Transport & Logistik
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Busführerschein Klasse D (Vorbesitz C) – Lehrgang

Vom LKW- zum Busführerschein: Fahrerlaubnis Klasse D für Berufskraftfahrer:innen mit Vorbesitz der Klasse C, inklusive Erste-Hilfe-Kurs.

Auf einen Blick

DauerPräsenzunterrichtØ am Markt
FormatPräsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Dieser Lehrgang richtet sich gezielt an Personen, die bereits eine LKW-Fahrerlaubnis der Klasse C besitzen – seit weniger als zwei Jahren – und diese um die Fahrerlaubnis der Klasse D für den Busverkehr erweitern möchten. Im Unterschied zum Einstieg über eine PKW-Fahrerlaubnis bringen die Teilnehmenden hier bereits Berufserfahrung als Berufskraftfahrer:in im Güterverkehr mit; die Ausbildung konzentriert sich entsprechend auf die fahrgastspezifische Umstellung, ergänzt um einen Erste-Hilfe-Kurs als Grundlage der Fahrerlaubnis.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 12.07.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

1

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 2 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Führerscheinprüfung Klasse D

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Präsenzunterricht

Zeitmodelle

  • Vollzeit

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €

Häufige Kursorte

  • Rheinbach
  • Euskirchen

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen

Vermittelte Kompetenzen

  • Führerschein Klasse D
  • Erste Hilfe
  • Fahrpraxis Personenverkehr

Zugeordnete Zielberufe

  • Fahrzeugtechnik (grundständig)8.546 Stellen/12 Mon.
  • Fahrlehrer/Fahrlehrerin843 Stellen/12 Mon.
  • Verkehrsbetriebswirtschaft (grundständig)9 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 8 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Als gesetzliche Voraussetzung für den Erwerb der Fahrerlaubnisklasse D steht am Anfang der Ausbildung die Auffrischung oder der Erwerb von Erste-Hilfe-Kenntnissen.

  • Grundlagen der Ersten Hilfe als Voraussetzung für die Fahrerlaubnis
  • Verhalten bei Unfällen und medizinischen Notfällen im ÖPNV-Kontext
  • Erstversorgung von Fahrgästen in Notfallsituationen
  • Zusammenarbeit mit Rettungsdiensten im Ernstfall
  • Dokumentation von Vorfällen im Personenverkehr
  • Vorbeugende Handlungsschritte zur Vermeidung von Notfallsituationen im Busbetrieb

Der zweite Baustein vermittelt die rechtlichen und verkehrsspezifischen Grundlagen der Fahrerlaubnisklasse D.

  • Rechtliche Grundlagen der Fahrerlaubnisklasse D
  • Verkehrsspezifische Besonderheiten beim Personentransport
  • Unterschiede zwischen den rechtlichen Anforderungen an Güter- und Personenverkehr
  • Vorbereitung auf die theoretische Führerscheinprüfung
  • Fahrzeugtechnische Besonderheiten von Bussen im Vergleich zum LKW
  • Verkehrsregeln mit besonderer Relevanz für den Fahrgasttransport

Der dritte Baustein nutzt die bereits vorhandene LKW-Fahrpraxis gezielt für den Übergang zum Busfahren.

  • Fahrstunden im Bus mit Fokus auf den Übergang von der bestehenden LKW-Fahrpraxis
  • Anpassung an fahrgastspezifische Anforderungen wie ruhige, vorausschauende Fahrweise
  • Rangier- und Sicherheitstraining mit dem Bus
  • Umgang mit Haltestellen, Fahrgastwechseln und Türsteuerung
  • Praxisnahe Übung typischer Situationen im Personennahverkehr
  • Vorbereitung auf die praktische Führerscheinprüfung der Klasse D

Da die Teilnehmenden bereits über eine LKW-Fahrerlaubnis und entsprechende Berufserfahrung verfügen, konzentriert sich die Ausbildung konsequent auf das, was für den Personenverkehr zusätzlich notwendig ist, statt Fahrgrundlagen von Null an zu vermitteln. Am Ende der Ausbildung steht die Fähigkeit, bestehende Berufskraftfahrer-Erfahrung aus dem Güterverkehr gezielt auf den Personenverkehr zu übertragen und damit das eigene berufliche Einsatzfeld zu erweitern.

