Ethical Hacker: Python & Datenschutz Weiterbildung
Kombiniert Python-Programmierung mit IT-Sicherheitswissen und Datenschutz – Grundlage für Rollen zwischen Softwareentwicklung, IT-Administration und Datenschutzbeauftragten-Funktion.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Sachkunde & Pflichtqualifikation
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Kurs vermittelt die drei Themenfelder Python-Programmierung, IT-Sicherheit und Datenschutz in aufeinander abgestimmten Modulen, die inhaltlich ineinandergreifen. Die genaue zeitliche Taktung richtet sich nach dem jeweiligen Kursdurchlauf. Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Kurs bereitet auf mehrere anerkannte Zertifizierungen vor: die PCEP-Prüfung (Certified Entry-Level Python Programmer) und die PCAP-Prüfung (Certified Associate Python Programmer) des Python Institute sowie die TÜV-zertifizierte Prüfung zum Datenschutzbeauftragten. Ergänzend wird ein… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Erforderlich sind gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowie solide PC-Kenntnisse. Vorteilhaft sind erste IT-Kenntnisse im Hardware-, Netzwerk- und Serverbereich, Grundlagen der Virtualisierung sowie erste Erfahrung im Programmieren. Diese Vorkenntnisse erleichtern den Einstieg… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Diese Weiterbildung verbindet drei Themenfelder, die in der IT-Praxis eng zusammenhängen: Python-Programmierung, IT-Sicherheit im Sinne des ethischen Hackens sowie Datenschutz. Wer verstehen will, wie Systeme angegriffen werden, um sie besser zu schützen, braucht sowohl Programmierkenntnisse als auch ein solides Verständnis rechtlicher Rahmenbedingungen wie der DSGVO. Der Kurs richtet sich an Personen mit ersten IT-Kenntnissen, die sich in Richtung Softwareentwicklung, IT-Administration oder Datenschutz weiterentwickeln möchten, und schließt mit anerkannten Python-Zertifikaten sowie einem TÜV-Zertifikat im Bereich Datenschutz ab.
Was lernst du in diesem Kurs?
Der Kurs ist in drei aufeinander abgestimmte Modulblöcke gegliedert, die gemeinsam die Basis für Tätigkeiten an der Schnittstelle von Softwareentwicklung, IT-Sicherheit und Datenschutz bilden. Im Modul Python-Programmierung stehen die Grundlagen des Programmierens im Vordergrund, aufgebaut auf einer schrittweisen Progression von einfachen Skripten bis zu strukturierten Programmen.
- Einführung in Syntax, Variablen und Datentypen von Python
- Kontrollstrukturen wie Schleifen und Verzweigungen
- Arbeiten mit Funktionen, Modulen und einfachen Datenstrukturen
- Fehlerbehandlung und Debugging eigener Skripte
- Einlesen und Verarbeiten von Dateien und einfachen Datenformaten
- Vorbereitung auf die Prüfung zum Certified Entry-Level Python Programmer (PCEP)
- Aufbauende Inhalte zur Vorbereitung auf den Certified Associate Python Programmer (PCAP)
Im Modul Ethical Hacking und IT-Sicherheit werden die Grundlagen des Penetration Testing vermittelt, wobei stets die Perspektive der Verteidigung im Vordergrund steht.
- Methodik des ethischen Hackens und Abgrenzung zu illegalen Angriffen
- Typische Schwachstellen in Netzwerken, Servern und Anwendungen
- Grundlagen der Virtualisierung als Testumgebung für Sicherheitsanalysen
- Kryptographische Verfahren zur Verschlüsselung und Authentifizierung
- Umsetzung von Anforderungen nach BSI-Grundschutz in Unternehmensumgebungen
- Dokumentation und Reporting von Sicherheitslücken
- Grundlagen von Netzwerkprotokollen als Basis für die Schwachstellenanalyse
- Einordnung gängiger Angriffswerkzeuge und ihrer legitimen Einsatzbereiche in Testumgebungen
Im Modul Datenschutz wird die rechtliche und organisatorische Perspektive ergänzt, sodass technisches Sicherheitswissen und rechtliche Anforderungen zusammengeführt werden.
