Datenschutz & Datensicherheit Grundlagen – Weiterbildung
Grundlegende Weiterbildung zu Datenschutz und Datensicherheit: DSGVO-Grundlagen, Risikomanagement und BSI-Grundschutz für den Einstieg als Datenschutzbeauftragte:r.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Sachkunde & Pflichtqualifikation
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Kurs umfasst laut Marktangebot 32 Termine, verteilt auf die vier Module DSGVO-Grundlagen, Datenschutzrichtlinien, Risikomanagement und BSI-Grundschutz. Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Kurs schließt mit der Bezeichnung Datenschutzbeauftragte:r sowie einem trägerinternen trägerinternes Zertifikat und einem anerkannten TÜV-Zertifikat Datenschutzbeauftragte:r ab. Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Vorausgesetzt werden gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sowie gute PC-Kenntnisse. Erste IT-Kenntnisse im Hardware-, Netzwerk- und Serverbereich sowie Grundlagen der Virtualisierung erleichtern den Einstieg in die technischen Kursinhalte. Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Der Kurs Datenschutz - Datensicherheit allgemein vermittelt das grundlegende Rüstzeug, um Datenschutz und Datensicherheit in Unternehmen fachlich zu begleiten. Im Zentrum stehen die Anforderungen der DSGVO, der Umgang mit Datenschutzrichtlinien sowie Grundlagen des Risikomanagements und des BSI-Grundschutzes als anerkanntem Rahmenwerk für Informationssicherheit.
Was lernst du in diesem Kurs?
Der Kurs vermittelt ein breites Grundlagenwissen zu Datenschutz und Datensicherheit, das sowohl rechtliche als auch technische und organisatorische Aspekte umfasst. Modul Grundlagen der DSGVO Der Einstieg schafft das rechtliche Fundament für die weiteren Kursinhalte.
- Zentrale Prinzipien und Begriffe der DSGVO
- Rechte betroffener Personen im Überblick
- Pflichten von Unternehmen im Umgang mit personenbezogenen Daten
- Einordnung typischer Datenschutzverstöße und ihrer Folgen
Modul Datenschutzrichtlinien und betriebliche Umsetzung Aufbauend auf den DSGVO-Grundlagen zeigt dieser Block, wie Datenschutzrichtlinien im Unternehmensalltag angewendet werden.
- Aufbau und Struktur typischer Datenschutzrichtlinien
- Rollen und Verantwortlichkeiten im betrieblichen Datenschutz
- Dokumentationsanforderungen und Meldepflichten
- Umgang mit Anfragen betroffener Personen
Modul Risikomanagement im Datenschutz Der dritte Block vermittelt, wie sich Risiken im Umgang mit personenbezogenen Daten systematisch einschätzen lassen.
- Grundprinzipien des Risikomanagements
- Einschätzung von Schutzbedarfen unterschiedlicher Datenkategorien
- Ableitung angemessener Sicherheitsvorkehrungen aus einer Risikoeinschätzung
Modul BSI-Grundschutz und technische Grundlagen Der abschließende Block ordnet Datenschutz in den größeren Kontext der Informationssicherheit ein, orientiert am BSI-Grundschutz.
- Grundstruktur und Zielsetzung des BSI-Grundschutzes
- Zusammenhang zwischen IT-Sicherheit und Datenschutz
- Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) (TOM) im Überblick
- Einordnung von Hardware-, Netzwerk- und Virtualisierungsaspekten im Datenschutzkontext
Praxis: Datenschutz im betrieblichen Alltag Über die vier Module hinweg wird das theoretische Wissen anhand praxisnaher Beispielsituationen aus dem betrieblichen Datenschutzalltag vertieft.
