Datenschutzbeauftragte:r & Qualitätsbeauftragter – Kurs
Datenschutzbeauftragte:r und Qualitätsbeauftragter (TÜV) in einem Kurs: DSGVO-Grundlagen, IT-Sicherheit und Qualitätsmanagement für Fach- und Führungskräfte mit erster IT-Erfahrung.
Auf einen Blick
Überblick
Der Kurs Datenschutz verbindet zwei eng verwandte, aber eigenständige Qualifikationen: die Tätigkeit als Datenschutzbeauftragte:r nach den Vorgaben der DSGVO und die Rolle als Qualitätsbeauftragter (TÜV). Beide Themenfelder berühren sich in der Praxis regelmäßig, denn Datenschutz-Managementsysteme folgen ähnlichen Prinzipien wie klassisches Qualitätsmanagement – von der Dokumentation über Verfahren bis zur kontinuierlichen Verbesserung. Ergänzt wird der Kurs um Grundlagen der IT-Sicherheit, da Datenschutz in der Praxis ohne ein Mindestmaß an technischem Verständnis für Hardware, Netzwerke und Server kaum wirksam umsetzbar ist.
Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 1 erfassten Orten
1 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
TÜV-Zertifikat (extern) + Trägerzertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Online-Seminar2×
Zeitmodelle
- Vollzeit2×
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate2×
Gemeldete Preisgruppen
- 1.000–5.000 €2×
Vermittelte Kompetenzen
- DSGVO / Datenschutzrecht
- IT-Sicherheit (Hardware, Netzwerk, Server)
- Qualitätsmanagement
- Interne Audits
- Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten
- Technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs)
Zugeordnete Zielberufe
- Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Verwaltung33.708 Stellen/12 Mon.
- Wirtschaftsprüfer/Wirtschaftsprüferin659 Stellen/12 Mon.
- Fachanwalt/Fachanwältin639 Stellen/12 Mon.
- Compliance-Manager498 Stellen/12 Mon.
- Datenschutzbeauftragter88 Stellen/12 Mon.
- IT-Sicherheitsbeauftragter22 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 16 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Block vermittelt die rechtlichen Grundlagen der Datenschutz-Grundverordnung, auf denen die spätere Tätigkeit als Datenschutzbeauftragte:r aufbaut.
- Grundprinzipien der DSGVO: Rechtmäßigkeit, Zweckbindung, Datenminimierung
- Rechte betroffener Personen und deren praktische Bearbeitung
- Führung eines Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten
- technische und organisatorische Handlungsschritte (TOMs) zum Datenschutz
- Meldepflichten bei Datenschutzverletzungen
- Aufgaben, Pflichten und Stellung einer oder eines Datenschutzbeauftragten
Der zweite Block vertieft die IT-Sicherheit, die für eine wirksame Datenschutzarbeit unverzichtbar ist, da rein rechtliche Kenntnisse ohne technisches Verständnis in der Praxis an Grenzen stoßen.
- Schutzziele der IT-Sicherheit: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit
- Grundlagen von Hardware, Netzwerken und Servern aus Datenschutzsicht
- Grundlagen der Virtualisierung und deren Bedeutung für den Datenschutz
- typische Bedrohungen für IT-Systeme und personenbezogene Daten
- technische Sicherheitsvorkehrungen zur Absicherung von Systemen und Daten
- Zusammenspiel von IT-Sicherheit und Datenschutzrecht im betrieblichen Alltag
Der dritte Block widmet sich dem Qualitätsmanagement und der Rolle als Qualitätsbeauftragter (TÜV), die in vielen Unternehmen eng mit der Datenschutzarbeit zusammenarbeitet.
- Grundprinzipien eines Qualitätsmanagementsystems
- Prozessorientierung als zentrales Element des Qualitätsmanagements
- der PDCA-Zyklus zur kontinuierlichen Verbesserung
- Planung und Durchführung interner Audits
- Dokumentation von Qualitätsprozessen und -abweichungen
- Aufgaben und Verantwortlichkeiten eines Qualitätsbeauftragten im Unternehmen
Der vierte Block führt Datenschutz, IT-Sicherheit und Qualitätsmanagement zusammen und zeigt, wie sich diese drei Themenfelder im betrieblichen Alltag gegenseitig stützen, statt getrennt voneinander behandelt zu werden.
