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Klimaschutzmanager: CSRD- & ESRS-Berichte – Weiterbildung

Qualifizierung zur unternehmerischen Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD und ESRS: von der Wesentlichkeitsanalyse bis zur geprüften Berichtserstellung.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs ist überwiegend in Teilzeit konzipiert, teils wird er auch in Vollzeit angeboten, und gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Themenblöcke von den gesetzlichen Grundlagen bis zur Berichterstellung und -prüfung. Der genaue zeitliche Umfang richtet sich nach dem jeweiligen Anbieter und… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Für den Kurs findet eine trägerinterne Abschlussprüfung statt, die mit einem Trägerzertifikat abgeschlossen wird. Es handelt sich nicht um ein staatliches Examen oder eine herstellerseitige Zertifizierungsprüfung, sondern um eine trägerseitig geprüfte Bestätigung der erworbenen Kompetenzen in der… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für die Teilnahme werden grundlegende PC-Kenntnisse sowie ein sicherer Umgang mit digitalen Standardanwendungen vorausgesetzt. Der Kurs vermittelt die Inhalte im Bereich Nachhaltigkeitsberichterstattung von Grund auf, sodass einschlägige Vorkenntnisse in diesem Themenfeld in der Regel nicht… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Diese Qualifizierung bereitet gezielt auf die Aufgaben eines Klimaschutzmanagers bzw. einer Klimaschutzmanagerin im Bereich der unternehmerischen Nachhaltigkeitsberichterstattung vor. Im Mittelpunkt stehen die europäische Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und die European Sustainability Reporting Standards (ESRS), die zunehmend mehr Unternehmen zur systematischen Offenlegung ihrer Klimaschutzschritte verpflichten. Die Teilnehmenden lernen, wie Treibhausgasemissionen nach dem Greenhouse Gas Protocol erfasst, Wesentlichkeitsanalysen durchgeführt und vollständige Nachhaltigkeitsberichte erstellt und für die externe Prüfung vorbereitet werden. Damit richtet sich die Qualifizierung an den konkreten regulatorischen Rahmen, dem Unternehmen heute in der Klimaberichterstattung gegenüberstehen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Lernziele:

  • Die Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting Directive einordnen
  • Die European Sustainability Reporting Standards und ihren Aufbau verstehen
  • Rechtliche Verpflichtungen für Unternehmen unterschiedlicher Größenklassen unterscheiden
  • Den Corporate Carbon Footprint eines Unternehmens methodisch ermitteln
  • Treibhausgasemissionen nach dem Greenhouse Gas Protocol systematisch erfassen
  • Die Datenerhebung entlang der gesamten Wertschöpfungskette strukturieren
  • Eine doppelte Wesentlichkeitsprüfung eigenständig durchführen
  • Relevante Stakeholdergruppen identifizieren und in den Berichtsprozess einbinden
  • Nachhaltigkeitsthemen in die Unternehmensstrategie integrieren
  • Einen Nachhaltigkeitsbericht strukturiert aufbauen und inhaltlich gliedern
  • Qualitätskriterien für die Berichterstattung anwenden
  • Berichtsdaten auf eine externe Prüfung vorbereiten

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen, die im Bereich Klimaschutz- und Transformationsmanagement tätig werden möchten oder sich grundlegende Kenntnisse im Themenfeld Nachhaltigkeitsberichterstattung aneignen wollen. Angesprochen sind insbesondere Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger, arbeitssuchende Personen, Quereinsteigende sowie Fachkräfte aus angrenzenden Bereichen.

  • Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger mit Interesse an Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsthemen
  • Arbeitssuchende, die sich für Aufgaben im Klimaschutzmanagement qualifizieren möchten
  • Quereinsteigende aus fachfremden Bereichen mit Interesse an Nachhaltigkeitsberichterstattung
  • Fachkräfte aus angrenzenden Bereichen wie Controlling, Umweltmanagement oder Unternehmenskommunikation
  • Personen, die Transformationsprozesse in Unternehmen fachlich begleiten möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme werden grundlegende PC-Kenntnisse sowie ein sicherer Umgang mit digitalen Standardanwendungen vorausgesetzt. Der Kurs vermittelt die Inhalte im Bereich Nachhaltigkeitsberichterstattung von Grund auf, sodass einschlägige Vorkenntnisse in diesem Themenfeld in der Regel nicht erforderlich sind. Erforderlich sind zudem Deutschkenntnisse, die das Verstehen fachlicher Inhalte und die Bearbeitung praxisbezogener Aufgaben ermöglichen, sowie die Bereitschaft, sich strukturiert und selbstständig mit Themen aus Klimaschutz- und Transformationsmanagement auseinanderzusetzen.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs findet im Combined-Learning-Format statt und verbindet damit Präsenz- oder Online-Lehreinheiten mit eigenständigen Übungsphasen. Die vier Themenblöcke werden nacheinander erarbeitet, sodass auf den gesetzlichen Grundlagen zunächst die praktische Datenerhebung aufbaut, bevor Wesentlichkeitsanalyse und schließlich die eigentliche Berichterstellung folgen. Die Unterrichtsform ist überwiegend in Teilzeit angelegt, teilweise wird der Kurs auch in Vollzeit angeboten.

