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Python3: Einführung in Microservices – Kurs

Python3-Weiterbildung mit Fokus auf Microservice-Architekturen: objektorientierte Programmierung für modulare Services und die Anbindung relationaler Datenbanken per SQL für stabile, skalierbare Anwendungen.

Auf einen Blick

DauerPraxisorientiertes KomØ am Markt
FormatPräsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Moderne Softwarelösungen bestehen selten noch aus einem einzigen großen Programmblock, sondern aus vielen kleinen, eigenständig lauffähigen Diensten, die miteinander kommunizieren. Diese Weiterbildung vermittelt, wie sich Python3 gezielt einsetzen lässt, um genau solche Microservice-Architekturen aufzubauen: Anwendungen werden in kleinere, unabhängige Dienste strukturiert, die einzeln entwickelt, getestet und skaliert werden können. Im Mittelpunkt stehen zwei tragende Säulen dieser Architektur - der saubere Zuschnitt von Diensten mithilfe objektorientierter Programmierung sowie die zuverlässige Anbindung relationaler Datenbanken über SQL, damit jeder Dienst konsistent mit den Daten arbeitet, für die er zuständig ist.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 11.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

30

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 10 erfassten Orten

Regionen

7 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerzertifikat, je nach Anbieter mit Abschlussprüfung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate13×

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €13×

Häufige Kursorte

  • Hannover
  • Berlin
  • Hamburg
  • Leipzig
  • Bochum
  • Dresden

Bundesländer

  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Berlin
  • Sachsen
  • Baden-Württemberg
  • Hamburg

Vermittelte Kompetenzen

  • Python3
  • Objektorientierte Programmierung
  • SQL
  • Relationale Datenbanken
  • Microservices-Architektur
  • Modulare Softwareentwicklung

Zugeordnete Zielberufe

  • Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
  • Informationsmanagement (grundständig)84 Stellen/12 Mon.
  • Technomathematik (grundständig)11 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 30 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Am Anfang steht die Frage, was Python3 zu einer geeigneten Grundlage für Microservices macht. Die Sprache verbindet eine klare, leicht lesbare Syntax mit einem großen Ökosystem an Bibliotheken, wodurch sich einzelne Dienste zügig entwickeln und unabhängig voneinander weiterentwickeln lassen.

  • Einordnung, warum sich Python3 für kleinere, unabhängig lauffähige Dienste eignet
  • Strukturierung von Code in klar abgegrenzte Module und Pakete
  • Aufbau einzelner Dienste als eigenständig lauffähige Einheiten
  • Abgrenzung von Zuständigkeiten zwischen mehreren Diensten
  • Grundprinzipien, nach denen sich ein monolithischer Anwendungsblock in mehrere Dienste auflösen lässt
  • Einordnung von Skalierbarkeit und Wartbarkeit als zentrale Entwurfsziele

Objektorientierte Programmierung spielt für den Zuschnitt einzelner Microservices eine zentrale Rolle. Durch den gezielten Einsatz von Klassen, Objekten und Vererbung entstehen modulare, wiederverwendbare und erweiterbare Code-Strukturen, die sich flexibel zu eigenständigen Diensten zusammensetzen lassen.

  • Definition von Klassen und Objekten als Bausteine einzelner Services
  • Einsatz von Vererbung zur Wiederverwendung gemeinsamer Funktionalität
  • Aufbau modularer Strukturen, die sich unabhängig voneinander erweitern lassen
  • Kapselung von Zuständigkeiten innerhalb einzelner Klassen
  • Gestaltung klar definierter Schnittstellen zwischen Objekten und Diensten
  • Vermeidung eng verzahnter Abhängigkeiten zwischen unterschiedlichen Diensten

Neben der Struktur der Dienste entscheidet der Umgang mit Daten über die Stabilität einer Microservice-Architektur. Der Kurs behandelt, wie SQL und relationale Datenbanken strategisch in einzelne Dienste integriert werden, damit Datenflüsse konsistent bleiben.

