Projekt- & Qualitätsmanagement
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Projektmanagement mit GPM und Scrum PSPO 1 – Zertifizierung

Klassisches Projektmanagement nach GPM-Basislevel kombiniert mit agiler Produktverantwortung nach Professional Scrum Product Owner 1.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs gliedert sich in zwei methodische Bausteine, GPM Basislevel und Professional Scrum Product Owner 1, die inhaltlich unterschiedlich, aber im Kursverlauf aufeinander bezogen behandelt werden. Ergänzt wird der Präsenz- und Lehrgangsanteil um E-Learning-Formate zur individuellen Vertiefung.… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs bereitet auf zwei getrennte Nachweise vor: das GPM Basislevel mit internationaler Zertifizierung über PM-Zert sowie eine trägerinterne Teilnahmebescheinigung, und die Zertifizierungsprüfung Professional Scrum Product Owner 1 (PSPO 1) von Scrum.org. Beide Zertifizierungen sind… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden die Fähigkeit, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, sowie sehr gute Deutschkenntnisse. Bisherige Berufserfahrung im Projektumfeld ist hilfreich, da der Kurs ausdrücklich darauf abzielt, vorhandene Praxis um fundierte Methodik zu erweitern, formal zwingend ist sie… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Projektmanagement bewegt sich heute selten nur in einer Methodenwelt: Klassische Planungsansätze und agile Vorgehensweisen treffen im Berufsalltag ständig aufeinander. Der Kurs "Projekte mit GPM und Scrum PSPO 1" trägt dieser Realität Rechnung, indem er zwei etablierte Qualifizierungswege miteinander verbindet: das GPM Basislevel der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement als Fundament im klassischen Projektmanagement sowie die Vorbereitung auf die Zertifizierung zum Professional Scrum Product Owner 1 (PSPO 1) von Scrum.org für die agile Produktverantwortung. Wer bereits über Berufserfahrung im Projektumfeld verfügt und diese um fundierte Methodik erweitern möchte, findet hier einen Weg, beide Perspektiven in einer Qualifizierung zusammenzuführen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der Kurs verbindet zwei eigenständige methodische Bausteine, die jeweils auf eine eigene Qualifizierung vorbereiten und gemeinsam ein breites Methodenspektrum im Projektmanagement abdecken. Modul GPM Basislevel – klassisches Projektmanagement: Der erste Baustein orientiert sich am Kompetenzmodell der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) und vermittelt die Grundlagen klassischer Projektsteuerung.

  • Aufbau und Struktur eines Projekts nach klassischen Phasenmodellen
  • Definition von Projektzielen, Meilensteinen und Projektstrukturplänen
  • Systematisches Risikomanagement über den gesamten Projektverlauf
  • Stakeholder-Analyse und aktives Erwartungsmanagement
  • Rollen- und Verantwortungsverteilung in klassischen Projektorganisationen
  • Vorbereitung auf die international anerkannte Zertifizierung über PM-Zert im GPM Basislevel

Modul Professional Scrum Product Owner 1 – agile Produktverantwortung: Der zweite Baustein bereitet auf die Zertifizierung Professional Scrum Product Owner 1 (PSPO 1) von Scrum.org vor und vermittelt die Rolle des Product Owners im agilen Kontext.

  • Grundprinzipien und Werte von Scrum als agiles Rahmenwerk
  • Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Rolle Product Owner im Detail
  • Aufbau, Pflege und Priorisierung eines Product Backlogs
  • Abwägung zwischen Nutzerwert, Geschäftsnutzen und technischer Umsetzbarkeit
  • Zusammenarbeit mit Entwicklungsteam und Stakeholdern innerhalb der Scrum-Ereignisse
  • Umgang mit sich änderenden Anforderungen während laufender Sprints
  • Kommunikation von Produktvision und Priorisierungsentscheidungen gegenüber Stakeholdern
  • Vorbereitung auf die Zertifizierungsprüfung Professional Scrum Product Owner 1

