Programmieren lernen: Problemlösung – Weiterbildung
Programmieren lernen mit Fokus auf algorithmisches Denken: systematische Problemanalyse, Algorithmenentwurf und objektorientierte Strukturierung von Lösungen mit SQL-Datenanbindung.
Auf einen Blick
Überblick
Dieser Kurs stellt nicht die Breite der Softwareentwicklung, sondern das systematische Lösen von Problemen in den Mittelpunkt. Teilnehmende lernen, komplexe Aufgaben in Teilschritte zu zerlegen, dafür geeignete Algorithmen zu entwickeln und diese mit objektorientierter Programmierung sauber zu strukturieren. Ergänzend vermittelt der Kurs erste SQL-Kenntnisse, um Daten als Teil größerer Problemlösungen einzubinden.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 15 erfassten Orten
9 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat mit Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning97 %
- Virtuelles Klassenzimmer3 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate29×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €29×
Häufige Kursorte
- Bremen4×
- Wiesbaden4×
- Dresden3×
- Hamburg2×
- Kleve2×
- Leipzig2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen8×
- Sachsen5×
- Hessen5×
- Bremen4×
- Berlin2×
- Hamburg2×
Vermittelte Kompetenzen
- Algorithmen
- Objektorientierte Programmierung
- Problemanalyse
- SQL
- Datenintegration
- Debugging
Zugeordnete Zielberufe
- Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung243.481 Stellen/12 Mon.
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen/12 Mon.
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
- Informationsmanagement (grundständig)84 Stellen/12 Mon.
- Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik)7 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 18 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 – Systematische Problemanalyse Der Einstieg vermittelt, wie sich komplexe Aufgabenstellungen methodisch statt intuitiv angehen lassen.
- Analyse einer Aufgabenstellung vor dem ersten Code
- Zerlegung komplexer Probleme in überschaubare Teilschritte
- Identifikation relevanter Eingaben, Ausgaben und Randbedingungen
- Unterscheidung zwischen Kernproblem und Nebenaspekten
- Formulierung einer Aufgabenstellung in eigenen Worten
- Typische Denkfehler bei der Problemanalyse
Modul 2 – Algorithmen entwickeln und bewerten Aufbauend auf der Problemanalyse vermittelt dieser Block, wie sich daraus konkrete Algorithmen entwickeln lassen.
- Grundprinzip eines Algorithmus als Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Entwicklung eigener Algorithmen für einfache Aufgabenstellungen
- Vergleich mehrerer Lösungswege für dieselbe Aufgabe
- Grundlegende Einschätzung von Effizienz und Aufwand
- Umgang mit Sonderfällen und Randbedingungen im Algorithmus
- Übertragung eines Algorithmus in lauffähigen Code
- Nachvollziehbare Notation eines Algorithmus vor der Implementierung
- Erkennung, wann ein bestehender Lösungsansatz wiederverwendet werden kann
Modul 3 – Objektorientierte Strukturierung von Lösungen Der dritte Block nutzt objektorientierte Programmierung als Werkzeug, um algorithmische Lösungen sauber zu strukturieren.
- Klassen und Objekte zur Kapselung von Problemlösungslogik
- Aufteilung einer komplexen Lösung auf mehrere Klassen
- Wiederverwendung von Lösungsbausteinen für verwandte Probleme
- Lesbarkeit und Nachvollziehbarkeit als Qualitätsmerkmal
- Vermeidung unübersichtlicher, monolithischer Lösungen
- Anwendung objektorientierter Strukturierung auf ein Beispielproblem
Modul 4 – Daten in Problemlösungen integrieren Der letzte inhaltliche Block ergänzt die algorithmische Arbeit um den Umgang mit Daten.
