Überblick
Diese Weiterbildung vermittelt die grundlegenden Konzepte relationaler Datenbanken am Beispiel von SQL Server. Im Mittelpunkt stehen Datenbanktypen, Datenbankobjekte, die zugrunde liegenden Sprachen sowie der methodische Entwurf von Datenbanken. Der Kurs richtet sich an Personen, die künftig mit Datenbanken arbeiten und dafür ein solides fachliches Fundament aufbauen möchten.
Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 – Grundlagen relationaler Datenbanken Der erste Block schafft das begriffliche Fundament, auf dem alle weiteren Kursinhalte aufbauen.
- Einführung in das relationale Datenmodell und seine Grundprinzipien
- Abgrenzung relationaler Datenbanken von anderen Datenbanktypen
- Rolle von SQL Server als Datenbankmanagementsystem im Unternehmenskontext
- Architektur und Komponenten einer typischen SQL-Server-Umgebung
- Zusammenspiel von Client-Anwendungen und Datenbankserver
- Einordnung von SQL Server in gängige IT-Infrastrukturen
Modul 2 – Datenbankobjekte im Detail Im zweiten Block stehen die konkreten Bausteine im Mittelpunkt, aus denen sich eine Datenbank zusammensetzt.
- Tabellen als zentrale Speicherstruktur und ihr Aufbau aus Spalten und Zeilen
- Views als virtuelle Sichten auf zugrunde liegende Daten
- Indizes zur Beschleunigung von Abfragen und ihre Funktionsweise
- Gespeicherte Prozeduren und ihre Rolle bei wiederkehrenden Datenbankoperationen
- Trigger und ihr Einsatz zur automatischen Reaktion auf Datenänderungen
- Zusammenspiel der Objekte in einer vollständigen Datenbanklösung
Modul 3 – SQL als Sprache verstehen und anwenden Der dritte Block führt praxisnah in die Abfrage- und Definitionssprache SQL ein.
- Unterscheidung von Datenabfragesprache, Datenmanipulationssprache und Datendefinitionssprache
- Formulierung einfacher Selektionsabfragen mit Filterung und Sortierung
- Verknüpfung mehrerer Tabellen über Joins zur Auswertung zusammenhängender Daten
- Einfügen, Ändern und Löschen von Datensätzen mit den entsprechenden SQL-Befehlen
- Erstellung und Änderung von Tabellenstrukturen mittels Definitionsbefehlen
- Häufige Fehlerquellen bei der Abfrageformulierung erkennen und vermeiden
Modul 4 – Datenbankentwurf in der Praxis Der vierte Block überträgt die bisherigen Inhalte auf die methodische Planung eigener Datenbanken.
- Grundprinzipien der Normalisierung zur Vermeidung redundanter Daten
- Modellierung von Beziehungen zwischen Tabellen über Primär- und Fremdschlüssel
- Auswahl geeigneter Datentypen für unterschiedliche Anwendungsfälle
- Vermeidung typischer Entwurfsfehler bei wachsenden Datenmengen
- Zusammenhang zwischen Datenbankentwurf und späterer Abfrageperformance
- Übertragung fachlicher Anforderungen in ein konkretes Datenbankmodell
Praxisblock – Arbeiten in der virtuellen Laborumgebung Die Schulung stellt eine virtuelle Übungsumgebung bereit, in der die vermittelten Konzepte unmittelbar angewendet werden.