Der Kurs ist überwiegend in Teilzeit konzipiert, teils wird er auch in Vollzeit angeboten, und gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Themenblöcke von den gesetzlichen Grundlagen bis zur Berichterstellung und -prüfung. Der genaue zeitliche Umfang richtet sich nach dem jeweiligen Anbieter und der gewählten Kursform.

Für den Kurs findet eine trägerinterne Abschlussprüfung statt, die mit einem Trägerzertifikat abgeschlossen wird. Es handelt sich nicht um ein staatliches Examen oder eine herstellerseitige Zertifizierungsprüfung, sondern um eine trägerseitig geprüfte Bestätigung der erworbenen Kompetenzen in der Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD und ESRS gehört zu den Themenfeldern, die in den kommenden Jahren für immer mehr Unternehmen verpflichtend werden. Wer versteht, wie sich der Corporate Carbon Footprint ermitteln lässt, wie eine doppelte Wesentlichkeitsprüfung abläuft und wie ein Nachhaltigkeitsbericht strukturiert aufgebaut wird, verfügt über eine Kompetenz, die in Unternehmen jeder Größenordnung zunehmend gefragt ist – von der ersten Berichtspflicht bis zur externen Prüfung der Daten. Für den Berufsalltag bedeutet das, dass Absolventinnen und Absolventen nicht nur einzelne Kennzahlen berechnen, sondern den gesamten Berichtsprozess von der gesetzlichen Einordnung über die Datenerhebung bis zur geprüften Veröffentlichung überblicken. Das macht sie zu Ansprechpartnern für Geschäftsführung, Controlling und externe Prüfstellen gleichermaßen, wenn es um die Frage geht, wie ein Unternehmen seine Klimaschutzschritte glaubwürdig und regelkonform dokumentiert. Langfristig eröffnet dieses Profil Perspektiven in einem Berufsfeld, das durch die europäische Regulatorik strukturell wächst: Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsmanagement ist längst kein Randthema mehr, sondern rückt in vielen Unternehmen näher an Finanzabteilung und Unternehmensführung heran. Wer hier frühzeitig fundiertes Wissen zu CSRD, ESRS und den zugehörigen Berichtsprozessen aufbaut, positioniert sich in einem Feld, dessen regulatorische Bedeutung in den kommenden Jahren eher zu- als abnehmen wird. Ein weiterer Vorteil liegt in der Übertragbarkeit der erlernten Methodik: Die Systematik der doppelten Wesentlichkeitsprüfung, der strukturierten Emissionserfassung und der prüfungsfesten Dokumentation lässt sich nicht nur auf den Klimaschutzbereich, sondern grundsätzlich auf weitere ESG-Themenfelder wie soziale Standards oder Governance-Fragen anwenden. Wer diese Denkweise einmal verinnerlicht hat, kann sich in angrenzende Bereiche der Nachhaltigkeitsberichterstattung leichter einarbeiten, sobald zukünftige Berichtspflichten weitere Themenfelder mit einbeziehen.

1. Gesetzliche Grundlagen und Standards

Der erste Themenblock schafft das regulatorische Fundament, auf dem die gesamte Nachhaltigkeitsberichterstattung aufbaut. Ohne dieses Verständnis lassen sich weder Datenerhebung noch Berichtserstellung sinnvoll einordnen.

