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Container-Netzwerke mit Docker – Weiterbildung

Praxiskurs zu Docker und Container-Netzwerken für Infrastrukturentwickler:innen: Container-Images bauen, Netzwerke zwischen Containern konfigurieren und stabile, portable Diensteumgebungen aufsetzen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Der modulare Aufbau führt von der Arbeit mit einzelnen Docker-Containern über deren Vernetzung bis zur Orchestrierung mehrerer Dienste mit Docker Compose und deren Anwendung in praxisnahen Infrastruktur-Szenarien. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen Kenntnisse in Docker und Container-Netzwerken dokumentiert. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters, keine Herstellerzertifizierung. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium sowie sicherer Umgang mit dem Computer. Englischkenntnisse sind von Vorteil, etwa für den Umgang mit englischsprachiger Dokumentation. Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Container laufen selten allein: Erst im Zusammenspiel mehrerer Container über ein Netzwerk entstehen die verteilten, portablen Anwendungsumgebungen, die moderne Infrastruktur ausmachen. Dieser Kurs vermittelt, wie Docker-Container aufgebaut, betrieben und über Netzwerke miteinander verbunden werden – von der Kommunikation zwischen gekapselten Containern über den Aufbau reproduzierbarer Bereitstellungsprozesse bis zur praktischen Anwendung in realitätsnahen Entwicklungs-, Integrations- und Plattformumgebungen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Docker für Containerisierung Der Einstieg gilt der Arbeit mit Images und Containern: wie sich technische Umgebungen standardisiert ausführen und reproduzierbar bereitstellen lassen, bevor die Netzwerkebene hinzukommt.

  • Container-Images aus Dockerfiles bauen und versionieren
  • Container aus Images starten, stoppen und verwalten
  • Container-Layer und deren Wiederverwendung für effiziente Images nachvollziehen
  • Daten mit Volumes dauerhaft und containerunabhängig speichern
  • Reproduzierbare Bereitstellungsprozesse für unterschiedliche Umgebungen gestalten
  • Portable Entwicklungs- und Infrastrukturprozesse mit Docker aufbauen

Container-Netzwerke und technische Kommunikation Im Zentrum des Kurses steht die Vernetzung: Wie kommunizieren Container in gekapselten Umgebungen miteinander, und wie entstehen daraus stabile Dienstverbindungen für den Entwicklungs- und Betriebsalltag.

  • Netzwerktreiber wie Bridge-, Host- und Overlay-Netzwerke unterscheiden
  • Kommunikation zwischen Containern innerhalb desselben Netzwerks einrichten
  • Container über die eingebaute Namensauflösung zuverlässig ansprechen
  • Ports zwischen Container und Host gezielt veröffentlichen
  • Netzwerke für unterschiedliche Anwendungsfälle sinnvoll voneinander isolieren
  • Stabile Dienstverbindungen zwischen mehreren Containern sicherstellen

Mehrere Container mit Docker Compose orchestrieren Sobald mehrere Container zusammenarbeiten, wird eine gemeinsame Definition nötig. Dieser Block zeigt, wie sich ganze Container-Umgebungen mit Docker Compose reproduzierbar beschreiben und starten lassen.

  • Mehrere Container und ihre Netzwerke in Docker Compose gemeinsam definieren
  • Abhängigkeiten zwischen Diensten in einer Compose-Konfiguration abbilden
  • Umgebungsvariablen und Konfigurationen für einzelne Container verwalten
  • Ganze Container-Umgebungen mit einem Befehl reproduzierbar starten
  • Netzwerksegmente für unterschiedliche Dienstgruppen in Compose einrichten
  • Compose-Konfigurationen für unterschiedliche Umgebungen anpassen

Praxis in technischen Infrastruktur-Umgebungen Die Übungen orientieren sich an typischen Aufgaben aus der Rolle Infrastrukturentwickler:in und stärken die Anwendung in Entwicklungs-, Integrations- und Plattformumgebungen.