- Aufbau einer eigenen Beispieldatenbank in der Laborumgebung
- Anlegen von Tabellen, Views und Indizes anhand vorgegebener Szenarien
- Formulierung eigener Abfragen zu realitätsnahen Fragestellungen
- Übungen zur Verknüpfung mehrerer Tabellen über unterschiedliche Join-Typen
- Praktische Anwendung von Normalisierungsregeln auf ein Beispielmodell
- Fehleranalyse bei nicht funktionierenden Abfragen und deren Korrektur
- Einsatz gespeicherter Prozeduren für wiederkehrende Aufgaben
- Nachvollziehen der Auswirkungen unterschiedlicher Indizierungsstrategien
- Bearbeitung von Übungsaufgaben mit steigendem Schwierigkeitsgrad
- Wiederholung zentraler Inhalte anhand zusammenfassender Aufgabenblöcke
- Vorbereitung auf eine anschließende Lernstandskontrolle
- Transfer der Übungsergebnisse auf typische berufliche Anwendungsfälle
- Vergleich unterschiedlicher Abfragevarianten hinsichtlich Lesbarkeit und Ausführungsgeschwindigkeit
- Einordnung einfacher Aggregatfunktionen wie Summen-, Anzahl- und Mittelwertbildung in Gruppierungen
- Übungen zur schrittweisen Erweiterung einer Abfrage von einfacher Selektion bis zu mehrstufigen Verknüpfungen
Die Kombination aus theoretischer Einführung und praktischer Laborarbeit sorgt dafür, dass Konzepte nicht nur verstanden, sondern auch tatsächlich angewendet werden können. Wer den Kurs abschließt, hat mehrfach eigenständig Datenbankobjekte angelegt, Abfragen formuliert und kleinere Entwurfsentscheidungen selbst getroffen.
Lernziele:
- Grundlegende Konzepte relationaler Datenbanken verstehen und in eigenen Worten erklären können
- Unterschiedliche Datenbanktypen voneinander abgrenzen und ihre jeweiligen Einsatzfelder benennen
- Zentrale Datenbankobjekte wie Tabellen, Views, Indizes und gespeicherte Prozeduren erkennen und deren Funktion einordnen
- Den Aufbau und die Funktionsweise von SQL Server als Datenbankmanagementsystem nachvollziehen
- Die wichtigsten SQL-Sprachbestandteile für Abfragen, Datenmanipulation und Datendefinition unterscheiden
- Einfache Abfragen zur Datenselektion, -filterung und -sortierung selbstständig formulieren
- Grundprinzipien des Datenbankentwurfs, insbesondere Normalisierung und Beziehungen zwischen Tabellen, anwenden
- Primär- und Fremdschlüssel korrekt einsetzen, um Datenintegrität sicherzustellen
- Datentypen sinnvoll auswählen und ihre Auswirkungen auf Speicherung und Performance einschätzen
- Grundlegende administrative Aufgaben in einer SQL-Server-Umgebung nachvollziehen
- In einer virtuellen Laborumgebung praktische Übungen an realitätsnahen Datenbankbeispielen durchführen
- Sich sicher auf weiterführende SQL-Server-Themen wie Datenbankadministration oder Entwicklung vorbereiten
Zielgruppe & Voraussetzungen
Angesprochen werden Personen, die sich erstmals systematisch mit Datenbanken auseinandersetzen und dafür ein solides fachliches Fundament in SQL Server aufbauen möchten. Der Kurs eignet sich sowohl für den fachlichen Einstieg als auch als Grundlage für weiterführende Datenbankthemen.
- Berufseinsteiger:innen, die künftig mit Datenbanken arbeiten möchten
- Quereinsteiger:innen mit Interesse an IT- und Datenbankthemen
- Fachkräfte, die ihre Kenntnisse in relationalen Datenbanken systematisch auffrischen wollen
- Personen, die sich auf weiterführende SQL-Server-Qualifikationen vorbereiten möchten
Der Kurs setzt keine spezifischen Vorkenntnisse in Datenbanken voraus und ist als Einstieg konzipiert. Grundlegende PC-Kenntnisse im Umgang mit Anwendungssoftware sowie ein sicherer Umgang mit der deutschen Sprache werden erwartet, um den Erklärungen und Übungsanweisungen folgen zu können. Ein grundsätzliches Interesse an strukturiertem, logischem Arbeiten erleichtert den Einstieg in die SQL-Syntax.
