Datenbanken Entwicklung: SQL, ER-Modell & Java – Kurs
Relationale Datenbanken von Grund auf: ER-Modellierung, Normalisierung, SQL-Abfragen sowie Java-Anbindung mit Ausrichtung auf Oracle-Zertifizierungen (OCA, Java SE Programmer I).
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Software- & Praxistraining
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Kurs deckt drei größere Themenfelder ab – Datenmodellierung, SQL und Java – und ist entsprechend als mehrwöchiges Format konzipiert, das ausreichend Zeit für Theorie, Übungen und das Abschlussprojekt vorsieht. Der modulare Aufbau erlaubt es, einzelne Themenblöcke je nach Vorkenntnissen… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Kurs führt auf ein trägerinternes trägerinternes Zertifikat sowie auf die international anerkannten Prüfungen Oracle Certified Associate (OCA) und Java SE Programmer I hin. Die externen Zertifizierungsprüfungen werden bei einem akkreditierten Testcenter abgelegt und sind unabhängig vom… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Vorausgesetzt werden gute PC-Kenntnisse sowie gute Deutsch- und Englischkenntnisse, da Fachliteratur und Prüfungsformate im IT-Umfeld häufig auf Englisch vorliegen. Grundlegende Programmierkenntnisse sind hilfreich, um dem Java-Teil zügig folgen zu können, werden jedoch nicht auf fortgeschrittenem… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Dieser Kurs vermittelt den Aufbau, den Entwurf und die praktische Arbeit mit relationalen Datenbanken. Ausgehend vom Entity-Relationship-Modell lernen Sie, Datenbankstrukturen sauber zu planen, sie über Normalisierung von Redundanzen zu befreien und mit SQL gezielt abzufragen und zu pflegen. Ergänzt wird dies durch Grundlagen der Java-Programmierung, sodass Datenbanken nicht nur mit reinem SQL, sondern auch über Anwendungscode angesprochen werden können. Der Kurs orientiert sich an international anerkannten Prüfungsformaten im Datenbank- und Java-Umfeld und eignet sich für den Einstieg in die Softwareentwicklung ebenso wie für die Aktualisierung vorhandener IT-Kenntnisse.
Was lernst du in diesem Kurs?
Der Kurs gliedert sich in vier Themenblöcke, die von der Modellierung über die Abfragesprache bis zur Anwendungsentwicklung führen. Der erste Block behandelt den Entwurf relationaler Datenbanken.
- Grundbegriffe relationaler Datenbanksysteme
- Entity-Relationship-Modellierung realer Sachverhalte
- Primär- und Fremdschlüssel korrekt definieren
- Normalformen von der ersten bis zur dritten Normalform
- Vermeidung von Redundanzen und Update-Anomalien
- Übergang vom ER-Modell zum relationalen Schema
Der zweite Block vertieft die Abfragesprache SQL.
- SELECT-Abfragen mit Filterung und Sortierung
- Aggregatfunktionen und Gruppierungen
- Verknüpfung mehrerer Tabellen über Inner und Outer Joins
- Verschachtelte Abfragen (Subqueries)
- Datenänderung mit INSERT, UPDATE und DELETE
- Sichten (Views) und deren praktischer Nutzen
Der dritte Block führt in die Java-Programmierung ein, orientiert an den Inhalten des Java SE Programmer I.
- Grundlagen der Java-Syntax und Objektorientierung
- Datentypen, Variablen und Kontrollstrukturen
- Klassen, Objekte und einfache Vererbung
- Arbeiten mit Arrays und grundlegenden Collections
- Fehlerbehandlung mit Exceptions
- Anbindung von Java-Anwendungen an relationale Datenbanken
Der vierte Block ist der Praxisteil, in dem Modellierung, SQL und Java zusammengeführt werden.
