CCNA mit CompTIA Cloud+ Weiterbildung
Kombinierte Weiterbildung aus Cisco CCNA und CompTIA Cloud+: Netzwerkgrundlagen und Cloud-Infrastruktur in einem Curriculum, praxisnah und prüfungsorientiert.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Zertifikatsqualifizierung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Die Weiterbildung ist modular aufgebaut, sodass sich die Gesamtdauer nach der gewählten Kombination der Lerninhalte richtet. Die beiden Themenblöcke CCNA und CompTIA Cloud+ werden nacheinander in zusammenhängenden Lernabschnitten vermittelt, ergänzt durch praktische Übungsphasen zwischen den… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Die Weiterbildung schließt mit einer internen Teilnahmebescheinigung des Bildungsanbieters ab und bereitet inhaltlich auf die externen Zertifizierungsprüfungen von Cisco (CCNA) und CompTIA (Cloud+) vor, die bei einem akkreditierten Testcenter abgelegt werden. Beide Abschlüsse zählen zu den… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Für die Teilnahme sind grundlegende IT-Kenntnisse hilfreich, etwa der sichere Umgang mit Betriebssystemen und ein grobes Verständnis für Netzwerkbegriffe wie IP-Adresse oder Server. Vertiefte Vorerfahrung im Netzwerk- oder Cloud-Bereich wird nicht vorausgesetzt, da die Inhalte von den Grundlagen… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Diese Weiterbildung verbindet zwei Zertifizierungswege aus der IT-Infrastruktur zu einem gemeinsamen Curriculum: das Cisco Certified Network Associate (CCNA) und das CompTIA Cloud+. Während das CCNA die Grundlagen moderner Netzwerktechnik abdeckt, richtet sich CompTIA Cloud+ an den Aufbau, Betrieb und die Absicherung von Cloud-Infrastrukturen. Wer beide Themenfelder kombiniert lernt, versteht nicht nur, wie Datenpakete durch ein lokales Netzwerk geroutet werden, sondern auch, wie dieselben Prinzipien in virtualisierten und Cloud-basierten Umgebungen wirken. Diese Kombination trifft den aktuellen Bedarf vieler Unternehmen, die klassische Netzwerkadministration zunehmend mit Cloud-Betrieb verzahnen.
Was lernst du in diesem Kurs?
Modul 1 – Cisco CCNA: Netzwerkgrundlagen und Architektur Der erste Teil der Weiterbildung baut das Fundament für strukturiertes Netzwerkverständnis auf. Ausgehend vom OSI- und TCP/IP-Referenzmodell wird erarbeitet, wie Datenpakete durch physische und logische Netzwerkkomponenten wandern.
- IPv4- und IPv6-Adressierung, Subnetting und Adressplanung
- Aufbau und Konfiguration von VLANs sowie Trunking zwischen Switches
- Switching-Konzepte, Spanning Tree und Redundanzvermeidung
- Grundlagen der WAN-Anbindung und WLAN-Integration in bestehende Infrastrukturen
- Netzwerktopologien für kleine bis mittlere Unternehmensumgebungen
- Einführung in Netzwerkgeräte-Management über CLI und grafische Oberflächen
Modul 2 – Cisco CCNA: Routing, Sicherheit und Automatisierung Aufbauend auf den Grundlagen vertieft dieses Modul Routing-Technologien und die Absicherung von Netzwerken gegen unautorisierten Zugriff.
- Statisches Routing und dynamisches Routing mit OSPF
- Konfiguration und Wirkungsweise von Access Control Lists
- Network Address Translation für interne und externe Adressumsetzung
- Grundprinzipien der Netzwerksicherheit, Port-Security und Zugriffsschutz
- Einführung in Netzwerkautomatisierung mittels Python und API-gestützter Konfiguration
- Vorbereitung auf die strukturierte CCNA-Prüfungslogik anhand realitätsnaher Szenarien
Modul 3 – CompTIA Cloud+: Architektur und Bereitstellung von Cloud-Infrastrukturen Der zweite Themenblock wechselt die Perspektive von der physischen Verkabelung zur virtualisierten und Cloud-basierten Infrastruktur.