Ablauf & Abschluss
Die Schulung kombiniert Präsenz- und Online-Anteile im Combined-Learning-Format und verbindet fachliche Erklärungen mit praktischen Übungen in einer virtuellen Laborumgebung. Neben den Kursunterlagen stehen vorbereitete Labs zur Verfügung, in denen die Datenbankkonzepte an konkreten Beispielen erprobt werden. Eine gezielte Vorbereitung auf eine abschließende Lernstandskontrolle ist in den Ablauf integriert.
Die Weiterbildung wird überwiegend in Teilzeit angeboten, vereinzelt auch in Vollzeit-Terminen. Der modulare Aufbau führt von den Grundlagen relationaler Datenbanken über die Datenbankobjekte und die SQL-Sprache bis hin zum methodischen Datenbankentwurf und schließt mit einer praktischen Vertiefungsphase in der Laborumgebung ab.
Der Kurs schließt mit einem international anerkannten Herstellerzertifikat sowie einem Lehrgangszertifikat des Kursanbieters ab. Die integrierte Prüfungsvorbereitung bereitet gezielt auf die zugehörige Zertifizierungsprüfung vor.
Nutzen & Perspektiven
Relationale Datenbanken bilden das Rückgrat nahezu jeder Unternehmensanwendung, von der Warenwirtschaft bis zum Kundenmanagement. Wer die Grundlagen von SQL Server versteht, kann nicht nur Abfragen formulieren, sondern auch nachvollziehen, wie Daten strukturiert, verknüpft und effizient gespeichert werden. Der Kurs legt besonderen Wert darauf, Theorie und Praxis eng zu verzahnen: Jedes Konzept wird in der virtuellen Laborumgebung unmittelbar angewendet, sodass am Ende nicht nur theoretisches Wissen, sondern eine belastbare praktische Fertigkeit im Umgang mit SQL Server steht. Diese Kombination erleichtert den Übergang in datenbanknahe Tätigkeiten deutlich. Da SQL als Abfragesprache auch außerhalb von SQL Server in zahlreichen anderen Datenbanksystemen verwendet wird, lassen sich die erworbenen Kenntnisse breit einsetzen. Der Kurs schafft damit eine tragfähige Basis für alle, die sich langfristig in Richtung Datenbankadministration, -entwicklung oder Datenanalyse weiterentwickeln möchten. Gerade der wiederholte Wechsel zwischen kurzer theoretischer Einordnung und sofortiger praktischer Umsetzung in der Laborumgebung verhindert, dass Konzepte wie Normalisierung oder Fremdschlüssel abstrakt bleiben. Wer beispielsweise selbst erlebt, wie ein fehlender Index eine Abfrage spürbar verlangsamt oder wie eine unsauber modellierte Tabelle zu widersprüchlichen Daten führt, behält diese Zusammenhänge deutlich nachhaltiger als bei reiner Theorievermittlung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Vorkenntnisse für diesen Kurs?
Nein, der Kurs ist als Einstieg in relationale Datenbanken konzipiert. Erwartet werden lediglich grundlegende PC-Kenntnisse, spezifisches Datenbank- oder SQL-Wissen ist nicht erforderlich.
Wie praxisnah ist die Schulung?
Die theoretischen Inhalte werden direkt in einer virtuellen Laborumgebung angewendet. Dort legen Sie eigene Tabellen an, formulieren Abfragen und üben den methodischen Datenbankentwurf an konkreten Beispielen.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Sie erhalten ein international anerkanntes Herstellerzertifikat sowie ein Lehrgangszertifikat des Kursanbieters. Eine Prüfungsvorbereitung ist fest in den Kurs integriert.
In welchem Format findet der Kurs statt?
Die Schulung nutzt ein Combined-Learning-Format aus Präsenz- und Online-Anteilen und wird überwiegend in Teilzeit angeboten, vereinzelt auch in Vollzeit.
Worauf bereitet mich der Kurs danach vor?
Die Grundlagen aus diesem Kurs bilden die Basis für weiterführende Themen wie Datenbankadministration, -entwicklung oder Datenanalyse mit SQL Server.
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