Software & Webentwicklung
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Objektorientierte Programmierung (Python) – Kurs

Objektorientierte Programmierung mit Python: von Klassen, Vererbung und Design Patterns bis zur Datenbankanbindung und eigenen Softwareprojekten.

Auf einen Blick

DauerCurriculum in vier ModØ am Markt
FormatOnline & Präsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Objektorientierte Programmierung ist das gedankliche Fundament, auf dem ein Großteil moderner Software aufbaut – von einfachen Tools bis zu komplexen Unternehmensanwendungen. Diese Weiterbildung vermittelt die zentralen Konzepte der objektorientierten Programmierung mit Python, von Klassen und Objekten über Vererbung und Polymorphismus bis zu fortgeschrittenen Entwurfsmustern, und verbindet dieses Fundament mit der praktischen Arbeit an Datenbanken und eigenen Softwareprojekten. Teilnehmende lernen, modularen und wartbaren Code zu schreiben, bewährte Design Patterns anzuwenden, Unit-Tests zur Qualitätssicherung einzusetzen und strukturierte Daten mit SQL aus Python heraus zu verarbeiten.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 11.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den diesem Kursprofil zugeordneten Bildungsangeboten. Sie zeigen, was wir erfasst haben — nicht zwingend den gesamten Markt; konkrete Preise und Termine können je Anbieter abweichen.

Anbieter

2

an 3 Standorten

Angebote

27

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 13 erfassten Orten

Regionen

7 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerzertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning93 %
  • Virtuelles Klassenzimmer7 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate28×

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €28×

Häufige Kursorte

  • Kleve
  • Leipzig
  • Bochum
  • Köln
  • Stuttgart
  • Laatzen bei Hannover

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen12×
  • Niedersachsen
  • Baden-Württemberg
  • Sachsen
  • Hessen
  • Bremen

Vermittelte Kompetenzen

  • Objektorientierte Programmierung
  • Python
  • Design Patterns
  • Unit Testing
  • SQL
  • Datenbankanbindung
  • Softwarearchitektur

Zugeordnete Zielberufe

  • Informatiker/Informatikerin37.461 Stellen/12 Mon.
  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Anwendungsentwicklung5.601 Stellen/12 Mon.
  • Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
  • Informationsmanagement (grundständig)84 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 27 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der erste Baustein legt das Fundament der objektorientierten Denkweise und führt in die zentralen Bausteine ein, auf denen alle weiteren Konzepte aufbauen.

  • Erstellung von Klassen und Objekten für modularen Code
  • Attribute und Methoden zur Kapselung von Zustand und Verhalten
  • Vererbung zur Wiederverwendung bestehender Klassenstrukturen
  • Polymorphismus für flexible, austauschbare Programmteile
  • Kapselung zur sicheren Verwaltung interner Daten
  • Unterschiede zwischen prozeduraler und objektorientierter Denkweise

Aufbauend auf den Grundlagen vertieft der zweite Baustein systematische Entwurfsprinzipien, wie sie in professionellen Softwareprojekten zum Einsatz kommen.

  • Abstrakte Klassen und Interfaces zur Strukturierung von Softwaredesigns
  • Anwendung klassischer Design Patterns auf wiederkehrende Probleme
  • Prinzipien sauberer Schnittstellengestaltung zwischen Klassen
  • Schreiben von Unit-Tests zur Überprüfung einzelner Komponenten
  • Fehlerbehandlung und Ausnahmebehandlung in objektorientiertem Code
  • Refactoring bestehender Klassenstrukturen zur Verbesserung der Codequalität

Der dritte Baustein verbindet objektorientierte Programmierung mit dem praktischen Umgang mit Datenbanken, wie er in vielen Softwareprojekten alltäglich ist.

  • Ausführung von SQL-Abfragen direkt aus Python-Programmen
  • Anbindung objektorientierter Klassen an relationale Datenbanken
  • Optimierung von Datenbankmodellen für größere Datenvolumen
  • Automatisierung wiederkehrender Datenverarbeitungsprozesse
  • Umgang mit strukturierten Datensätzen in objektorientierten Programmen
  • Grundlagen der Trennung von Datenzugriff und Geschäftslogik

Der vierte Baustein führt die zuvor erlernten Konzepte in eigenständigen Projekten zusammen und orientiert sich an realen Aufgabenstellungen aus verschiedenen IT-Bereichen.