  • Docker in typischen Arbeitsabläufen der Infrastrukturentwicklung einsetzen
  • Container-Umgebungen für Entwicklungs-, Integrations- und Plattformszenarien aufsetzen
  • Netzwerkprobleme zwischen Containern systematisch diagnostizieren
  • Sicherheitsaspekte bei der Netzwerkkonfiguration von Containern berücksichtigen
  • Container-Setups für unterschiedliche Teamanforderungen dokumentieren
  • Die eigene Container-Infrastruktur auf Wartbarkeit und Nachvollziehbarkeit prüfen

Anwendung an einem durchgehenden Container-Infrastrukturprojekt Im praktischen Teil bauen die Teilnehmenden eine vollständige, vernetzte Container-Umgebung auf – von einzelnen Images bis zur dokumentierten, reproduzierbaren Gesamtinfrastruktur.

  • Ein mehrschichtiges Docker-Image für eine Beispielanwendung erstellen
  • Mehrere Container über ein gemeinsames Netzwerk miteinander verbinden
  • Eine Docker-Compose-Konfiguration für eine Beispielumgebung mit mehreren Diensten aufbauen
  • Container über die eingebaute Namensauflösung gezielt ansprechen
  • Ports für einen Container-Dienst nach außen freigeben und testen
  • Ein Netzwerkproblem zwischen zwei Containern systematisch eingrenzen
  • Volumes für persistente Daten in der Beispielumgebung einrichten
  • Eine Netzwerksegmentierung für unterschiedliche Dienstgruppen umsetzen
  • Die gesamte Umgebung reproduzierbar auf einem zweiten System starten
  • Eine bestehende Container-Konfiguration für eine neue Anforderung anpassen
  • Die eigene Infrastruktur strukturiert dokumentieren
  • Das fertige Container-Netzwerk-Setup strukturiert präsentieren

Die vier Module folgen dem tatsächlichen Aufbau containerbasierter Infrastruktur: erst der einzelne Container, dann seine Vernetzung mit anderen Containern, anschließend die Orchestrierung mehrerer Dienste mit Docker Compose und zuletzt die Anwendung in realistischen Infrastruktur-Szenarien. Wer den Kurs abschließt, kann damit nicht nur einzelne Container betreiben, sondern ganze, vernetzte Container-Umgebungen aufbauen, dokumentieren und bei Problemen systematisch analysieren.

Lernziele:

  • Docker-Images und Container zur standardisierten Ausführung technischer Umgebungen einsetzen
  • Container-Netzwerke aufbauen und die Kommunikation zwischen Containern konfigurieren
  • Grundlagen technischer Vernetzung in containerbasierten Setups anwenden
  • Stabile Dienstverbindungen zwischen Containern im Entwicklungs- und Betriebsalltag sicherstellen
  • Container über Namen statt feste IP-Adressen zuverlässig ansprechen
  • Ports gezielt freigeben, um Container-Dienste nach außen erreichbar zu machen
  • Reproduzierbare, portable Bereitstellungsprozesse mit Docker gestalten
  • Mehrere Container über Docker Compose gemeinsam definieren und vernetzen
  • Netzwerke innerhalb containerbasierter Umgebungen sinnvoll segmentieren
  • Typische Netzwerkprobleme zwischen Containern systematisch eingrenzen
  • Docker in typischen Arbeitsabläufen der Infrastrukturentwicklung sinnvoll einsetzen
  • Container-Umgebungen für Entwicklungs-, Integrations- und Plattformszenarien praxisnah aufsetzen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen, die sich für Aufgaben als Infrastrukturentwickler:in, DevOps-Engineer, Cloud-Engineer oder Systemadministrator:in qualifizieren oder ihre bestehenden Kenntnisse in Containerisierung und Container-Netzwerken vertiefen möchten.

