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Salesforce Admin + Linux Engineer Kurs

Kombination aus Salesforce Certified Administrator und Linux-Engineering — CRM-Datenmodell und Prozessautomatisierung treffen auf Server-Administration unter Linux.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Module sind individuell kombinierbar; die Gesamtdauer richtet sich nach der gewählten Zusammenstellung und liegt typischerweise im Bereich mehrerer Wochen in Teilzeit. Vollzeitvarianten sind je nach Angebot ebenfalls möglich. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Salesforce-Teil bereitet auf die Salesforce Certified Administrator-Prüfung vor, die extern bei einem akkreditierten Testcenter abgelegt wird. Der Linux-Teil schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab; eine unabhängige Linux-Zertifizierung wie CompTIA Linux+ (XK0-005) oder eine… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für den Salesforce-Teil genügt allgemeine IT-Affinität, spezifische Vorerfahrung mit der Plattform wird nicht vorausgesetzt. Für den Linux-Teil sind grundlegende Kenntnisse der Kommandozeile hilfreich, aber kein zwingendes Vorwissen — der Kurs führt systematisch in die Shell-Nutzung ein. Ein… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

In vielen Unternehmen läuft die CRM-Plattform Salesforce in der Cloud, während im Hintergrund weiterhin Linux-Server Kernprozesse tragen — Datenverarbeitung, interne Anwendungen, Integrationsserver. Dieses Bündelprogramm qualifiziert für beide Welten: die administrative Betreuung einer Salesforce-Organisation und den technischen Betrieb von Linux-Systemen. Der Salesforce-Teil bereitet auf die Salesforce Certified Administrator-Prüfung vor, die extern bei einem akkreditierten Testcenter abgelegt wird. Für den Linux-Teil nennt das Quellmaterial keine konkrete Herstellerprüfung; er ist als trägerinternes Engineering-Curriculum angelegt, das grundlegende bis fortgeschrittene Systemadministrationsfähigkeiten unter Linux vermittelt. Wer darüber hinaus eine unabhängige Linux-Zertifizierung anstrebt, etwa CompTIA Linux+ (Prüfung XK0-005) oder eine LPIC-Zertifizierung, kann darauf aufbauend eine gesonderte externe Prüfung ablegen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 — Salesforce-Datenmodell und Objektstruktur Der Salesforce-Teil beginnt mit dem Fundament jeder CRM-Organisation: dem Datenmodell. Dieser Block vermittelt, wie Standard- und benutzerdefinierte Objekte strukturiert und miteinander verknüpft werden, bevor im Praxisalltag Automatisierung und Auswertung hinzukommen.

  • Standard-Objekte (Account, Contact, Opportunity) und ihre Beziehungen zueinander
  • benutzerdefinierte Objekte anlegen und mit Feldern ausstatten
  • Lookup- und Master-Detail-Beziehungen im Vergleich einsetzen
  • Seitenlayouts und Datensatztypen für unterschiedliche Geschäftsprozesse konfigurieren
  • Validierungsregeln für konsistente Dateneingabe definieren
  • Datenimport über Import-Assistent und Data Loader durchführen

Modul 2 — Benutzerverwaltung, Automatisierung und Auswertung Nachdem das Datenmodell steht, folgt die operative Seite der Salesforce-Administration: wer worauf zugreifen darf, wie Prozesse automatisiert ablaufen und wie sich Ergebnisse auswerten lassen — das tägliche Handwerk eines Salesforce-Administrators.

  • Benutzer anlegen, Profile und Berechtigungssätze zuweisen
  • Rollenhierarchie und organisationsweite Standardeinstellungen konfigurieren
  • Flow Builder: Record-triggered Flows und Screen Flows für Prozessautomatisierung
  • Genehmigungsprozesse mit mehrstufigen Freigaben einrichten
  • Berichtstypen, Filter und Bucket-Felder in Reports nutzen
  • Dashboards mit mehreren Datenquellen zusammenstellen

Modul 3 — Linux-Grundlagen: Kommandozeile, Dateisystem und Berechtigungen Der Linux-Teil startet bei der Kommandozeile als zentralem Werkzeug jeder Systemadministration. Dieser Block schafft die Grundlage für alle weiteren Engineering-Aufgaben, von der Dateiverwaltung bis zur späteren Automatisierung.

  • Linux-Verzeichnisstruktur und Navigation über die Shell
  • Dateioperationen: Kopieren, Verschieben, Löschen, Suchen über die Kommandozeile
  • Datei- und Verzeichnisberechtigungen (rwx) sowie Eigentümerkonzepte
  • Standardausgabe, Umleitung und Pipes für effizientes Arbeiten in der Shell
  • Textverarbeitung mit gängigen Kommandozeilenwerkzeugen
  • Benutzer- und Gruppenverwaltung unter Linux

Modul 4 — Systemdienste, Paketverwaltung und Netzwerkgrundlagen Ein Linux-System zu betreiben bedeutet, Dienste am Laufen zu halten, Software aktuell zu halten und die Netzwerkanbindung zu verstehen. Dieser Block vermittelt die praktischen Verwaltungsaufgaben, die im Tagesgeschäft eines Linux-Systembetreuers anfallen.