- Verzahnung von Datenschutz-Managementsystemen mit klassischem Qualitätsmanagement
- gemeinsame Dokumentations- und Auditlogik beider Themenfelder
- Aufbau eines betrieblichen Datenschutz- und Qualitätsbewusstseins
- Kommunikation von Datenschutz- und Qualitätsanforderungen an Fachabteilungen
- Umgang mit Zielkonflikten zwischen Datenschutz, IT-Sicherheit und Prozesseffizienz
- Vorbereitung auf die externen Zertifizierungsprüfungen
Im Praxisteil werden die erworbenen Kenntnisse an realitätsnahen betrieblichen Szenarien angewendet, damit Theorie und Umsetzung eng miteinander verzahnt bleiben.
- Analyse eines betrieblichen Prozesses auf DSGVO-Konformität
- Erstellung eines Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten für ein Beispielunternehmen
- Bearbeitung einer simulierten Anfrage einer betroffenen Person
- Bewertung technischer und organisatorischer Handlungsschritte an einem Beispielsystem
- Einordnung einer fiktiven Datenschutzverletzung und der zugehörigen Meldepflichten
- Analyse eines Netzwerk- und Serverszenarios aus Datenschutzsicht
- Durchführung eines internen Audits nach Qualitätsmanagement-Prinzipien
- Dokumentation von Qualitätsabweichungen und Verbesserungsschritte
- Entwicklung eines gemeinsamen Datenschutz- und Qualitätskonzepts für ein Beispielunternehmen
- Diskussion von Zielkonflikten zwischen Datenschutz und Prozesseffizienz
- Präsentation der erarbeiteten Konzepte vor der Gruppe
- Abschlussübung: vollständige Bearbeitung eines betrieblichen Datenschutz- und Qualitätsfalls
Der Kurs behandelt Datenschutz damit nicht als isolierte Rechtsmaterie, sondern als Teil eines größeren betrieblichen Systems aus IT-Sicherheit und Qualitätsmanagement.
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kurses beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen.
- die Grundprinzipien der DSGVO auf betriebliche Prozesse anwenden
- Rechtmäßigkeit, Zweckbindung und Datenminimierung bei der Datenverarbeitung beurteilen
- Betroffenenrechte einordnen und Anfragen sachgerecht bearbeiten
- ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten führen
- technische und organisatorische Handlungsschritte zum Schutz personenbezogener Daten bewerten
- die Aufgaben und Pflichten einer oder eines Datenschutzbeauftragten wahrnehmen
- Grundlagen der IT-Sicherheit auf Hardware-, Netzwerk- und Serverebene einordnen
- Zusammenhänge zwischen IT-Sicherheit und Datenschutz in der Praxis herstellen
- Grundprinzipien eines Qualitätsmanagementsystems nachvollziehen
- interne Audits und den PDCA-Zyklus zur kontinuierlichen Verbesserung einsetzen
- Datenschutz- und Qualitätsmanagementaufgaben im betrieblichen Alltag miteinander verzahnen
- Meldepflichten bei Datenschutzverletzungen sachgerecht einordnen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Angesprochen sind IT-interessierte Arbeitsuchende mit Vorwissen im Bereich IT-Administration ebenso wie Fach- und Führungskräfte, die sich in Datenschutz, Datensicherheit oder Qualitätsmanagement weiterqualifizieren möchten. Der Kurs eignet sich auch für Quer- und Wiedereinsteigende sowie Hochschulabgänger:innen, die eine Zusatzqualifikation für ihren beruflichen Einstieg erwerben möchten.
- IT-interessierte Arbeitsuchende mit Vorwissen in IT-Administration
- Fachkräfte, die sich auf die Tätigkeit als Datenschutzbeauftragte:r vorbereiten möchten
- Führungskräfte, die Datenschutz und Datensicherheit strategisch verantworten
- Fach- und Führungskräfte im Qualitätsmanagement, die ihr Aufgabenfeld um Datenschutz erweitern
- Quer- und Wiedereinsteigende sowie Hochschulabgänger:innen mit Interesse an einer Doppelqualifikation
Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Hochschulabschluss sowie erste Berufserfahrung, gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift und gute PC-Kenntnisse. Da der Kurs auch IT-Sicherheit behandelt, sind zudem erste IT-Kenntnisse im Hardware-, Netzwerk- und Serverbereich sowie Grundlagen der Virtualisierung erforderlich.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs vermittelt DSGVO, IT-Sicherheit und Qualitätsmanagement jeweils zunächst konzeptionell und wendet die Inhalte anschließend auf realitätsnahe betriebliche Szenarien an. Da beide Zertifizierungen – Datenschutzbeauftragte:r und Qualitätsbeauftragter (TÜV) – auf einer gemeinsamen Dokumentations- und Auditlogik beruhen, werden Parallelen zwischen beiden Themenfeldern durchgehend herausgearbeitet.
