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Objektorientierte Programmierung mit Python (Grundlagen)

Python- und OOP-Grundlagenkurs für angehende Entwickler:innen und IT-Führungskräfte: Klassen, Vererbung und Designprinzipien für wartbaren Code sowie die Zusammenarbeit im Entwicklungsteam.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Der modulare Aufbau führt von den Grundlagen der Objektorientierung über Vererbung und Designprinzipien bis zur Übersetzung fachlicher Anforderungen und der Zusammenarbeit im Entwicklungsteam. Jedes Modul baut auf dem vorherigen auf und mündet im abschließenden Softwareprojekt. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einer Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen Python- und OOP-Kompetenzen dokumentiert. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters, nicht um eine Herstellerzertifizierung. Das entwickelte Softwareprojekt lässt… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Formale Abschlüsse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Programmierung, Automatisierung oder Softwareentwicklung. Erste technische Erfahrungen erleichtern den Einstieg, sind jedoch keine zwingende Voraussetzung, da die… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Wer IT-Teams führen oder technische Entscheidungen mitgestalten möchte, braucht ein belastbares Verständnis dafür, wie moderne Software tatsächlich aufgebaut ist. Dieser Kurs vermittelt die objektorientierte Programmierung mit Python von den Grundlagen bis zur Anwendung im Team: Klassen, Vererbung und Designprinzipien für wartbaren Code ebenso wie die Übersetzung fachlicher Anforderungen in technische Lösungen. Damit richtet er sich gleichermaßen an angehende Entwickler:innen und an IT-Führungskräfte, die technische Entscheidungen fundiert nachvollziehen möchten.

Was lernst du in diesem Kurs?

Grundlagen der objektorientierten Programmierung Der Einstieg gilt den zentralen Bausteinen der Objektorientierung: Klassen, Objekten und ihrem Zusammenspiel. Die Teilnehmenden üben an konkreten Python-Beispielen, bevor die Konzepte komplexer werden.

  • Klassen und Objekte als zentrale Bausteine der Objektorientierung verstehen
  • Attribute und Methoden zur Strukturierung von Objekten definieren
  • Konstruktoren zur kontrollierten Erzeugung von Objekten nutzen
  • Kapselung zur sauberen Trennung von internem Zustand und Schnittstelle anwenden
  • Objektbeziehungen wie Komposition und Aggregation unterscheiden
  • Einfache objektorientierte Programme in Python selbstständig entwerfen

Vererbung, Polymorphismus und Designprinzipien Aufbauend auf den Grundlagen vertieft dieser Block, wie sich Code über Vererbung wiederverwenden und über Polymorphismus flexibel gestalten lässt – und wie Designprinzipien dabei helfen, Software wartbar zu halten.

  • Vererbung zur Wiederverwendung und Erweiterung bestehender Klassen einsetzen
  • Polymorphismus zur flexiblen Gestaltung von Schnittstellen nutzen
  • Abstrakte Klassen und Schnittstellen für klare Architekturen entwerfen
  • Designprinzipien wie Single Responsibility im eigenen Code anwenden
  • Code-Duplikate durch geeignete Objektstrukturen vermeiden
  • Bestehenden Code zur Verbesserung der Wartbarkeit refaktorisieren

Von der Anforderung zur Softwarelösung Python-Entwickler:innen übersetzen fachliche Anforderungen in funktionierenden Code. Dieser Block zeigt, wie sich Anforderungen von Product Ownern in objektorientierte Teilaufgaben zerlegen und technisch umsetzen lassen.

  • Anforderungen von Product Ownern in technische Aufgaben übersetzen
  • Komplexe Problemstellungen in handhabbare, objektorientierte Teilaufgaben zerlegen
  • Python in unterschiedlichen Anwendungsbereichen wie Automatisierung oder Datenverarbeitung einsetzen
  • Logisches Denken zur Strukturierung von Lösungswegen einsetzen
  • Testfälle zur Absicherung objektorientierter Funktionalität entwickeln
  • Softwarelösungen für konkrete fachliche Anforderungen konzipieren

Zusammenarbeit und technische Führung im Entwicklungsteam Der letzte inhaltliche Block richtet sich besonders an angehende IT-Führungskräfte: Wie arbeiten Entwicklungsteams zusammen, und wie lassen sich technische Entscheidungen gegenüber Nicht-Techniker:innen nachvollziehbar begründen?

