Software & Webentwicklung
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Python-Intensivkurs: OOP und Datenbankanbindung

Intensivkurs für robuste, erweiterbare Python-Anwendungen: objektorientierte Programmierung mit Klassen und Vererbung kombiniert mit Datenbankanbindung über SQL - in skalierbaren Praxisübungen.

Auf einen Blick

DauerZwei Themenblöcke (OOPØ am Markt
FormatOnline & Präsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Python-Anwendungen scheitern im Berufsalltag selten an der ersten Funktion, sondern daran, dass sie bei wachsender Komplexität unübersichtlich und schwer wartbar werden. Dieser Intensivkurs setzt deshalb bewusst auf zwei Säulen, die zusammen robuste, erweiterbare Software ermöglichen: objektorientierte Programmierung für eine saubere, modulare Struktur sowie Datenbankanbindung mit SQL für die zuverlässige Speicherung und Auswertung wachsender Datenmengen. Durchgängig skalierbare Übungen sorgen dafür, dass nicht nur einzelne Funktionen, sondern vollständige, erweiterbare Lösungen entstehen - mit Blick auf Funktionalität, Wartbarkeit und Erweiterbarkeit.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 12.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

20

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 15 erfassten Orten

Regionen

9 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerzertifikat mit Abschlussprüfung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning93 %
  • Virtuelles Klassenzimmer7 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate27×

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €27×

Häufige Kursorte

  • Stuttgart
  • Bochum
  • Leipzig
  • Duisburg
  • Köln
  • Wiesbaden

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen
  • Baden-Württemberg
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Sachsen
  • Berlin

Vermittelte Kompetenzen

  • Python
  • SQL
  • Objektorientierte Programmierung
  • Datenbankanbindung
  • Vererbung
  • Datenmodellierung
  • Softwarearchitektur

Zugeordnete Zielberufe

  • CNC-Fachkraft/NC-Anwendungsfachmann / CNC-Fachkraft/NC-Anwendungsfachfrau3.314 Stellen/12 Mon.
  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse502 Stellen/12 Mon.
  • Kaufmännischer Assistent/Wirtschaftsassistent / Kaufmännische Assistentin/Wirtschaftsassistentin - Betriebsinformatik89 Stellen/12 Mon.
  • Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik)7 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 20 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1: Objektorientierte Programmierung Der erste Baustein vermittelt, wie sich Python-Anwendungen mit Klassen, Objekten und Vererbung so strukturieren lassen, dass sie auch bei wachsendem Funktionsumfang übersichtlich bleiben.

  • Aufbau eigener Klassen zur Kapselung von Daten und Funktionen
  • Einsatz von Vererbung zur Wiederverwendung und Erweiterung bestehender Klassenstrukturen
  • Modulare Strukturierung von Anwendungen für bessere Wartbarkeit
  • Effiziente Verwaltung von Programmen bei steigender fachlicher Komplexität
  • Grundprinzipien nachhaltiger Softwareentwicklung in der Praxis anwenden
  • Vermeidung typischer Strukturfehler bei wachsenden Codebasen
  • Einsatz von Zugriffsmodifikatoren zur kontrollierten Kapselung von Klassendaten
  • Abwägung unterschiedlicher Entwurfsansätze für dieselbe fachliche Anforderung

Modul 2: Datenbankanbindung und SQL Der zweite Baustein macht Python-Anwendungen datenfähig: Statt Daten nur im Arbeitsspeicher zu halten, lernen Teilnehmende, sie strukturiert in relationalen Datenbanken zu speichern und gezielt wieder abzufragen.

  • Grundlagen relationaler Datenbanken und ihrer Struktur
  • SQL-Syntax für Auswahl, Filterung und Sortierung von Daten
  • Verknüpfung von Python-Anwendungen mit relationalen Datenbanken
  • Speichern, Abfragen und Analysieren von Daten in skalierbaren Anwendungen
  • Optimierung von SQL-Abfragen zur Unterstützung von Performance und Zuverlässigkeit
  • Umgang mit wachsenden Datenmengen in datengetriebenen Prozessen
  • Einsatz von Indizes zur gezielten Beschleunigung häufig genutzter Abfragen
  • Vermeidung redundanter oder inkonsistenter Datenspeicherung durch saubere Tabellenstrukturen

Im Praxisteil werden objektorientierte Struktur und Datenbankanbindung durchgehend miteinander verbunden, statt getrennt geübt zu werden. Ziel ist die Erstellung skalierbarer Lösungen, bei denen Funktionalität, Wartbarkeit und Erweiterbarkeit im Vordergrund stehen.

