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Prompt Engineering – KI-Agenten und LLMs steuern – Kurs

Umfassende Weiterbildung in Prompt Engineering: Von den Grundlagen der KI-Kommunikation über fortgeschrittene Techniken bis zu KI-Agenten mit LangChain, AutoGen und der OpenAI Assistants API.

Auf einen Blick

Dauer2 MonateØ am Markt
FormatPräsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Sprachmodelle wie ChatGPT, Claude und Gemini sind mächtige Werkzeuge — aber ihre Nützlichkeit hängt direkt davon ab, wie gut man mit ihnen kommuniziert. Prompt Engineering ist die Disziplin, die beschreibt, wie man Sprachmodellen präzise, kontextreiche Anweisungen gibt, um zuverlässig hochwertige Ergebnisse zu erzielen. Dieser Kurs führt von den Grundlagen des Prompt-Designs bis zu fortgeschrittenen Techniken wie Chain-of-Thought-Prompting, Few-Shot-Learning und rollenbasierten Prompts. Er endet mit dem praxisnahen Aufbau von KI-Agenten, die eigenständig handeln, Werkzeuge aufrufen und mehrstufige Aufgaben lösen können. Die Weiterbildung ist für Menschen konzipiert, die KI nicht nur passiv nutzen, sondern aktiv steuern und in berufliche Prozesse integrieren wollen.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 13.06.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den diesem Kursprofil zugeordneten Bildungsangeboten. Sie zeigen, was wir erfasst haben — nicht zwingend den gesamten Markt; konkrete Preise und Termine können je Anbieter abweichen.

Anbieter

12

an 16 Standorten

Angebote

112

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 32 erfassten Orten

Regionen

10 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Teilnahmebescheinigung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Blended Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Woche bis 1 Monat35×

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €35×

Häufige Kursorte

  • Berlin
  • Hildesheim
  • Hoyerswerda
  • Nürnberg
  • Rheda-Wiedenbrück
  • Wesel am Rhein

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen11×
  • Niedersachsen
  • Bayern
  • Baden-Württemberg
  • Berlin
  • Schleswig-Holstein

Vermittelte Kompetenzen

  • Prompt Design und Iteration
  • Chain-of-Thought und Few-Shot Prompting
  • LangChain und AutoGen
  • OpenAI Assistants API
  • KI-Agenten mit Memory und Tools
  • Sprachmodell-Evaluation und Halluzinations-Erkennung
  • ChatGPT Claude und Gemini im Vergleich
  • Ethik und Datenschutz beim LLM-Einsatz

Zugeordnete Zielberufe

  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Anwendungsentwicklung5.601 Stellen/12 Mon.
  • Application-Engineer/-Manager/in803 Stellen/12 Mon.
  • Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 112 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Grundlagen: Sprachmodelle verstehen und grundlegendes Prompting Bevor man effektiv prompten kann, muss man verstehen, wie Sprachmodelle funktionieren und warum sie auf bestimmte Eingaben besser reagieren als auf andere. Dieser Einstiegsblock legt das konzeptuelle Fundament und zeigt gleichzeitig, wie man sofort produktive Ergebnisse mit einfachen Prompts erzielt.

  • Wie funktionieren Large Language Models: Transformer-Architektur im Überblick (nicht-technisch)
  • Tokens, Kontext-Fenster, Temperatur und Sampling-Parameter erklärt
  • Grundprinzipien guter Prompts: Klarheit, Kontext, Format, Rollenzuweisung
  • Zero-Shot-Prompting für gängige Aufgaben: Zusammenfassung, Übersetzung, Klassifikation
  • Vergleich der wichtigsten Sprachmodelle: ChatGPT (GPT-4o), Claude (Anthropic), Gemini (Google)
  • Prompt-Iteration: systematisch verbessern statt raten

Fortgeschrittenes Prompt Design Auf dem Fundament des ersten Blocks werden Techniken eingeführt, die die Ausgabequalität erheblich steigern — vor allem für komplexe, mehrstufige und kreative Aufgaben. Hier lernen die Teilnehmenden, die innere Denkweise von Sprachmodellen durch die Prompt-Struktur gezielt zu beeinflussen.

  • Chain-of-Thought (CoT): Schritt-für-Schritt-Denken durch Prompts provozieren
  • Few-Shot-Prompting: Sprachmodelle durch Beispiele steuern
  • System-Prompts und Meta-Prompts für konsistentes Modellverhalten
  • Rollenbasierte Prompts: Experten-Personas, Schreibstile, strukturierte Outputs
  • Prompts für Analyse-Aufgaben: Daten interpretieren, Muster erkennen, Berichte strukturieren
  • Häufige Fehlerquellen beim Prompting und wie man sie vermeidet

Einführung in KI-Agenten KI-Agenten gehen über einzelne Prompt-Antworten hinaus: Sie können eigenständig planen, Werkzeuge aufrufen, Zwischenergebnisse speichern und mehrstufige Aufgaben lösen. Dieser Block vermittelt das Grundkonzept von Agenten und führt in die wichtigsten Frameworks ein.