  • Angehende Infrastrukturentwickler:innen mit Interesse an Containerisierung
  • DevOps-Engineers, die Container-Netzwerke gezielt einsetzen möchten
  • Cloud-Engineers mit Interesse an portablen, reproduzierbaren Umgebungen
  • Systemadministrator:innen, die ihre Kenntnisse um Container-Technologien erweitern möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium sowie sicherer Umgang mit dem Computer. Englischkenntnisse sind von Vorteil, etwa für den Umgang mit englischsprachiger Dokumentation.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs verbindet die Vermittlung technischer Grundlagen mit praktischen Übungen, die sich an typischen Aufgaben aus der Rolle Infrastrukturentwickler:in orientieren. Docker und Container-Netzwerke werden nicht nur erklärt, sondern unmittelbar in realitätsnahen Entwicklungs-, Integrations- und Plattformszenarien angewendet.

Der modulare Aufbau führt von der Arbeit mit einzelnen Docker-Containern über deren Vernetzung bis zur Orchestrierung mehrerer Dienste mit Docker Compose und deren Anwendung in praxisnahen Infrastruktur-Szenarien.

Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen Kenntnisse in Docker und Container-Netzwerken dokumentiert. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters, keine Herstellerzertifizierung.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Container sind aus moderner Infrastruktur kaum noch wegzudenken, doch ein einzelner, isolierter Container leistet in der Praxis wenig – erst das Zusammenspiel mehrerer vernetzter Container ergibt eine funktionierende Anwendungsumgebung. Genau dieses Zusammenspiel steht im Zentrum dieses Kurses, statt Container nur als isolierte, austauschbare Bausteine zu behandeln. Der Mehrwert liegt darin, Container-Netzwerke nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern praktisch aufzubauen, zu dokumentieren und bei Problemen systematisch zu analysieren – eine Fähigkeit, die in Entwicklungs-, Integrations- und Plattformteams gleichermaßen gefragt ist. Wer eine fehlerhafte Verbindung zwischen zwei Diensten nicht nur bemerkt, sondern die Ursache im Netzwerk gezielt eingrenzen kann, spart dem eigenen Team wertvolle Zeit bei der Fehlersuche. Für die berufliche Praxis bedeutet das einen klaren Vorteil: Wer Container-Infrastruktur nicht nur nutzt, sondern selbst vernetzt, dokumentiert und pflegt, wird zur gefragten Ansprechperson für portable, reproduzierbare Systemumgebungen – unabhängig davon, ob am Ende eine Stelle als Infrastrukturentwickler:in, DevOps-Engineer oder Cloud-Engineer steht. Da containerbasierte Architekturen mittlerweile in nahezu jeder modernen IT-Umgebung eine Rolle spielen, lässt sich dieses Wissen zudem über einzelne Projekte und Arbeitgeber hinweg einsetzen.

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Infrastrukturentwickler/in
  • DevOps-Engineer
  • Cloud-Engineer
  • Systemadministrator/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich bereits Docker-Erfahrung für diesen Kurs?

Nein, der Kurs beginnt bei den Grundlagen der Containerisierung mit Docker. Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium sowie sicherer Umgang mit dem Computer.

Was genau lernt man über Container-Netzwerke?

Der Kurs vermittelt, wie Container innerhalb eines Netzwerks miteinander kommunizieren, wie sich Dienste über Namensauflösung ansprechen lassen und wie Ports gezielt nach außen freigegeben werden.

Wird auch Docker Compose behandelt?

Ja, ein eigenes Modul zeigt, wie sich mehrere Container und ihre Netzwerke gemeinsam mit Docker Compose definieren und reproduzierbar starten lassen.

Wie praxisnah sind die Übungen?

Sehr praxisnah: Die Übungen orientieren sich an typischen Aufgaben aus der Rolle Infrastrukturentwickler:in und werden in realitätsnahen Entwicklungs-, Integrations- und Plattformszenarien angewendet.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Eine trägerinterne Abschlussprüfung mit Trägerzertifikat, das die erworbenen Kenntnisse in Docker und Container-Netzwerken dokumentiert.