Mobile App-Entwicklung mit UX/UI & AR/VR – Weiterbildung
Ausbildung zum Softwareentwickler für mobile Anwendungen mit Java/Android-Programmierung, nutzerzentriertem UX/UI-Design und AR/VR-Entwicklung.
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung verbindet drei Disziplinen, die in der mobilen App-Entwicklung zunehmend zusammenwachsen: die Java-basierte Programmierung von Android-Anwendungen, die nutzerzentrierte Gestaltung von Oberflächen nach UX/UI-Prinzipien sowie die Konzeption immersiver AR/VR-Erlebnisse. Wer den Kurs abschließt, kann eine mobile App nicht nur technisch bauen, sondern auch so gestalten, dass sie an echten Wahrnehmungs- und Bedienbedürfnissen der Nutzer:innen ausgerichtet ist, und weiß, wie sich Augmented- und Virtual-Reality-Komponenten sinnvoll in mobile Produkte integrieren lassen.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
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an 3 Standorten
1
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 9 erfassten Orten
7 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat (qualifizierte Teilnahmebescheinigung)
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate5×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €10×
Häufige Kursorte
- Bautzen2×
- Dortmund1×
- München1×
- Kassel1×
- Berlin1×
- Köln1×
Bundesländer
- Baden-Württemberg3×
- Bayern1×
- Berlin1×
- Nordrhein-Westfalen1×
- Sachsen1×
- Hessen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Java
- Android Studio
- Jetpack Compose
- UX/UI-Design
- Nutzerforschung
- AR/VR-Entwicklung
- Prototyping
- Usability-Testing
Zugeordnete Zielberufe
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen/12 Mon.
- Virtual/Augmented Reality-Entwickler/Virtual/Augmented Reality-Entwicklerin1.227 Stellen/12 Mon.
- Application-Engineer/-Manager/in803 Stellen/12 Mon.
- Mobile Developer141 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 40 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Das erste Modul bildet die technische Basis der App-Entwicklung und macht die Teilnehmenden mit dem Android-Ökosystem vertraut, so wie es in professionellen Entwicklungsteams tatsächlich eingesetzt wird.
- Android Studio und Jetpack Compose für den Aufbau moderner Benutzeroberflächen
- Lokale Datenbanken mit Room und SQLite nach dem Offline-First-Ansatz
- Navigationsstrukturen und Dialogführung mit Navigation Component
- Verwaltung von Hintergrundprozessen und Berechtigungen nach Android-Sicherheitsvorgaben
- Debugging, Versionskontrolle und strukturierte Testverfahren
- Build-Prozess, Deployment und Performance-Feinschliff vor der Veröffentlichung
Das zweite Modul widmet sich der UX/UI-Gestaltung und dem sogenannten Neuro-Design, also der Verbindung von Interface-Entwicklung mit Erkenntnissen darüber, wie das Gehirn visuelle Reize verarbeitet.
- Psychologische UX-Prinzipien und neuronale Wirkmechanismen im Interface-Design
- Nutzerzentrierte Gestaltung auf Basis visueller Wahrnehmung, Farbe, Schrift und Struktur
- UX-Gesetze für intuitive Bedienung, Effizienz und Orientierung
- Emotionale Aktivierung durch Storytelling und Gamification
- Adaptive User Journeys mithilfe von KI-gestützten und sprachgesteuerten Interfaces
- Zugängliches Design für neurodiverse und heterogene Nutzergruppen
Der dritte Themenblock führt in die Entwicklung von AR- und VR-Erlebnissen ein und zeigt, wie sich immersive Technologien sinnvoll in mobile Anwendungen einbetten lassen.
- Einordnung von AR, VR und XR im jeweiligen Anwendungskontext
- Einsatzfelder immersiver Technologien in Marketing, Training und Bildung
- Nutzerzentrierte Interaktionskonzepte für virtuelle Räume, inklusiv und realistisch gestaltet
- Werkzeuge und Technologien zur Erstellung immersiver Inhalte, darunter 3D-Assets und Echtzeit-Plattformen
- Ausblick auf Spatial Web und neue Interaktionsformen in immersiven Umgebungen
- Zusammenspiel von AR/VR-Komponenten mit der übrigen mobilen App-Architektur
Der vierte Block bündelt die drei Stränge zu einem praxisorientierten Vorgehen, wie es in realen App-Projekten gefordert wird, und schärft den Blick für die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team.
