Python Basics: OOP-Einstieg für Anfänger – Kurs
Einstieg in Python mit klarem Fokus auf objektorientierte Programmierung: Klassen, Vererbung, Kapselung und die Grundlagen sauberer Softwarestruktur.
Auf einen Blick
Überblick
Dieser Kurs richtet sich an Einsteiger:innen in die Python-Programmierung und legt den Schwerpunkt bewusst auf die objektorientierte Programmierung (OOP). Wer bislang wenig oder keine Berührung mit Code hatte, lernt hier Schritt für Schritt, wie aus einzelnen Codezeilen strukturierte, wiederverwendbare Programme werden. Im Zentrum stehen Klassen und Objekte als Bauplan moderner Software – ergänzt um die Python-Grundlagen, die jede Entwicklerin und jeder Entwickler beherrschen muss, bevor komplexere Themen folgen können.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 8 erfassten Orten
5 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat mit Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning85 %
- Virtuelles Klassenzimmer15 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate13×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €13×
Häufige Kursorte
- Dortmund2×
- Kleve2×
- Köln2×
- Frankfurt am Main2×
- Hannover1×
- Dresden1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen6×
- Hessen3×
- Niedersachsen1×
- Sachsen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Python-Grundlagen
- Objektorientierte Programmierung
- Klassen und Objekte
- Vererbung
- Polymorphismus
- Kapselung
- Datenstrukturen
- Fehlerbehandlung
Zugeordnete Zielberufe
- Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung243.481 Stellen/12 Mon.
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen/12 Mon.
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 36 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der Kurs gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Themenblöcke, die von den Python-Grundlagen bis zur objektorientierten Praxis führen. Im Modul Grundlagen der Python-Programmierung geht es zunächst um das Handwerkszeug: Syntax, Kontrollstrukturen und der Umgang mit den wichtigsten Datentypen. Wer hier sattelfest wird, hat die Basis für alles Weitere gelegt.
- Variablen, Datentypen und Operatoren im praktischen Einsatz
- Bedingte Anweisungen und Schleifen zur Steuerung des Programmablaufs
- Listen, Dictionaries und Sets zur strukturierten Datenverarbeitung
- Lesen und Schreiben einfacher Dateien als Einstieg in die Datenverarbeitung
- Grundlegendes Fehlermanagement und erste Debugging-Schritte
- Einführung in die Python-Konsole und gängige Entwicklungswerkzeuge
Im zentralen Modul Objektorientierte Programmierung mit Python steht der eigentliche Schwerpunkt des Kurses im Vordergrund. Hier wird aus prozeduralem Code strukturierte, objektorientierte Software.
- Klassen definieren und Objekte daraus erzeugen
- Attribute und Methoden sinnvoll innerhalb einer Klasse organisieren
- Vererbung nutzen, um Klassenhierarchien aufzubauen
- Polymorphismus anwenden, um flexible Schnittstellen zu schaffen
- Kapselung einsetzen, um den internen Zustand eines Objekts zu schützen
- Konstruktoren und Instanzmethoden gezielt gestalten
Das Modul Modularisierung und Funktionen verbindet die OOP-Kenntnisse mit der Frage, wie Code über eine einzelne Datei hinaus organisiert wird.
- Eigene Funktionen mit Parametern und Rückgabewerten definieren
- Code in Module aufteilen und wiederverwenden
- Externe Bibliotheken einbinden und einsetzen
- Namenskonventionen und Lesbarkeit als Grundlage wartbarer Projekte
- Einfache Dokumentation des eigenen Codes
- Erste Schritte zur Strukturierung eines eigenen kleinen Projekts
Ergänzend arbeiten die Teilnehmenden in einem Praxisteil durchgehend an kleinen Übungsprogrammen, die die drei Module miteinander verzahnen: von der einfachen Datenklasse über eine kleine Objekthierarchie bis zum ersten funktionsfähigen Mini-Tool. Dabei liegt der Fokus konsequent auf Verständlichkeit vor Perfektion – wer die Grundprinzipien der OOP einmal verinnerlicht hat, kann sie auf beliebige spätere Projekte übertragen.
