Software Engineering Prinzipien – Weiterbildung
Grundlegende Weiterbildung in Software Engineering: objektorientierte Programmierung mit Python, Algorithmen und Datenstrukturen, Bash sowie Versionskontrolle mit Git – abgeschlossen mit einem eigenen Python-Projekt.
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung vermittelt die grundlegenden Prinzipien professioneller Softwareentwicklung anhand der Programmiersprache Python. Im Zentrum stehen objektorientierte Programmierung, Algorithmen und Datenstrukturen, die Arbeit mit der Kommandozeile über Bash sowie Versionskontrolle mit Git. Den Abschluss bildet ein eigenständiges Python-Projekt, in dem die erlernten Fähigkeiten von der Planung bis zur Dokumentation zusammengeführt werden. Der Kurs richtet sich an Personen mit Interesse an IT und Programmierung, die künftig in der Softwareentwicklung oder in datenverarbeitenden Rollen tätig werden möchten.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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1
an 3 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 7 erfassten Orten
6 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat „Software Engineering Prinzipien" mit Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning88 %
- Virtuelles Klassenzimmer13 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate8×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €8×
Häufige Kursorte
- Stuttgart2×
- Kleve1×
- Leipzig1×
- Hannover1×
- Bremen1×
- Duisburg1×
Bundesländer
- Baden-Württemberg2×
- Nordrhein-Westfalen2×
- Niedersachsen1×
- Bremen1×
- Sachsen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Python
- Algorithmen
- Objektorientierte Programmierung
- Datenstrukturen
- Git
- Bash
Zugeordnete Zielberufe
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen/12 Mon.
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
- Ingenieurinformatiker/Ingenieurinformatikerin165 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 48 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Modulblock vermittelt die Grundlagen der Python-Programmierung als Fundament für alle weiteren Inhalte. Ohne ein sicheres Verständnis von Syntax und grundlegenden Konzepten lassen sich die späteren Themen wie Objektorientierung oder Algorithmen nicht sinnvoll erarbeiten.
- Einführung in Python-Syntax und Programmierumgebung
- grundlegende Datentypen und deren Anwendung
- Kontrollstrukturen wie Bedingungen und Schleifen
- Definition und Aufruf eigener Funktionen
- Fehlerbehandlung und einfache Debugging-Techniken
- erste eigenständige Übungsprogramme
Der zweite Modulblock führt in die objektorientierte Programmierung mit Python ein. Dieser Ansatz bildet die Grundlage für den Aufbau größerer, wartbarer Softwareprojekte und unterscheidet professionelle Softwareentwicklung von einfachen Skripten.
- Einführung in Klassen, Objekte und Methoden
- Erstellung und Nutzung eigener Klassen
- Vererbung zwischen Klassen und deren praktischer Nutzen
- Polymorphismus und dessen Anwendung in Python
- Kapselung und Strukturierung von Programmcode
- Refactoring einfacher Beispielprogramme nach objektorientierten Prinzipien
Der dritte Modulblock behandelt Algorithmen und Datenstrukturen als zweites zentrales Fundament der Softwareentwicklung. Teilnehmende lernen, wie Daten effizient organisiert und verarbeitet werden.
- grundlegende Datenstrukturen wie Listen, Stapel und Warteschlangen
- Implementierung klassischer Suchalgorithmen
- Implementierung klassischer Sortieralgorithmen
- Analyse der Komplexität und Effizienz von Algorithmen
- Auswahl geeigneter Datenstrukturen für konkrete Problemstellungen
- Vergleich unterschiedlicher Lösungsansätze anhand von Laufzeit und Speicherbedarf
Der vierte Modulblock vermittelt die Werkzeuge, die für professionelles Arbeiten in der Softwareentwicklung unverzichtbar sind: die Kommandozeile mit Bash und die Versionskontrolle mit Git.
- grundlegende Bash-Befehle für Dateisystem und Prozesssteuerung
- Erstellung eigener Shell-Skripte zur Automatisierung
- Grundlagen der Versionskontrolle und der Git-Kommandozeile
- Erstellen, Klonen und Verwalten von Repositories
- Branching-Strategien für parallele Entwicklungsstränge
- Merging und Konfliktlösung bei gemeinsamer Codebasis
Im praxisorientierten Abschlussteil führen die Teilnehmenden ein eigenständiges Python-Abschlussprojekt durch, in dem alle zuvor erlernten Bausteine zusammenfließen.