  • Anbindung relationaler Datenbanken an einzelne Microservices
  • Formulierung gezielter SQL-Abfragen für den jeweiligen Dienst
  • Sicherstellung konsistenter Datenflüsse zwischen Diensten und ihrer Datenquelle
  • Aufbau einer stabilen, dienstbezogenen Datenanbindung
  • Vermeidung redundanter Datenhaltung zwischen mehreren Diensten
  • Einordnung, wann ein Dienst eine eigene Datenbankanbindung benötigt

Erst im Zusammenspiel mehrerer Dienste zeigt sich der Mehrwert einer Microservice-Architektur. Der Kurs ordnet ein, wie einzelne, in Python3 entwickelte Dienste koordiniert zusammenarbeiten, ohne dass sich ihre Zuständigkeiten überschneiden.

  • Koordination mehrerer eigenständiger Dienste innerhalb eines Gesamtsystems
  • Abgrenzung von Zuständigkeiten, damit Dienste unabhängig voneinander änderbar bleiben
  • Einordnung typischer Kommunikationswege zwischen Diensten
  • Umgang mit wachsenden Anforderungen durch unabhängige Skalierung einzelner Dienste
  • Nachvollziehen, wie sich Änderungen an einem Dienst auf angebundene Datenbanken auswirken
  • Rückschau, wann eine monolithische Lösung sinnvoller bleibt als mehrere Dienste

Ergänzend arbeiten die Teilnehmenden praxisnah an einem durchgehenden Beispiel, das von einer einfachen Python3-Anwendung zu einer kleinen, mehrteiligen Microservice-Struktur führt.

  • Entwurf einer einfachen Anwendung, die in mehrere Dienste zerlegt wird
  • Definition von Klassen für die zentrale Logik eines einzelnen Dienstes
  • Einsatz von Vererbung zur Wiederverwendung gemeinsamer Funktionalität zwischen zwei Diensten
  • Anbindung eines Dienstes an eine relationale Datenbank
  • Formulierung von SQL-Abfragen zur gezielten Datenauswahl
  • Prüfung, ob Datenflüsse zwischen Dienst und Datenbank konsistent bleiben
  • Abgrenzung der Zuständigkeit eines Dienstes gegenüber einem zweiten Dienst
  • Strukturierung des Codes in nachvollziehbare Module und Pakete
  • Erweiterung eines bestehenden Dienstes um eine zusätzliche Funktion
  • Test der unabhängigen Lauffähigkeit eines einzelnen Dienstes
  • Analyse, welche Teile der Beispielanwendung sich gut in weitere Dienste zerlegen lassen
  • Nachvollziehen des gesamten Wegs von der Idee bis zur lauffähigen Microservice-Struktur

Die Themenfelder greifen bewusst ineinander: Ohne eine saubere objektorientierte Struktur bleiben Dienste unübersichtlich und schwer wartbar, ohne eine durchdachte Datenbankanbindung verlieren selbst gut geschnittene Dienste ihre Verlässlichkeit. Erst das Zusammenspiel aus Struktur und Datenanbindung macht aus einzelnen Python3-Skripten eine belastbare Microservice-Architektur. Am Ende der Weiterbildung können die Teilnehmenden eine Anwendung eigenständig in mehrere unabhängige Dienste zerlegen, diese mit objektorientierten Mitteln sauber strukturieren und über SQL zuverlässig an relationale Datenbanken anbinden - die Kernfertigkeit, die den Titel dieser Weiterbildung prägt.

Lernziele:

  • Grundprinzipien von Microservice-Architekturen in Python3 einordnen
  • Anwendungen in kleinere, unabhängige Dienste strukturieren
  • Klassen und Objekte zum Zuschnitt einzelner Services einsetzen
  • Vererbung nutzen, um gemeinsame Funktionalität zwischen Diensten wiederzuverwenden
  • Modulare, wiederverwendbare und erweiterbare Code-Strukturen entwickeln
  • Schnittstellen zwischen einzelnen Diensten sauber trennen
  • Relationale Datenbanken konzeptionell in eine Microservice-Umgebung einbinden
  • SQL-Abfragen zur gezielten Datenauswahl je Dienst formulieren
  • Konsistente Datenflüsse zwischen Diensten und ihrer jeweiligen Datenbank sicherstellen
  • Eine stabile Anbindung zwischen einem Service und seiner Datenquelle aufbauen
  • Skalierbarkeit und Wartbarkeit als Entwurfsziele bei der Strukturierung von Diensten berücksichtigen
  • Den Weg von einer monolithischen Idee zu mehreren eigenständigen Python3-Diensten nachvollziehen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und beruflich Interessierte, die Kompetenzen in Datenanalyse, Softwareentwicklung, Automatisierung, IT oder technisch geprägten Fachbereichen ausbauen möchten. Geeignet ist sie für Personen, die Python-Anwendungen und datenbezogene Aufgaben praxisnah kennenlernen und beruflich anwenden wollen; formale Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich.

