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Objektorientierte Programmierung (Python) – Kurs

Objektorientierte Programmierung mit Python: von Klassen, Vererbung und Design Patterns bis zur Datenbankanbindung und eigenen Softwareprojekten.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung deckt die vier Themenblöcke Grundlagen, erweiterte objektorientierte Konzepte, Datenbankanbindung und Projektarbeit in einem zusammenhängenden Curriculum ab. Der zeitliche Umfang variiert je nach Anbieter und individuellem Vorwissen der Teilnehmenden. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat zur objektorientierten Programmierung für Informatiker ab. Es handelt sich um eine anbieterseitige Bestätigung der erworbenen Programmierkenntnisse, nicht um eine staatliche Prüfung oder eine Hochschulqualifikation. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Programmierung und Softwareentwicklung. Erste technische Erfahrungen sind von Vorteil, grundlegende Programmierkenntnisse werden im Kurs jedoch von Beginn an aufgebaut. Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Objektorientierte Programmierung ist das gedankliche Fundament, auf dem ein Großteil moderner Software aufbaut – von einfachen Tools bis zu komplexen Unternehmensanwendungen. Diese Weiterbildung vermittelt die zentralen Konzepte der objektorientierten Programmierung mit Python, von Klassen und Objekten über Vererbung und Polymorphismus bis zu fortgeschrittenen Entwurfsmustern, und verbindet dieses Fundament mit der praktischen Arbeit an Datenbanken und eigenen Softwareprojekten. Teilnehmende lernen, modularen und wartbaren Code zu schreiben, bewährte Design Patterns anzuwenden, Unit-Tests zur Qualitätssicherung einzusetzen und strukturierte Daten mit SQL aus Python heraus zu verarbeiten.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der erste Baustein legt das Fundament der objektorientierten Denkweise und führt in die zentralen Bausteine ein, auf denen alle weiteren Konzepte aufbauen.

  • Erstellung von Klassen und Objekten für modularen Code
  • Attribute und Methoden zur Kapselung von Zustand und Verhalten
  • Vererbung zur Wiederverwendung bestehender Klassenstrukturen
  • Polymorphismus für flexible, austauschbare Programmteile
  • Kapselung zur sicheren Verwaltung interner Daten
  • Unterschiede zwischen prozeduraler und objektorientierter Denkweise

Aufbauend auf den Grundlagen vertieft der zweite Baustein systematische Entwurfsprinzipien, wie sie in professionellen Softwareprojekten zum Einsatz kommen.

  • Abstrakte Klassen und Interfaces zur Strukturierung von Softwaredesigns
  • Anwendung klassischer Design Patterns auf wiederkehrende Probleme
  • Prinzipien sauberer Schnittstellengestaltung zwischen Klassen
  • Schreiben von Unit-Tests zur Überprüfung einzelner Komponenten
  • Fehlerbehandlung und Ausnahmebehandlung in objektorientiertem Code
  • Refactoring bestehender Klassenstrukturen zur Verbesserung der Codequalität

Der dritte Baustein verbindet objektorientierte Programmierung mit dem praktischen Umgang mit Datenbanken, wie er in vielen Softwareprojekten alltäglich ist.

  • Ausführung von SQL-Abfragen direkt aus Python-Programmen
  • Anbindung objektorientierter Klassen an relationale Datenbanken
  • Optimierung von Datenbankmodellen für größere Datenvolumen
  • Automatisierung wiederkehrender Datenverarbeitungsprozesse
  • Umgang mit strukturierten Datensätzen in objektorientierten Programmen
  • Grundlagen der Trennung von Datenzugriff und Geschäftslogik

Der vierte Baustein führt die zuvor erlernten Konzepte in eigenständigen Projekten zusammen und orientiert sich an realen Aufgabenstellungen aus verschiedenen IT-Bereichen.