- eigenständige Planung eines Softwareprojekts von der Idee bis zum Umfang
- Einsatz objektorientierter Strukturen im eigenen Projekt
- Verwendung geeigneter Datenstrukturen und Algorithmen im Projektkontext
- Versionierung des Projekts mit Git während der gesamten Entwicklung
- Automatisierung wiederkehrender Arbeitsschritte mit Bash-Skripten
- schrittweise Umsetzung des Projekts in nachvollziehbaren Etappen
- Dokumentation von Entscheidungen und Code-Struktur
- Vorbereitung einer Projektpräsentation
- Präsentation der Ergebnisse und Rückschau des Vorgehens
- Feedback zu Code-Qualität und Struktur aus der Gruppe
- Einordnung des Projekts in ein persönliches Entwicklungsportfolio
- Diskussion, wie sich die einzelnen Bausteine im Berufsalltag wiederfinden
Der Aufbau der Weiterbildung folgt damit einer klaren Logik: Auf die Programmiergrundlagen folgen Objektorientierung sowie Algorithmen und Datenstrukturen als zwei zentrale fachliche Säulen, ergänzt um die handwerklichen Werkzeuge Bash und Git, bevor alles im Abschlussprojekt zusammengeführt wird. Diese Struktur spiegelt den Ablauf realer Softwareentwicklungsprojekte wider, in denen konzeptionelles Wissen und Werkzeugkompetenz gleichermaßen gefragt sind. Ergänzend werden Aspekte der Karriereentwicklung in datenverarbeitenden Berufen behandelt, etwa der Aufbau eines eigenen Projektportfolios, das im weiteren Berufsweg als Nachweis der erworbenen Fähigkeiten dient.
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss dieser Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Kompetenzen in der beruflichen Praxis anzuwenden.
- Python-Syntax und grundlegende Programmierkonzepte sicher anwenden
- Datentypen, Kontrollstrukturen, Funktionen und Schleifen zielgerichtet einsetzen
- eigene Klassen und Objekte nach den Prinzipien der objektorientierten Programmierung entwerfen
- Vererbung und Polymorphismus in Python-Programmen umsetzen
- grundlegende Datenstrukturen wie Listen, Stapel und Warteschlangen einsetzen
- Such- und Sortieralgorithmen implementieren und vergleichen
- die Komplexität und Effizienz von Algorithmen einschätzen
- Shell-Skripte mit Bash zur Automatisierung von Aufgaben erstellen
- Dateimanagement und Prozesssteuerung über die Kommandozeile durchführen
- Repositories mit Git erstellen, klonen und verwalten
- Branching, Merging und Konfliktlösung in der Versionskontrolle beherrschen
- ein eigenständiges Python-Projekt planen, umsetzen und dokumentieren
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die künftig in der Analyse und Verarbeitung von Daten tätig werden möchten und Interesse an IT und Programmierung mitbringen.
- Mitarbeitende aus verschiedenen Fachbereichen mit Interesse an Softwareentwicklung
- Quereinsteiger*innen, die einen strukturierten Einstieg in die Programmierung suchen
- Personen, die sich in Richtung Fachinformatik oder Backend-Entwicklung orientieren möchten
- Berufstätige, die Python als Grundlage für datenverarbeitende Tätigkeiten erlernen wollen
Für die Teilnahme werden Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf Niveau A2 vorausgesetzt, da Fachbegriffe und Dokumentationen im Programmierumfeld häufig auf Englisch vorliegen. Ein Hochschulabschluss oder eine vergleichbare Berufserfahrung wird erwartet. Vorkenntnisse in Programmierung sind nicht erforderlich, da Python von Grund auf vermittelt wird; ein Eignungstest klärt vorab, ob die individuellen Voraussetzungen zur Weiterbildung passen.
Ablauf & Abschluss
Die Weiterbildung wird meist im Hybrid-Learning-Format durchgeführt, teilweise auch als virtuelles Klassenzimmer. Selbstgesteuerte Lernphasen wechseln sich mit kurzfristigen Gruppenstunden zur gezielten Wissensvertiefung ab; begleitend steht eine Unterstützung durch Mentor*innen per E-Mail und in Online-Foren zur Verfügung. So lassen sich individuelles Lerntempo und angeleitete Vertiefung miteinander verbinden.