- Grundlagen von SQL zum Speichern und Abrufen von Daten
- Einbindung von Datenbanken in eine bestehende Problemlösung
- Verarbeitung gespeicherter Daten innerhalb eines Algorithmus
- Umgang mit größeren Datenmengen in einer Problemlösung
- Vermeidung typischer Fehler bei der Datenintegration
- Zusammenspiel von Algorithmus, Struktur und Daten im Gesamtbild
- Einordnung, wann eine Datenbank statt einer einfachen Datenstruktur sinnvoll ist
- Überprüfung der Datenqualität als Teil der Problemlösung
Praxisteil – Von der Aufgabenstellung zur strukturierten Lösung
- Klärung offener Fragen zu einer zunächst unklar formulierten Beispielaufgabe
- Analyse einer komplexen Beispielaufgabe vor der Umsetzung
- Zerlegung der Aufgabe in klar abgegrenzte Teilprobleme
- Entwicklung eines eigenen Algorithmus für ein Teilproblem
- Vergleich des eigenen Ansatzes mit einer alternativen Lösung
- Strukturierung der Lösung mit eigenen Klassen
- Einbindung einer einfachen Datenbank in die Beispiellösung
- Verarbeitung gespeicherter Daten innerhalb der Lösung
- Testen der Lösung anhand mehrerer Beispielfälle und Sonderfälle
- Fehlersuche in einer zunächst fehlerhaften Algorithmus-Implementierung
- Vergleich der Effizienz zweier unterschiedlicher Lösungswege
- Dokumentation des eigenen Lösungswegs für Dritte
- Rückschau der eigenen Problemlösungsstrategie über den gesamten Kurs
Die vier Module führen konsequent von der reinen Problemanalyse über den Algorithmenentwurf und dessen objektorientierte Strukturierung bis zur Einbindung von Daten. Im Mittelpunkt steht dabei durchgehend die Fähigkeit, ein unbekanntes Problem methodisch statt zufällig anzugehen. Der Praxisteil überträgt diese Methodik auf eine komplexe Beispielaufgabe, die Teilnehmende von der ersten Analyse bis zur getesteten, dokumentierten Lösung selbst bearbeiten.
Lernziele:
- Komplexe Aufgabenstellungen systematisch analysieren
- Probleme in überschaubare Teilschritte zerlegen
- Geeignete Algorithmen für unterschiedliche Aufgabentypen entwickeln
- Verschiedene Lösungsansätze für dieselbe Aufgabe vergleichen
- Effizienz unterschiedlicher Algorithmen grundlegend einschätzen
- Klassen und Objekte zur Strukturierung algorithmischer Lösungen einsetzen
- Wiederverwendbaren, modularen Code für Problemlösungen schreiben
- Erste SQL-Kenntnisse zum Speichern und Abrufen von Daten anwenden
- Daten als Teil einer größeren Problemlösung einbinden
- Fehlerquellen in Algorithmen systematisch eingrenzen
- Eigene Lösungsansätze strukturiert dokumentieren
- Algorithmische Denkweisen auf neue, unbekannte Probleme übertragen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Angesprochen sind Arbeitssuchende, Quereinsteigende und Wiedereinsteigende, die sich beruflich weiterqualifizieren möchten, ebenso wie Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden gezielt in methodischem Problemlösen weiterbilden wollen.
- Personen mit Interesse an analytischem, methodischem Denken
- Quereinsteiger/innen, die algorithmisches Denken gezielt aufbauen möchten
- Mitarbeitende, die wiederkehrende Aufgaben systematischer lösen möchten
- Personen, die programmieren lernen und dabei besonderen Wert auf Problemlösungskompetenz legen
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Programmierung, Automatisierung oder analytischem Arbeiten. Erste technische Erfahrungen sind von Vorteil, Programmierkenntnisse können jedoch vollständig im Kurs aufgebaut werden.
Ablauf & Abschluss
Jede neue Methodik wird zunächst an einer einfachen Beispielaufgabe eingeführt und anschließend auf komplexere Problemstellungen übertragen. Der Kurs legt durchgehend Wert darauf, dass Teilnehmende eigene Lösungsansätze entwickeln, bevor Musterlösungen besprochen werden, um algorithmisches Denken aktiv statt nur nachvollziehend zu trainieren und zu verinnerlichen.