  • Überblick über die Corporate Sustainability Reporting Directive
  • Einführung in die European Sustainability Reporting Standards
  • Rechtliche Verpflichtungen für Unternehmen verschiedener Größenklassen
  • Zeitlicher Anwendungsbereich und stufenweises Inkrafttreten der Berichtspflichten
  • Verhältnis der ESRS-Vorgaben zu bereits bestehender nichtfinanzieller Berichterstattung

2. Datenerhebung und Emissionsmanagement

Der zweite Themenblock widmet sich der praktischen Erfassung von Klimadaten. Hier lernen die Teilnehmenden, wie sich die abstrakten regulatorischen Anforderungen in konkrete Messgrößen übersetzen lassen.

  • Methodik zur Ermittlung des Corporate Carbon Footprint
  • Erfassung von Treibhausgasemissionen nach dem Greenhouse Gas Protocol
  • Systematik der Datenerhebung in der Wertschöpfungskette
  • Unterscheidung direkter und indirekter Emissionsquellen im Unternehmen
  • Umgang mit Datenlücken und Schätzverfahren bei unvollständiger Datenlage
  • Aufbau eines internen Prozesses zur regelmäßigen Emissionsdatenerfassung

3. Wesentlichkeitsanalyse und Stakeholder

Der dritte Themenblock behandelt die doppelte Wesentlichkeitsprüfung, ein zentrales Element der CSRD-Berichterstattung, sowie die systematische Einbindung von Stakeholdergruppen.

  • Durchführung der doppelten Wesentlichkeitsprüfung
  • Identifikation relevanter Stakeholdergruppen
  • Einbindung von Nachhaltigkeitsthemen in die Unternehmensstrategie
  • Bewertung von Auswirkungen, Risiken und Chancen aus Innen- und Außenperspektive
  • Dokumentation des Wesentlichkeitsprozesses für die spätere Berichtsprüfung

4. Berichterstellung und Prüfung

Der vierte Themenblock führt die vorangegangenen Inhalte zusammen und mündet in der konkreten Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts, der den Anforderungen einer externen Prüfung standhält.

  • Strukturierung und Aufbau eines Nachhaltigkeitsberichts
  • Qualitätskriterien für die Berichterstattung
  • Vorbereitung auf die externe Prüfung der Berichtsdaten
  • Nachvollziehbare Dokumentation von Datenquellen und Berechnungsgrundlagen
  • Abstimmung des Berichts mit Fachabteilungen wie Controlling und Unternehmenskommunikation

Berufliche Relevanz Die vier Module sind so angelegt, dass sie den vollständigen Weg von der gesetzlichen Grundlage bis zum geprüften Bericht abbilden. Das befähigt Absolventinnen und Absolventen dazu, regulatorische Anforderungen im Klimaschutz einzuhalten, die unternehmerische Transparenz gegenüber Investoren und Kunden zu erhöhen und Transformationsprozesse in Richtung Klimaneutralität fachlich zu begleiten. Damit deckt die Qualifizierung genau jenen Bereich ab, in dem viele Unternehmen aktuell akuten Aufbaubedarf haben, da die CSRD-Berichtspflichten sukzessive auf immer mehr Unternehmensgrößenklassen ausgeweitet werden.

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Klimaschutzmanager/in
  • CSR-Manager/in
  • Nachhaltigkeitsmanager/in
  • Umweltmanagement-Beauftragte/r

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Vorkenntnisse in Nachhaltigkeitsberichterstattung, um teilzunehmen?

Nein, der Kurs vermittelt die Inhalte im Bereich Nachhaltigkeitsberichterstattung von Grund auf. Vorausgesetzt werden lediglich grundlegende PC-Kenntnisse und Deutschkenntnisse zum Verstehen fachlicher Inhalte.

Welche regulatorischen Standards werden im Kurs behandelt?

Der Kurs behandelt die europäische Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) sowie die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) einschließlich der rechtlichen Verpflichtungen für Unternehmen unterschiedlicher Größenklassen.

Wie wird der Corporate Carbon Footprint im Kurs ermittelt?

Die Teilnehmenden lernen die Methodik zur Ermittlung des Corporate Carbon Footprint sowie die Erfassung von Treibhausgasemissionen nach dem Greenhouse Gas Protocol entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Was ist eine doppelte Wesentlichkeitsprüfung, und wird sie im Kurs behandelt?

Ja, ein eigener Themenblock widmet sich der Durchführung der doppelten Wesentlichkeitsprüfung sowie der Identifikation und Einbindung relevanter Stakeholdergruppen in den Berichtsprozess.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende des Kurses?

Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab. Es handelt sich nicht um ein staatliches Examen, sondern um eine trägerseitig geprüfte Bestätigung der erworbenen Kompetenzen.