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design ux ui

UX/UI Design für Product Owner – Weiterbildung

Kurs für Product Owner: UX/UI-Grundlagen aus der Produktperspektive verstehen, Wireframes und Prototypen bewerten, Design-Entscheidungen mitgestalten und mit Designteams auf Augenhöhe arbeiten.

Auf einen Blick

Dauer1 MonateØ am Markt
FormatOnline & Präsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Product Owner stehen regelmäßig vor der Situation, über Designentscheidungen urteilen zu müssen, ohne selbst eine fundierte Design-Ausbildung zu haben. Sie bewerten Wireframes, geben Feedback auf Prototypen, priorisieren UX-Stories und sprechen täglich mit UX/UI-Designern — aber oft fehlt das Vokabular und das methodische Verständnis, um diese Gespräche auf Augenhöhe zu führen. Genau hier setzt diese Weiterbildung an: Sie vermittelt Product Ownern das notwendige UX/UI-Grundverständnis, um Designentscheidungen nicht nur zu verstehen, sondern fundiert mitzugestalten und nutzerzentriertes Denken als strategischen Produkthebel einzusetzen. Dabei ist der Kurs explizit für Menschen ohne tiefe Designvorkenntnisse konzipiert.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 29.05.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den diesem Kursprofil zugeordneten Bildungsangeboten. Sie zeigen, was wir erfasst haben — nicht zwingend den gesamten Markt; konkrete Preise und Termine können je Anbieter abweichen.

Anbieter

2

an 3 Standorten

Angebote

1

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

6

an 2 erfassten Orten

Regionen

2 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

traegerzertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Virtuelles Klassenzimmer70 %
  • Hybrid Learning30 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit70 %
  • Teilzeit30 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €10×

Häufige Kursorte

  • Köln

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen

Nächste erfasste Starttermine

  • 03.09.2026 · KölnHybrid Learning · Vollzeit
  • 03.09.2026 · KölnHybrid Learning · Teilzeit
  • 03.09.2026 · Online / noch ohne OrtsangabeVirtuelles Klassenzimmer · Vollzeit
  • 03.09.2026 · Online / noch ohne OrtsangabeVirtuelles Klassenzimmer · Teilzeit
  • 07.10.2026 · Online / noch ohne OrtsangabeVirtuelles Klassenzimmer · Teilzeit
  • 07.10.2026 · Online / noch ohne OrtsangabeVirtuelles Klassenzimmer · Vollzeit

Vermittelte Kompetenzen

  • Wireframe-Bewertung
  • Usability-Testing
  • User Research
  • Design Thinking
  • Figma
  • Stakeholder-Kommunikation
  • Agile UX-Integration
  • KI-Prototyping

Zugeordnete Zielberufe

  • Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein19.202 Stellen/12 Mon.
  • Personalreferent/Personalreferentin7.547 Stellen/12 Mon.
  • Product Owner5.651 Stellen/12 Mon.
  • Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice1.297 Stellen/12 Mon.
  • IT-Manager/IT-Managerin883 Stellen/12 Mon.
  • UX-Designer/UX-Designerin157 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 80 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der erste Themenblock legt die konzeptionellen Grundlagen. Teilnehmende verstehen den Unterschied zwischen User Experience — dem ganzheitlichen Erleben eines Produkts — und User Interface — der konkreten Gestaltung von Oberflächen und Interaktionselementen. Teilnehmende lernen, welche Rolle UX-Forschung, Interaction Design und Visual Design im Produktentwicklungsprozess spielen und wie diese Disziplinen miteinander verknüpft sind.

  • Definitionen und Abgrenzungen: UX, UI, Interaction Design, Service Design
  • User-Centered Design als Grundprinzip moderner Produktentwicklung
  • Psychologische Grundlagen der Wahrnehmung und Interaktion
  • Design Thinking als Prozessrahmen für nutzerzentrierte Innovation
  • Übersicht über gängige UX/UI-Methoden und wann sie eingesetzt werden

Der zweite Themenblock behandelt die Analyse und Bewertung von Design-Artefakten. Product Owner müssen in der Lage sein, Wireframes, Mockups und Prototypen nicht nur anzusehen, sondern deren Qualität einzuschätzen. Dieser Block vermittelt die dafür notwendigen Kriterien und Bewertungsmaßstäbe.

  • Wireframes: Zweck, Typen (Low-Fidelity bis High-Fidelity) und typische Schwächen erkennen
  • Mockups und Screen Designs: visuelle Hierarchie, Konsistenz, Zugänglichkeit bewerten
  • Prototypen-Typen: klickbare Prototypen, animierte Demos, Figma-Prototypen
  • Feedback-Methoden: konstruktive Kritik am Design formulieren ohne Micromanagement
  • Usability-Heuristiken nach Nielsen als Bewertungsrahmen

Der dritte Themenblock behandelt User Research und Testing. Um nutzerzentrierte Produktentscheidungen zu treffen, brauchen Product Owner ein Grundverständnis dafür, wie Nutzerforschung funktioniert — was qualitative Interviews leisten, wann quantitative Umfragen sinnvoll sind und wie Usability-Tests Designprobleme sichtbar machen.