  • Paketverwaltung: Installation, Aktualisierung und Entfernung von Software
  • Systemdienste mit systemd starten, stoppen und für den Boot-Vorgang konfigurieren
  • Prozessverwaltung: laufende Prozesse überwachen und bei Bedarf beenden
  • grundlegende Netzwerkkonfiguration: IP-Adressen, Schnittstellen, Verbindungstests
  • Log-Dateien unter /var/log lokalisieren und für Diagnosezwecke auswerten
  • Cronjobs für zeitgesteuerte, wiederkehrende Aufgaben einrichten

Praxisblock — Vom CRM-Datensatz zum automatisierten Server-Skript Der Praxisteil verbindet beide Kursstränge in eigenständigen Übungsaufgaben: Teilnehmende arbeiten sowohl in einer Salesforce-Sandbox als auch an einer Linux-Testumgebung und bauen dabei Fertigkeiten auf, die im hybriden IT-Alltag gefragt sind.

  • benutzerdefiniertes Salesforce-Objekt mit mehreren verknüpften Feldern anlegen
  • Flow Builder: automatisierte Aufgabenerstellung nach einem definierten Ereignis konfigurieren
  • Dashboard mit kombinierten Kennzahlen aus mehreren Objekten aufbauen
  • Linux-Testsystem über die Kommandozeile einrichten und grundkonfigurieren
  • Verzeichnisstruktur mit korrekten Berechtigungen für ein Mehrbenutzer-Szenario anlegen
  • Shell-Skript zur automatisierten Sicherung eines Verzeichnisses schreiben
  • Cronjob für ein wiederkehrendes Wartungsskript einrichten
  • Systemdienst konfigurieren und dessen Status über die Kommandozeile prüfen
  • Log-Datei nach einem simulierten Fehlerereignis auswerten
  • Netzwerkverbindung zwischen zwei Testsystemen prüfen und Fehler diagnostizieren
  • Paketaktualisierung auf dem Testsystem durchführen und Abhängigkeiten prüfen
  • Abschlussszenario: Datenexport aus Salesforce per Skript auf dem Linux-System weiterverarbeiten

Die Kombination aus Salesforce-Administration und Linux-Engineering spiegelt eine reale Arbeitsteilung in vielen mittelständischen IT-Abteilungen wider, wo Cloud-CRM und On-Premises- oder Linux-basierte Serverinfrastruktur nebeneinander betrieben werden. Wer beide Seiten versteht, kann Schnittstellenprobleme zwischen den Systemen leichter einordnen, statt bei jeder Integrationsfrage auf eine andere Fachabteilung angewiesen zu sein. Gerade in kleineren IT-Teams, in denen eine Person mehrere Rollen abdeckt, ist diese Doppelqualifikation ein praktischer Vorteil: Statt zwei spezialisierte Vollzeitstellen zu besetzen, kann eine Fachkraft sowohl das CRM als auch einen Teil der Serverlandschaft betreuen.

Lernziele:

  • Salesforce-Datenmodell mit Standard- und benutzerdefinierten Objekten aufbauen
  • Beziehungen zwischen Objekten (Lookup, Master-Detail) korrekt modellieren
  • Benutzer, Profile und Berechtigungssätze in Salesforce verwalten
  • Geschäftsprozesse mit Flow Builder automatisieren
  • Reports und Dashboards für unterschiedliche Stakeholder-Anforderungen erstellen
  • sich in der Linux-Kommandozeile sicher bewegen und Dateien effizient verwalten
  • das Linux-Dateisystem, Berechtigungen und Eigentümerkonzepte anwenden
  • Softwarepakete unter Linux installieren, aktualisieren und verwalten
  • Systemdienste (Services) starten, stoppen und für den Systemstart konfigurieren
  • grundlegende Netzwerkkonfiguration unter Linux durchführen und diagnostizieren
  • einfache Shell-Skripte zur Automatisierung wiederkehrender Aufgaben schreiben
  • Log-Dateien unter Linux lesen und für die Fehlersuche nutzen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Diese Weiterbildung richtet sich an IT-Fachkräfte, die eine Doppelqualifikation zwischen Business-Applikation und Systeminfrastruktur aufbauen möchten.