- Konzeption einer mobilen App von der ersten Idee bis zum Interaktionskonzept
- Durchführung von Nutzerforschung als Grundlage für Designentscheidungen
- Erstellung interaktiver Prototypen zur frühen Validierung von UX-Ideen
- Usability-Tests und iterative Designanpassung anhand von Nutzerfeedback
- Integration neuer Technologien in bestehende App-Architekturen
- Plattformübergreifende Optimierung und Fehleranalyse
- Abstimmung von Entwicklung, Design und AR/VR-Konzeption im Team
- Priorisierung von Features anhand von Nutzerbedürfnissen und technischer Machbarkeit
- Umgang mit Zielkonflikten zwischen immersiver Gestaltung und Performance auf mobilen Endgeräten
- Dokumentation von Designentscheidungen für Weiterentwicklung und Teamübergaben
- Einordnung aktueller Trends an der Schnittstelle von mobiler Entwicklung, UX und immersiven Medien
- Vorbereitung eines eigenen Abschlussprojekts, das Programmierung, Gestaltung und AR/VR-Elemente verbindet
Die vier Blöcke sind bewusst so aufeinander aufgebaut, dass technisches Können, gestalterisches Verständnis und die Konzeption immersiver Erlebnisse nicht getrennt, sondern als durchgängiger Entwicklungsprozess vermittelt werden. Wer beispielsweise eine App mit AR-Funktion plant, lernt so nicht nur die Programmierung der Kernfunktionen, sondern auch, wie sich die zusätzliche immersive Ebene nutzerfreundlich und technisch stabil einbinden lässt. In der Praxis zeigt sich, dass gerade an dieser Schnittstelle viele mobile Projekte scheitern, weil Entwicklung und Gestaltung getrennt voneinander gedacht werden. Der Kurs begegnet dem, indem er Programmierung, Design und immersive Technologien von Anfang an gemeinsam behandelt, statt sie in isolierten Modulen ohne Bezug zueinander abzuhandeln.
Lernziele:
- Native Android-Apps mit Java sowie modernen Werkzeugen wie Android Studio und Jetpack Compose konzipieren und umsetzen können
- Lokale Datenhaltung in mobilen Apps mit Room und SQLite nach dem Offline-First-Prinzip gestalten können
- Navigationsstrukturen und Dialogführung in Android-Apps mit Navigation Component und Compose umsetzen können
- Hintergrundprozesse steuern und Berechtigungen gemäß aktuellen Android-Sicherheitsrichtlinien verwalten können
- Debugging-, Versionskontroll- und Teststrategien in Android-Entwicklungsprojekten anwenden können
- Build-Prozesse, Deployment-Abläufe und Performance-Optimierung für veröffentlichungsreife Apps durchführen können
- Psychologische und neurowissenschaftliche Grundprinzipien der UX-Gestaltung auf mobile Interfaces übertragen können
- Interfaces auf Basis visueller Wahrnehmung mit durchdachtem Einsatz von Farbe, Schrift und Struktur gestalten können
- UX-Gesetzmäßigkeiten für intuitive Bedienbarkeit und kognitive Entlastung in der App-Konzeption anwenden können
- Emotionale Bindung durch Storytelling- und Gamification-Elemente in mobilen Anwendungen aufbauen können
- Barrierearme und neurodiverse Nutzungsszenarien bei der Interface-Gestaltung berücksichtigen können
- AR-, VR- und XR-Technologien unterscheiden und für Trainings-, Bildungs- oder Marketingzwecke in mobilen Kontexten einsetzen können
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung eignet sich für Personen, die in die mobile App-Entwicklung einsteigen oder ihr Profil um gestalterische und immersive Kompetenzen erweitern möchten. Angesprochen sind sowohl Neu- und Quereinsteiger:innen mit technischem Interesse als auch Berufstätige aus angrenzenden IT- oder Design-Bereichen, die ihre Kenntnisse gezielt in Richtung mobiler Anwendungen und AR/VR ausbauen wollen.
- Quereinsteiger:innen mit Grundinteresse an Softwareentwicklung und digitalen Produkten
- Fachkräfte aus IT-nahen Berufen, die sich auf mobile Entwicklung spezialisieren möchten
- Designerinnen und Designer, die ihr UX/UI-Wissen um technische Umsetzungskompetenz erweitern wollen
- Personen mit Interesse an AR/VR, die eine Verbindung zur praktischen App-Entwicklung suchen
Für die Teilnahme wird eine abgeschlossene Ausbildung mit Berufserfahrung oder ein abgeschlossenes Studium vorausgesetzt. Erforderlich sind zudem sichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sowie eine grundlegende IT-Affinität, da von Beginn an mit Entwicklungsumgebungen und technischen Werkzeugen gearbeitet wird. Vertiefte Programmier- oder Design-Vorkenntnisse sind nicht zwingend notwendig, erleichtern aber den Einstieg in die technischeren Kursabschnitte.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs verzahnt Programmier-Praxis in Android Studio mit gestalterischer Konzeptarbeit, sodass Code und Interface-Design nicht getrennt, sondern im ständigen Wechsel erarbeitet werden. Nutzerforschung, Prototyping und Usability-Tests laufen dabei als durchgängige Methode mit, nicht als einmaliger Exkurs am Kursende. AR/VR-Inhalte werden anhand konkreter Anwendungsszenarien aus Training, Bildung und Marketing erarbeitet, damit die immersive Technik nicht abstrakt bleibt, sondern direkt mit einem Nutzungskontext verknüpft wird.
