
  • Klassifikationsreport interpretieren: Konfusionsmatrix, ROC-Kurve, AUC
  • Regressionsmodell erstellen und Residuenanalyse durchführen
  • Clustering-Experiment: k-Means auf einem ungelabelten Datensatz anwenden und Cluster interpretieren
  • Datenvisualisierung: Verteilungsplots, Korrelations-Heatmaps und Feature-Importance-Diagramme
  • Parameteroptimierung mit Cross-Validation dokumentieren und Ergebnis präsentieren
  • Einfaches neuronales Netz mit Scikit-learn MLPClassifier trainieren
  • Eigenes Mini-Projekt: Fragestellung, Datensatzauswahl, Modellauswahl, Evaluation, Erkenntnisse

Die praktischen Übungen sind so gestaltet, dass jeder Schritt nachvollziehbar und eigenständig reproduzierbar ist. Kursbegleitend wird ein Jupyter-Notebook-basiertes Portfolio aufgebaut. Der Kurs folgt dem Prinzip Learning by Doing: Jede Theorie wird unmittelbar an konkreten Datensätzen erprobt. Selbstständiges Experimentieren ist fester Bestandteil – nicht als optionale Ergänzung, sondern als zentraler Lernkanal.

Lernziele:

Der Kurs vermittelt folgende Kompetenzen

  • die grundlegenden Konzepte des überwachten, unüberwachten und bestärkenden Lernens erläutern und voneinander abgrenzen
  • Rohdaten bereinigen, transformieren und für den Einsatz in ML-Modellen vorbereiten
  • geeignete Features aus strukturierten Datensätzen auswählen und engineeren
  • klassische Algorithmen wie lineare Regression, Entscheidungsbäume, k-Nearest Neighbours und Support Vector Machines anwenden
  • Modelle mit Scikit-learn in Python trainieren, konfigurieren und testen
  • Modellgüte mit Metriken wie Genauigkeit, Präzision, Recall und F1-Score bewerten
  • Overfitting und Underfitting erkennen und durch geeignete Regularisierungsschritte adressieren
  • einfache neuronale Netze konzeptuell verstehen und deren Aufbau beschreiben
  • Datensätze mit Matplotlib und Seaborn visualisieren und Ergebnisse interpretieren
  • ML-Experimente strukturiert dokumentieren und reproduzierbar gestalten
  • den Prozess eines typischen ML-Projekts von der Fragestellung bis zur Modellevaluierung vollständig durchlaufen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Berufstätige und Interessierte, die methodisch in Machine Learning einsteigen wollen.

  • Softwareentwickler, die ML-Methoden in eigene Projekte integrieren möchten
  • Analysten und Datenverantwortliche, die über reine Statistik hinausgehen wollen
  • Studierende technischer und naturwissenschaftlicher Fachrichtungen
  • Quereinsteiger mit Programmiererfahrung in Python, die sich gezielt weiterqualifizieren
  • Fach- und Führungskräfte, die ML-Projekte inhaltlich begleiten und einschätzen möchten
Voraussetzungen:

Grundlegende Python-Kenntnisse werden vorausgesetzt; mit Schleifen, Funktionen und dem Umgang mit Listen und Dictionaries sollte man vertraut sein. Mathematische Grundkenntnisse auf gymnasialem Niveau (Lineare Algebra, Statistik) sind hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung – zentrale Konzepte werden im Kurs eingeführt. Kenntnisse in NumPy und Pandas vereinfachen den Einstieg, sind aber nicht obligatorisch. Ein aktueller Laptop mit Python-Umgebung (Anaconda oder vergleichbar) genügt technisch.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs wird im Combined-Learning-Format durchgeführt: angeleitete Präsenz- oder Online-Phasen wechseln sich mit selbstständigen Übungsblöcken ab. Die Theorie wird in kompakten Einheiten vermittelt, gefolgt von sofortiger praktischer Anwendung an realen Datensätzen. Jupyter Notebooks dienen als zentrales Arbeitsmittel; alle Codebeispiele sind kommentiert und schrittweise aufgebaut. Peer-Diskussionen und gemeinsames Code-Review unterstützen das Verständnis unterschiedlicher Lösungsansätze.