  • Arbeitsweisen und Rollen in Softwareentwicklungsteams nachvollziehen
  • Technische Entscheidungen im Team nachvollziehbar begründen
  • Code-Qualität und Wartbarkeit als Bewertungskriterium für Architekturentscheidungen einordnen
  • Technische Diskussionen zwischen Entwicklung und Führungsebene vermitteln
  • Auswirkungen von Designentscheidungen auf spätere Wartung und Erweiterung einschätzen
  • Die eigene Rolle zwischen technischem Verständnis und Führungsverantwortung einordnen

Anwendung an einem durchgehenden Softwareprojekt Im praktischen Teil entwickeln die Teilnehmenden ein zusammenhängendes Softwareprojekt von der fachlichen Anforderung bis zur funktionierenden, objektorientierten Lösung.

  • Eine fachliche Anforderung in ein objektorientiertes Klassenmodell übersetzen
  • Klassen mit Attributen, Methoden und Konstruktoren in Python implementieren
  • Vererbungsbeziehungen zwischen verwandten Klassen umsetzen
  • Polymorphismus zur flexiblen Erweiterung des Beispielprojekts nutzen
  • Bestehenden Code auf Wartbarkeit prüfen und gezielt refaktorisieren
  • Eine komplexe Aufgabenstellung in mehrere objektorientierte Teilaufgaben zerlegen
  • Testfälle für zentrale Klassen des Beispielprojekts entwickeln
  • Eine Anforderung eines fiktiven Product Owners technisch umsetzen
  • Architekturentscheidungen für das Beispielprojekt begründen und dokumentieren
  • Code-Reviews im Team zu eigenen und fremden Lösungen durchführen
  • Das fertige Beispielprojekt strukturiert präsentieren
  • Den gesamten Weg von der Anforderung bis zur funktionierenden Softwarelösung nachvollziehen

Die vier Module folgen bewusst dem Weg vom technischen Grundverständnis zur Führungsperspektive: erst Klassen und Objekte, dann Vererbung und Designprinzipien, anschließend die Übersetzung fachlicher Anforderungen und zuletzt die Zusammenarbeit und Kommunikation im Entwicklungsteam. Wer den Kurs abschließt, versteht damit nicht nur, wie objektorientierter Code funktioniert, sondern auch, wie sich technische Entscheidungen im Team treffen und gegenüber der Führungsebene begründen lassen.

Lernziele:

  • Grundprinzipien der objektorientierten Programmierung in Python verstehen und anwenden
  • Klassen und Objekte zur Strukturierung von Software entwerfen
  • Vererbung und Polymorphismus zur Wiederverwendung von Code einsetzen
  • Kapselung zur sauberen Trennung von Daten und Funktionalität nutzen
  • Komplexe Probleme in handhabbare, objektorientierte Teilaufgaben zerlegen
  • Designprinzipien für effizienten und wartbaren Code anwenden
  • Anforderungen von Product Ownern in technische Umsetzungen übersetzen
  • Python in unterschiedlichen Anwendungsbereichen praxisnah einsetzen
  • Im Team an gemeinsamen Softwarelösungen arbeiten
  • Code-Qualität und Wartbarkeit als Kriterium für Architekturentscheidungen einordnen
  • Technische Entscheidungen in Entwicklungsteams nachvollziehen und einordnen
  • Softwarelösungen für moderne Produkte und Dienstleistungen konzipieren

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte aus angrenzenden Bereichen, die sich in Richtung IT-Führungskräfte entwickeln oder entsprechende Aufgaben übernehmen möchten. Da Vorkenntnisse nicht zwingend erforderlich sind, eignet sich der Kurs sowohl für den direkten Einstieg als Python-Entwickler:in als auch für Fachkräfte, die Programmierung für Führungsaufgaben verstehen möchten.