- Grundprinzipien der DSGVO und ihre praktische Umsetzung im Unternehmen
- Rechte und Pflichten von Datenschutzbeauftragten
- Erstellung und Pflege von Verarbeitungsverzeichnissen
- Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen
- Zusammenspiel von technischen und organisatorischen Handlungsschritten (TOM)
- Vorbereitung auf die Prüfung zum TÜV-zertifizierten Datenschutzbeauftragten
- Umgang mit Meldepflichten bei Datenschutzverletzungen
- Abgrenzung der Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten von denen der IT-Sicherheitsverantwortlichen
Ergänzt werden die drei Module durch fachübergreifende Praxisanteile, in denen die Themen zusammengeführt werden.
- Analyse eines Beispielsystems auf Sicherheitslücken unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Vorgaben
- Entwicklung eines kleinen Python-Skripts zur Automatisierung einer Sicherheitsprüfung
- Diskussion von Fallbeispielen aus der Praxis von Datenschutzbeauftragten
- Erarbeitung eines vereinfachten Verfahrensverzeichnisses für ein Beispielunternehmen
- Bewertung von Verschlüsselungsverfahren hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit
- Diskussion aktueller Bedrohungslagen und deren Einordnung nach BSI-Grundschutz
- Erstellung einer einfachen Risikoanalyse für ein IT-System
- Vergleich unterschiedlicher Angriffsszenarien und passender Gegenstrategien
- Aufbau eines Grundverständnisses für die Zusammenarbeit zwischen IT-Sicherheit und Datenschutz
- Einordnung rechtlicher Grenzen beim Testen von IT-Systemen
Die Verzahnung von Programmierung, Sicherheitstechnik und Datenschutzrecht ist bewusst gewählt: In vielen Unternehmen arbeiten IT-Sicherheitsverantwortliche und Datenschutzbeauftragte eng zusammen, und Grundkenntnisse in Python erleichtern das Verständnis technischer Zusammenhänge erheblich.
Lernziele:
- Grundlagen der Python-Programmierung sicher anwenden
- Python-Syntax, Datentypen und Kontrollstrukturen für eigene Skripte nutzen
- Grundprinzipien des ethischen Hackens und der IT-Sicherheit einordnen
- Typische Angriffsvektoren auf Netzwerke und Systeme verstehen und bewerten
- Kryptographische Grundverfahren zur Absicherung von Daten erläutern
- Anforderungen des BSI-Grundschutzes auf konkrete IT-Umgebungen übertragen
- Rechtliche Grundlagen der DSGVO im betrieblichen Kontext anwenden
- Aufgaben und Verantwortlichkeiten eines Datenschutzbeauftragten beschreiben
- Datenschutz-Folgenabschätzungen und Verfahrensverzeichnisse einordnen
- Zusammenhänge zwischen IT-Sicherheit und Datenschutz in der Praxis erkennen
- Vorbereitung auf die Zertifizierungsprüfungen des Python Institute
- Grundlegende Sicherheitskonzepte für Softwareentwicklung und IT-Administration verknüpfen
Für wen ist der Kurs geeignet?
Die Weiterbildung richtet sich an Personen mit ersten IT-Kenntnissen, die sich beruflich in Richtung Softwareentwicklung, IT-Administration oder Datenschutz orientieren möchten.
- Personen mit Interesse an einem Einstieg in die Python-Softwareentwicklung
- IT-interessierte Personen mit Vorwissen, die sich Richtung IT-Administration weiterentwickeln möchten
- Fachkräfte, die künftig im Bereich Datenschutz tätig werden möchten
- Führungskräfte, die sich für Datenschutz und Datensicherheit sensibilisieren wollen
- Quer- und Wiedereinsteigende sowie Hochschulabgänger:innen mit Interesse an Softwareentwicklung, Datenanalyse oder verwandten Bereichen
Erforderlich sind gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowie solide PC-Kenntnisse. Vorteilhaft sind erste IT-Kenntnisse im Hardware-, Netzwerk- und Serverbereich, Grundlagen der Virtualisierung sowie erste Erfahrung im Programmieren. Diese Vorkenntnisse erleichtern den Einstieg in die technischen Inhalte des Kurses erheblich.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Die drei Themenblöcke Python, IT-Sicherheit und Datenschutz werden inhaltlich aufeinander abgestimmt vermittelt, sodass technisches und rechtliches Wissen wechselseitig aufeinander aufbaut. Praktische Übungen an konkreten Beispielsystemen verbinden die Programmier- mit den Sicherheits- und Datenschutzinhalten und schaffen einen direkten Bezug zur späteren Berufspraxis.