Lernziele:

  • Erste-Hilfe-Kenntnisse als gesetzliche Grundlage der Fahrerlaubnis auffrischen oder erwerben
  • Angemessenes Verhalten bei Unfällen und Notfällen im Personenverkehr anwenden
  • Die rechtlichen Grundlagen der Fahrerlaubnisklasse D verstehen
  • Verkehrsspezifische Besonderheiten des Personentransports gegenüber dem Güterverkehr einordnen
  • Sich gezielt auf die theoretische Prüfung der Klasse D vorbereiten
  • Die eigene LKW-Fahrpraxis auf die Anforderungen des Busfahrens übertragen
  • Eine ruhige, vorausschauende Fahrweise für den Fahrgasttransport entwickeln
  • Rangier- und Sicherheitstraining mit dem Bus sicher durchführen
  • Besonderheiten des Fahrgastwechsels und der Türsteuerung anwenden
  • Die praktische Führerscheinprüfung der Klasse D erfolgreich ablegen
  • Bestehende Berufserfahrung im Güterverkehr für den Umstieg in den Personenverkehr nutzen
  • Sich auf eine gewerbliche Tätigkeit im Personennahverkehr vorbereiten

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Lehrgang richtet sich an Arbeitssuchende, von Arbeitslosigkeit bedrohte Beschäftigte sowie Beschäftigte, die bereits über eine LKW-Fahrerlaubnis der Klasse C verfügen und diese um den Personenverkehr erweitern möchten.

  • Berufskraftfahrer:innen mit LKW-Fahrerlaubnis Klasse C, Vorbesitz bis zu zwei Jahre
  • Personen, die von einer Tätigkeit im Güterverkehr in den Personenverkehr wechseln möchten
  • Beschäftigte, die ihr berufliches Einsatzfeld um den Busverkehr erweitern wollen
  • Arbeitssuchende mit bestehender LKW-Fahrerfahrung, die eine neue berufliche Perspektive suchen
Voraussetzungen:

Voraussetzung ist ein Vorbesitz der Fahrerlaubnis Klasse C von bis zu zwei Jahren sowie ein Mindestalter von 24 Jahren. Erforderlich sind zudem ein ärztliches und augenärztliches Gutachten, ein Führungszeugnis sowie Deutschkenntnisse in Wort und Schrift.

Ablauf & Abschluss

Die Ausbildung findet als Präsenzunterricht in Vollzeit statt und beginnt mit dem verpflichtenden Erste-Hilfe-Kurs, bevor sich theoretischer Unterricht und praktische Fahrausbildung anschließen. Die vorhandene LKW-Fahrpraxis der Teilnehmenden wird gezielt genutzt, um die Umstellung auf den Personenverkehr zu erleichtern.

Der Lehrgang wird in Vollzeit als Präsenzunterricht durchgeführt und gliedert sich in Erste-Hilfe-Ausbildung, theoretischen Unterricht sowie praktische Fahrausbildung der Klasse D. Da bereits Fahrerfahrung aus dem Güterverkehr vorliegt, kann sich die Ausbildung gezielt auf die personenverkehrsspezifischen Inhalte konzentrieren.

Der Lehrgang schließt mit der Führerscheinprüfung der Klasse D ab. Nach bestandener Prüfung sind die Teilnehmenden zusätzlich zu ihrer bestehenden LKW-Fahrerlaubnis auch für den gewerblichen Personenverkehr mit dem Bus qualifiziert.

