Einführung in relationale und NoSQL-DBs – Weiterbildung
Grundlagenkurs Datenbanken: SQL, NoSQL-Typen, Skalierung sowie ETL-Prozesse und Stored Procedures praxisnah erklärt.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Software- & Praxistraining
- Wie lange dauert der Kurs?
- Die Weiterbildung gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Themenblöcke – Grundlagen des Datenmanagements, SQL, NoSQL-Datenbanken sowie Skalierung und Automatisierung – ergänzt durch einen umfangreichen Praxisteil mit einem eigenen Datenbankszenario. Der zeitliche Umfang richtet sich nach… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Kurs schließt mit einer Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen Grundlagenkenntnisse in relationalen und NoSQL-Datenbanken bestätigt. Eine herstellerunabhängige externe Zertifizierung ist für diesen Grundlagenkurs nicht vorgesehen. Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse oder Datenbank-Vorkenntnisse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Tabellen, Daten und strukturierten Abfragen. Erste Erfahrungen mit Excel oder ähnlichen Anwendungen erleichtern den Einstieg, sind aber… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Dieser Kurs führt grundlegend in die Speicherung, Organisation und Optimierung von Daten in unterschiedlichen Datenbanksystemen ein und vermittelt damit das Fundament für die weitere Beschäftigung mit Datenbanktechnik. Teilnehmende lernen die zentralen Unterschiede zwischen relationalen und NoSQL-Datenbanken kennen, erwerben grundlegende SQL-Kenntnisse für relationale Systeme und erhalten eine Einführung in dokumentenbasierte, spaltenorientierte und Graph-Datenbanken für flexible Datenmodelle. Ergänzend vermittelt der Kurs erste Grundlagen zu Skalierung, Performance sowie zur Automatisierung von Datenbankprozessen mit ETL-Verfahren und Stored Procedures.
Was lernst du in diesem Kurs?
Block 1: Grundlagen des Datenmanagements Der erste Block vermittelt die grundlegenden Konzepte der Datenspeicherung und -organisation, die für relationale wie für NoSQL-Datenbanken gleichermaßen gelten.
- Grundprinzipien effizienter Datenspeicherung und -organisation
- Optimierung von Datenstrukturen für schnelle Abfragen
- Zentrale Unterschiede zwischen relationalen und NoSQL-Datenbanken
- Kriterien für die Wahl eines geeigneten Datenbanktyps
- Grundbegriffe der Datenbankwelt im Überblick
- Typische Einsatzszenarien unterschiedlicher Datenbanksysteme
- Zusammenhang zwischen Datenstruktur und späterer Abfragegeschwindigkeit
Block 2: SQL für relationale Datenbanken Der zweite Block vermittelt die grundlegenden SQL-Fertigkeiten, die für die Arbeit mit relationalen Datenbanken benötigt werden.
- Grundlegende SQL-Abfragen zur Datenextraktion
- Filterung und Sortierung von Datensätzen
- Verknüpfung mehrerer Tabellen mit Joins
- Aggregationsfunktionen zur strukturierten Auswertung
- Änderung und Pflege von Datenbankinhalten mit SQL
- Typische Anfängerfehler bei ersten SQL-Abfragen
Block 3: NoSQL-Datenbanken für flexible Datenmodelle Der dritte Block führt in die wichtigsten NoSQL-Datenbanktypen ein und zeigt, wann sie gegenüber relationalen Systemen im Vorteil sind.
- Grundlagen dokumentenbasierter Datenbanken
- Grundlagen spaltenorientierter Datenbanken
- Grundlagen von Graph-Datenbanken
- Anwendungsfälle für NoSQL-Technologien bei großen Datenmengen
- Unterschiede in der Abfragelogik zwischen NoSQL-Typen
- Erste Einordnung, welcher NoSQL-Typ zu welchem Anwendungsfall passt
Block 4: Skalierung, Automatisierung und Integration Der vierte Block rundet die Grundlagen mit ersten Konzepten zu Skalierung und zur Automatisierung wiederkehrender Datenbankprozesse ab.
