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TSM 3 – Tischler-Schreiner-Maschinenschein – Weiterbildung

TSM 3: projektbezogenes, sicheres Arbeiten an Holzbearbeitungsmaschinen – von der Fertigungszeichnung über Arbeitsablaufplanung bis zur Qualitätssicherung des fertigen Werkstücks.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung baut auf vorhandenen Grundkenntnissen der Holzbearbeitung auf und vertieft diese in einem praxisorientierten Curriculum rund um Maschinenarbeit, Arbeitssicherheit und Qualitätssicherung. Der zeitliche Umfang variiert je nach Anbieter und individuellem Vorwissen der Teilnehmenden. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Die Weiterbildung schließt mit einer Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters zum Tischler-Schreiner-Maschinenschein TSM 3 ab. Es handelt sich um eine anbieterseitige Qualifikationsbestätigung für den sicheren Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen, keine staatliche Prüfung. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse in der Holzbearbeitung, wie sie etwa aus einer handwerklichen Vorerfahrung oder einer vorangegangenen Qualifizierung stammen können. Körperliche Eignung für den Umgang mit Maschinen, das Heben von Lasten und das Tragen von Sicherheitsausrüstung wird… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Der Tischler-Schreiner-Maschinenschein (TSM) ist in der Holzverarbeitung eine anerkannte Qualifikation für den sicheren und eigenverantwortlichen Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen. Die Stufe TSM 3 baut auf grundlegenden Kenntnissen der Holzbearbeitung auf und vertieft die praktische, projektbezogene Arbeit an Maschinen unter durchgängiger Beachtung von Sicherheit und Gesundheitsschutz. Teilnehmende lernen, Fertigungszeichnungen zu lesen und in konkrete Arbeitsschritte zu übersetzen, Arbeitsabläufe eigenständig zu planen und vorzubereiten, die entstehenden Werkstücke im Sinne der Qualitätssicherung zu prüfen und dabei sowohl die passenden Werkzeuge und Messgeräte als auch Sicherheitsausrüstung wie Sicherheitsgeschirr sachgerecht einzusetzen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der erste Baustein vermittelt, wie sich ein Bearbeitungsauftrag ausgehend von einer Fertigungszeichnung sauber vorbereiten lässt, bevor überhaupt eine Maschine läuft.

  • Lesen und Interpretieren von Fertigungszeichnungen
  • Übersetzung von Zeichnungsangaben in konkrete Bearbeitungsschritte
  • Erstellung von Stücklisten und Materiallisten
  • Auswahl geeigneter Hilfsmittel für den jeweiligen Auftrag
  • Vorbereitung des Arbeitsplatzes entsprechend den Auftragsanforderungen
  • Abgleich von Planung und tatsächlich verfügbarem Material

Aufbauend auf der Arbeitsvorbereitung vermittelt der zweite Baustein, wie sich Arbeitsschritte strukturiert planen lassen und welche Sicherheitsvorgaben dabei durchgängig zu beachten sind.

  • Planung von Arbeitsschritten im Rahmen der Arbeitsablaufplanung
  • Priorisierung und Reihenfolge einzelner Bearbeitungsschritte
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzvorgaben beim Maschineneinsatz
  • Eigenständiges Arbeiten unter Beachtung geltender Schutzbestimmungen
  • Erkennen und Vermeiden typischer Gefahrenquellen an Holzbearbeitungsmaschinen
  • Verhalten bei Störungen oder unerwarteten Situationen an der Maschine

Der dritte Baustein rückt die eigentliche Maschinenarbeit in den Mittelpunkt und vermittelt den sachgerechten Einsatz von Werkzeugen und Messgeräten.

  • Auswahl von Werkzeugen und Messgeräten nach Verwendungszweck
  • Bereitstellung der benötigten Ausrüstung vor Arbeitsbeginn
  • Projektbezogenes, eigenständiges Arbeiten an Holzbearbeitungsmaschinen
  • Kontrolle von Maßgenauigkeit und Verarbeitungsqualität während der Bearbeitung
  • Umgang mit unterschiedlichen Holzwerkstoffen und deren Eigenschaften
  • Pflege und Instandhaltung von Werkzeugen und Messmitteln

Der vierte Baustein rundet die Weiterbildung mit den Themen Qualitätssicherung, sicherer Lastenhandhabung und dem Einsatz persönlicher Sicherheitsausrüstung ab.