Der Kurs deckt vier inhaltlich aufeinander aufbauende Themenblöcke ab – von den DSGVO-Grundlagen über IT-Sicherheit und Qualitätsmanagement bis zur praktischen Verzahnung aller drei Bereiche. Der zeitliche Gesamtrahmen ergibt sich aus dieser Kombination zweier eigenständiger Qualifikationswege.
Der Kurs bereitet auf zwei externe Zertifizierungsprüfungen vor: das anerkannte TÜV-Zertifikat Datenschutzbeauftragte:r sowie das anerkannte TÜV-Nord-Zertifikat Qualitätsbeauftragter (TÜV). Ergänzend wird die Teilnahme durch ein trägerinternes Zertifikat dokumentiert.
Nutzen & Perspektiven
Wer Datenschutz nicht nur als juristische Pflichtübung, sondern im Zusammenspiel mit IT-Sicherheit und Qualitätsmanagement versteht, kann betriebliche Prozesse deutlich wirksamer gestalten als Fachkräfte, die nur eines der drei Themenfelder beherrschen. Diese Doppelqualifikation ist gerade in kleineren und mittleren Unternehmen gefragt, die keine getrennten Stellen für Datenschutz und Qualitätsmanagement besetzen können. Die beiden externen TÜV-Zertifizierungen verschaffen zudem eine überprüfbare, am Markt anerkannte Qualifikation, die über eine reine Teilnahmebescheinigung hinausgeht. Das erleichtert sowohl den Einstieg in eine neue Rolle als auch den Nachweis der erworbenen Kompetenzen gegenüber künftigen Arbeitgebenden, etwa im Bewerbungsgespräch oder bei einer internen Bewerbung auf eine neu geschaffene Datenschutzstelle. Da Datenschutz- und Qualitätsanforderungen in nahezu jeder Branche mit personenbezogenen Daten relevant sind, lässt sich das erworbene Wissen unabhängig vom konkreten Unternehmenssektor einsetzen und bildet eine solide Grundlage für eine langfristige Tätigkeit als Datenschutz- oder Qualitätsbeauftragte:r. Gerade der Blick über den eigenen Fachbereich hinaus – von der DSGVO über die IT-Sicherheit bis zum klassischen Qualitätsmanagement – bereitet zudem auf Rollen vor, in denen Verantwortliche zunehmend mehrere Compliance-Themen gleichzeitig verantworten müssen, statt sich auf ein einzelnes Spezialgebiet zu beschränken.
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Arbeitsmarkt-Report
Kaufmännische Sachbearbeitung verlagert sich Richtung digitale Prozesse (DATEV-, SAP-, Salesforce-Kenntnisse). Wer klassische Buchhaltung mit ERP/Tool-Wissen kombiniert, ist überdurchschnittlich gefragt; Reine Routine-Sachbearbeitung verliert.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Verwaltung33.708 Stellen
- Wirtschaftsprüfer/Wirtschaftsprüferin659 Stellen
- Fachanwalt/Fachanwältin639 Stellen
- Compliance-Manager498 Stellen
- Datenschutzbeauftragter88 Stellen
- IT-Sicherheitsbeauftragter22 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche zwei Qualifikationen umfasst dieser Kurs?
Der Kurs bereitet sowohl auf die Tätigkeit als Datenschutzbeauftragte:r nach DSGVO als auch auf die Zertifizierung zum Qualitätsbeauftragten (TÜV) vor und verbindet beide Themenfelder über eine gemeinsame Dokumentations- und Auditlogik.
Warum werden auch IT-Sicherheitsgrundlagen behandelt?
Datenschutz lässt sich in der Praxis kaum ohne technisches Verständnis umsetzen. Deshalb vermittelt der Kurs Grundlagen zu Hardware, Netzwerken, Servern und Virtualisierung, bevor er auf technische und organisatorische Schutzmaßnahmen eingeht.
Welche Vorkenntnisse benötige ich?
Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Hochschulabschluss mit erster Berufserfahrung, gute Deutschkenntnisse sowie erste IT-Kenntnisse im Hardware-, Netzwerk- und Serverbereich.
Welche Zertifikate erhalte ich am Ende?
Sie erhalten die Möglichkeit, das anerkannte TÜV-Zertifikat Datenschutzbeauftragte:r sowie das anerkannte TÜV-Nord-Zertifikat Qualitätsbeauftragter (TÜV) abzulegen, ergänzt um ein trägerinternes Zertifikat zur Kursteilnahme.
Für welche Unternehmen ist diese Doppelqualifikation besonders relevant?
Sie eignet sich besonders für kleinere und mittlere Unternehmen, die keine getrennten Stellen für Datenschutz und Qualitätsmanagement besetzen können und beide Aufgabenfelder in einer Rolle bündeln möchten.