  • Entwicklung eigener Anwendungen nach objektorientierten Prinzipien
  • Umsetzung vollständiger Softwarelösungen für praxisnahe Problemstellungen
  • Anwendung von Best Practices für strukturierten, erweiterbaren Code
  • Zusammenspiel von Klassenentwurf, Tests und Datenbankanbindung in einem Projekt
  • Dokumentation eigener Softwarelösungen
  • Rückschau und Überarbeitung eigener Codebasis anhand von Feedback

Ein Praxisblock führt alle Konzepte in eigenständigen Übungen zusammen.

  • Modellierung einer Klassenhierarchie für ein Beispielprogramm
  • Implementierung von Vererbung und Polymorphismus in einer Übungsaufgabe
  • Anwendung eines Design Patterns auf ein konkretes Programmierproblem
  • Schreiben von Unit-Tests für eine bestehende Klasse
  • Anbindung einer Python-Klasse an eine relationale Datenbank
  • Ausführung und Optimierung einer SQL-Abfrage aus Python heraus
  • Automatisierung eines wiederkehrenden Datenverarbeitungsschritts
  • Refactoring eines bestehenden Codebeispiels zur Verbesserung der Struktur
  • Fehlerbehandlung in einem Programm mit mehreren Klassen
  • Entwicklung eines kleinen, vollständigen Anwendungsprojekts
  • Dokumentation des eigenen Projekts nach fachlichen Standards
  • Präsentation des Projekts inklusive Erläuterung der verwendeten Entwurfsprinzipien

Die vier Bausteine sind so angelegt, dass sich das Verständnis Schritt für Schritt vertieft: Aus den objektorientierten Grundprinzipien entstehen fortgeschrittene Entwurfsmuster, aus denen sich wiederum der praktische Umgang mit Datenbanken und eigenen Projekten entwickelt. Am Ende der Weiterbildung können Teilnehmende objektorientierte Software strukturiert entwerfen, mit Datenbanken verbinden, testen und in eigenständigen Projekten praktisch umsetzen.

Lernziele:

  • Klassen und Objekte zur Strukturierung modularen, wartbaren Codes entwickeln
  • Vererbung zur Wiederverwendung und Erweiterung von Softwarestrukturen einsetzen
  • Polymorphismus für flexible, austauschbare Programmkomponenten nutzen
  • Kapselung zur sicheren Verwaltung von Daten anwenden
  • Abstrakte Klassen und Interfaces für systematische Softwaredesigns einsetzen
  • Design Patterns zur Lösung wiederkehrender Programmierprobleme anwenden
  • Unit-Tests zur fortlaufenden Überprüfung von Klassen und Modulen schreiben
  • SQL-Abfragen aus Python heraus zur Analyse strukturierter Datensätze ausführen
  • Datenbankmodelle im Hinblick auf Performance und Datenvolumen optimieren
  • Automatisierte Prozesse für datengetriebene Anwendungen entwickeln
  • Objektorientierte Prinzipien in eigenen, realitätsnahen Softwareprojekten umsetzen
  • Strukturierten, erweiterbaren Code nach anerkannten Best Practices schreiben

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte aus angrenzenden Bereichen, die sich in Richtung Informatik weiterentwickeln oder objektorientierte Programmierung praxisnah für Automatisierung und Datenanalyse einsetzen möchten.

  • Personen ohne Programmiervorkenntnisse mit Interesse an Softwareentwicklung
  • Quereinsteigende aus IT-nahen Berufen, die sich in Richtung Informatiker:in entwickeln möchten
  • Fachkräfte, die Python für Automatisierung oder Datenanalyse einsetzen wollen
  • Personen, die ihre bestehenden Programmierkenntnisse um objektorientierte Konzepte erweitern möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Programmierung und Softwareentwicklung. Erste technische Erfahrungen sind von Vorteil, grundlegende Programmierkenntnisse werden im Kurs jedoch von Beginn an aufgebaut.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs baut die vier Themenblöcke systematisch aufeinander auf und kombiniert Theorieinput mit direkter Umsetzung am Rechner. Auf jedes neue Konzept folgen unmittelbar praktische Übungen, sodass abstrakte Prinzipien wie Vererbung oder Polymorphismus sofort an eigenem Code nachvollzogen werden. Den Abschluss bildet ein eigenständiges Projekt, in dem die gelernten Konzepte zusammengeführt werden, begleitet von Feedback zu Codequalität und Struktur.