  • Prüfung und Dokumentation von Arbeitsergebnissen im Sinne der Qualitätssicherung
  • Umgang mit Abweichungen vom geplanten Arbeitsergebnis
  • Heben von Lasten ohne technische Hebehilfen nach ergonomischen Grundsätzen
  • Einsatz einfacher technischer Hebehilfen im Arbeitsalltag
  • Anlegen und Handhaben von Sicherheitsgeschirr bei Arbeiten mit Absturzgefahr
  • Dokumentation abgeschlossener Arbeitsschritte für die Nachverfolgung

Ein Praxisblock führt Arbeitsvorbereitung, Maschinenarbeit und Qualitätssicherung in konkreten Übungen zusammen.

  • Lesen und Umsetzen einer Fertigungszeichnung für ein Beispielwerkstück
  • Erstellung einer Stück- und Materialliste für ein Übungsprojekt
  • Planung eines vollständigen Arbeitsablaufs für ein Bearbeitungsprojekt
  • Vorbereitung eines Arbeitsplatzes für einen konkreten Bearbeitungsauftrag
  • Auswahl und Bereitstellung passender Werkzeuge und Messgeräte
  • Eigenständige, projektbezogene Bearbeitung eines Werkstücks an der Maschine
  • Kontrolle der Maßgenauigkeit des bearbeiteten Werkstücks
  • Dokumentation des Arbeitsergebnisses im Rahmen der Qualitätssicherung
  • Übung zum sicheren Heben einer Last ohne technische Hebehilfe
  • Einsatz einer technischen Hebehilfe in einer Übungssituation
  • Anlegen und Prüfen von Sicherheitsgeschirr in einer Übungssituation
  • Durchlauf eines vollständigen Bearbeitungsprojekts von der Zeichnung bis zur Ergebnissicherung

Die vier Bausteine folgen bewusst dem tatsächlichen Ablauf eines Bearbeitungsauftrags: Erst wird geplant und vorbereitet, dann sicher gearbeitet, dann geprüft und gesichert. Wer diesen Ablauf verinnerlicht, arbeitet nicht nur schneller, sondern auch deutlich sicherer an Holzbearbeitungsmaschinen. Am Ende der Weiterbildung können Teilnehmende Bearbeitungsaufträge anhand von Fertigungszeichnungen eigenständig planen, unter Beachtung aller Sicherheitsvorgaben an Holzbearbeitungsmaschinen arbeiten und die entstehenden Werkstücke im Sinne der Qualitätssicherung prüfen und dokumentieren.

Lernziele:

  • Fertigungszeichnungen lesen und in konkrete Bearbeitungsschritte an der Maschine übersetzen
  • Arbeitsplätze unter Berücksichtigung des jeweiligen Auftrags vorbereiten
  • Arbeitsschritte im Rahmen einer strukturierten Arbeitsablaufplanung festlegen
  • Stücklisten und Materiallisten für ein Bearbeitungsprojekt erstellen
  • Benötigte Hilfsmittel für einzelne Arbeitsschritte auswählen und bereitstellen
  • Projektbezogen und eigenständig an Holzbearbeitungsmaschinen arbeiten
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzvorgaben beim Maschineneinsatz konsequent einhalten
  • Werkzeuge und Messgeräte nach Verwendungszweck auswählen und einsetzen
  • Arbeitsergebnisse im Sinne der Qualitätssicherung prüfen und dokumentieren
  • Lasten mit und ohne technische Hebehilfen sicher handhaben
  • Sicherheitsgeschirr korrekt anlegen und für Arbeiten mit Absturzgefahr einsetzen
  • Arbeitsvorbereitung, Maschinenarbeit und Ergebnissicherung als zusammenhängenden Arbeitsprozess ausführen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an Arbeitssuchende, die bereits Grundkenntnisse in der Holzbearbeitung mitbringen und ihre Fähigkeiten im Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen gezielt vertiefen möchten.