  • Entwicklung eigener Anwendungen nach objektorientierten Prinzipien
  • Umsetzung vollständiger Softwarelösungen für praxisnahe Problemstellungen
  • Anwendung von Best Practices für strukturierten, erweiterbaren Code
  • Zusammenspiel von Klassenentwurf, Tests und Datenbankanbindung in einem Projekt
  • Dokumentation eigener Softwarelösungen
  • Rückschau und Überarbeitung eigener Codebasis anhand von Feedback

Ein Praxisblock führt alle Konzepte in eigenständigen Übungen zusammen.

  • Modellierung einer Klassenhierarchie für ein Beispielprogramm
  • Implementierung von Vererbung und Polymorphismus in einer Übungsaufgabe
  • Anwendung eines Design Patterns auf ein konkretes Programmierproblem
  • Schreiben von Unit-Tests für eine bestehende Klasse
  • Anbindung einer Python-Klasse an eine relationale Datenbank
  • Ausführung und Optimierung einer SQL-Abfrage aus Python heraus
  • Automatisierung eines wiederkehrenden Datenverarbeitungsschritts
  • Refactoring eines bestehenden Codebeispiels zur Verbesserung der Struktur
  • Fehlerbehandlung in einem Programm mit mehreren Klassen
  • Entwicklung eines kleinen, vollständigen Anwendungsprojekts
  • Dokumentation des eigenen Projekts nach fachlichen Standards
  • Präsentation des Projekts inklusive Erläuterung der verwendeten Entwurfsprinzipien

Die vier Bausteine sind so angelegt, dass sich das Verständnis Schritt für Schritt vertieft: Aus den objektorientierten Grundprinzipien entstehen fortgeschrittene Entwurfsmuster, aus denen sich wiederum der praktische Umgang mit Datenbanken und eigenen Projekten entwickelt. Am Ende der Weiterbildung können Teilnehmende objektorientierte Software strukturiert entwerfen, mit Datenbanken verbinden, testen und in eigenständigen Projekten praktisch umsetzen.

Lernziele:

  • Klassen und Objekte zur Strukturierung modularen, wartbaren Codes entwickeln
  • Vererbung zur Wiederverwendung und Erweiterung von Softwarestrukturen einsetzen
  • Polymorphismus für flexible, austauschbare Programmkomponenten nutzen
  • Kapselung zur sicheren Verwaltung von Daten anwenden
  • Abstrakte Klassen und Interfaces für systematische Softwaredesigns einsetzen
  • Design Patterns zur Lösung wiederkehrender Programmierprobleme anwenden
  • Unit-Tests zur fortlaufenden Überprüfung von Klassen und Modulen schreiben
  • SQL-Abfragen aus Python heraus zur Analyse strukturierter Datensätze ausführen
  • Datenbankmodelle im Hinblick auf Performance und Datenvolumen optimieren
  • Automatisierte Prozesse für datengetriebene Anwendungen entwickeln
  • Objektorientierte Prinzipien in eigenen, realitätsnahen Softwareprojekten umsetzen
  • Strukturierten, erweiterbaren Code nach anerkannten Best Practices schreiben

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte aus angrenzenden Bereichen, die sich in Richtung Informatik weiterentwickeln oder objektorientierte Programmierung praxisnah für Automatisierung und Datenanalyse einsetzen möchten.

  • Personen ohne Programmiervorkenntnisse mit Interesse an Softwareentwicklung
  • Quereinsteigende aus IT-nahen Berufen, die sich in Richtung Informatiker:in entwickeln möchten
  • Fachkräfte, die Python für Automatisierung oder Datenanalyse einsetzen wollen
  • Personen, die ihre bestehenden Programmierkenntnisse um objektorientierte Konzepte erweitern möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Programmierung und Softwareentwicklung. Erste technische Erfahrungen sind von Vorteil, grundlegende Programmierkenntnisse werden im Kurs jedoch von Beginn an aufgebaut.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs baut die vier Themenblöcke systematisch aufeinander auf und kombiniert Theorieinput mit direkter Umsetzung am Rechner. Auf jedes neue Konzept folgen unmittelbar praktische Übungen, sodass abstrakte Prinzipien wie Vererbung oder Polymorphismus sofort an eigenem Code nachvollzogen werden. Den Abschluss bildet ein eigenständiges Projekt, in dem die gelernten Konzepte zusammengeführt werden, begleitet von Feedback zu Codequalität und Struktur.