Beide Bausteine werden im Kurs nicht additiv nebeneinandergestellt, sondern bewusst aufeinander bezogen: Die Teilnehmenden erarbeiten, an welchen Stellen klassische GPM-Prinzipien wie Risikomanagement oder Stakeholder-Analyse auch in agil geführten Projekten mit Scrum sinnvoll eingesetzt werden können, und wo die beiden Ansätze bewusst unterschiedliche Wege gehen, etwa bei der Rolle der Planung oder beim Umgang mit Änderungen im Projektverlauf. So wird beispielsweise gegenübergestellt, wie ein klassischer Projektstrukturplan mit festen Meilensteinen auf eine Situation reagiert, die im Scrum-Rahmen über ein priorisiertes, laufend angepasstes Product Backlog gelöst würde. Ergänzend werden E-Learning-Formate sowie weitere Soft Skills in den Kurs integriert, sodass neben der reinen Methodik auch die praktische Anwendungsfähigkeit und die Zusammenarbeit im Projektteam gestärkt werden.

Lernziele:

  • Grundlagen des klassischen Projektmanagements nach dem GPM-Kompetenzmodell verstehen und anwenden
  • Projektstrukturen, Phasen und Meilensteine nach etablierten GPM-Prinzipien planen
  • Rollen und Verantwortlichkeiten in klassischen Projektorganisationen einordnen
  • Risikomanagement als festen Bestandteil der Projektplanung systematisch betreiben
  • Stakeholder identifizieren und deren Erwartungen im Projektverlauf aktiv steuern
  • Grundprinzipien von Scrum als agiles Rahmenwerk verstehen und einordnen
  • Die Rolle des Product Owners im Sinne des Scrum Guide inhaltlich ausfüllen
  • Product Backlogs aufbauen, priorisieren und kontinuierlich pflegen
  • Nutzerwert und Geschäftsnutzen bei der Priorisierung von Anforderungen gegeneinander abwägen
  • Zusammenarbeit zwischen Product Owner, Entwicklungsteam und Stakeholdern im Scrum-Rahmen gestalten
  • Klassische und agile Steuerungsinstrumente situativ miteinander kombinieren
  • Sich gezielt auf die Zertifizierungsprüfung zum Professional Scrum Product Owner 1 vorbereiten

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs eignet sich, um bisherige Berufserfahrung im Projektmanagement um fundierte Methodik zu erweitern, sowohl auf klassischer als auch auf agiler Seite.

  • Berufserfahrene im Projektumfeld, die ihre bisherige Praxis methodisch fundieren möchten
  • Angehende Product Owner, die sich gezielt auf die PSPO-1-Zertifizierung vorbereiten möchten
  • Projektmanager:innen, die klassische und agile Methoden künftig situativ kombinieren möchten
  • Personen mit Interesse an einer Rolle als Scrum Master oder Projektkoordinator:in
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden die Fähigkeit, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, sowie sehr gute Deutschkenntnisse. Bisherige Berufserfahrung im Projektumfeld ist hilfreich, da der Kurs ausdrücklich darauf abzielt, vorhandene Praxis um fundierte Methodik zu erweitern, formal zwingend ist sie jedoch nicht. Ein Grundverständnis für projektbezogenes Arbeiten erleichtert den Einstieg in beide Methodenbausteine.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs kombiniert die Vermittlung klassischer GPM-Methodik mit der agilen Scrum-Perspektive und stellt beide Ansätze bewusst gegenüber, statt sie isoliert zu unterrichten. Neben klassischen Lehreinheiten kommen E-Learning-Formate zum Einsatz, die eine flexible Vertiefung einzelner Themen ermöglichen. Soft Skills werden als integraler Bestandteil behandelt, da sowohl klassisches Projektmanagement als auch die Rolle des Product Owners von der Fähigkeit abhängen, mit unterschiedlichen Stakeholdern und Teams konstruktiv zusammenzuarbeiten.

Der Kurs gliedert sich in zwei methodische Bausteine, GPM Basislevel und Professional Scrum Product Owner 1, die inhaltlich unterschiedlich, aber im Kursverlauf aufeinander bezogen behandelt werden. Ergänzt wird der Präsenz- und Lehrgangsanteil um E-Learning-Formate zur individuellen Vertiefung. Die genaue zeitliche Gliederung richtet sich nach dem Kursplan des jeweiligen Kursanbieters.