  • Aufbau einer Klassenstruktur für eine wachsende Beispielanwendung
  • Erweiterung bestehender Klassen durch Vererbung um zusätzliche Funktionalität
  • Anbindung der Anwendung an eine relationale Datenbank
  • Formulierung eigener SQL-Abfragen zur Auswertung gespeicherter Daten
  • Optimierung einer Abfrage, die bei wachsendem Datenbestand langsam wird
  • Refactoring einer bestehenden Codebasis zur besseren Wartbarkeit
  • Erweiterung der Anwendung um zusätzliche Funktionen, ohne die bestehende Struktur zu brechen
  • Dokumentation der eigenen Klassenstruktur für Nachvollziehbarkeit
  • Testen einzelner Programmteile auf korrekte Funktionsweise
  • Umgang mit typischen Fehlermeldungen bei Datenbankverbindungen
  • Zusammenführung mehrerer Programmteile zu einer konsistenten Gesamtanwendung
  • Rückschau der eigenen Lösung im Hinblick auf Skalierbarkeit und Erweiterbarkeit

Die beiden Themenblöcke greifen bewusst ineinander: Eine objektorientierte Struktur ohne verlässliche Datenhaltung bleibt Theorie, eine Datenbankanbindung ohne saubere Programmstruktur wird schnell unübersichtlich. Erst im Zusammenspiel entstehen Anwendungen, die auch bei wachsendem Funktionsumfang und steigenden Datenmengen wartbar bleiben. Diese Verbindung unterscheidet den Kurs von reinen Python-Grundlagenkursen: Wer zusätzlich zur Sprache selbst auch Datenbankanbindung und skalierbare Strukturierung beherrscht, kann Anwendungen entwickeln, die über einfache Skripte hinausgehen und im beruflichen Alltag tatsächlich tragfähig sind. Gerade der bewusste Wechsel zwischen Struktur- und Datenfragen bereitet darauf vor, spätere Erweiterungswünsche nicht als Störung, sondern als planbaren Teil der Softwareentwicklung zu behandeln.

Lernziele:

  • Python-Grundlagen und Kontrollstrukturen sicher in eigenen Programmen anwenden
  • Klassen, Objekte und Vererbung zur modularen Strukturierung von Anwendungen einsetzen
  • Anwendungen so gestalten, dass sie bei steigender Komplexität handhabbar bleiben
  • Grundprinzipien nachhaltiger, wartbarer Softwareentwicklung in Python umsetzen
  • Relationale Datenbanken und SQL-Grundsyntax für gezielte Datenabfragen nutzen
  • Daten in skalierbaren Anwendungen strukturiert speichern, abfragen und analysieren
  • SQL-Abfragen im Hinblick auf Performance und Zuverlässigkeit optimieren
  • Objektorientierte Programmstruktur mit Datenbankanbindung sinnvoll kombinieren
  • Skalierbare Lösungen entwickeln, die Funktionalität, Wartbarkeit und Erweiterbarkeit vereinen
  • Fehlerquellen in wachsenden Codebasen frühzeitig erkennen und vermeiden
  • Eigene Python-Programme schrittweise von einfachen Skripten zu strukturierten Anwendungen ausbauen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Personen mit ersten Berührungspunkten zur Programmierung sowie an Quereinsteiger:innen und Fachkräfte, die Kompetenzen in Datenanalyse, Softwareentwicklung, Automatisierung oder technisch geprägten Fachbereichen ausbauen möchten. Da sowohl objektorientierte Grundlagen als auch Datenbankanbindung vermittelt werden, eignet er sich für den praxisnahen Einstieg ebenso wie für die systematische Erweiterung vorhandener Python-Kenntnisse.

  • Einsteiger:innen mit ersten Programmiererfahrungen, die strukturierter entwickeln möchten
  • Quereinsteiger:innen mit Interesse an Datenanalyse und Softwareentwicklung
  • Fachkräfte, die Python-Anwendungen mit Datenbankanbindung praxisnah einsetzen wollen
  • Personen, die vorhandene Python-Grundlagen um Objektorientierung und SQL erweitern möchten
Voraussetzungen:

Ein formaler Abschluss ist für die Teilnahme nicht erforderlich. Hilfreich sind erste Erfahrungen mit Python oder einer anderen Programmiersprache, damit die praktischen Übungen leichter fallen, zwingend sind sie jedoch nicht. Der Kurs eignet sich auch für Teilnehmende, die vorhandene Grundlagen systematisch ausbauen möchten, da objektorientierte Programmierung und SQL im Kursverlauf aufeinander aufbauend vermittelt werden.

