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MOC 20462 SQL Server 2012/2014 Administration – Kurs

Praxiskurs zur Administration von Microsoft SQL Server 2012/2014: Sicherheit, Backup, Automatisierung und Performance für Datenbankadministratoren.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs dauert typischerweise mehr als eine Woche bis zu einem Monat in Vollzeitformat. Bei Teilzeitbuchung verlängert sich die Kursdauer auf bis zu drei Monate. Der genaue Stundenumfang hängt vom Anbieter und vom gewählten Format ab. Der Kurs umfasst sowohl Theoriestunden als auch Laborstunden… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Teilnehmende erhalten nach Abschluss ein trägerinternes Zertifikat sowie eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Anbieters. Der Kurs MOC 20462 ist Teil der Microsoft-Zertifizierungslandschaft und bereitet auf weiterführende Microsoft-Zertifizierungsprüfungen im Bereich… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Teilnehmende sollten grundlegende Kenntnisse in relationalen Datenbankkonzepten und T-SQL-Abfragen mitbringen. Erfahrung mit Windows Server ist hilfreich. Kenntnisse im Umgang mit dem SQL Server Management Studio (SSMS) sind von Vorteil, werden aber nicht zwingend vorausgesetzt. Der Kurs ist… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

SQL Server 2012 und 2014 bilden in vielen Unternehmen nach wie vor das Rückgrat der Dateninfrastruktur. Dieser Kurs vermittelt alle wesentlichen Kenntnisse und Fertigkeiten, die für die tägliche Administration einer SQL-Server-Umgebung benötigt werden. Auf Basis des offiziellen Microsoft-Kursformats MOC 20462 lernen die Teilnehmenden, eine SQL-Server-Instanz von der Installation über die Konfiguration bis hin zur automatisierten Wartung professionell zu verwalten. Der Kurs deckt sowohl die klassischen Datenbankadministrations-Themen wie Backup, Recovery und Sicherheit ab als auch modernere Aspekte wie verschlüsselte Datenspeicherung und datenbankbezogene Monitoring-Verfahren. Vorkenntnisse in SQL Server sind empfehlenswert, da der Kurs direkt in die Administrationsaufgaben einsteigt.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 – Installation, Konfiguration und Speicherverwaltung Der Einstieg in die SQL-Server-Administration beginnt mit der Serverinstallation und der grundlegenden Systemkonfiguration. Dieses Modul schafft die Basis für alle weiterführenden Administrationsaufgaben und zeigt, wie SQL Server in einer Unternehmensumgebung korrekt aufgesetzt wird.

  • Installationsschritte und Konfigurationsoptionen für SQL Server 2014
  • Verwaltung von SQL-Server-Diensten und -Netzwerkprotokollen
  • Datenbankdateien und Filegroups erstellen und verwalten
  • Speicherkonfiguration für Produktivumgebungen optimieren
  • TempDB und andere Systemdatenbanken konfigurieren
  • SQL-Server-Management-Studio-Workflows für Alltag und Administration

Modul 2 – Sicherheit und Zugriffskontrolle SQL Server stellt ein vielschichtiges Sicherheitsmodell bereit. In diesem Modul werden alle Ebenen dieses Modells behandelt: von der Server-Instanz über die Datenbank bis hin zu einzelnen Schema-Objekten.

  • Windows- und SQL-Server-Authentifizierung konfigurieren
  • Logins, Benutzer und Datenbankrollen erstellen und verwalten
  • Berechtigungen auf Objekt- und Schemaebene vergeben
  • Verschlüsselung mit Transparent Data Encryption (TDE) implementieren
  • Immer-verschlüsselt-Konzepte (Always Encrypted) verstehen
  • Datenzugriff mit SQL Server Audit protokollieren

Modul 3 – Backup, Recovery und Hochverfügbarkeit Datenverlust und Ausfallzeiten gehören zu den größten Risiken im Datenbankbetrieb. Dieses Modul vermittelt, wie eine zuverlässige Backup-Strategie aussieht und wie Datenbanken nach einem Ausfall schnell wiederhergestellt werden.

  • Backup-Typen (vollständig, differenziell, Transaktionslog) und deren Anwendungsfälle
  • Wartungspläne für automatisierte Backups erstellen
  • Recovery-Modelle (einfach, vollständig, massenprotokolliert) verstehen und anwenden
  • Datenbanken auf gleicher oder alternativer Instanz wiederherstellen
  • Point-in-Time-Recovery mit Transaktionslog-Backups durchführen
  • Grundlagen der SQL-Server-Replikation und AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen

Modul 4 – Automatisierung, Monitoring und Fehlerbehebung Ein erfahrener DBA verbringt einen erheblichen Teil seiner Arbeitszeit mit proaktivem Monitoring und der Automatisierung wiederkehrender Aufgaben. Dieses Modul zeigt, wie SQL Server Agent, Database Mail und Alerting-Mechanismen zusammenspielen.