Die Weiterbildung wird überwiegend in Vollzeit angeboten, eine Teilzeitvariante ist ebenfalls möglich. Der modulare Aufbau aus Python-Grundlagen, objektorientierter Programmierung, Algorithmen und Datenstrukturen, Bash, Git sowie dem abschließenden Python-Projekt ermöglicht einen strukturierten Kompetenzaufbau vom ersten Programmierschritt bis zum eigenständigen Projekt.
Die Weiterbildung schließt mit einem Trägerzertifikat „Software Engineering Prinzipien" sowie einer Abschlussprüfung ab. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Bildungsanbieters, nicht um eine staatlich anerkannte Prüfung oder ein Herstellerzertifikat, die jedoch die erfolgreiche Bearbeitung aller Modulblöcke einschließlich des Abschlussprojekts dokumentiert.
Nutzen & Perspektiven
Wer in die Softwareentwicklung einsteigen möchte, benötigt mehr als reines Programmierwissen: Objektorientierte Konzepte, ein Verständnis für Algorithmen und Datenstrukturen sowie der sichere Umgang mit Bash und Git gehören zum Handwerkszeug, das in nahezu jeder Entwicklungsumgebung vorausgesetzt wird. Diese Weiterbildung baut genau dieses Fundament systematisch auf, statt einzelne Themen isoliert zu behandeln. Das eigenständige Abschlussprojekt sorgt dafür, dass die erlernten Inhalte nicht nur in Übungsaufgaben angewendet, sondern in einem zusammenhängenden Kontext erprobt werden. Wer ein solches Projekt von der Planung über die Versionierung bis zur Dokumentation selbst durchlaufen hat, kann die eigene Vorgehensweise im Bewerbungsprozess konkret belegen, statt nur einzelne Kursinhalte aufzuzählen. Für Quereinsteiger*innen mit Interesse an IT und Programmierung bietet der Kurs einen strukturierten Weg in Richtung Softwareentwicklung, etwa als Softwareentwickler*in, Fachinformatiker*in Anwendungsentwicklung oder Backend-Entwickler*in. Die Kombination aus konzeptionellem Grundlagenwissen und praktischer Werkzeugkompetenz in Python, Bash und Git schafft eine Basis, auf der sich weiterführende Spezialisierungen in der Softwareentwicklung aufbauen lassen.
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Arbeitsmarkt-Report
Konstruktion, CAD und industrielle Fertigung sind durchgehend gefragt — die Transformation Richtung E-Mobilität, Energietechnik und Industrie 4.0 schafft zusätzliche Spezialisten-Rollen. CAD-/Simulation-Software-Kenntnisse sind Türöffner.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen
- Ingenieurinformatiker/Ingenieurinformatikerin165 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Programmiererfahrung für diesen Kurs?
Nein, Python wird von Grund auf vermittelt. Vorausgesetzt werden Deutschkenntnisse mindestens B2, Englischkenntnisse mindestens A2 sowie ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung.
Welche Themen stehen im Zentrum der Weiterbildung?
Im Mittelpunkt stehen objektorientierte Programmierung mit Python, Algorithmen und Datenstrukturen, die Arbeit mit Bash sowie Versionskontrolle mit Git, zusammengeführt in einem eigenständigen Abschlussprojekt.
Was beinhaltet das Python-Abschlussprojekt?
Teilnehmende planen, entwickeln und dokumentieren ein eigenes Softwareprojekt, in dem objektorientierte Konzepte, Algorithmen, Datenstrukturen sowie Bash und Git praktisch angewendet werden.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Die Weiterbildung schließt mit einem Trägerzertifikat „Software Engineering Prinzipien" sowie einer Abschlussprüfung ab. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung, kein staatliches oder Hersteller-Zertifikat.
Wie ist der Unterricht organisiert?
Die Weiterbildung findet meist im Hybrid-Learning-Format statt, teils als virtuelles Klassenzimmer, mit selbstgesteuerten Lernphasen, Gruppenstunden und Mentor*innen-Unterstützung per E-Mail und Online-Forum.