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DApps mit Solidity und DevOps-Zusatzqualifikation – Kurs

Solidity-Entwicklung dezentraler Anwendungen (DApps) auf Ethereum kombiniert mit DevOps-Praxis, Cloud-Computing und IT-Service-Management.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs deckt vier inhaltlich klar abgegrenzte Themenblöcke ab, die in ihrer Summe von der Blockchain-Entwicklung bis zum IT-Service-Management reichen. Der Umfang ist so bemessen, dass sowohl die Solidity-Entwicklung als auch die DevOps- und Cloud-Infrastrukturthemen mit ausreichend Übungszeit… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung für die Zusatzqualifikationen dezentrale Anwendungen, Cloud Computing und IT-Service-Management ab. Im Bereich IT-Service-Management ist zusätzlich eine PeopleCert-Prüfung und -Zertifizierung… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium, ersatzweise mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung. Hinzu kommen Deutschkenntnisse auf Niveau B2 und Englischkenntnisse auf Niveau B2, da Fachliteratur und Tools im Blockchain- und Cloud-Umfeld… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Diese Weiterbildung verbindet die Entwicklung dezentraler Anwendungen (DApps) mit Solidity auf der Ethereum-Blockchain mit einer Zusatzqualifikation in DevOps, Cloud Computing und IT-Service-Management. Teilnehmende lernen zunächst, Smart Contracts zu schreiben, mit dem Truffle-Framework zu arbeiten und typische DApp-Anwendungsfälle wie Identitätslösungen, NFT-Marktplätze und DAOs umzusetzen. Darauf aufbauend werden DevOps-Methoden, Container- und Orchestrierungstechnologien sowie die Grundprinzipien des IT-Service-Managements vermittelt, damit dezentrale Anwendungen nicht nur programmiert, sondern auch betrieben, skaliert und im Servicekontext verwaltet werden können. Der Kurs richtet sich an Personen mit Grundkenntnissen in JavaScript sowie HTML/CSS, die in die Blockchain-Entwicklung oder in IT-Infrastruktur- und Servicerollen einsteigen möchten.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der Kurs gliedert sich in vier Themenblöcke, die von der Blockchain-Entwicklung über DevOps und Cloud Computing bis zum IT-Service-Management reichen. Entwicklung dezentraler Anwendungen mit Solidity: Dieser Block bildet den fachlichen Kern und führt von den Grundlagen zu konkreten Anwendungsfällen.

  • Einführung in DApps und Smart Contracts als technisches Fundament
  • Interaktion mit Smart Contracts in einer Blockchain-Umgebung
  • Entwicklung von DApps für die Ethereum-Blockchain
  • Arbeiten mit dem Truffle-Framework für Smart-Contract-Projekte
  • Umsetzung von Identitätslösungen mit Solidity
  • Entwicklung von NFT-Marktplätzen und Nachvollzug der Prozesse bei DAO-Projekten
  • Einsatz von Layer-2-Lösungen für schnellere, kostengünstigere Transaktionen

DevOps-Methoden und -Prozesse: Dieser Block überträgt DevOps-Denkweisen konkret auf die Entwicklung und den Betrieb dezentraler Anwendungen.

  • DevOps-Strategien und die drei Wege des DevOps-Denkens
  • Continuous Integration und automatisiertes Testen
  • Release-Automatisierung zur Risikoreduktion
  • Continuous Delivery als Ergänzung zur Continuous Integration
  • Review- und Koordinationsprozesse für dezentrale Anwendungsprojekte
  • Aufbau einer Deployment-Pipeline und Integration von Continuous Security

Cloud Computing und Infrastrukturmanagement: Dieser Block vermittelt die technische Infrastruktur, auf der dezentrale Anwendungen betrieben werden.

  • Grundbegriffe und Terminologie des Cloud Computing
  • Kostenkalkulation von Cloud-Ressourcen
  • Zusammenspiel von DevOps und Cloud Computing
  • Grundlagen und praktischer Einsatz von Docker
  • Skalierung von Kubernetes-Umgebungen
  • Überwachung von Cloud-Infrastrukturen mit Prometheus
  • Auswahl von IaaS-Anbietern und Einrichtung von Cloud-Umgebungen mit Ansible

IT-Service-Management: Der abschließende Block ordnet den Betrieb dezentraler Anwendungen in ein professionelles Servicemanagement ein.

