Software & Webentwicklung
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Objektorientierte Programmierung Grundlagen – Weiterbildung

Grundlagen der objektorientierten Programmierung mit Python: Klassen, Vererbung, Komposition, Clean Code und Unit Tests für den soliden Einstieg in die Softwareentwicklung.

Auf einen Blick

DauerZusammenhängendes CurrØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Objektorientierte Programmierung ist das gedankliche Fundament moderner Softwareentwicklung: Wer Klassen, Objekte und deren Zusammenspiel versteht, kann Software modular und wartbar statt als unübersichtlichen Einzelblock aufbauen. Diese Weiterbildung vermittelt die zentralen Bausteine der objektorientierten Programmierung in Python von Grund auf: von Klassen, Instanzen, Attributen und Methoden über Vererbung und Komposition bis zu erweiterten Techniken wie Decorators und Operator Overloading. Ergänzend werden Clean-Code-Prinzipien, Namenskonventionen und Unit Tests vermittelt, damit der entstehende Code nicht nur funktioniert, sondern auch nachvollziehbar und dauerhaft wartbar bleibt. Am Ende der Weiterbildung steht ein solides Verständnis grundlegender OOP-Konzepte, das sich auf vielfältige Programmierszenarien übertragen lässt. Statt einzelne Sprachfeatures isoliert vorzustellen, verknüpft der Kurs jedes neue Konzept unmittelbar mit einer wachsenden Beispielanwendung, an der sich der praktische Nutzen jeder Technik direkt nachvollziehen lässt.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 12.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

24

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

Termine werden anbieterabhängig veröffentlicht

Regionen

bundesweit

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerzertifikat, teils mit Abschlussprüfung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Vermittelte Kompetenzen

  • Python
  • Objektorientierte Programmierung
  • Clean Code
  • Unit Tests
  • PEP 8
  • Vererbung und Komposition

Zugeordnete Zielberufe

  • Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung243.481 Stellen/12 Mon.
  • IT-Manager/IT-Managerin883 Stellen/12 Mon.
  • Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
  • Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie229 Stellen/12 Mon.
  • Informationsmanagement (grundständig)84 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 24 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Das erste Modul vermittelt die grundlegenden Bausteine, mit denen sich Software objektorientiert statt rein prozedural strukturieren lässt.

  • Definition von Klassen und Instanzen
  • Arbeiten mit Attributen und Methoden
  • Instanz-, Klassen- und statische Methoden
  • Method Chaining und klare Zugriffskontrollen
  • Unterschied zwischen Klassen- und Instanzattributen
  • Erste eigene Klassen mit sinnvoller Struktur entwerfen

Das zweite Modul zeigt, wie sich komplexere Software-Designs mit Vererbung, Komposition und kontrolliertem Attributzugriff strukturieren lassen.

  • Vererbung und Mehrfachvererbung
  • Komposition zur flexiblen Strukturmodellierung
  • Vererbungshierarchien für komplexere Designs
  • Einsatz von Properties, Settern und Gettern
  • Entscheidung zwischen Vererbung und Komposition im Einzelfall
  • Vermeidung typischer Designfehler in Klassenhierarchien

Das dritte Modul vertieft fortgeschrittene Techniken, die eigene Klassen flexibler und ausdrucksstärker machen.

  • Decorators zur strukturierten Funktionserweiterung
  • Operator Overloading für individuelles Objektverhalten
  • Spezielle Methoden wie __repr__() und __str__()
  • Nutzung zentraler Module der Standardbibliothek
  • Iteratoren und Generatoren im objektorientierten Kontext
  • Grenzen und sinnvoller Einsatz fortgeschrittener Techniken

Das vierte Modul sorgt dafür, dass objektorientierter Code nicht nur funktioniert, sondern auch nachvollziehbar und wartbar bleibt.

  • Unit Tests zur Prüfung einzelner Komponenten
  • Clean-Code-Prinzipien für bessere Lesbarkeit
  • Einhaltung von PEP-8-Konventionen
  • Strukturierte Dokumentation der OOP-Architektur
  • Refactoring bestehender Klassenstrukturen
  • Nachvollziehbare Fehlerbehandlung in objektorientiertem Code

Der Praxisblock verbindet Grundbausteine, Strukturierung, erweiterte Techniken und Qualitätssicherung in einem durchgehenden Programmierprojekt.