Der Kurs ist auf mehrere Wochen angelegt und kann sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit absolviert werden. Der Gesamtumfang umfasst Präsenz- bzw. Online-Lernzeiten sowie begleitende eigenständige Übungsphasen für Übungen und das Abschlussprojekt. Die genaue Stundenzahl und der Starttermin sind beim jeweiligen Anbieter zu erfragen; aktuell bieten drei Anbieter Termine mit insgesamt 27 buchbaren Angeboten an.

Teilnehmende erhalten nach erfolgreichem Abschluss eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Daneben bereitet der Kurs auf die international anerkannte Zertifizierungsprüfung EXIN BCS AI Essentials vor, die gesondert bei einem akkreditierten Testcenter abgelegt werden kann. Das EXIN-Zertifikat belegt fundierte Kenntnisse im Bereich KI und maschinelles Lernen und ist branchenübergreifend anerkannt.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Machine Learning ist nicht mehr das exklusive Terrain von Forschungsabteilungen. Unternehmen aller Branchen setzen ML-Methoden ein, um Prozesse zu automatisieren, Prognosen zu erstellen und datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Wer die methodischen Grundlagen beherrscht, kann in interdisziplinären Teams als kompetente Ansprechperson für datengetriebene Vorhaben auftreten – und selbst erste Modelle entwickeln und bewerten. Der Kurs vermittelt kein oberflächliches Buzzword-Verständnis, sondern ein echtes Arbeitswissen: Welcher Algorithmus passt zu welcher Fragestellung? Wie erkennt man, ob ein Modell zu den Daten passt oder nur auswendig gelernt hat? Diese Fähigkeit, Modellverhalten zu diagnostizieren und einzuordnen, unterscheidet ML-Praktizierende von bloßen Bibliotheksnutzern. Mit der Vorbereitung auf das EXIN BCS AI Essentials-Zertifikat bietet der Kurs zudem einen messbaren Nachweis für den Arbeitsmarkt. Gerade für Berufswechsler und Fachkräfte, die ihre Qualifikation dokumentieren möchten, ist ein anerkanntes Zertifikat ein wertvolles Argument gegenüber Arbeitgebern.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Machine Learning Engineer
  • Data Scientist
  • KI-Spezialist
  • Data Analyst
  • Software Engineer ML

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Programmierkenntnisse werden vorausgesetzt?

Grundlegende Python-Kenntnisse sind ausreichend. Wer mit Schleifen, Funktionen und Listen vertraut ist, kann dem Kurs ohne Schwierigkeiten folgen. Kenntnisse in NumPy oder Pandas sind hilfreich, werden aber im Kurs schrittweise eingeführt.

Was ist EXIN BCS AI Essentials?

EXIN BCS AI Essentials ist eine international anerkannte Zertifizierung, die grundlegendes Verständnis von KI und maschinellem Lernen nachweist. Die Prüfung wird separat bei einem akkreditierten Testcenter abgelegt. Der Kurs bereitet gezielt auf diese Prüfung vor.

Muss ich mathematisch versiert sein?

Nein, tiefes mathematisches Wissen ist keine Voraussetzung. Grundkenntnisse in Statistik und linearer Algebra sind hilfreich, da Konzepte wie Mittelwert, Varianz oder lineare Gleichungen im Kurs vorkommen. Wichtige mathematische Zusammenhänge werden im Unterricht eingeführt und erklärt.

Welche Werkzeuge und Software werden im Kurs genutzt?

Der Kurs arbeitet hauptsächlich mit Python und der Bibliothek Scikit-learn. Visualisierungen werden mit Matplotlib und Seaborn erstellt. Als Arbeitsumgebung dienen Jupyter Notebooks, die auf einem Standardlaptop mit Anaconda-Installation problemlos laufen.

Kann ich den Kurs neben dem Beruf absolvieren?

Ja, der Kurs ist sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit verfügbar. Die Kombination aus geführten Lerneinheiten und eigenständigen Übungsphasen lässt sich flexibel gestalten. Konkrete Terminoptionen sind direkt beim Anbieter zu erfragen.