- Einordnung einer beispielhaften Datenschutzanfrage
- Bewertung eines fiktiven Datenschutzvorfalls anhand der DSGVO-Grundlagen
- Anwendung einer einfachen Risikoeinschätzung auf ein Beispielszenario
- Diskussion, welche technischen und organisatorischen Handlungsschritte im Beispiel angemessen wären
- Rückschau der eigenen Rolle als angehende:r Datenschutzbeauftragte:r
- Zusammenfassung der zentralen Prüfungsinhalte anhand von Praxisbeispielen
Der Kurs verbindet damit rechtliches Grundlagenwissen zur DSGVO mit einem technisch-organisatorischen Verständnis für Informationssicherheit, wie es der BSI-Grundschutz vorsieht. Beide Perspektiven werden nicht getrennt behandelt, sondern durchgehend aufeinander bezogen, sodass die Teilnehmenden verstehen, warum Datenschutz und IT-Sicherheit in der Praxis eng zusammenhängen. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die Teilnehmenden nicht nur einzelne Paragraphen oder Begriffe auswendig lernen, sondern nachvollziehen, warum bestimmte Anforderungen der DSGVO in der Praxis überhaupt existieren, etwa der Grundsatz der Datenminimierung oder die Pflicht zur Meldung von Datenschutzvorfällen innerhalb bestimmter Fristen. Ebenso wird beim BSI-Grundschutz nicht nur die formale Struktur des Rahmenwerks vermittelt, sondern anhand von Beispielen gezeigt, wie sich daraus konkrete technische Sicherheitsvorkehrungen für ein Unternehmen ableiten lassen. Diese Verbindung aus Verständnis und Anwendung soll die Teilnehmenden in die Lage versetzen, Datenschutzfragen nicht nur formal zu bearbeiten, sondern inhaltlich zu durchdringen. Ein weiterer roter Faden ist die Frage, wie sich Datenschutzanforderungen in unterschiedlichen betrieblichen Kontexten unterscheiden: Ein kleines Unternehmen mit wenigen Kundendaten hat andere Prioritäten als ein Betrieb, der sensible Gesundheits- oder Finanzdaten verarbeitet. Die Teilnehmenden lernen deshalb, den jeweiligen Schutzbedarf situativ einzuschätzen, statt pauschale Handlungsschritte ungeprüft auf jedes Szenario zu übertragen, und entwickeln so ein Gespür dafür, welche Handlungsschritt in welchem betrieblichen Umfeld tatsächlich angemessen ist. Am Ende des Kurses verfügen die Teilnehmenden über ein solides Grundlagenwissen, um Datenschutzfragen im Unternehmen fachlich einzuordnen und erste Aufgaben im betrieblichen Datenschutz zu übernehmen.
Lernziele:
- Grundprinzipien der DSGVO und ihre praktische Bedeutung für Unternehmen verstehen
- Datenschutzrichtlinien lesen, einordnen und in Grundzügen anwenden
- Rollen und Pflichten im betrieblichen Datenschutz unterscheiden
- Risikomanagement-Grundlagen auf Datenschutzfragen übertragen
- Typische Schutzbedarfe personenbezogener Daten einschätzen
- Grundzüge des BSI-Grundschutzes als Rahmenwerk für Informationssicherheit einordnen
- Zusammenhänge zwischen IT-Sicherheit und Datenschutz erkennen
- Meldepflichten und Dokumentationsanforderungen im Datenschutz nachvollziehen
- Grundlegende technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) (TOM) einordnen
- Datenschutzfragen im Kontext von Hardware, Netzwerk und Virtualisierung verstehen
- Compliance-Anforderungen im Bereich Datenschutz und Datensicherheit einschätzen
- Grundlagen für die Tätigkeit als Datenschutzbeauftragte:r erwerben
Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an Personen mit Interesse an Datenschutz und Datensicherheit, die einen fundierten Einstieg oder eine Zusatzqualifikation für ihren beruflichen Werdegang suchen.