Der Kurs vermittelt die drei Themenfelder Python-Programmierung, IT-Sicherheit und Datenschutz in aufeinander abgestimmten Modulen, die inhaltlich ineinandergreifen. Die genaue zeitliche Taktung richtet sich nach dem jeweiligen Kursdurchlauf.
Der Kurs bereitet auf mehrere anerkannte Zertifizierungen vor: die PCEP-Prüfung (Certified Entry-Level Python Programmer) und die PCAP-Prüfung (Certified Associate Python Programmer) des Python Institute sowie die TÜV-zertifizierte Prüfung zum Datenschutzbeauftragten. Ergänzend wird ein trägerinternes Zertifikat vergeben, das die gesamte Weiterbildung dokumentiert.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Der besondere Wert dieser Weiterbildung liegt in der Kombination dreier Kompetenzfelder, die in der beruflichen Praxis selten isoliert vorkommen. Wer IT-Sicherheit verstehen will, profitiert von Programmierkenntnissen, um Angriffsmuster technisch nachvollziehen zu können. Und wer im Datenschutz arbeitet, braucht ein Grundverständnis der technischen Seite, um sinnvolle Sicherheitsvorkehrungen beurteilen zu können. Für den Berufseinstieg in die IT-Sicherheit oder den Datenschutz ist diese Breite ein klarer Vorteil: Statt drei getrennte Weiterbildungen zu absolvieren, erwerben Teilnehmende in einem zusammenhängenden Kurs die Grundlagen für unterschiedliche, aber verwandte Karrierewege – ob als Python-Entwickler:in, in der IT-Administration oder als Datenschutzbeauftragte:r. Auch für den beruflichen Wiedereinstieg oder Quereinstieg eignet sich der Kurs gut, da er ohne tiefe Vorkenntnisse startet und schrittweise anerkannte Zertifikate des Python Institute sowie eine TÜV-Zertifizierung im Datenschutz aufbaut – zwei Nachweise, die in Bewerbungsprozessen für IT-nahe Positionen einen klaren Mehrwert bieten. Nicht zuletzt zeigt der Kurs, wie eng technisches Sicherheitswissen und rechtliche Anforderungen in der Praxis zusammenhängen: Wer als Datenschutzbeauftragte:r arbeitet, muss die technische Machbarkeit von Sicherheitsvorkehrungen einschätzen können, während IT-Sicherheitsverantwortliche zunehmend mit rechtlichen Vorgaben wie der DSGVO konfrontiert sind. Diese Doppelperspektive unterscheidet die Weiterbildung von rein technischen Hacking-Kursen ebenso wie von reinen Datenschutzschulungen und schafft ein Kompetenzprofil, das in vielen Unternehmen als Schnittstellenfunktion gefragt ist.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Ethical Hacker
- Datenschutzbeauftragter
- Penetrationstester
- IT-Sicherheitsfachkraft
- Python-Entwickler/in
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Programmiererfahrung für den Einstieg?
Erste Programmiererfahrung ist von Vorteil, aber die Python-Grundlagen werden im Kurs von Anfang an vermittelt.
Welche Zertifikate kann ich erwerben?
Der Kurs bereitet auf die PCEP- und PCAP-Prüfungen des Python Institute sowie auf die TÜV-Zertifizierung zum Datenschutzbeauftragten vor.
Wie hängen Python, IT-Sicherheit und Datenschutz inhaltlich zusammen?
Programmierkenntnisse helfen, Angriffsmuster technisch zu verstehen, während Datenschutzwissen die rechtliche Einordnung von Sicherheitsmaßnahmen ermöglicht. Der Kurs verbindet beide Perspektiven bewusst.
Für welche Berufswege eignet sich der Abschluss?
Die Kombination öffnet mehrere Wege: in die Softwareentwicklung, die IT-Administration oder in eine Tätigkeit als Datenschutzbeauftragte:r.