Der Kurs bereitet auf zwei getrennte Nachweise vor: das GPM Basislevel mit internationaler Zertifizierung über PM-Zert sowie eine trägerinterne Teilnahmebescheinigung, und die Zertifizierungsprüfung Professional Scrum Product Owner 1 (PSPO 1) von Scrum.org. Beide Zertifizierungen sind eigenständige, extern anerkannte Nachweise und gehen über eine reine Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters hinaus.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der besondere Mehrwert des Kurses liegt in der bewussten Verbindung zweier Methodenwelten, die im Berufsalltag oft getrennt vermittelt werden. Wer sowohl das GPM Basislevel als auch die PSPO-1-Vorbereitung durchläuft, kann je nach Projektkontext souverän zwischen klassischer Planung mit Meilensteinen und Risikomanagement und agiler Produktsteuerung mit Backlog und iterativer Priorisierung wechseln, statt sich auf eine einzige Methodenwelt festzulegen. Für die berufliche Praxis bedeutet das eine erhöhte Einsatzfähigkeit in unterschiedlichen Projektumgebungen: In Unternehmen, die klassische und agile Ansätze parallel oder in Mischformen einsetzen, sind Fachkräfte gefragt, die beide Sprachen sprechen und vermitteln können, sowohl gegenüber klassisch geführten Projektteams als auch gegenüber agilen Produktteams. Langfristig stärkt die Kombination aus GPM Basislevel und PSPO-1-Vorbereitung auch die persönliche Positionierung im Projektmanagement: Zwei anerkannte, aber methodisch unterschiedliche Zertifizierungen signalisieren nicht nur Fachwissen in einer Richtung, sondern die Fähigkeit, Projekte unabhängig vom gewählten Vorgehensmodell erfolgreich zu steuern und dabei die jeweils passende Methode situativ auszuwählen. Für Unternehmen, die weder rein klassisch noch rein agil arbeiten, sondern beide Ansätze je nach Projekt oder sogar innerhalb eines Projekts kombinieren, sind Fachkräfte mit diesem doppelten Methodenverständnis besonders wertvoll: Sie können zwischen einem klassisch geplanten Teilprojekt und einem agil geführten Produktteam vermitteln, ohne dass eine der beiden Seiten das Gefühl bekommt, ihre Arbeitsweise werde nicht verstanden. Diese Vermittlerrolle wird mit zunehmender Methodenvielfalt in Projektorganisationen eher wichtiger als seltener.

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Product Owner
  • Scrum Master
  • Projektmanager/in
  • Projektkoordinator/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was bedeutet GPM in diesem Kurs?

GPM steht für die Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement. Der Kurs bereitet auf das GPM Basislevel vor, einen anerkannten Einstiegsnachweis im klassischen Projektmanagement mit Zertifizierung über PM-Zert.

Was ist PSPO 1?

PSPO 1 steht für Professional Scrum Product Owner Level 1, eine Zertifizierung von Scrum.org für die agile Rolle des Product Owners. Der Kurs bereitet gezielt auf diese Prüfung vor.

Warum werden klassisches und agiles Projektmanagement in einem Kurs kombiniert?

Im Berufsalltag treffen beide Methodenwelten häufig aufeinander. Der Kurs vermittelt deshalb bewusst beide Perspektiven und zeigt, wo sich GPM-Prinzipien und Scrum sinnvoll ergänzen und wo sie sich unterscheiden.

Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

Erforderlich sind die Fähigkeit, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, sowie sehr gute Deutschkenntnisse. Berufserfahrung im Projektumfeld ist hilfreich, aber keine zwingende Bedingung.

Welche Abschlüsse erhalte ich?

Sie erhalten das GPM Basislevel mit internationaler Zertifizierung über PM-Zert sowie eine trägerinterne Teilnahmebescheinigung, ergänzt um die Vorbereitung auf die externe PSPO-1-Zertifizierungsprüfung von Scrum.org.