  • Forschungsmethoden im Überblick: Interviews, Umfragen, Beobachtung, Card Sorting
  • Usability-Tests: Planung, Durchführung und Interpretation der Ergebnisse
  • Nutzersegmentierung und Personas als Entscheidungsgrundlage
  • Jobs-to-be-Done als alternatives Rahmenwerk für Nutzerbedürfnisse
  • Synthesis-Methoden: Affinity Mapping, Erkenntnisse in Anforderungen überführen

Der vierte Themenblock widmet sich KI-Tools und der Integration von Design in agile Prozesse. KI-gestütztes Prototyping und automatisierte Nutzertests verändern die Arbeitsweise von Design- und Produktteams. Product Owner, die verstehen, welche Möglichkeiten diese Tools bieten, können fundierte Entscheidungen über deren Einsatz treffen.

  • KI-Tools für UX/UI Design: Figma AI, generative Prototyping-Tools, automatisierte Nutzertests
  • UX/UI-Stories im agilen Prozess: wie Design-Arbeit in Sprints eingebettet wird
  • Definition of Done aus UX-Perspektive
  • Handoff zwischen Design und Entwicklung: was Product Owner wissen müssen

Übungsaufgaben begleiten alle vier Module und ermöglichen den direkten Transfer in die Produktarbeit. Die Teilnehmenden erarbeiten eigene Bewertungsraster, führen Mini-Usability-Tests durch und üben die Kommunikation über Design in simulierten Team-Settings.

  • Wireframe-Analyse: Qualitätsbewertung nach vorgegebenen Kriterien
  • Design-Feedback formulieren: Peer-Übung zu konstruktiver Kritik
  • Persona entwickeln: Nutzergruppe für ein fiktives Produkt definieren
  • User Journey Map erstellen und Schmerzpunkte identifizieren
  • Figma-Einstieg: Prototypen navigieren und annotieren
  • Usability-Test beobachten und Protokoll führen
  • Backlog-Priorisierung aus UX-Perspektive: drei Szenarien durchspielen
  • KI-Tool ausprobieren: Prototyp mit KI-Unterstützung erstellen
  • Stakeholder-Präsentation: Design-Entscheidung vor fiktivem Steuerkreis vertreten
  • Definition-of-Done-Kriterien für UX entwickeln
  • Kollaborations-Übung: Sprint-Planung mit Designteam simulieren
  • Abschlussprojekt: UX/UI-Review für ein selbst gewähltes digitales Produkt

Die Lerneinheiten im virtuellen Klassenzimmer wechseln zwischen theoretischer Einführung, Tool-Demos und praktischen Gruppenaufgaben. Da der Kurs für Teilnehmende ohne Designhintergrund konzipiert ist, werden alle Methoden schrittweise eingeführt und direkt an realen Produktbeispielen illustriert.

Lernziele:

  • UX und UI als eigenständige Disziplinen verstehen und deren Zusammenspiel im Produktteam kennen
  • Nutzerzentriertes Design und Design Thinking in die eigene Produktarbeit integrieren
  • Wireframes, Mockups und Prototypen kompetent lesen und qualifiziertes Feedback geben
  • Usability-Tests und User-Research-Methoden verstehen und einfordern können
  • Design Systeme und UI-Komponenten einordnen und deren Bedeutung für Produktentscheidungen kennen
  • KI-Tools für Prototyping und automatisierte Nutzertests einsetzen
  • UX/UI-Designentscheidungen in agile Entwicklungsprozesse integrieren
  • Mit UX/UI-Designer:innen effektiv und partnerschaftlich zusammenarbeiten
  • Design-Entscheidungen überzeugend für Stakeholder kommunizieren
  • Nutzerzufriedenheit als strategischen Erfolgsfaktor in der Produktentwicklung verankern
  • Prioritäten im Backlog aus einer nutzerzentrierten Perspektive setzen
  • Qualitätskriterien für UX/UI-Lieferergebnisse als Product Owner formulieren

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich primär an Product Owner und Product Manager, die in ihrer täglichen Arbeit eng mit UX/UI-Designteams zusammenarbeiten oder dies künftig verstärkt tun werden. Auch Personen, die in Richtung Product Management wechseln möchten und sich methodisch fundieren wollen, sind hier richtig.

  • Product Owner in agilen Produktteams
  • Product Manager mit Schnittstelle zu Designteams
  • Scrum Master und Agile Coaches mit Produktverantwortung
  • Projektleiter:innen, die digitale Produkte verantworten
  • Quereinsteiger:innen mit Interesse an nutzerzentrierter Produktentwicklung
Voraussetzungen:

Grundkenntnisse in digitalen Tools sowie Deutschkenntnisse auf B2-Niveau werden vorausgesetzt. Kenntnisse in Product-Management- oder Product-Owner-Methoden sind hilfreich, aber keine Pflicht. Designerfahrung ist ausdrücklich nicht erforderlich — der Kurs ist so aufgebaut, dass alle Teilnehmenden unabhängig von ihrem Designhintergrund vollständig teilnehmen können.