  • SQL Server Agent-Jobs erstellen, planen und verwalten
  • Multi-Server-Administration mit Masterserver und Zielserver einrichten
  • Warnungen auf der Basis von SQL-Server-Fehlern und Performance-Schwellenwerten konfigurieren
  • Database Mail konfigurieren und mit dem Alerting-System verbinden
  • Datenbankwartungsaufgaben mit Wartungsplänen oder T-SQL-Skripten automatisieren
  • Erweiterte Ereignisse und den SQL Server Profiler zur Fehlerbehebung einsetzen

Praxis und Laborübungen Alle Inhalte werden durch hands-on Labs vertieft, die eine realistische SQL-Server-Umgebung simulieren.

  • Installation von SQL Server 2014 auf einem Windows-Server-System
  • Erstellen und Konfigurieren einer Produktionsdatenbank mit Filegroups
  • Einrichten von Login, Benutzer und Rollenmitgliedschaft
  • Implementieren von TDE für eine sensible Datenbank
  • Erstellen und Testen eines vollständigen Backup-Wartungsplans
  • Durchführen einer Point-in-Time-Recovery aus Transaktionslog-Backups
  • Einrichten von SQL Server Agent-Jobs mit Fehlerbenachrichtigungen
  • Konfigurieren von Database Mail und Verbinden mit Alert-Regeln
  • Überwachung einer SQL-Server-Instanz mit Dynamic Management Views (DMVs)
  • Erstellen eines SQL-Audit-Objekts für Datenzugriffs-Protokollierung
  • Analysieren eines Performance-Problems mit Extended Events
  • Import und Export von Daten zwischen zwei SQL-Server-Instanzen

Der Abschluss des praktischen Teils umfasst eine simulierte Administrationsaufgabe, bei der Teilnehmende eine komplexe Störungssituation eigenständig analysieren und beheben müssen.

Lernziele:

  • Wichtigste Datenbankverwaltungsaufgaben und die dafür eingesetzten SQL-Server-Tools benennen und anwenden
  • SQL Server 2014 installieren und für den produktiven Betrieb konfigurieren
  • SQL-Server-Datenbanken und Speicherkonfigurationen verwalten
  • Eine umfassende Backup-Strategie planen und implementieren
  • Datenbanken aus verschiedenen Backup-Typen (vollständig, differenziell, transaktionsbasiert) wiederherstellen
  • Daten zwischen SQL-Server-Instanzen importieren und exportieren
  • Den SQL Server mit Systemmonitor und DMVs überwachen und Performance-Probleme identifizieren
  • SQL-Server-Aktivitäten mit SQL Server Profiler und Extended Events nachverfolgen
  • Sicherheitskonzepte für Logins, Benutzer und Datenbankrollen umsetzen
  • Datenzugriff auditieren und Datenbankinhalte verschlüsseln
  • Regelmäßige Datenbankwartungsaufgaben (Index-Defragmentierung, Statistiken) durchführen
  • SQL-Server-Agent-Jobs einrichten und Wartungsaufgaben automatisieren

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Kurs richtet sich an IT-Fachkräfte, die als Datenbankadministratoren tätig sind oder diesen Karriereweg einschlagen möchten. Geeignet ist er auch für Personen mit Entwicklerhintergrund, die fundierte DBA-Kenntnisse aufbauen wollen.

  • Datenbankadministratoren, die ihr SQL-Server-Wissen systematisieren und vertiefen
  • Systemadministratoren, die SQL-Server-Aufgaben in ihren Aufgabenbereich integrieren
  • Datenbankentwickler, die Administration und Betrieb besser verstehen möchten
  • IT-Projektverantwortliche, die SQL-Server-Umgebungen bewerten oder spezifizieren
  • Personen, die sich auf weiterführende Microsoft-Zertifizierungen vorbereiten
Voraussetzungen:

Teilnehmende sollten grundlegende Kenntnisse in relationalen Datenbankkonzepten und T-SQL-Abfragen mitbringen. Erfahrung mit Windows Server ist hilfreich. Kenntnisse im Umgang mit dem SQL Server Management Studio (SSMS) sind von Vorteil, werden aber nicht zwingend vorausgesetzt. Der Kurs ist explizit für Administratoren konzipiert, nicht für Einsteiger ohne jegliche Datenbankerfahrung. Vor Kursbeginn wird ein Vorgespräch geführt, um individuelle Vorkenntnisse zu bewerten und einen angepassten Lernplan zu erstellen.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Unterricht kombiniert theoretische Einheiten mit Laborübungen und folgt dem bewährten MOC-Format (Microsoft Official Curriculum). Trainer vermitteln die Inhalte anhand realer Szenarien aus der Datenbankpraxis. Im Combined-Learning-Format wechseln sich Online-Einheiten und Präsenzphasen ab. Prüfungsrelevante Inhalte werden explizit markiert und mit praktischen Beispielen vertieft. Neben Vollzeitkursen werden flexible Teilzeitvarianten angeboten.

Der Kurs dauert typischerweise mehr als eine Woche bis zu einem Monat in Vollzeitformat. Bei Teilzeitbuchung verlängert sich die Kursdauer auf bis zu drei Monate. Der genaue Stundenumfang hängt vom Anbieter und vom gewählten Format ab. Der Kurs umfasst sowohl Theoriestunden als auch Laborstunden in einem für MOC-Kurse typischen Verhältnis.

Teilnehmende erhalten nach Abschluss ein trägerinternes Zertifikat sowie eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Anbieters. Der Kurs MOC 20462 ist Teil der Microsoft-Zertifizierungslandschaft und bereitet auf weiterführende Microsoft-Zertifizierungsprüfungen im Bereich Datenbankadministration vor. Die externe Prüfung muss separat bei einem autorisierten Microsoft-Prüfungszentrum abgelegt werden.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

SQL-Server-Administration ist eine Kernkompetenz in der gesamten Unternehmens-IT. Trotz der wachsenden Bedeutung von Cloud-Datenbanken und NoSQL-Systemen betreiben viele Unternehmen nach wie vor klassische SQL-Server-Instanzen, die professionell verwaltet werden müssen. Wer diese Kompetenz nachweislich beherrscht, ist auf dem Arbeitsmarkt gefragt – sowohl als angestellter DBA als auch als externer Berater. Das vertiefte Wissen aus diesem Kurs hilft unmittelbar, kritische Produktionsprobleme wie Datenbankausfälle, Backup-Fehler oder Performance-Einbrüche zu lösen. Die systematische Herangehensweise, die der MOC-Kurs vermittelt, ersetzt unstrukturiertes Try-and-Error durch ein klares Diagnosevorgehen. Das zahlt sich in weniger Ausfallzeiten und weniger Datenverlustrisiken aus.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Datenbankadministrator (SQL Server)
  • SQL Server-Administrator
  • Datenbankentwickler (DBA-Wissen)
  • IT-Systemadministrator
  • Datenbankberater

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gilt der Kurs trotz des Legacy-Status noch?

Viele Unternehmen betreiben SQL Server 2012/2014 noch produktiv. Die Grundlagen der SQL-Server-Administration sind weitgehend versionsübergreifend gültig und bilden eine solide Basis für den Umstieg auf neuere SQL-Server-Versionen. Der Kurs ist daher für bestehende Umgebungen und als Einstieg in die Administration relevant.

Welche Vorkenntnisse werden vorausgesetzt?

Teilnehmende sollten mit relationalen Datenbankkonzepten und einfachen T-SQL-Abfragen vertraut sein. Erfahrung mit Windows Server ist hilfreich. Absoluten Einsteigern ohne Datenbankkenntnisse empfiehlt sich zunächst ein Grundlagenkurs.

Welches Zertifikat erhalte ich?

Nach Kursabschluss erhalten Sie ein trägerinternes Zertifikat sowie eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Der Kurs bereitet auf weiterführende Microsoft-Zertifizierungsprüfungen vor, die separat bei autorisierten Prüfungszentren abgelegt werden.

Kann der Kurs gefördert werden?

Bei AZAV-zertifizierten Anbietern ist eine Förderung über Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit möglich. Auch das Qualifizierungschancengesetz und Leistungen der Deutschen Rentenversicherung können in Frage kommen.

In welchem Format wird der Kurs angeboten?

Der Kurs ist als Combined Learning verfügbar, das Präsenz- und Online-Phasen verbindet. Neben Vollzeitkursen werden auf Nachfrage auch Teilzeitalternativen angeboten, die sich über mehrere Monate erstrecken können.