- Umsetzung einer einfachen Klassenstruktur für ein Alltagsbeispiel
- Erweiterung dieser Struktur um eine Vererbungshierarchie
- Einbau einer einfachen Fehlerbehandlung in die eigene Klasse
- Refactoring von prozeduralem Code in objektorientierte Form
- Aufbau eines kleinen Datenmodells mit mehreren zusammenhängenden Klassen
- Einsatz von Listen und Dictionaries innerhalb eigener Objekte
- Schreiben und Testen eigener Methoden
- Nutzung eines externen Moduls in einem eigenen Skript
- Strukturierung eines Mini-Projekts in mehrere Dateien
- Schrittweises Debugging eines fehlerhaften Beispielprogramms
- Anwendung einfacher Namens- und Formatierungskonventionen
- Präsentation der eigenen Lösung im Kursverlauf
Am Ende des Kurses steht ein kleines, selbst entwickeltes Programm, das die zentralen OOP-Konzepte – Klassen, Vererbung, Polymorphismus und Kapselung – sichtbar in der Praxis verbindet. Damit ist die Grundlage gelegt, um sich im Anschluss vertiefend mit fortgeschrittenen Python-Themen, Datenanalyse oder größeren Softwareprojekten zu beschäftigen.
Lernziele:
- Die Syntax von Python sicher lesen, schreiben und nachvollziehen
- Klassen und Objekte selbstständig entwerfen und instanziieren
- Vererbung einsetzen, um bestehenden Code sinnvoll zu erweitern statt ihn zu duplizieren
- Polymorphismus verstehen und in eigenen kleinen Programmen anwenden
- Kapselung nutzen, um Daten innerhalb von Objekten kontrolliert zugänglich zu machen
- Kontrollstrukturen wie Schleifen und Bedingungen zielgerichtet einsetzen
- Mit den zentralen Datenstrukturen Listen, Dictionaries und Sets arbeiten
- Eigene Funktionen schreiben, um Code übersichtlich und wiederverwendbar zu halten
- Module und Standardbibliotheken einbinden, um Programme zu erweitern
- Einfache Fehler erkennen, eingrenzen und mit grundlegenden Debugging-Techniken beheben
- Ein erstes objektorientiertes Mini-Projekt eigenständig konzipieren und umsetzen
- Sauberen, nachvollziehbaren Code nach grundlegenden Best Practices schreiben
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs eignet sich für Personen ohne oder mit sehr geringer Programmiererfahrung, die einen strukturierten Einstieg in die Softwareentwicklung suchen und dabei von Anfang an objektorientiert denken lernen möchten.
- Berufstätige aus fachfremden Bereichen mit Interesse an IT und Programmierung
- Quereinsteiger:innen, die sich Richtung Softwareentwicklung orientieren möchten
- Personen, die zukünftig mit Daten arbeiten und dafür Programmiergrundlagen benötigen
- Teilnehmende, die eine spätere Vertiefung in Python-Frameworks oder Data Science planen
- Interessierte, die Wert auf ein solides, strukturiertes Fundament statt schnellem Ausprobieren legen
Erwartet werden Deutschkenntnisse auf mindestens B2- sowie Englischkenntnisse auf A2-Niveau, da Fachbegriffe und Dokumentationen häufig auf Englisch vorliegen. Zur Aufnahme gehört zudem ein Eignungstest, mit dem die Ausgangsvoraussetzungen der Teilnehmenden eingeschätzt werden. Ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung wird vorausgesetzt; Vorkenntnisse in Programmierung sind dagegen nicht erforderlich, da der Kurs bewusst bei null beginnt.
Ablauf & Abschluss
Die Wissensvermittlung erfolgt im Hybrid-Learning-Format, bei dem Präsenz- und Online-Phasen kombiniert werden, sodass theoretische Erklärungen unmittelbar in praktischen Programmierübungen angewendet werden können. Der Kurs läuft in Teilzeit, was besonders Berufstätigen oder Personen mit familiären Verpflichtungen entgegenkommt, da sich Lernphasen flexibler in den Alltag einbauen lassen. Durchgängig wechseln sich kurze fachliche Einheiten zu OOP-Konzepten mit praktischen Programmieraufgaben ab, in denen das Gelernte direkt am Rechner umgesetzt wird. So entsteht ein Lernrhythmus, der neue Konzepte sofort in kleinen Codebeispielen verankert.