Der Kurs gliedert sich in vier Themenblöcke von der Problemanalyse über den Algorithmenentwurf und die objektorientierte Strukturierung bis zur Dateneinbindung. Der zeitliche Umfang ist so verteilt, dass für die eigenständige Bearbeitung komplexer Beispielaufgaben im Praxisteil ausreichend Raum zur Verfügung steht und Lösungswege in Ruhe verglichen werden können.
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat sowie einer Abschlussprüfung ab, in der die Problemlösungsmethodik sowie deren Umsetzung in strukturiertem Code bewertet werden. Eine herstellerseitige Zertifizierung ist nicht Teil dieser Weiterbildung, bewertet wird die Fähigkeit, ein unbekanntes Problem eigenständig zu lösen.
Nutzen & Perspektiven
Der Mehrwert dieses Kurses liegt in der Konzentration auf eine Fähigkeit, die über einzelne Programmiersprachen und Werkzeuge hinaus trägt: systematisches, algorithmisches Problemlösen. Wer gelernt hat, unbekannte Aufgaben methodisch zu zerlegen, kann dieses Vorgehen auf immer neue, auch fachfremde Problemstellungen übertragen, statt bei jeder neuen Aufgabe wieder bei null anzufangen. Für Unternehmen sind Mitarbeitende mit dieser Denkweise wertvoll, weil sie auch unklar formulierte oder ungewohnte Aufgabenstellungen strukturiert angehen können, statt bei fehlenden Vorlagen ins Stocken zu geraten. Gerade bei neuartigen Problemen, für die es noch keine etablierte Lösung gibt, macht sich dieser methodische Vorteil besonders bemerkbar. Auch im Team zahlt sich diese Fähigkeit aus: Wer eigene Lösungswege nachvollziehbar dokumentiert und begründet, erleichtert es Kolleg/innen, den gewählten Ansatz zu verstehen, zu überprüfen und bei Bedarf gezielt weiterzuentwickeln, statt ihn komplett neu erarbeiten zu müssen. Langfristig bildet diese Problemlösungskompetenz ein tragfähiges Fundament für die weitere Entwicklung in Richtung Programmierung, Softwareentwicklung oder Fachinformatik, in denen algorithmisches Denken die Basis für jede tiefere fachliche Spezialisierung darstellt und immer wieder gebraucht wird.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung243.481 Stellen
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen
- Informationsmanagement (grundständig)84 Stellen
- Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik)7 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worin unterscheidet sich dieser Kurs von einem klassischen Programmierkurs?
Im Mittelpunkt steht nicht die Breite der Softwareentwicklung, sondern das systematische Zerlegen und Lösen von Problemen, das anschließend mit objektorientierter Programmierung strukturiert umgesetzt wird.
Brauche ich Vorkenntnisse im Programmieren?
Nein, der Kurs beginnt bei der reinen Problemanalyse ohne Code und führt schrittweise zu Algorithmen, objektorientierter Strukturierung und ersten SQL-Kenntnissen.
Wie wird algorithmisches Denken konkret trainiert?
Teilnehmende entwickeln eigene Lösungsansätze für Beispielaufgaben, vergleichen unterschiedliche Lösungswege und übertragen die Methodik im Praxisteil auf eine komplexere Aufgabenstellung.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Der Kurs endet mit einem Trägerzertifikat und einer Abschlussprüfung, in der die Problemlösungsmethodik und deren Umsetzung in strukturiertem Code bewertet werden.
Für welche Tätigkeiten bereitet der Kurs vor?
Die Inhalte richten sich auf Tätigkeiten als Programmierer/in, Softwareentwickler/in oder Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung, in denen algorithmisches Denken gefragt ist.