Ablauf & Abschluss

Theoretische Konzepte zu Objektorientierung und SQL werden jeweils kurz eingeführt und anschließend direkt an einer wachsenden Beispielanwendung geübt, die sich durch den gesamten Kurs zieht. Skalierbare Übungen sorgen dafür, dass Teilnehmende nicht nur isolierte Einzelaufgaben lösen, sondern erleben, wie sich eine Anwendung bei zunehmender Komplexität strukturell weiterentwickeln lässt.

Der Kurs gliedert sich in die zwei Themenblöcke objektorientierte Programmierung und Datenbankanbindung mit SQL, ergänzt um einen umfangreichen Praxisteil an einer durchgehenden Beispielanwendung. Konkrete Angaben zu Wochenstunden und Gesamtdauer sind beim jeweiligen Anbieter zu erfragen.

Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat nach einer Abschlussprüfung ab, in der die praktische Verbindung von objektorientierter Programmierung und Datenbankanbindung im Mittelpunkt steht.

Nutzen & Perspektiven

Viele Python-Einsteigerkurse enden bei der Sprache selbst: Variablen, Schleifen und Funktionen werden vermittelt, doch die Frage, wie daraus eine Anwendung wird, die auch nach mehreren Erweiterungen noch wartbar ist, bleibt offen. Dieser Kurs setzt genau hier an, indem er objektorientierte Strukturierung von Anfang an mit echter Datenbankanbindung verbindet. Für den beruflichen Alltag bedeutet das einen klaren Vorteil: Teilnehmende können nicht nur einzelne Skripte schreiben, sondern Anwendungen entwickeln, die Daten zuverlässig speichern, effizient abfragen und bei wachsendem Funktionsumfang strukturell tragfähig bleiben. Gerade die Kombination aus sauberer Objektorientierung und performanten SQL-Abfragen wird im Berufsalltag häufiger gebraucht als reines Sprachwissen ohne Datenanbindung. Da Python und SQL branchenübergreifend zu den meistgenutzten Werkzeugen der Softwareentwicklung und Datenanalyse zählen, lässt sich das erworbene Wissen unmittelbar auf unterschiedliche technische Umfelder übertragen - von klassischen Backend-Anwendungen bis zu datengetriebenen Auswertungsprojekten. Nicht zuletzt zahlt sich die Kombination auch bei technischen Vorstellungsgesprächen aus: Wer anhand eines eigenen, während des Kurses gewachsenen Beispielprojekts erklären kann, wie Klassenstruktur und Datenbankanbindung zusammenspielen, liefert einen konkreteren Nachweis der eigenen Fähigkeiten als reine Zertifikatsangaben ohne praktischen Bezug.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • CNC-Fachkraft/NC-Anwendungsfachmann / CNC-Fachkraft/NC-Anwendungsfachfrau
    3.314 Stellen
  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse
    502 Stellen
  • Kaufmännischer Assistent/Wirtschaftsassistent / Kaufmännische Assistentin/Wirtschaftsassistentin - Betriebsinformatik
    89 Stellen
  • Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik)
    7 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmiererfahrung für diesen Kurs?

Ein formaler Abschluss ist nicht erforderlich. Erste Erfahrungen mit Python oder einer anderen Programmiersprache erleichtern den Einstieg, sind aber keine Bedingung, da die Grundlagen im Kurs aufgebaut werden.

Was unterscheidet diesen Kurs von einem klassischen Python-Grundlagenkurs?

Der Kurs verbindet objektorientierte Programmierung durchgehend mit echter Datenbankanbindung über SQL, sodass am Ende keine isolierten Skripte, sondern skalierbare, wartbare Anwendungen entstehen.

Wird auch SQL vermittelt?

Ja, ein eigener Themenblock behandelt relationale Datenbanken und SQL-Abfragen, einschließlich der Optimierung von Abfragen für Performance und Zuverlässigkeit.

Wie praxisnah sind die Übungen?

Die Übungen bauen auf einer durchgehenden Beispielanwendung auf, die im Kursverlauf wächst, sodass objektorientierte Struktur und Datenbankanbindung nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel geübt werden.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Der Kurs endet mit einem Trägerzertifikat nach einer Abschlussprüfung, in der die praktische Verbindung von Objektorientierung und Datenbankanbindung im Mittelpunkt steht.