  • Personen mit ersten Grundkenntnissen in der Holzbearbeitung
  • Arbeitssuchende, die eine anerkannte Maschinenqualifikation in der Holzverarbeitung anstreben
  • Fachkräfte aus angrenzenden Handwerksberufen mit Interesse an der Holzverarbeitung
  • Personen, die eigenständiges, projektbezogenes Arbeiten an Maschinen erlernen möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse in der Holzbearbeitung, wie sie etwa aus einer handwerklichen Vorerfahrung oder einer vorangegangenen Qualifizierung stammen können. Körperliche Eignung für den Umgang mit Maschinen, das Heben von Lasten und das Tragen von Sicherheitsausrüstung wird vorausgesetzt.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die Weiterbildung ist konsequent praxisorientiert aufgebaut: Theoretische Inhalte zu Fertigungszeichnungen, Arbeitsablaufplanung und Sicherheitsvorgaben werden unmittelbar an realen Holzbearbeitungsmaschinen angewendet. Projektbezogene Aufgaben durchlaufen dabei den vollständigen Ablauf von der Zeichnung über die Bearbeitung bis zur Ergebnissicherung, sodass Teilnehmende nicht nur einzelne Handgriffe, sondern den gesamten Arbeitsprozess trainieren.

Die Weiterbildung baut auf vorhandenen Grundkenntnissen der Holzbearbeitung auf und vertieft diese in einem praxisorientierten Curriculum rund um Maschinenarbeit, Arbeitssicherheit und Qualitätssicherung. Der zeitliche Umfang variiert je nach Anbieter und individuellem Vorwissen der Teilnehmenden.

Die Weiterbildung schließt mit einer Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters zum Tischler-Schreiner-Maschinenschein TSM 3 ab. Es handelt sich um eine anbieterseitige Qualifikationsbestätigung für den sicheren Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen, keine staatliche Prüfung.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der besondere Wert dieser Weiterbildung liegt in ihrer konsequenten Praxisnähe: Statt Sicherheitsvorgaben und Arbeitsplanung nur theoretisch zu behandeln, werden sie direkt an realen Maschinen und Werkstücken eingeübt. Wer nur die Theorie kennt, aber nie unter Zeitdruck ein Werkstück nach Zeichnung bearbeitet hat, ist im Arbeitsalltag einer Werkstatt oft überfordert. Gerade die Verbindung von Zeitdruck, Materialkosten und Sicherheitsanforderungen macht den Unterschied zwischen einer Übungssituation und echter Werkstattpraxis aus. Die durchgängige Verbindung von Arbeitsvorbereitung, Maschinenarbeit und Qualitätssicherung spiegelt wider, wie Aufträge in Tischlereien und Schreinereien tatsächlich ablaufen. Wer diesen gesamten Ablauf beherrscht, statt nur einzelne Maschinen bedienen zu können, ist deutlich vielseitiger einsetzbar. Betriebe profitieren zudem davon, dass sich Mitarbeitende mit TSM-3-Qualifikation eigenständig in neue Bearbeitungsaufträge einarbeiten können, ohne bei jedem Schritt angeleitet werden zu müssen. Für den weiteren beruflichen Weg eröffnet die TSM-3-Qualifikation Perspektiven in Tischlereien, Schreinereien und holzverarbeitenden Betrieben, in denen der sichere, eigenständige Umgang mit Maschinen vorausgesetzt wird. Besonders gefragt ist die Fähigkeit, Aufträge von der Zeichnung bis zum geprüften Werkstück selbstständig zu bearbeiten, ohne dabei Abstriche bei Sicherheit oder Verarbeitungsqualität zu machen.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Tischler/in
  • Schreiner/in
  • Maschinenführer/in Holzverarbeitung
  • Holzmechaniker/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Tischler-Schreiner-Maschinenschein (TSM)?

Der TSM ist eine anerkannte Qualifikation für den sicheren, eigenständigen Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen. Die Stufe TSM 3 vertieft projektbezogenes Arbeiten von der Fertigungszeichnung bis zur Qualitätssicherung.

Welche Vorkenntnisse brauche ich für TSM 3?

Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse in der Holzbearbeitung sowie die körperliche Eignung für Maschinenarbeit, Lastenhandhabung und das Tragen von Sicherheitsausrüstung.

Lerne ich auch den Umgang mit Sicherheitsausrüstung?

Ja, der vierte Baustein behandelt gezielt das sichere Heben von Lasten sowie das Anlegen und Handhaben von Sicherheitsgeschirr bei Arbeiten mit Absturzgefahr.

Wie praxisnah ist die Weiterbildung?

Sehr praxisnah: Theoretische Inhalte werden unmittelbar an realen Holzbearbeitungsmaschinen angewendet, und der Praxisblock durchläuft ein vollständiges Bearbeitungsprojekt von der Zeichnung bis zur Ergebnissicherung.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung des Bildungsträgers zum Tischler-Schreiner-Maschinenschein TSM 3, eine anbieterseitige Qualifikationsbestätigung ohne staatliche Prüfung.