Die Weiterbildung deckt die vier Themenblöcke Grundlagen, erweiterte objektorientierte Konzepte, Datenbankanbindung und Projektarbeit in einem zusammenhängenden Curriculum ab. Der zeitliche Umfang variiert je nach Anbieter und individuellem Vorwissen der Teilnehmenden.

Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat zur objektorientierten Programmierung für Informatiker ab. Es handelt sich um eine anbieterseitige Bestätigung der erworbenen Programmierkenntnisse, nicht um eine staatliche Prüfung oder eine Hochschulqualifikation.

Nutzen & Perspektiven

Der besondere Wert dieser Weiterbildung liegt darin, dass objektorientierte Programmierung nicht als abstrakte Theorie vermittelt wird, sondern von Beginn an mit praktischer Anwendung verbunden ist. Wer Klassen und Vererbung nur aus Lehrbüchern kennt, tut sich in echten Softwareprojekten häufig schwer – der direkte Bezug zu Datenbanken und eigenen Projekten schließt diese Lücke. Gerade der Übergang von einzelnen Übungsaufgaben zu einem zusammenhängenden Projekt zeigt, wie sich Klassenentwurf, Tests und Datenzugriff in der Praxis gegenseitig beeinflussen. Durch die Kombination aus Grundlagen, fortgeschrittenen Entwurfsmustern, Datenbankanbindung und Testverfahren erwerben Teilnehmende ein Kompetenzprofil, das über reines Sprachwissen hinausgeht. Design Patterns und Unit-Tests sind Werkzeuge, die in professionellen Entwicklungsteams zum Standard gehören, und wer sie schon in der Weiterbildung selbst angewendet hat, findet sich in bestehenden Codebasen späterer Arbeitgeber deutlich schneller zurecht. Für den weiteren beruflichen Weg eröffnet diese Weiterbildung Perspektiven in der Softwareentwicklung, in der Backend-Programmierung sowie in datennahen IT-Rollen, die Programmierkenntnisse mit Datenbankwissen verbinden. Besonders gefragt ist die Fähigkeit, sauberen, objektorientierten Code zu schreiben, der auch in größeren Projekten wartbar bleibt – eine Voraussetzung dafür, dass Software nicht nur einmalig funktioniert, sondern über Jahre von wechselnden Teammitgliedern weiterentwickelt werden kann.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Informatiker/Informatikerin
    37.461 Stellen
  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Anwendungsentwicklung
    5.601 Stellen
  • Technische Informatik (grundständig)
    469 Stellen
  • Informationsmanagement (grundständig)
    84 Stellen

Unverbindliche Anfrage

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmiervorkenntnisse?

Nein, es sind keine formalen Abschlüsse oder Vorkenntnisse erforderlich. Sichere PC-Kenntnisse und Interesse an Programmierung genügen, der Rest wird im Kurs aufgebaut.

Welche Programmiersprache wird im Kurs verwendet?

Der Kurs vermittelt objektorientierte Programmierung anhand von Python, einschließlich der Anbindung an relationale Datenbanken über SQL.

Was sind Design Patterns und warum sind sie wichtig?

Design Patterns sind bewährte Lösungsmuster für wiederkehrende Programmierprobleme. Sie helfen, Code verständlicher, wartbarer und erweiterbarer zu gestalten, und werden im zweiten Baustein vertieft.

Lerne ich auch den Umgang mit Datenbanken?

Ja, der dritte Baustein behandelt gezielt die Anbindung objektorientierter Klassen an relationale Datenbanken sowie die Ausführung von SQL-Abfragen aus Python heraus.

Wie ist der Kurs aufgebaut?

Der Kurs gliedert sich in vier Bausteine – Grundlagen, erweiterte OOP-Konzepte, Datenbankanbindung und Projektarbeit – und schließt mit einem eigenständigen Softwareprojekt ab.