  • Personen, die eine berufliche Neuausrichtung in Richtung Softwareentwicklung anstreben
  • Fachkräfte, die perspektivisch technische Führungsaufgaben übernehmen möchten
  • Quereinsteiger:innen mit Interesse an objektorientierter Programmierung
  • IT-affine Fachkräfte, die technische Entscheidungen in Entwicklungsteams besser nachvollziehen möchten
Voraussetzungen:

Formale Abschlüsse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Programmierung, Automatisierung oder Softwareentwicklung. Erste technische Erfahrungen erleichtern den Einstieg, sind jedoch keine zwingende Voraussetzung, da die Python- und OOP-Kenntnisse im Kurs von Grund auf aufgebaut werden.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs ist projektorientiert aufgebaut: Neue OOP-Konzepte werden jeweils unmittelbar an einem wachsenden Beispielprojekt erprobt, statt isoliert an abstrakten Übungen. Die Teilnehmenden entwickeln durchgehend an derselben Softwarelösung weiter, sodass Klassen, Vererbung und Designprinzipien im Zusammenhang sichtbar bleiben.

Der modulare Aufbau führt von den Grundlagen der Objektorientierung über Vererbung und Designprinzipien bis zur Übersetzung fachlicher Anforderungen und der Zusammenarbeit im Entwicklungsteam. Jedes Modul baut auf dem vorherigen auf und mündet im abschließenden Softwareprojekt.

Der Kurs schließt mit einer Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen Python- und OOP-Kompetenzen dokumentiert. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters, nicht um eine Herstellerzertifizierung. Das entwickelte Softwareprojekt lässt sich unmittelbar als Nachweis praktischer Erfahrung in Bewerbungen einbringen.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Objektorientierte Programmierung ist das Fundament, auf dem ein Großteil moderner Software aufbaut – wer dieses Fundament versteht, kann nicht nur eigenen Code schreiben, sondern auch fremden Code und fremde Architekturentscheidungen nachvollziehen. Das gilt für angehende Entwickler:innen ebenso wie für Führungskräfte, die technische Entscheidungen mittragen müssen. Der Mehrwert dieses Kurses liegt in der doppelten Perspektive: Statt OOP rein technisch zu vermitteln, verbindet er das Programmierhandwerk mit der Frage, wie sich technische Entscheidungen im Team treffen und gegenüber Nicht-Techniker:innen begründen lassen – eine Kompetenz, die reine Programmierkurse selten abdecken. Für die berufliche Entwicklung bedeutet das einen klaren Vorteil: Wer objektorientierte Programmierung versteht und gleichzeitig weiß, wie Entwicklungsteams arbeiten, kann sowohl als Python-Entwickler:in einsteigen als auch den Weg in eine technische Führungsposition vorbereiten, ohne die eine oder andere Perspektive zu vernachlässigen.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Python-Entwickler/in
  • Softwareentwickler/in
  • IT-Führungskraft mit Programmierkenntnissen
  • Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Richtet sich der Kurs an Entwickler:innen oder an Führungskräfte?

An beide: Der Kurs vermittelt objektorientierte Programmierung mit Python praxisnah für den Einstieg als Entwickler:in und zugleich das technische Verständnis, das angehende IT-Führungskräfte für fundierte Entscheidungen brauchen.

Brauche ich Programmiererfahrung, um teilzunehmen?

Nein, formale Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Hilfreich sind PC-Kenntnisse und Interesse an Programmierung; die Python- und OOP-Grundlagen werden im Kurs von Anfang an aufgebaut.

Welche OOP-Konzepte werden konkret behandelt?

Der Kurs behandelt Klassen, Objekte, Vererbung, Polymorphismus, Kapselung sowie Designprinzipien für wartbaren Code, jeweils angewendet an einem wachsenden Beispielprojekt.

Wie praxisnah ist der Kurs aufgebaut?

Sehr praxisnah: Neue Konzepte werden unmittelbar an einem durchgehenden Softwareprojekt erprobt, von der fachlichen Anforderung bis zur funktionierenden, objektorientierten Lösung.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Der Kurs schließt mit einer Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen Python- und OOP-Kompetenzen dokumentiert.