Nutzen & Perspektiven

Der unmittelbare Nutzen dieses Lehrgangs liegt in der gezielten Erweiterung einer bereits vorhandenen Berufskraftfahrer-Qualifikation: Wer bislang ausschließlich im Güterverkehr eingesetzt werden konnte, steht nach bestandener Prüfung zusätzlich für den Personenverkehr zur Verfügung. Für die berufliche Perspektive bedeutet das: Wer als Berufskraftfahrer:in sowohl LKW als auch Bus fahren darf, kann je nach Marktlage flexibel zwischen Güter- und Personenverkehr wechseln. Das erhöht die eigene Beschäftigungssicherheit gerade in Regionen mit schwankender Nachfrage nach Fahrer:innen im ÖPNV. Nicht zuletzt profitieren die Teilnehmenden davon, dass die Ausbildung auf ihrer vorhandenen Fahrpraxis aufbaut: Anders als bei Personen ohne jede Berufskraftfahrer-Erfahrung lässt sich der Umstieg auf den Bus gezielter und mit stärkerem Fokus auf die tatsächlich neuen Anforderungen des Personenverkehrs gestalten. Der gezielte Zuschnitt der Ausbildung auf bereits vorhandene Berufserfahrung hat auch einen praktischen zeitlichen Vorteil: Da grundlegende Fahrzeugbeherrschung, Verkehrsregelkenntnis und berufliche Disziplin aus der bisherigen Tätigkeit im Güterverkehr bereits vorhanden sind, kann sich die Ausbildung auf die tatsächlich neuen Anforderungen des Personenverkehrs konzentrieren, statt bei null zu beginnen. Das verkürzt den Weg zur zusätzlichen Qualifikation gegenüber einer vollständigen Neuausbildung spürbar. Auch die geforderte ruhige, vorausschauende Fahrweise für den Fahrgasttransport lässt sich von erfahrenen LKW-Fahrer:innen häufig schneller verinnerlichen als von Fahranfänger:innen, weil das grundsätzliche Gefühl für ein großes Fahrzeug im Straßenverkehr bereits vorhanden ist – lediglich der Umgang mit Fahrgästen, Haltestellen und Türsteuerung ist neu zu erlernen. Diese gezielte Fokussierung auf die tatsächlichen Unterschiede zwischen Güter- und Personenverkehr macht die Ausbildung effizient, ohne an fachlicher Tiefe zu verlieren. Für Verkehrsunternehmen im Personennahverkehr sind Quereinsteiger:innen mit LKW-Erfahrung zudem attraktive Bewerber:innen, weil sie bereits über nachgewiesene berufliche Zuverlässigkeit im gewerblichen Fahrbetrieb verfügen – ein Aspekt, der bei Fahranfänger:innen erst im Laufe der Zeit sichtbar wird. Das kann sich bei der Stellensuche im Personenverkehr als klarer Vorteil gegenüber Bewerber:innen ohne einschlägige Vorerfahrung erweisen. Wer diesen Weg wählt, verkürzt damit sowohl die Ausbildungs- als auch die anschließende Einarbeitungszeit im neuen Fahrzeugbereich. Das macht den Umstieg vom Güter- in den Personenverkehr zu einer der effizientesten Möglichkeiten, das eigene berufliche Einsatzfeld als Berufskraftfahrer:in spürbar zu erweitern, ohne bei null neu beginnen zu müssen.

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Arbeitsmarkt-Report

Transport- und Logistik-Branche meldet seit Jahren akuten Fahrer- und Disponenten-Mangel. Berufskraftfahrer-Qualifikation (BKrFQG-Module) ist Pflicht; Logistik-Disposition und Lagerlogistik wachsen mit E-Commerce-Volumen stabil.

Einstieg (0-2 J.):28.000–36.000 €
Mittel (3-7 J.):36.000–48.000 €
Senior (8+ J.):52.000–68.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Fahrzeugtechnik (grundständig)
    8.546 Stellen
  • Fahrlehrer/Fahrlehrerin
    843 Stellen
  • Verkehrsbetriebswirtschaft (grundständig)
    9 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für wen ist dieser Lehrgang gedacht?

Er richtet sich an Berufskraftfahrer:innen, die bereits eine LKW-Fahrerlaubnis der Klasse C seit bis zu zwei Jahren besitzen und in den Personenverkehr wechseln möchten.

Warum ist ein Erste-Hilfe-Kurs Teil der Ausbildung?

Erste-Hilfe-Kenntnisse sind gesetzliche Voraussetzung für den Erwerb der Fahrerlaubnisklasse D und werden deshalb zu Beginn der Ausbildung aufgefrischt oder neu vermittelt.

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Erforderlich sind ein Vorbesitz der Klasse C von bis zu zwei Jahren, ein Mindestalter von 24 Jahren, ein ärztliches und augenärztliches Gutachten sowie ein Führungszeugnis.

Baut die Ausbildung auf meiner LKW-Erfahrung auf?

Ja, die praktische Ausbildung konzentriert sich gezielt auf die Umstellung von der LKW- auf die Busfahrpraxis, statt Fahrgrundlagen von Null an zu vermitteln.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Sie erwerben die Führerscheinprüfung der Klasse D und sind damit zusätzlich zu Ihrer LKW-Fahrerlaubnis für den Personenverkehr qualifiziert.