  • Entwurf einer Klassenhierarchie für ein Beispielszenario
  • Implementierung von Vererbung zwischen mehreren Klassen
  • Einsatz von Komposition als Alternative zu einer Vererbungsbeziehung
  • Implementierung von Properties für kontrollierten Attributzugriff
  • Anwendung eines Decorators auf eine bestehende Methode
  • Implementierung von Operator Overloading für ein Beispielobjekt
  • Definition der speziellen Methoden __repr__() und __str__() für eine Klasse
  • Schreiben von Unit Tests für eine Beispielklasse
  • Überprüfung des eigenen Codes auf PEP-8-Konformität
  • Refactoring einer unsauber strukturierten Klasse
  • Dokumentation der entwickelten Klassenarchitektur
  • Präsentation eines vollständigen objektorientierten Beispielprojekts

Die vier Module bauen konsequent aufeinander auf: von den Grundbausteinen über die strukturelle Gestaltung mit Vererbung und Komposition bis zu erweiterten Techniken, die stets im Zusammenspiel mit Clean-Code-Prinzipien und Tests geübt werden, statt isoliert für sich zu stehen. Am Ende der Weiterbildung können Teilnehmende eigene Klassenhierarchien objektorientiert entwerfen, fortgeschrittene Techniken wie Decorators und Operator Overloading gezielt einsetzen und ihren Code mit Unit Tests sowie Clean-Code-Prinzipien nachhaltig wartbar halten.

Lernziele:

  • Klassen und Instanzen als zentrale Bausteine der objektorientierten Programmierung definieren
  • Attribute und Methoden strukturiert innerhalb von Klassen einsetzen
  • Instanz-, Klassen- und statische Methoden unterscheiden und anwenden
  • Method Chaining und klare Zugriffskontrollen umsetzen
  • Vererbung und Mehrfachvererbung zur Strukturierung von Klassenhierarchien nutzen
  • Komposition als flexible Alternative zur Vererbung einsetzen
  • Properties, Setter und Getter für kontrollierten Attributzugriff verwenden
  • Decorators zur strukturierten Erweiterung von Funktionen einsetzen
  • Operator Overloading für individuelles Objektverhalten implementieren
  • Spezielle Methoden wie __repr__ und __str__ sinnvoll nutzen
  • Unit Tests zur Prüfung einzelner Komponenten schreiben
  • Clean-Code-Prinzipien und PEP-8-Konventionen im eigenen Code anwenden

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an Einsteiger/innen, Quereinsteigende und beruflich Interessierte, die Kompetenzen in Softwareentwicklung, Automatisierung oder technisch geprägten Fachbereichen ausbauen möchten. Sie eignet sich sowohl für Personen ohne jede Programmiererfahrung als auch für Quereinsteigende mit ersten Berührungspunkten zu Python, die ihr Wissen nun systematisch auf objektorientierte Konzepte erweitern möchten.

  • Einsteiger/innen ohne vorherige Programmiererfahrung
  • Quereinsteigende mit Interesse an Softwareentwicklung
  • Personen, die Python für Automatisierung oder Datenanalyse einsetzen möchten
  • Angehende Junior-Programmierer/innen mit Fokus auf saubere Codequalität
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse oder Programmierkenntnisse erforderlich. Wichtig sind sichere PC- und Internetkenntnisse, Lernbereitschaft und Interesse an Python beziehungsweise Softwareentwicklung. Erste Erfahrungen mit digitalen Tools sind hilfreich, aber keine Voraussetzung, da die objektorientierte Programmierung im Kurs vollständig von Grund auf aufgebaut wird.