- Cloud-Servicemodelle IaaS, PaaS und SaaS sowie deren Einsatzszenarien
- Public-, Private- und Hybrid-Cloud-Bereitstellungsmodelle im Vergleich
- Bereitstellung und Konfiguration virtueller Maschinen und Containerumgebungen
- Storage-Konzepte, Objekt- und Blockspeicher in Cloud-Architekturen
- Netzwerkintegration von Cloud-Ressourcen mit klassischen Unternehmensnetzwerken
- Kapazitätsplanung, Skalierung und Ressourcenoptimierung in Cloud-Umgebungen
Modul 4 – CompTIA Cloud+: Betrieb, Sicherheit und Fehlerbehebung Der letzte fachliche Block widmet sich dem laufenden Betrieb von Cloud-Infrastrukturen sowie deren Absicherung und Wiederherstellung im Störungsfall.
- Sicherheits- und Identitätsmanagement in Cloud-Plattformen
- Compliance- und Governance-Anforderungen für Cloud-Betreiber
- Monitoring, Performance-Analyse und Kapazitätsüberwachung
- Backup-, Recovery- und Business-Continuity-Strategien für Cloud-Systeme
- Systematische Fehlerdiagnose bei Verfügbarkeits- und Performance-Problemen
- Zusammenspiel von Netzwerk- und Cloud-Ebene bei hybriden Störungsbildern
Praxisblock – Anwendung und Vertiefung
- Aufbau eines kleinen simulierten Unternehmensnetzwerks mit mehreren VLANs
- Konfiguration von Routing zwischen unterschiedlichen Netzwerksegmenten
- Einrichtung von Access Control Lists für definierte Sicherheitszonen
- Bereitstellung virtueller Maschinen in einer Cloud-Testumgebung
- Anbindung von Cloud-Ressourcen an ein simuliertes lokales Netzwerk
- Konfiguration von Storage-Volumes für unterschiedliche Anwendungsfälle
- Einrichtung grundlegender Monitoring-Dashboards für Netzwerk und Cloud
- Durchführung einer Kapazitätsanalyse für ein wachsendes Cloud-Setup
- Simulation eines Netzwerkausfalls mit anschließender Fehlereingrenzung
- Einrichtung eines einfachen Backup-Szenarios für virtuelle Maschinen
- Dokumentation einer Netzwerk-Cloud-Architektur nach fachlichen Standards
- Abschließende Zusammenführung von Netzwerk- und Cloud-Konfigurationen in einem Gesamtszenario
Beide Themenblöcke werden nicht isoliert nebeneinander behandelt, sondern immer wieder miteinander verknüpft: Wer versteht, wie ein VLAN funktioniert, erkennt leichter, wie ein virtuelles Netzwerk in einer Cloud-Umgebung aufgebaut ist. Diese Verzahnung ist der eigentliche Mehrwert der Kombination aus CCNA und Cloud+ gegenüber einer isolierten Betrachtung der beiden Zertifizierungen. Am Ende der Weiterbildung steht ein zusammenhängendes Verständnis dafür, wie klassische Netzwerkinfrastruktur und moderne Cloud-Architektur ineinandergreifen – eine Kombination, die in vielen IT-Abteilungen inzwischen zum Alltag gehört, da Unternehmen ihre Infrastruktur zunehmend hybrid betreiben.