Die Weiterbildung deckt die vier Themenblöcke Grundlagen, erweiterte objektorientierte Konzepte, Datenbankanbindung und Projektarbeit in einem zusammenhängenden Curriculum ab. Der zeitliche Umfang variiert je nach Anbieter und individuellem Vorwissen der Teilnehmenden.

Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat zur objektorientierten Programmierung für Informatiker ab. Es handelt sich um eine anbieterseitige Bestätigung der erworbenen Programmierkenntnisse, nicht um eine staatliche Prüfung oder eine Hochschulqualifikation.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der besondere Wert dieser Weiterbildung liegt darin, dass objektorientierte Programmierung nicht als abstrakte Theorie vermittelt wird, sondern von Beginn an mit praktischer Anwendung verbunden ist. Wer Klassen und Vererbung nur aus Lehrbüchern kennt, tut sich in echten Softwareprojekten häufig schwer – der direkte Bezug zu Datenbanken und eigenen Projekten schließt diese Lücke. Gerade der Übergang von einzelnen Übungsaufgaben zu einem zusammenhängenden Projekt zeigt, wie sich Klassenentwurf, Tests und Datenzugriff in der Praxis gegenseitig beeinflussen. Durch die Kombination aus Grundlagen, fortgeschrittenen Entwurfsmustern, Datenbankanbindung und Testverfahren erwerben Teilnehmende ein Kompetenzprofil, das über reines Sprachwissen hinausgeht. Design Patterns und Unit-Tests sind Werkzeuge, die in professionellen Entwicklungsteams zum Standard gehören, und wer sie schon in der Weiterbildung selbst angewendet hat, findet sich in bestehenden Codebasen späterer Arbeitgeber deutlich schneller zurecht. Für den weiteren beruflichen Weg eröffnet diese Weiterbildung Perspektiven in der Softwareentwicklung, in der Backend-Programmierung sowie in datennahen IT-Rollen, die Programmierkenntnisse mit Datenbankwissen verbinden. Besonders gefragt ist die Fähigkeit, sauberen, objektorientierten Code zu schreiben, der auch in größeren Projekten wartbar bleibt – eine Voraussetzung dafür, dass Software nicht nur einmalig funktioniert, sondern über Jahre von wechselnden Teammitgliedern weiterentwickelt werden kann.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Softwareentwickler/in
  • Python-Entwickler/in
  • Backend-Entwickler/in
  • Informatiker/in
  • Anwendungsentwickler/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmiervorkenntnisse?

Nein, es sind keine formalen Abschlüsse oder Vorkenntnisse erforderlich. Sichere PC-Kenntnisse und Interesse an Programmierung genügen, der Rest wird im Kurs aufgebaut.

Welche Programmiersprache wird im Kurs verwendet?

Der Kurs vermittelt objektorientierte Programmierung anhand von Python, einschließlich der Anbindung an relationale Datenbanken über SQL.

Was sind Design Patterns und warum sind sie wichtig?

Design Patterns sind bewährte Lösungsmuster für wiederkehrende Programmierprobleme. Sie helfen, Code verständlicher, wartbarer und erweiterbarer zu gestalten, und werden im zweiten Baustein vertieft.

Lerne ich auch den Umgang mit Datenbanken?

Ja, der dritte Baustein behandelt gezielt die Anbindung objektorientierter Klassen an relationale Datenbanken sowie die Ausführung von SQL-Abfragen aus Python heraus.

Wie ist der Kurs aufgebaut?

Der Kurs gliedert sich in vier Bausteine – Grundlagen, erweiterte OOP-Konzepte, Datenbankanbindung und Projektarbeit – und schließt mit einem eigenständigen Softwareprojekt ab.