Der Umfang der Weiterbildung richtet sich nach individueller Kursplanung und wird zu Beginn gemeinsam mit den Teilnehmenden festgelegt, sodass sich Vorwissen und persönliche Ziele im Ablauf berücksichtigen lassen. Die drei Themenstränge Entwicklung, Design und AR/VR werden dabei in aufeinander aufbauender Reihenfolge behandelt.
Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die erworbenen Kompetenzen in den Bereichen UX/UI-Design, Java-Programmierung und AR/VR-Design dokumentiert. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters, nicht um eine herstellerseitige oder staatliche Prüfung.
Nutzen & Perspektiven
Wer diese Weiterbildung abschließt, verlässt sie nicht mit isoliertem Wissen über Programmierung oder Design, sondern mit einem Verständnis dafür, wie beides in der mobilen App-Entwicklung zusammenwirkt. Das ist gerade deshalb wertvoll, weil viele Entwicklerteams entweder rein technisch oder rein gestalterisch denken und an der Schnittstelle Reibungsverluste entstehen, die der Kurs von Anfang an adressiert. Der zusätzliche Fokus auf AR/VR positioniert Absolvent:innen in einem Feld, das in mobilen Anwendungen zunehmend an Bedeutung gewinnt, ohne dass die Grundlagenarbeit an klassischen Android-Apps vernachlässigt wird. Dadurch entsteht ein Profil, das sowohl in klassischen App-Entwicklungsprojekten als auch in Projekten mit immersiven Anforderungen einsetzbar ist. Nicht zuletzt profitieren Teilnehmende von der Verbindung aus Nutzerforschung, Prototyping und iterativer Designanpassung als durchgängiger Arbeitsweise: Teilnehmende lernen nicht nur, eine App zu bauen, sondern sie systematisch an echtem Nutzerverhalten auszurichten und weiterzuentwickeln — eine Fähigkeit, die in der professionellen mobilen Entwicklung zunehmend erwartet wird.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen
- Virtual/Augmented Reality-Entwickler/Virtual/Augmented Reality-Entwicklerin1.227 Stellen
- Application-Engineer/-Manager/in803 Stellen
- Mobile Developer141 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was unterscheidet diesen Kurs von einer reinen Android-Entwicklungsausbildung?
Neben der Java-basierten Android-Programmierung mit Android Studio und Jetpack Compose vermittelt der Kurs gleichwertig UX/UI-Gestaltung nach neurowissenschaftlichen Prinzipien sowie die Konzeption von AR/VR-Erlebnissen. Alle drei Bereiche werden als zusammenhängender Entwicklungsprozess behandelt, nicht als getrennte Module.
Brauche ich Vorkenntnisse in Programmierung oder Design?
Nein, formale Programmier- oder Design-Vorkenntnisse sind nicht zwingend notwendig. Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium sowie eine grundlegende IT-Affinität, da von Beginn an mit Entwicklungswerkzeugen gearbeitet wird.
Welche AR/VR-Kompetenzen werden konkret vermittelt?
Die Teilnehmenden lernen, AR-, VR- und XR-Technologien im jeweiligen Anwendungskontext einzuordnen, immersive Inhalte mit gängigen Werkzeugen zu erstellen und nutzerzentrierte Interaktionskonzepte für virtuelle Räume zu entwickeln, die sich in mobile Apps integrieren lassen.
Wie ist die lokale Datenhaltung in den Android-Apps organisiert, die im Kurs entwickelt werden?
Die Datenhaltung erfolgt nach dem Offline-First-Prinzip mit den Frameworks Room und SQLite, sodass Apps auch ohne durchgehende Internetverbindung zuverlässig funktionieren.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende der Weiterbildung?
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die erworbenen Kompetenzen in UX/UI-Design, Java-Programmierung und AR/VR-Design dokumentiert. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung, keine externe Herstellerprüfung.