- Strategien zur Skalierung wachsender Datenbanksysteme
- Grundlagen der Performance-Steigerung in unterschiedlichen Datenbanksystemen
- ETL-Prozesse zur Migration von Daten zwischen Systemen
- Automatisierung wiederkehrender Datenoperationen mit Stored Procedures
- Best Practices für Verwaltung und Pflege von Datenbanken
- Einordnung, wann Automatisierung den manuellen Aufwand sinnvoll reduziert
- Grundlegende Überwachung von Datenbanken zur frühzeitigen Fehlererkennung
Praxisteil – Von der ersten Abfrage zum kleinen Datenbankszenario
- Aufbau einer einfachen relationalen Beispieldatenbank
- Formulierung erster SQL-Abfragen zur Datenextraktion
- Verknüpfung mehrerer Tabellen mit passenden Join-Typen
- Aggregation von Beispieldaten für eine einfache Auswertung
- Einordnung eines Anwendungsfalls für eine dokumentenbasierte NoSQL-Datenbank
- Vergleich der Abfragelogik zwischen relationalem und dokumentenbasiertem Modell
- Entwicklung einer einfachen Stored Procedure für eine wiederkehrende Aufgabe
- Skizzierung eines ETL-Prozesses für die Migration von Beispieldaten
- Diskussion von Skalierungsoptionen für ein wachsendes Datenvolumen
- Dokumentation der getroffenen Entscheidungen zum Datenbankdesign
- Zusammenführung relationaler und NoSQL-Elemente in einem Gesamtszenario
- Präsentation des entwickelten Datenbankszenarios
Die vier Themenblöcke führen von den grundlegenden Konzepten der Datenspeicherung über SQL für relationale Datenbanken und die wichtigsten NoSQL-Typen bis zu ersten Grundlagen der Skalierung und Automatisierung. Im Praxisteil bauen Teilnehmende ein eigenes, kleines Datenbankszenario mit relationalen und NoSQL-Elementen auf und erhalten so einen ersten praktischen Eindruck davon, wie sich die im Kurs vermittelten Grundlagen im Zusammenspiel anwenden lassen.
Lernziele:
- Daten effizient speichern, organisieren und für schnelle Abfragen optimieren
- Zentrale Unterschiede zwischen relationalen und NoSQL-Datenbanken benennen
- Grundlegende SQL-Abfragen zur Datenextraktion und -manipulation formulieren
- Joins und Aggregationen zur strukturierten Auswertung relationaler Daten nutzen
- Grundlagen dokumentenbasierter, spaltenorientierter und Graph-Datenbanken einordnen
- Anwendungsfälle für NoSQL-Technologien bei großen Datenmengen identifizieren
- Datenbanken so strukturieren, dass sie für unterschiedliche Abfragearten geeignet sind
- Erste Strategien zur Skalierung und Performance-Steigerung nachvollziehen
- ETL-Prozesse zur Datenmigration zwischen relationalen und NoSQL-Datenbanken einordnen
- Stored Procedures zur Automatisierung wiederkehrender Datenoperationen entwickeln
- Datenbanken gezielt für unterschiedliche Anwendungsbereiche strukturieren
- Ein eigenes Datenbankszenario mit relationalen und NoSQL-Elementen einordnen und umsetzen
Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und beruflich Interessierte, die Kompetenzen in Datenanalyse, Business Intelligence, Softwareentwicklung, Datenbankarbeit oder technischen Fachbereichen ausbauen möchten. Geeignet ist er besonders für Personen, die SQL-Abfragen und relationale Datenbanken praxisnah kennenlernen und beruflich anwenden wollen.