Der Kurs ist als Teilzeit-Weiterbildung konzipiert und begleitet die Teilnehmenden über mehrere Wochen hinweg vom ersten Kontakt mit Python bis zum eigenständigen objektorientierten Programm. Durch die Teilzeitstruktur verteilt sich der Lernstoff auf überschaubare Einheiten, die neben Beruf oder anderen Verpflichtungen bewältigt werden können. Die Kombination aus Präsenz- und Onlinephasen im Hybrid-Format sorgt für ausreichend Zeit, um jedes Konzept in eigenen Übungen zu festigen, bevor das nächste Thema folgt.
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die erfolgreiche Teilnahme sowie die erworbenen Kenntnisse in Python und objektorientierter Programmierung bestätigt. Je nach Anbieter ist damit eine Abschlussprüfung verbunden, in der die zentralen OOP-Konzepte und Python-Grundlagen praktisch nachgewiesen werden. Es handelt sich nicht um eine staatliche oder herstellerseitige Zertifizierung, sondern um einen Nachweis des Kursanbieters über die vermittelten Kompetenzen.
Nutzen & Perspektiven
Wer objektorientierte Programmierung von Anfang an lernt statt sie sich später mühsam anzueignen, spart sich typische Anfängerfehler: unübersichtlichen, schwer wartbaren Code, der bei jeder Änderung an mehreren Stellen gleichzeitig angepasst werden muss. Der Kurs vermittelt genau dieses Denken in Klassen und Objekten von Beginn an und schafft damit ein Fundament, auf dem sich später jede Python-Anwendung – ob Webanwendung, Datenanalyse oder Automatisierungsskript – sauberer aufbauen lässt. Für den Berufseinstieg als Junior-Softwareentwickler:in oder Backend-Entwickler:in ist genau dieses strukturierte Denken oft entscheidender als die reine Zahl bekannter Befehle. Wer erklären kann, warum eine Klassenhierarchie sinnvoller ist als zehn kopierte Funktionen, hebt sich bereits im Bewerbungsgespräch von Mitbewerbenden ab, die nur oberflächliche Python-Kenntnisse mitbringen. Nicht zuletzt ist die im Kurs vermittelte OOP-Basis anschlussfähig: Wer im Anschluss tiefer in Webentwicklung, Datenanalyse oder Machine Learning einsteigen möchte, trifft dort überall auf objektorientierte Konzepte – von Datenbankmodellen bis zu Modellklassen in ML-Bibliotheken. Der Kurs legt damit nicht nur Python-Grundwissen, sondern ein Denkmuster, das in nahezu jeder weiterführenden Programmierrichtung wieder gebraucht wird.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung243.481 Stellen
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Programmiervorkenntnisse für diesen Kurs?
Nein, der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen und beginnt bei den Python-Grundlagen. Vorausgesetzt werden lediglich ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung sowie das Bestehen eines Eignungstests.
Was unterscheidet diesen Kurs von anderen Python-Grundlagenkursen?
Der klare Schwerpunkt liegt auf objektorientierter Programmierung: Klassen, Vererbung, Polymorphismus und Kapselung werden von Anfang an systematisch vermittelt, nicht nur am Rande gestreift.
Wie ist der Unterricht organisiert?
Der Kurs läuft in Teilzeit im Hybrid-Learning-Format, das Präsenz- und Onlinephasen kombiniert. Theorie zu OOP-Konzepten wechselt sich durchgehend mit praktischen Programmierübungen ab.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat, teils verbunden mit einer Abschlussprüfung, das die erworbenen Python- und OOP-Kenntnisse bestätigt.
Wofür qualifiziert mich der Kurs im Anschluss?
Der Kurs legt das Fundament für den Einstieg als Junior-Softwareentwicklerin oder Backend-Entwickler und für eine spätere Vertiefung in Frameworks, Datenanalyse oder Machine Learning.