  • Hauptelemente eines IT-Service-Managements
  • Verankerung des IT-Service-Managements auf Führungsebene
  • Etablierung der zugehörigen Prozesse
  • Service Asset and Configuration Management sowie Transition
  • IT Financial Management im Kontext dezentraler Anwendungen
  • Release Management und Business Relationship Management

Die vier Blöcke sind bewusst aufeinander aufgebaut: Wer Smart Contracts entwickelt hat, lernt anschließend, wie man deren Betrieb professionell mit DevOps-Methoden absichert, auf welcher Cloud-Infrastruktur dies geschieht und wie sich der laufende Servicebetrieb organisieren lässt. Diese Kombination unterscheidet den Kurs von reinen Solidity-Programmierkursen, die den Betrieb und die Serviceseite ausklammern. Innerhalb des Solidity-Blocks liegt ein besonderer Schwerpunkt darauf, nicht nur einzelne Funktionen isoliert zu programmieren, sondern vollständige Anwendungsfälle zu durchdenken: Bei der Umsetzung einer Identitätslösung etwa müssen Teilnehmende sowohl die Speicherung von Berechtigungen im Smart Contract als auch deren sichere Abfrage aus einer Client-Anwendung heraus konzipieren. Beim NFT-Marktplatz kommen zusätzlich Fragen der Eigentumsübertragung, der Gebührenlogik und der Interaktion mit bestehenden Token-Standards hinzu, während die Auseinandersetzung mit DAO-Strukturen den Blick auf Governance-Mechanismen und Abstimmungsprozesse innerhalb einer dezentralen Organisation lenkt. Der Umgang mit Layer-2-Lösungen rundet diesen Block ab, indem er zeigt, wie sich die grundsätzlichen Kostennachteile der Ethereum-Hauptkette für produktive Anwendungen abmildern lassen. Im DevOps-Block wird deutlich, dass die drei Wege des DevOps-Denkens – Flow, Feedback und kontinuierliches Lernen – nicht abstrakt bleiben, sondern unmittelbar auf die Besonderheiten dezentraler Anwendungen übertragen werden: Ein Smart Contract lässt sich nach seiner Bereitstellung auf der Blockchain nicht ohne Weiteres nachträglich ändern, weshalb Continuous-Integration- und Testing-Prozesse hier eine noch größere Rolle spielen als in klassischer Softwareentwicklung. Die Deployment-Pipeline muss entsprechend so gestaltet sein, dass Fehler bereits vor der eigentlichen Bereitstellung auf der Blockchain erkannt werden.

Lernziele:

  • Grundkonzepte von Smart Contracts und dezentralen Anwendungen (DApps) verstehen und einordnen
  • Mit Smart Contracts in einer Blockchain-Umgebung interagieren
  • DApps für die Ethereum-Blockchain konzipieren und entwickeln
  • Das Truffle-Framework für die Entwicklung und das Testen von Smart Contracts einsetzen
  • Identitätslösungen auf Basis von Solidity umsetzen
  • NFT-Marktplätze als praxisnahes DApp-Anwendungsbeispiel entwickeln
  • Dezentrale autonome Organisationen (DAOs) konzeptionell nachvollziehen und in Solidity abbilden
  • Layer-2-Lösungen für schnellere und günstigere Transaktionen einordnen und anwenden
  • DevOps-Prinzipien wie Continuous Integration, Continuous Delivery und Deployment-Pipelines auf DApp-Projekte übertragen
  • Container- und Orchestrierungstechnologien wie Docker und Kubernetes für den Betrieb dezentraler Anwendungen einsetzen
  • Cloud-Computing-Modelle und Kostenaspekte bei der Bereitstellung dezentraler Anwendungen bewerten
  • Grundprinzipien des IT-Service-Managements auf den Betrieb dezentraler Anwendungen anwenden

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit in der Blockchain-Entwicklung, im IT-Infrastrukturmanagement oder in der Servicekoordination anstreben oder ihre Fachkenntnisse in diesen Bereichen erweitern möchten. Angesprochen sind sowohl Fachkräfte mit Programmiererfahrung, die sich Richtung Blockchain spezialisieren möchten, als auch IT-Fachkräfte, die DevOps- und Servicemanagement-Kompetenzen ergänzen wollen.

  • Entwickler/innen mit JavaScript-Kenntnissen, die in die Blockchain-Programmierung einsteigen möchten
  • IT-Fachkräfte, die dezentrale Anwendungen künftig betreiben und betreuen sollen
  • Personen mit Interesse an Cloud-Infrastruktur und Container-Technologien
  • Berufstätige, die eine Zusatzqualifikation im IT-Service-Management anstreben
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium, ersatzweise mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung. Hinzu kommen Deutschkenntnisse auf Niveau B2 und Englischkenntnisse auf Niveau B2, da Fachliteratur und Tools im Blockchain- und Cloud-Umfeld überwiegend englischsprachig sind. Inhaltlich sind Grundkenntnisse in JavaScript sowie HTML und CSS erforderlich, außerdem allgemeine Grundlagen im Projektmanagement, da mehrere Module Projektstrukturen voraussetzen.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die Inhalte werden in aufeinander aufbauenden Modulen vermittelt, die Theorieanteile mit praktischer Umsetzung an Smart-Contract- und Infrastrukturbeispielen verbinden. Entwicklungsübungen mit Solidity und dem Truffle-Framework wechseln sich mit Konfigurationsübungen zu Docker, Kubernetes und Ansible ab, sodass Programmier- und Betriebskompetenzen gleichermaßen trainiert werden. Die Inhalte zum IT-Service-Management werden konzeptionell erarbeitet und anhand von Fallbeispielen aus dem Betrieb dezentraler Anwendungen verankert.