- Personen ohne bisherige Berührungspunkte mit Datenbanken, die einen strukturierten Einstieg suchen
- Quereinsteiger:innen mit Interesse an Datenbankarbeit oder Softwareentwicklung
- Mitarbeitende, die künftig grundlegende SQL-Abfragen selbst formulieren möchten
- Personen, die einen ersten Überblick über NoSQL-Technologien gewinnen möchten
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse oder Datenbank-Vorkenntnisse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Tabellen, Daten und strukturierten Abfragen. Erste Erfahrungen mit Excel oder ähnlichen Anwendungen erleichtern den Einstieg, sind aber nicht zwingend.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs führt bewusst schrittweise in die Datenbankwelt ein: Jeder Themenblock baut unmittelbar auf dem vorherigen auf, sodass auch Personen ohne Vorkenntnisse dem Kurs von Anfang an folgen können. Praktische Übungen an einer Beispieldatenbank begleiten jeden Themenblock. Der Kurs findet im Hybrid-Format statt und wird überwiegend in Vollzeit durchgeführt.
Die Weiterbildung gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Themenblöcke – Grundlagen des Datenmanagements, SQL, NoSQL-Datenbanken sowie Skalierung und Automatisierung – ergänzt durch einen umfangreichen Praxisteil mit einem eigenen Datenbankszenario. Der zeitliche Umfang richtet sich nach individuellem Lerntempo und Vorkenntnissen; der Kurs wird überwiegend in Vollzeit durchgeführt.
Der Kurs schließt mit einer Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen Grundlagenkenntnisse in relationalen und NoSQL-Datenbanken bestätigt. Eine herstellerunabhängige externe Zertifizierung ist für diesen Grundlagenkurs nicht vorgesehen.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Der besondere Wert dieses Kurses liegt in seiner bewusst breiten, einführenden Anlage: Statt sich sofort auf ein einzelnes Datenbanksystem festzulegen, lernen Teilnehmende die grundlegenden Unterschiede zwischen relationalen und NoSQL-Ansätzen kennen und können danach gezielter entscheiden, in welche Richtung sie sich vertiefen möchten. Die Ergänzung um ETL-Prozesse und Stored Procedures hebt den Kurs zudem von reinen SQL-Einführungen ab: Teilnehmende erhalten bereits auf Grundlagenniveau einen ersten Eindruck davon, wie sich wiederkehrende Datenbankaufgaben automatisieren lassen, statt jede Abfrage manuell auszuführen. Für den beruflichen Alltag bedeutet das erworbene Wissen einen soliden, praxisnahen Einstieg in die Datenbankwelt: Teilnehmende können nach dem Kurs eigenständig einfache Abfragen formulieren, unterschiedliche Datenbanktypen einordnen und verstehen, worauf es bei skalierbaren, wartbaren Datenbanksystemen grundsätzlich ankommt. Dieses Fundament trägt auch dann, wenn sich Teilnehmende später auf ein einzelnes Datenbanksystem oder eine bestimmte Branche spezialisieren, da die grundlegenden Abwägungen zwischen relationalen und nicht-relationalen Ansätzen in nahezu jedem datenbankgestützten Projekt wiederkehren.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Datenbankentwickler/in
- Datenbankadministrator/in
- Datenanalyst/in
- Softwareentwickler/in (Einstieg)
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Vorkenntnisse in Datenbanken oder SQL?
Nein, der Kurs richtet sich ausdrücklich an Einsteiger:innen und führt schrittweise in SQL sowie relationale und NoSQL-Datenbanken ein. Hilfreich sind sichere PC-Kenntnisse und Interesse an Daten.
Was ist der Unterschied zu einem reinen SQL-Kurs?
Neben SQL für relationale Datenbanken behandelt der Kurs gleichwertig NoSQL-Datenbanktypen wie dokumenten-, spalten- und graphorientierte Systeme sowie erste Grundlagen zu Skalierung und Automatisierung.
Was wird unter Automatisierung in diesem Kurs vermittelt?
Teilnehmende lernen die Grundlagen von ETL-Prozessen zur Datenmigration sowie von Stored Procedures zur Automatisierung wiederkehrender Datenbankoperationen kennen.
In welchem Format findet der Kurs statt?
Der Kurs wird im Hybrid-Format unterrichtet, das Präsenz- und Online-Phasen kombiniert, und überwiegend in Vollzeit durchgeführt.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Der Kurs endet mit einer Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat, das die erworbenen Grundlagenkenntnisse in relationalen und NoSQL-Datenbanken bestätigt.