Lernziele:
- Aufbau, Adressierung und Segmentierung von IP-Netzwerken verstehen und anwenden
- VLANs planen, konfigurieren und zwischen Switches trunken
- Routing-Grundlagen mit statischen Routen und dynamischen Protokollen wie OSPF umsetzen
- Access Control Lists zur Verkehrssteuerung und Absicherung von Netzwerksegmenten einsetzen
- Network Address Translation für den Übergang zwischen privaten und öffentlichen Adressräumen konfigurieren
- Grundlegende Netzwerkautomatisierung mit Python-Skripten nachvollziehen
- Cloud-Servicemodelle (IaaS, PaaS, SaaS) und Bereitstellungsmodelle unterscheiden und bewerten
- Virtuelle Maschinen, Container und Storage-Ressourcen in Cloud-Umgebungen bereitstellen
- Kapazitätsplanung und Skalierungsstrategien für Cloud-Infrastrukturen entwickeln
- Sicherheits- und Compliance-Anforderungen in hybriden Netzwerk-Cloud-Architekturen berücksichtigen
- Fehler in Netzwerk- und Cloud-Umgebungen systematisch eingrenzen und beheben
- Grundlagen von Hochverfügbarkeit und Business Continuity in vernetzten Cloud-Systemen einordnen
Für wen ist der Kurs geeignet?
Die Weiterbildung eignet sich für Personen, die eine belastbare Grundlage in Netzwerktechnik aufbauen und diese direkt um Cloud-Kompetenzen erweitern möchten. Angesprochen sind Einsteigende mit IT-Basiswissen ebenso wie Fachkräfte, die ihr bisheriges Wissen strukturieren und um eine anerkannte Zertifizierung ergänzen wollen.
- Angehende Netzwerkadministratorinnen und -administratoren ohne bisherige Cisco-Zertifizierung
- IT-Systemadministratorinnen und -administratoren, die Cloud-Infrastruktur in ihr Aufgabenfeld integrieren möchten
- Quereinsteigende mit technischem Grundverständnis, die einen Einstieg in Netzwerk- und Cloud-Berufe suchen
- Fachkräfte, die von reiner On-Premise-Administration in hybride oder Cloud-native Umgebungen wechseln möchten
Für die Teilnahme sind grundlegende IT-Kenntnisse hilfreich, etwa der sichere Umgang mit Betriebssystemen und ein grobes Verständnis für Netzwerkbegriffe wie IP-Adresse oder Server. Vertiefte Vorerfahrung im Netzwerk- oder Cloud-Bereich wird nicht vorausgesetzt, da die Inhalte von den Grundlagen aus aufgebaut werden. Hilfreich, aber nicht zwingend, sind einfache Grundkenntnisse in Skriptsprachen, da im Verlauf auch grundlegende Automatisierungskonzepte mit Python behandelt werden. Gute Lesefähigkeit in englischer Fachsprache erleichtert den Umgang mit Originaldokumentation der Zertifizierungsanbieter.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Unterricht findet als Live-Training im virtuellen Klassenzimmer statt, sodass Lehrkraft und Lerngruppe in Echtzeit über Mikrofon, Kamera und Chat miteinander arbeiten. Theoretische Einheiten wechseln sich mit angeleiteten Übungsphasen ab, in denen Netzwerk- und Cloud-Szenarien praktisch nachgebaut werden. Für die Teilnahme steht ein moderner, mit zwei Bildschirmen ausgestatteter Arbeitsplatz zur Verfügung, wahlweise vor Ort oder im Rahmen einer Home-Office-Option. Durch die Kombination aus Präsentation, Demonstration und eigenständigem Nacharbeiten der Konfigurationsschritte entsteht ein Ablauf, der klassischem Präsenzunterricht nahekommt, jedoch ortsunabhängig zugänglich ist.
Die Weiterbildung ist modular aufgebaut, sodass sich die Gesamtdauer nach der gewählten Kombination der Lerninhalte richtet. Die beiden Themenblöcke CCNA und CompTIA Cloud+ werden nacheinander in zusammenhängenden Lernabschnitten vermittelt, ergänzt durch praktische Übungsphasen zwischen den Theorieeinheiten. Der Unterricht wird in Vollzeit durchgeführt, wobei auf Anfrage auch individuelle Zeitmodelle abgestimmt werden können.