  • Was sind KI-Agenten: Agenten-Paradigma, ReAct-Muster, Tool Use
  • Einführung in LangChain: Chains, Agents, Tools und Memory-Komponenten
  • AutoGen: Mehrere Agenten im Dialog orchestrieren
  • OpenAI Assistants API: Agenten konfigurieren, Tools verknüpfen, File Retrieval nutzen
  • Werkzeuge und Funktionen (Function Calling) an Sprachmodelle übergeben
  • Debugging und Evaluation von Agenten-Workflows

Praxisprojekte: Business-Agenten und reale Anwendungen Alle erlernten Techniken und Frameworks werden in realen Szenarien zusammengeführt. Die Praxisphase orientiert sich an beruflichen Anwendungsfeldern und führt durch den Aufbau vollständiger, einsatzbereiter KI-Agenten.

  • Praxisprojekt Analyse-Agent: Daten einlesen, interpretieren, strukturierte Reports erzeugen
  • Praxisprojekt Kommunikations-Agent: E-Mail-Drafts, Meeting-Zusammenfassungen, Kundenkommunikation automatisieren
  • Praxisprojekt Recherche-Agent: Websuche, Quellenauswertung, Synthese von Informationen
  • Agenten mit Memory: Zustandsspeicher und Langzeitgedächtnis in Agenten-Architekturen
  • Prompting für Code-Generierung und technische Dokumentation
  • Sicherheits- und Qualitätsaspekte beim Deployment von Agenten
  • Kosten- und Performance-Management: Token-Verbrauch, Modellwahl, Caching-Strategien
  • Ethik und Compliance: Datenschutz, Prompt-Injection, Missbrauch und Sicherheitsvorkehrungen
  • Evaluation von LLM-Outputs: Halluzinationen erkennen, Faktencheck, strukturiertes Testen
  • Integrationsszenarien: Agenten in bestehende Systeme einbinden (APIs, Datenbanken)
  • Übertragbarkeit: Prompt-Muster auf neue Modelle und APIs anpassen
  • Portfolio: eigenes Agenten-Projekt dokumentieren und präsentieren

Die Praxisprojekte bilden den Kern der beruflichen Verwertbarkeit. Die Teilnehmenden verlassen den Kurs nicht mit theoretischem Wissen allein, sondern mit funktionierenden Agenten-Prototypen, die reale Aufgaben lösen, und dem Portfolio-Nachweis, der dies dokumentiert. Dieser Nachweis ist besonders wertvoll für Bewerbungen oder interne Positionierungen als KI-Verantwortliche.

Lernziele:

  • Grundlegende Funktionsweise großer Sprachmodelle (LLMs) und ihre Implikationen für Prompts verstehen
  • Einfache und effektive Prompts für gängige Aufgaben wie Analyse, Texterstellung und Recherche formulieren
  • Fortgeschrittene Prompt-Techniken anwenden: Chain-of-Thought (CoT), Few-Shot, Zero-Shot, rollenbasierte Prompts
  • Sprachmodelle verschiedener Anbieter (ChatGPT, Claude, Gemini) in ihren Stärken und Schwächen einschätzen
  • Die OpenAI API für programmatischen Zugriff auf Sprachmodelle nutzen
  • Grundlagen von KI-Agenten verstehen: Planung, Werkzeugnutzung, Memory-Strukturen
  • Einfache KI-Agenten mit LangChain und AutoGen entwickeln
  • Die OpenAI Assistants API für aufgabenspezifische Agenten konfigurieren
  • Praxisnahe Business-Agenten für Analyse, Kommunikation und Recherche konzipieren
  • Qualität und Zuverlässigkeit von LLM-Ausgaben systematisch bewerten und verbessern
  • Ethische und sicherheitsrelevante Aspekte beim Einsatz von Sprachmodellen erkennen
  • Prompt-Engineering-Wissen auf neue Modelle und Anwendungsbereiche übertragen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Personen mit grundlegendem Interesse an KI und Computern, die KI-Sprachmodelle beruflich einsetzen und steuern möchten.

  • Berufstätige, die KI-Tools produktiv in ihren Arbeitsbereich integrieren wollen
  • Entwicklerinnen und Entwickler sowie Datenanalysten, die programmatischen Zugriff auf LLMs erlernen wollen
  • Produktmanagerinnen und -manager, die KI-Produkte konzipieren
  • Freelancer und Consultants, die Prompt-Engineering als Dienstleistung anbieten möchten
  • Quereinsteiger mit abgeschlossener Berufsausbildung oder Hochschulhintergrund und Interesse an KI
Voraussetzungen:

Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Hochschulstudium (auch abgebrochen) wird vorausgesetzt. Quereinsteiger sind ausdrücklich willkommen. Grundlegende Computerkenntnisse und Affinität für technische Themen sind notwendig. Programmierkenntnisse sind für den Agenten-Teil hilfreich, aber nicht zwingend: Die Kurs-Frameworks sind so gewählt, dass auch technisch weniger versierte Teilnehmende erste Agenten aufbauen können. Erfahrungen mit KI-Chatbots im Alltag erleichtern den Einstieg.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs verbindet erklärende Lerneinheiten mit unmittelbarer Praxis: Jedes Konzept wird sofort an realen Prompts und Projekten erprobt. Die Teilnehmenden arbeiten von Anfang an mit echten KI-Systemen und entwickeln zunehmend komplexe Prompts und Agenten-Architekturen. Praxisprojekte und eine Portfolio-Dokumentation machen die erworbenen Kompetenzen sichtbar und verwertbar.