- IT-interessierte Arbeitsuchende mit Vorwissen in IT-Administration
- Arbeitsuchende mit Interesse am Berufsfeld Datenschutz
- Führungskräfte, die sich in Datenschutz und Datensicherheit weiterbilden möchten
- Quer- und Wiedereinsteigende sowie Hochschulabgänger:innen mit oder ohne Abschluss
Vorausgesetzt werden gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sowie gute PC-Kenntnisse. Erste IT-Kenntnisse im Hardware-, Netzwerk- und Serverbereich sowie Grundlagen der Virtualisierung erleichtern den Einstieg in die technischen Kursinhalte.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Die Wissensvermittlung verbindet rechtliche Grundlagen zur DSGVO mit technisch-organisatorischen Inhalten zur Informationssicherheit. Anhand von Beispielsituationen aus dem betrieblichen Datenschutzalltag üben die Teilnehmenden, theoretisches Wissen auf konkrete Fragestellungen anzuwenden.
Der Kurs umfasst laut Marktangebot 32 Termine, verteilt auf die vier Module DSGVO-Grundlagen, Datenschutzrichtlinien, Risikomanagement und BSI-Grundschutz.
Der Kurs schließt mit der Bezeichnung Datenschutzbeauftragte:r sowie einem trägerinternen trägerinternes Zertifikat und einem anerkannten TÜV-Zertifikat Datenschutzbeauftragte:r ab.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Datenschutz und Datensicherheit gehören mittlerweile zu den zentralen Compliance-Themen in nahezu jedem Unternehmen, unabhängig von Branche oder Größe. Dieser Kurs vermittelt das dafür notwendige Grundlagenwissen in kompakter Form und verbindet dabei rechtliche DSGVO-Kenntnisse mit einem technischen Verständnis für Informationssicherheit nach dem BSI-Grundschutz. Für Teilnehmende ohne einschlägige Vorbildung bedeutet das einen strukturierten Einstieg in ein Berufsfeld, das in vielen Unternehmen dringend besetzt werden muss, gerade weil Datenschutzverstöße empfindliche Konsequenzen nach sich ziehen können. Wer bereits über erste IT-Kenntnisse verfügt, kann diese im Kurs gezielt um die datenschutzrechtliche und risikobezogene Perspektive erweitern und so ein Profil aufbauen, das sowohl rechtlich als auch technisch fundiert ist. Gerade für Quer- und Wiedereinsteigende bietet der Kurs eine klare berufliche Perspektive: Die Kombination aus anerkanntem TÜV-Zertifikat und praxisnaher Vermittlung schafft eine nachvollziehbare Qualifikation, mit der sich der Einstieg in datenschutzbezogene Aufgaben in Unternehmen unterschiedlicher Branchen realistisch angehen lässt. Auch für Personen mit bestehendem, langjährigem IT-Hintergrund lohnt sich die Weiterbildung: Wer bereits Erfahrung im Hardware-, Netzwerk- oder Servermanagement mitbringt, kann dieses technische Fundament um die rechtliche und organisatorische Perspektive des Datenschutzes erweitern und sich so von rein technisch ausgerichteten Kolleg:innen abgrenzen. Diese Kombination aus technischem Verständnis und Datenschutz-Fachwissen ist in vielen Unternehmen genau die Qualifikation, die für die verantwortliche, langfristige Betreuung sensibler Daten und Systeme dauerhaft gesucht wird.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Datenschutzbeauftragte/r
- Compliance-Manager/in
- Sicherheitsberater/in
- IT-Sicherheitsbeauftragte/r
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Für wen eignet sich dieser Grundlagenkurs zu Datenschutz und Datensicherheit?
Für IT-interessierte Arbeitsuchende, Führungskräfte sowie Quer- und Wiedereinsteigende, die einen fundierten Einstieg oder eine Zusatzqualifikation im Bereich Datenschutz suchen.
Brauche ich juristische Vorkenntnisse für die DSGVO-Inhalte?
Nein, die DSGVO-Grundlagen werden verständlich und praxisnah vermittelt und setzen kein juristisches Vorwissen voraus.
Was ist der BSI-Grundschutz und warum wird er im Kurs behandelt?
Der BSI-Grundschutz ist ein anerkanntes Rahmenwerk für Informationssicherheit. Er wird behandelt, um den technisch-organisatorischen Zusammenhang zwischen IT-Sicherheit und Datenschutz zu verdeutlichen.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat sowie ein anerkanntes TÜV-Zertifikat Datenschutzbeauftragte:r.