Die Weiterbildung schließt mit einer internen Teilnahmebescheinigung des Bildungsanbieters ab und bereitet inhaltlich auf die externen Zertifizierungsprüfungen von Cisco (CCNA) und CompTIA (Cloud+) vor, die bei einem akkreditierten Testcenter abgelegt werden. Beide Abschlüsse zählen zu den international anerkannten Herstellerzertifizierungen in der IT-Infrastruktur und werden unabhängig vom Kursanbieter von Cisco beziehungsweise CompTIA vergeben.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Wer Netzwerktechnik und Cloud-Infrastruktur gemeinsam lernt, verschafft sich einen klaren Vorteil gegenüber einer isolierten Betrachtung beider Themenfelder. Viele Unternehmen betreiben heute keine reinen On-Premise-Netzwerke mehr, sondern hybride Umgebungen, in denen lokale und Cloud-basierte Ressourcen zusammenspielen. Wer beide Seiten versteht, kann Infrastrukturentscheidungen fundierter beurteilen und ist nicht auf die Perspektive eines einzelnen Fachbereichs beschränkt. Für den beruflichen Werdegang bedeutet das eine breitere Einsatzfähigkeit: Statt sich ausschließlich als Netzwerktechnikerin oder Netzwerktechniker oder ausschließlich als Cloud-Spezialistin oder Cloud-Spezialist zu positionieren, entsteht ein Profil, das beide Bereiche verbindet. Das erweitert die Auswahl möglicher Tätigkeitsfelder von der klassischen Netzwerkadministration bis hin zu hybriden Infrastrukturrollen, in denen Cloud- und Netzwerkverantwortung zusammenfallen. Nicht zuletzt bildet die Kombination aus CCNA und CompTIA Cloud+ eine solide Grundlage für weiterführende Spezialisierungen, etwa in Richtung fortgeschrittener Netzwerktechnik oder vertiefter Cloud-Architektur. Wer diese Basis einmal sauber gelegt hat, kann spätere Zertifizierungen gezielter und mit geringerem Zusatzaufwand angehen, da zentrale Konzepte bereits verstanden und praktisch angewendet wurden.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Netzwerkadministrator
- IT-Systemadministrator
- Cloud Engineer
- Network Engineer
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Muss ich bereits Vorerfahrung mit Cisco-Geräten haben, um teilzunehmen?
Nein, die Weiterbildung baut die Netzwerkinhalte von den Grundlagen auf. Wer bereits Server- oder allgemeine IT-Erfahrung mitbringt, findet sich schnell zurecht, zwingende Cisco-Vorkenntnisse sind aber nicht erforderlich.
Werden CCNA und CompTIA Cloud+ gleichzeitig oder nacheinander unterrichtet?
Die beiden Themenblöcke werden in aufeinanderfolgenden Lernabschnitten behandelt, wobei am Ende Bezüge zwischen Netzwerk- und Cloud-Konzepten hergestellt werden, damit das Zusammenspiel beider Bereiche verständlich wird.
Wo lege ich die eigentlichen Zertifizierungsprüfungen ab?
Die Prüfungen zu CCNA und CompTIA Cloud+ werden unabhängig vom Kursanbieter bei einem akkreditierten Testcenter von Cisco beziehungsweise CompTIA abgelegt. Der Kurs bereitet inhaltlich darauf vor.
Benötige ich für die Cloud-Übungen eigene Serverhardware?
Nein, die praktischen Übungen zu Virtualisierung und Cloud-Bereitstellung finden in bereitgestellten Testumgebungen statt, sodass keine eigene Infrastruktur angeschafft werden muss.
Eignet sich diese Kombination auch für einen Quereinstieg in die IT?
Ja, da die Inhalte von den Netzwerkgrundlagen ausgehen, ist die Weiterbildung auch für Personen mit grundlegendem, aber noch nicht vertieftem IT-Wissen geeignet, die sich beruflich in Richtung Netzwerk- oder Cloud-Administration orientieren möchten.