  • Systemadministratoren, die zusätzlich CRM-Verantwortung übernehmen sollen
  • IT-Generalisten in kleineren Teams, die mehrere Systemwelten parallel betreuen
  • Quereinsteiger mit technischem Interesse, die sich Richtung Linux-Systembetrieb orientieren
  • Personen, die sich auf die Salesforce Certified Administrator-Prüfung vorbereiten möchten
  • angehende DevOps- oder Cloud-Administrationsfachkräfte mit Bedarf an Linux-Grundlagen
Voraussetzungen:

Für den Salesforce-Teil genügt allgemeine IT-Affinität, spezifische Vorerfahrung mit der Plattform wird nicht vorausgesetzt. Für den Linux-Teil sind grundlegende Kenntnisse der Kommandozeile hilfreich, aber kein zwingendes Vorwissen — der Kurs führt systematisch in die Shell-Nutzung ein. Ein technisches Grundverständnis von Betriebssystemen erleichtert den Einstieg in beide Kursteile.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Unterricht wird im virtuellen Klassenzimmer als Live-Training durchgeführt und mit praktischen Übungsphasen an realen Systemoberflächen kombiniert. Für den Salesforce-Teil arbeiten Teilnehmende in einer Sandbox-Umgebung, für den Linux-Teil an lokal bereitgestellten oder virtuellen Testsystemen, an denen Kommandozeilenbefehle direkt ausprobiert werden.

Die Module sind individuell kombinierbar; die Gesamtdauer richtet sich nach der gewählten Zusammenstellung und liegt typischerweise im Bereich mehrerer Wochen in Teilzeit. Vollzeitvarianten sind je nach Angebot ebenfalls möglich.

Der Salesforce-Teil bereitet auf die Salesforce Certified Administrator-Prüfung vor, die extern bei einem akkreditierten Testcenter abgelegt wird. Der Linux-Teil schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab; eine unabhängige Linux-Zertifizierung wie CompTIA Linux+ (XK0-005) oder eine LPIC-Prüfung ist nicht automatisch enthalten, kann aber im Anschluss separat angestrebt werden.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Cloud-CRM-Systeme wie Salesforce laufen selten isoliert — im Hintergrund arbeiten häufig Linux-basierte Server für Datenverarbeitung, interne Tools oder Integrationsschnittstellen. Wer beide Seiten versteht, verliert weniger Zeit an der Schnittstelle zwischen Business-Applikation und Infrastruktur und kann technische Zusammenhänge eigenständig einordnen. Für IT-Generalisten in kleineren Unternehmen ist diese Kombination besonders wertvoll: Statt ausschließlich CRM oder ausschließlich Server zu betreuen, deckt eine Fachkraft beide Aufgabenbereiche ab — ein Profil, das in schlanken IT-Teams häufig gesucht wird, weil es Abhängigkeiten von externen Dienstleistern reduziert. Die im Kurs erworbenen Linux-Grundlagen bilden zugleich ein solides Fundament für den Einstieg in angrenzende Themenfelder wie Cloud-Infrastruktur, Containerisierung oder DevOps-Praktiken, die überwiegend auf Linux-Systemen aufbauen.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Salesforce Administrator/in
  • Linux Engineer/in
  • Systemadministrator/in
  • DevOps-Fachkraft
  • Cloud-Administrator/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum werden Salesforce und Linux in einem Kurs kombiniert?

Weil viele Unternehmen beide Systeme parallel betreiben: Salesforce als Cloud-CRM und Linux-Server für Datenverarbeitung oder interne Anwendungen. Die Kombination qualifiziert für IT-Rollen, die beide Bereiche abdecken müssen.

Erwerbe ich eine offizielle Linux-Zertifizierung?

Nein, der Linux-Teil schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab. Eine unabhängige Zertifizierung wie CompTIA Linux+ (Prüfung XK0-005) oder LPIC ist nicht automatisch enthalten, kann aber im Anschluss separat angestrebt werden.

Brauche ich Vorkenntnisse in der Linux-Kommandozeile?

Nein, grundlegende Kommandozeilenkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Der Kurs führt systematisch von den Grundlagen der Shell-Nutzung bis zu Systemdiensten und einfachen Skripten.

Was unterscheidet dieses Bündel von anderen Salesforce-Administrator-Kombikursen?

Der zweite Kursteil fokussiert auf Linux-Systembetrieb — Kommandozeile, Dateisystem, Dienste und Netzwerkgrundlagen. Das unterscheidet diese Kombination klar von Bündeln mit anderen Schwerpunkten wie Sicherheitsauditierung oder Datenbankadministration.

Kann ich die Module in Teilzeit neben dem Beruf absolvieren?

Ja, der Unterricht findet im virtuellen Klassenzimmer statt und ist für Teilzeitbetrieb ausgelegt. Vollzeitvarianten und individuelle Modulkombinationen sind je nach Angebot ebenfalls möglich.