Der Kurs deckt ein breites Spektrum von Prompt-Grundlagen bis zur Agenten-Programmierung ab und ist auf mehrere Wochen intensiver Weiterbildung ausgelegt. Die genaue Dauer richtet sich nach dem Anbieter und der Durchführungsform. Vollzeit- und berufsbegleitende Varianten sind verfügbar.

Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat oder eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung, die die erworbenen Kompetenzen im Bereich Prompt Engineering und KI-Agenten dokumentiert. Es handelt sich um keinen herstellerseitigen Abschluss von OpenAI, Anthropic oder Google. Das im Kurs entwickelte Portfolio kann als praktischer Nachweis bei Bewerbungen eingesetzt werden.

Nutzen & Perspektiven

Prompt Engineering ist eine der gefragtesten und gleichzeitig am stärksten unterschätzten Kompetenzen im KI-Zeitalter. Wer weiß, wie man Sprachmodellen effektiv Aufgaben erteilt, multipliziert seine Produktivität in nahezu jedem Berufsbild — von Marketing und Kommunikation über Datenanalyse bis hin zu Softwareentwicklung und Rechtsberatung. Der Kurs schafft diese Kompetenz nicht als theoretisches Konstrukt, sondern als anwendbares Handwerk. Der Agenten-Teil des Kurses stößt eine Tür in ein Feld auf, das sich rasant entwickelt: Autonome KI-Systeme, die mehrere Schritte eigenständig planen und ausführen, verändern, wie Wissensarbeit organisiert wird. Wer heute versteht, wie man Agenten baut und steuert, gehört zu den Early Movers in einem Bereich, der in den nächsten Jahren massiv an Bedeutung gewinnen wird. Nicht zuletzt ist die Breite des Kurses ein Vorteil: Von Chat-Interface-Prompts bis zu programmatischen API-Zugriffen und Agenten-Frameworks deckt er ein Spektrum ab, das die meisten spezialisierten Einzelkurse nicht bieten. Das schafft ein Gesamtbild, das hilft, KI-Tools und -Entwicklungen im eigenen Berufsumfeld realistisch einzuschätzen und strategisch zu nutzen.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Anwendungsentwicklung
    5.601 Stellen
  • Application-Engineer/-Manager/in
    803 Stellen
  • Technische Informatik (grundständig)
    469 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmierkenntnisse für den Kurs?

Für den Basis-Teil zu Prompt-Techniken sind keine Programmierkenntnisse nötig. Für den Agenten-Teil mit LangChain und der OpenAI API sind Grundkenntnisse in Python hilfreich. Die Frameworks sind so gewählt, dass auch technisch weniger erfahrene Teilnehmende folgen können.

Was unterscheidet diesen Kurs von einem einfachen ChatGPT-Kurs?

Der Kurs geht weit über den Chat-Interface-Gebrauch hinaus. Fortgeschrittene Prompting-Techniken, programmatischer API-Zugriff und der Aufbau eigenständig agierender KI-Agenten machen ihn zu einer umfassenden Weiterbildung, die für professionelle Anwendungsentwicklung qualifiziert.

Welche KI-Plattformen werden im Kurs eingesetzt?

Der Kurs arbeitet mit ChatGPT (OpenAI), Claude (Anthropic) und Gemini (Google). Für die Agenten-Entwicklung kommen LangChain, AutoGen und die OpenAI Assistants API zum Einsatz. Die Grundprinzipien sind auf andere Systeme übertragbar.

Was ist ein KI-Agent und warum ist das für meinen Beruf relevant?

Ein KI-Agent ist ein KI-System, das eigenständig Aufgaben in mehreren Schritten plant und ausführt, dabei externe Werkzeuge nutzt (z. B. Websuche, Datenbanken) und Zwischenergebnisse speichert. Für den Berufsalltag bedeutet das: Routineaufgaben wie Recherche, Reporting oder Kommunikations-Drafts können zunehmend automatisiert werden.

Erhalte ich ein offizielles Zertifikat von OpenAI oder einem anderen Anbieter?

Nein. Der Abschluss ist ein trägerinternes Zertifikat des Bildungsträgers. Als praktischer Kompetenznachweis dient das im Kurs erstellte Portfolio mit eigenen Agenten-Projekten, das bei Bewerbungen vorgelegt werden kann.