Ablauf & Abschluss

Jedes Modul führt ein OOP-Konzept zunächst an einem einfachen Beispiel ein und vertieft es anschließend in eigenständigen Programmierübungen. Der Praxisblock am Ende führt alle vier Module in einem durchgehenden Projekt zusammen, sodass Teilnehmende nicht nur einzelne Konzepte isoliert üben, sondern eine vollständige, objektorientiert strukturierte Klassenarchitektur eigenständig entwickeln. Kurze Code-Reviews zwischen den Übungen helfen dabei, typische Anfängerfehler frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren.

Das Curriculum deckt die vier Themenfelder Grundbausteine der OOP, Strukturierung, erweiterte Techniken sowie Qualität und Dokumentation in einem zusammenhängenden Ablauf ab. Der genaue zeitliche Umfang variiert je nach Anbieter.

Die Weiterbildung schließt mit einem Trägerzertifikat zu Objektorientierte Programmierung – Grundlagen ab, bei einigen Anbietern ergänzt um eine Abschlussprüfung. Eine staatlich anerkannte Prüfung ist damit nicht gemeint, wohl aber ein nachvollziehbarer Nachweis der erarbeiteten Programmierkenntnisse.

Nutzen & Perspektiven

Wer objektorientierte Programmierung nur als Syntax lernt, verpasst den eigentlichen Kern: Diese Weiterbildung vermittelt OOP konsequent als Denkweise. Wer versteht, wann Vererbung sinnvoll ist und wann Komposition die bessere Wahl darstellt, trifft im späteren Berufsalltag fundiertere Architekturentscheidungen als jemand, der nur Syntaxregeln auswendig gelernt hat. Die durchgängige Verbindung von OOP-Konzepten mit Clean-Code-Prinzipien und Unit Tests sorgt dafür, dass der geschriebene Code nicht nur im Kurs, sondern auch danach im echten Berufsalltag verständlich und wartbar bleibt. Das unterscheidet diese Weiterbildung von reinen Syntax-Tutorials, die Testen und Dokumentation häufig auslassen. Für den weiteren beruflichen Weg bildet ein solides OOP-Verständnis die Grundlage für nahezu jede weiterführende Python-Weiterbildung, sei es im Bereich Webentwicklung, Datenanalyse oder Automatisierung. Wer diese Grundlagen sicher beherrscht, kann sich anschließend deutlich schneller in spezialisierte Frameworks und Bibliotheken einarbeiten, da die meisten von ihnen selbst konsequent objektorientiert aufgebaut sind.

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Arbeitsmarkt-Report

Pflege- und Gesundheits-Fachkräfte sind seit 2018 durchgehend als Engpassberuf gelistet. Demografische Entwicklung treibt die Nachfrage; höhere Tarife in Pflege und Reform der Pflegeausbildung verbessern Einstiegsbedingungen 2025/26 weiter.

Einstieg (0-2 J.):32.000–38.000 €
Mittel (3-7 J.):40.000–52.000 €
Senior (8+ J.):54.000–68.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung
    243.481 Stellen
  • IT-Manager/IT-Managerin
    883 Stellen
  • Technische Informatik (grundständig)
    469 Stellen
  • Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie
    229 Stellen
  • Informationsmanagement (grundständig)
    84 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmiervorkenntnisse?

Nein, formale Abschlüsse oder Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Kurs baut die objektorientierte Programmierung mit Python von Grund auf auf.

Was ist der Unterschied zwischen Vererbung und Komposition?

Vererbung modelliert eine Ist-ein-Beziehung zwischen Klassen, Komposition eine Hat-ein-Beziehung. Modul 2 zeigt, wann welcher Ansatz sinnvoller ist.

Werden auch Tests behandelt?

Ja, im vierten Modul lernen Sie, Unit Tests für einzelne Komponenten zu schreiben und Ihren Code nach Clean-Code-Prinzipien und PEP-8 zu strukturieren.

Wofür sind Decorators und Operator Overloading gut?

Decorators erweitern Funktionen strukturiert, ohne deren Code zu verändern. Operator Overloading erlaubt es, Operatoren wie + oder == für eigene Objekte sinnvoll zu definieren. Beides wird im dritten Modul praktisch geübt.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Sie erhalten ein Trägerzertifikat, bei einigen Anbietern ergänzt um eine Abschlussprüfung.