- Analyse einer fachlichen Aufgabenstellung
- Entwurf eines eigenen ER-Modells
- Umsetzung des Modells in ein normalisiertes Datenbankschema
- Erstellung der zugehörigen SQL-Abfragen
- Testen der Abfragen mit Beispieldaten
- Aufbau einer einfachen Java-Anbindung an die Datenbank
- Fehlersuche bei fehlerhaften Abfragen und Modellen
- Optimierung eines bestehenden, schlecht normalisierten Schemas
- Vergleich unterschiedlicher Lösungswege für dieselbe Aufgabe
- Vorbereitung auf typische Aufgabenformate der Oracle-Zertifizierung
- Wiederholung zentraler Java-Konzepte anhand von Kurzübungen
- Dokumentation des eigenen Datenbankprojekts
Der Kurs ist so aufgebaut, dass jeder Themenblock auf dem vorherigen aufbaut: Ohne sauberes Datenmodell führen auch korrekte SQL-Befehle zu unsauberen Ergebnissen, und ohne SQL-Verständnis bleibt die Datenbankanbindung aus Java abstrakt. Diese Reihenfolge spiegelt, wie Datenbankarbeit im Berufsalltag tatsächlich abläuft. Ein wiederkehrendes Element ist dabei die Fehlersuche an bewusst unsauber gestalteten Beispielen: Statt nur korrekte Lösungswege vorzuführen, werden auch typische Modellierungs- und Abfragefehler gezielt eingebaut, damit Teilnehmende lernen, Ursache und Symptom eines Problems zu unterscheiden. Diese Herangehensweise bereitet gezielt auf die Praxis vor, in der bestehende, oft historisch gewachsene Datenbanken analysiert und verbessert werden müssen, statt immer nur auf der grünen Wiese neu zu planen. Am Ende steht die Fähigkeit, eine fachliche Anforderung eigenständig in ein Datenbankschema zu übersetzen, dieses mit SQL zu bedienen und aus einer Java-Anwendung heraus anzusprechen – ein Kompetenzprofil, das in der Softwareentwicklung breit gefragt ist.
Lernziele:
- Grundprinzipien relationaler Datenbanken verstehen und anwenden
- Entity-Relationship-Modelle für reale Anwendungsfälle entwerfen
- Datenbankstrukturen durch Normalisierung von Redundanzen und Anomalien befreien
- Tabellen, Schlüssel und Beziehungen sauber definieren
- SQL-Abfragen zur Datenauswahl, -filterung und -sortierung schreiben
- Daten mit SQL einfügen, ändern und löschen
- Mehrere Tabellen über Joins sinnvoll miteinander verknüpfen
- Grundlagen der Java-Programmierung erlernen und anwenden
- Datenbankzugriffe aus Java-Anwendungen heraus umsetzen
- Typische Entwurfsfehler bei Datenbankmodellen erkennen und vermeiden
- Sich auf die Prüfungsinhalte zu Oracle Certified Associate und Java SE Programmer I vorbereiten
- Ein eigenes kleines Datenbankprojekt von der Modellierung bis zur Abfrage umsetzen
Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an angehende Programmierer:innen und Administrator:innen sowie an Arbeitsuchende, die sich beruflich neu orientieren und einen strukturierten Einstieg in die IT und moderne Softwareentwicklung suchen.
- Angehende Programmierer:innen und Softwareentwickler:innen
- Arbeitsuchende mit Interesse an einem Einstieg in die IT
- IT-Fachkräfte, die vorhandene Java-Kenntnisse auffrischen und zertifizieren möchten
- Quer- und Wiedereinsteiger:innen mit Zielrichtung Softwareentwicklung
- Hochschulabgänger:innen, die eine praxisnahe Zusatzqualifikation suchen
Vorausgesetzt werden gute PC-Kenntnisse sowie gute Deutsch- und Englischkenntnisse, da Fachliteratur und Prüfungsformate im IT-Umfeld häufig auf Englisch vorliegen. Grundlegende Programmierkenntnisse sind hilfreich, um dem Java-Teil zügig folgen zu können, werden jedoch nicht auf fortgeschrittenem Niveau vorausgesetzt, da die Grundlagen im Kurs selbst vermittelt werden.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs verbindet konzeptionelle Einführung mit unmittelbarer praktischer Anwendung: Auf die Erklärung eines Modellierungs- oder Sprachkonzepts folgt jeweils eine Übung, in der das Konzept an einem konkreten Datenbankbeispiel umgesetzt wird. Der abschließende Praxisblock bündelt Modellierung, SQL und Java in einem zusammenhängenden Projekt, sodass die einzelnen Techniken nicht isoliert bleiben, sondern im Kontext einer vollständigen Aufgabenstellung angewendet werden.