Der Kurs deckt vier inhaltlich klar abgegrenzte Themenblöcke ab, die in ihrer Summe von der Blockchain-Entwicklung bis zum IT-Service-Management reichen. Der Umfang ist so bemessen, dass sowohl die Solidity-Entwicklung als auch die DevOps- und Cloud-Infrastrukturthemen mit ausreichend Übungszeit vermittelt werden können.

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung für die Zusatzqualifikationen dezentrale Anwendungen, Cloud Computing und IT-Service-Management ab. Im Bereich IT-Service-Management ist zusätzlich eine PeopleCert-Prüfung und -Zertifizierung vorgesehen, sodass ein Teil des Curriculums auf eine extern anerkannte Zertifizierungsprüfung vorbereitet.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der Kurs schließt eine Lücke, die viele reine Blockchain-Programmierkurse offenlassen: die Frage, wie dezentrale Anwendungen nach der Entwicklung tatsächlich betrieben, skaliert und im Servicekontext verwaltet werden. Wer nur Solidity lernt, kann Smart Contracts schreiben, steht aber ohne Cloud- und DevOps-Wissen vor Problemen, sobald eine Anwendung produktiv betrieben werden soll. Durch die Kombination aus Entwicklungs-, Betriebs- und Servicemanagement-Kompetenzen eignen sich Teilnehmende ein Profil an, das in der Praxis selten in einer Person vereint ist. Das erhöht die Einsatzmöglichkeiten sowohl in reinen Blockchain-Entwicklerrollen als auch in Positionen, die IT-Infrastruktur, Cloud-Betrieb und Servicekoordination verantworten. Für Arbeitgeber ist ein solches Profil attraktiv, weil es Schnittstellenwissen zwischen Entwicklung und Betrieb mitbringt – ein Bereich, in dem klassische Rollenaufteilungen häufig zu Reibungsverlusten führen. Absolventinnen und Absolventen können dadurch sowohl in Blockchain-Start-ups als auch in etablierten IT-Abteilungen eingesetzt werden, die dezentrale Technologien in ihre Infrastruktur integrieren. Nicht zuletzt profitieren Teilnehmende davon, dass die vermittelten Cloud- und IT-Service-Management-Kompetenzen nicht auf den Blockchain-Kontext beschränkt bleiben, sondern sich auf andere Softwareprojekte übertragen lassen. Wer Docker, Kubernetes und Ansible einmal im Kontext dezentraler Anwendungen verstanden hat, kann dieses Wissen ebenso für klassische Webanwendungen oder interne Unternehmenssoftware nutzen. Diese Übertragbarkeit erhöht die langfristige Verwertbarkeit der Weiterbildung über den unmittelbaren Blockchain-Anwendungsfall hinaus.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Blockchain Developer
  • Smart Contract Developer
  • Softwareentwickler/in (Blockchain)
  • DevOps Engineer
  • IT-Service-Manager/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich bereits Blockchain-Erfahrung für diesen Kurs?

Nein, die Blockchain- und Solidity-Inhalte werden von Grund auf vermittelt. Vorausgesetzt werden aber Grundkenntnisse in JavaScript sowie HTML und CSS, da darauf aufgebaut wird.

Was unterscheidet diesen Kurs von einem reinen Solidity-Kurs?

Neben der Smart-Contract-Entwicklung vermittelt der Kurs zusätzlich DevOps-Methoden, Cloud-Computing-Infrastruktur und IT-Service-Management, damit dezentrale Anwendungen auch professionell betrieben werden können.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Im Bereich IT-Service-Management ist zusätzlich eine PeopleCert-Prüfung und -Zertifizierung vorgesehen.

Für welche Berufe qualifiziert die Weiterbildung?

Typische Zielrollen sind Blockchain Developer, Smart Contract Developer, DevOps Engineer und IT-Service-Manager/in, je nachdem welchen Schwerpunkt Sie im Anschluss setzen.

Werden auch Cloud-Technologien wie Docker und Kubernetes behandelt?

Ja, im Modul Cloud Computing und Infrastrukturmanagement lernen Sie unter anderem Docker, Kubernetes, Ansible und Monitoring mit Prometheus im Kontext dezentraler Anwendungen kennen.