Ablauf & Abschluss

Der Unterricht findet im virtuellen Klassenzimmer statt, überwiegend in Vollzeit, teils auch in Teilzeit. Live-Sessions mit Trainer:innen wechseln sich mit selbstständigen Übungseinheiten ab. Besonderes Gewicht liegt auf Rollenspielen und simulierten Team-Situationen, die die Kommunikationsdynamik zwischen Product Owner und Designteam trainieren. Figma, Miro, Maze und Notion sind die zentralen Arbeitswerkzeuge; auch KI-Tools wie ChatGPT werden praktisch eingesetzt.

Die Weiterbildung ist auf einen bis drei Monate ausgelegt. Im Vollzeitformat ist der Stoff in vier bis sechs Wochen intensiver Kursarbeit bearbeitbar; im Teilzeitformat verteilt sich der Inhalt entsprechend länger. Eigenständige Übungszeiten zwischen den Live-Sessions sind für den Lernerfolg empfohlen.

Wer den Kurs erfolgreich abschließt, erhält ein trägerinternes Zertifikat mit dem Titel „UX/UI Design für Product Owner". Dieses Zertifikat dient als Nachweis der erworbenen Schnittstellenkompetenz zwischen Produktmanagement und Design. Ein staatlich anerkannter Abschluss ist mit diesem Kurs nicht verbunden; ebenso wenig ein herstellerseitiges Designzertifikat.

Nutzen & Perspektiven

Product Owner, die UX/UI-Design verstehen, sind bessere Gesprächspartner für ihre DesignteamsDie Kursteilnehmenden können Feedback geben, das weiterbringt, statt auf Basis ästhetischer Vorlieben zu urteilen. Sie erkennen, wann ein Prototyp noch nicht nutzbar ist, wann User Research fehlt und wann ein Design System einem Feature-Request im Weg steht. Diese Kompetenz spart Zeit, verhindert Missverständnisse und führt zu besseren Produktergebnissen. Darüber hinaus stärkt das Kurs-Wissen die Position im Team: Wer als Product Owner Design-Argumente nachvollziehen und einordnen kann, wird von Designteams als wertvoller Partner wahrgenommen. Das verbessert die Zusammenarbeit, verringert Konflikte bei Priorisierungsentscheidungen und ermöglicht es, nutzerzentrierte Ansätze überzeugend nach oben zu vertreten. Schließlich profitieren auch die Nutzerinnen und Nutzer der Produkte: Product Owner, die nutzerzentriert denken und Designqualität einfordern können, tragen entscheidend dazu bei, dass digitale Produkte nicht nur technisch funktionieren, sondern sich für die Menschen, die sie täglich nutzen, gut anfühlen und intuitiv bedienbar sind.

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Arbeitsmarkt-Report

Kaufmännische Sachbearbeitung verlagert sich Richtung digitale Prozesse (DATEV-, SAP-, Salesforce-Kenntnisse). Wer klassische Buchhaltung mit ERP/Tool-Wissen kombiniert, ist überdurchschnittlich gefragt; Reine Routine-Sachbearbeitung verliert.

Einstieg (0-2 J.):32.000–40.000 €
Mittel (3-7 J.):42.000–55.000 €
Senior (8+ J.):58.000–78.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein
    19.202 Stellen
  • Personalreferent/Personalreferentin
    7.547 Stellen
  • Product Owner
    5.651 Stellen
  • Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice
    1.297 Stellen
  • IT-Manager/IT-Managerin
    883 Stellen
  • UX-Designer/UX-Designerin
    157 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich Designerfahrung mitbringen?

Nein. Der Kurs ist explizit für Menschen ohne Designhintergrund konzipiert. Alle Methoden und Begriffe werden von Grund auf eingeführt. Erfahrung in Product Management oder agiler Produktentwicklung ist hilfreich, aber ebenfalls keine Pflicht.

Lerne ich in diesem Kurs selbst zu designen?

Das primäre Ziel ist nicht, selbst zu gestalten, sondern Design zu verstehen und bewerten zu können. Sie lernen, mit Figma umzugehen, Prototypen zu lesen und Feedback zu geben — aber der Kurs macht Sie zum informierten Gesprächspartner für Designer, nicht zum Designer selbst.

Wie lange dauert der Kurs?

Im Vollzeitformat ist der Kurs auf einen bis drei Monate ausgelegt. Im Teilzeitformat verlängert sich die Laufzeit entsprechend. Die genaue Stundenzahl hängt vom jeweiligen Anbieter und Kursformat ab.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Nach Abschluss erhalten Sie ein trägerinternes Zertifikat mit dem Titel „UX/UI Design für Product Owner". Es handelt sich um kein staatlich anerkanntes oder herstellerseitiges Zertifikat, aber um einen validen Nachweis der erworbenen Schnittstellenkompetenz.

Kann der Kurs gefördert werden?

Der Kurs kann grundsätzlich über Förderinstrumente wie den Bildungsgutschein finanziert werden, sofern die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Fördermöglichkeit sollte im Vorfeld mit der zuständigen Stelle — etwa der Agentur für Arbeit — geklärt werden.