Der Kurs deckt drei größere Themenfelder ab – Datenmodellierung, SQL und Java – und ist entsprechend als mehrwöchiges Format konzipiert, das ausreichend Zeit für Theorie, Übungen und das Abschlussprojekt vorsieht. Der modulare Aufbau erlaubt es, einzelne Themenblöcke je nach Vorkenntnissen unterschiedlich intensiv zu bearbeiten.
Der Kurs führt auf ein trägerinternes trägerinternes Zertifikat sowie auf die international anerkannten Prüfungen Oracle Certified Associate (OCA) und Java SE Programmer I hin. Die externen Zertifizierungsprüfungen werden bei einem akkreditierten Testcenter abgelegt und sind unabhängig vom Kursanbieter gültig.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Relationale Datenbanken bilden das Rückgrat nahezu jeder Unternehmensanwendung, von einfachen Verwaltungssystemen bis zu komplexen Fachanwendungen. Wer Datenmodellierung, SQL und die Anbindung aus einer Programmiersprache heraus beherrscht, verfügt über eine Kernkompetenz, die in der Softwareentwicklung branchenübergreifend gefragt ist. Die Kombination aus Datenbankwissen und Java-Grundlagen ist dabei besonders wertvoll, weil viele Anwendungen genau an dieser Schnittstelle entstehen: Eine Java-Anwendung ohne solides Datenbankverständnis bleibt technisch unvollständig, ein Datenbankschema ohne Anwendungsanbindung bleibt praktisch ungenutzt. Der Kurs schließt genau diese Lücke. Für Quer- und Wiedereinsteigende bietet der international anerkannte Abschluss als Oracle Certified Associate einen belastbaren Nachweis, der auch ohne einschlägigen Studienabschluss Gewicht hat. In Kombination mit dem trägerinternes Zertifikat entsteht so ein Qualifikationsprofil, das sowohl den Einstieg in die Softwareentwicklung als auch die Spezialisierung auf Datenbankadministration oder SQL-Entwicklung ermöglicht. Ein weiterer Pluspunkt ist die praktische Nähe zum Abschlussprojekt: Wer eine fachliche Aufgabenstellung eigenständig modelliert, normalisiert, mit SQL abfragbar macht und aus Java heraus anbindet, verfügt über ein konkretes Arbeitsbeispiel, das sich im Vorstellungsgespräch oder Bewerbungsprofil unmittelbar vorzeigen lässt. Gerade weil Datenbankfehler in produktiven Systemen oft erst spät und dann kostenintensiv auffallen, ist sauberes Modellieren von Anfang an eine Fähigkeit, die Arbeitgeber deutlich höher gewichten als reines Auswendiglernen von SQL-Syntax.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Datenbankentwickler/in
- Datenbankadministrator/in
- SQL-Entwickler/in
- Softwareentwickler/in
- IT-Projektleiter/in
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was lerne ich in diesem Kurs konkret?
Sie lernen, relationale Datenbanken mit dem Entity-Relationship-Modell zu entwerfen, sie zu normalisieren, mit SQL abzufragen und über eine Java-Anwendung anzusprechen. Der Kurs verbindet damit Datenmodellierung, Abfragesprache und Programmierung.
Brauche ich bereits Programmiererfahrung?
Grundlegende Programmierkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Der Java-Teil des Kurses baut die Grundlagen der Sprache systematisch auf, sodass auch ein Einstieg ohne Vorkenntnisse möglich ist.
Welche Zertifizierungen bereitet der Kurs vor?
Der Kurs orientiert sich an den Prüfungsinhalten von Oracle Certified Associate (OCA) und Java SE Programmer I, zwei international anerkannten Zertifizierungen im Datenbank- und Java-Umfeld.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat. Die Oracle-Zertifizierungen OCA und Java SE Programmer I werden bei einem akkreditierten Testcenter separat geprüft und sind unabhängig vom Bildungsträger gültig.
Für welche beruflichen Einsatzfelder qualifiziert der Kurs?
Typische Einsatzfelder sind die Datenbankentwicklung und -administration, die SQL-Entwicklung sowie allgemein die Softwareentwicklung, in der ein solides Verständnis relationaler Datenbanken vorausgesetzt wird.