  • Quereinsteiger:innen mit Interesse an Softwareentwicklung und Python
  • Personen, die von einfachen Skripten zu strukturierten, verteilten Anwendungen wechseln möchten
  • IT-affine Fachkräfte, die Grundlagen der Microservice-Architektur praxisnah kennenlernen wollen
  • Einsteiger:innen in die Datenbankanbindung mit SQL im Kontext eigenständiger Dienste
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse oder Programmierkenntnisse erforderlich. Wichtig sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Lernbereitschaft und Interesse an Python beziehungsweise Softwareentwicklung. Erste Erfahrungen mit digitalen Tools erleichtern den Einstieg, sind jedoch keine Bedingung. Wer bereits mit einfachen Skripten gearbeitet hat, kann dieses Vorwissen im Kurs gezielt in Richtung strukturierter, dienstbasierter Anwendungen ausbauen.

Ablauf & Abschluss

Der Unterricht verbindet die Einführung zentraler Python3- und Architekturkonzepte mit unmittelbarer praktischer Umsetzung am eigenen Beispielprojekt. Auf die Erläuterung eines Konzepts wie Vererbung oder SQL-Anbindung folgt jeweils die Anwendung im wachsenden Microservice-Beispiel, sodass sich Struktur und Datenanbindung Schritt für Schritt zu einem nachvollziehbaren Gesamtbild fügen. Dieses Vorgehen spiegelt die Praxis in der Softwareentwicklung wider, in der einzelne Dienste selten isoliert, sondern im Zusammenspiel mit anderen Diensten entstehen.

Die Weiterbildung deckt den Weg von den Python3-Grundlagen über die objektorientierte Programmierung bis zur Datenbankanbindung in aufeinander aufbauender Reihenfolge ab. Der Umfang ist so bemessen, dass neben der Vermittlung der Konzepte ausreichend Zeit für die praktische Arbeit am durchgehenden Beispielprojekt bleibt. Am Ende steht eine kleine, aber vollständig nachvollziehbare Microservice-Struktur mit eigener Datenbankanbindung.

Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen Kenntnisse in Python3, objektorientierter Programmierung und Datenbankanbindung für Microservices dokumentiert; je nach Anbieter ist der Abschluss zusätzlich mit einer Abschlussprüfung verbunden. Es handelt sich um eine anbieterseitige Bestätigung der Kursinhalte, keine externe Herstellerzertifizierung.

Nutzen & Perspektiven

Wer Anwendungen nicht mehr als einen einzigen großen Codeblock, sondern als Zusammenspiel mehrerer eigenständiger Dienste denkt, verändert grundlegend, wie er oder sie an Softwareprojekte herangeht. Diese Weiterbildung setzt genau an diesem Perspektivwechsel an - weg vom monolithischen Programm, hin zu klar geschnittenen, unabhängig entwickelbaren Diensten. Der Aufbau von der objektorientierten Strukturierung bis zur Datenbankanbindung bildet dabei einen durchgehenden Bogen: Teilnehmende erleben nicht nur, wie einzelne Klassen entstehen, sondern wie daraus ein Dienst wird, der zuverlässig mit seiner eigenen Datenquelle zusammenarbeitet. Diese Fähigkeit, Verantwortlichkeiten sauber zu trennen und trotzdem ein funktionierendes Gesamtsystem zu erhalten, unterscheidet tragfähige Microservice-Architekturen von unübersichtlich gewachsenen Anwendungen. Für die berufliche Praxis eröffnet dieser Kompetenzaufbau Perspektiven in der Softwareentwicklung, insbesondere dort, wo Systeme wachsen und einzelne Komponenten unabhängig voneinander skaliert werden müssen. Python3-Kenntnisse in Kombination mit einem soliden Verständnis von Microservice-Architektur und Datenbankanbindung zählen in vielen Entwicklungsteams zu den gefragten Grundlagen, auf denen sich weiterführende Spezialisierungen aufbauen lassen.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Technische Informatik (grundständig)
    469 Stellen
  • Informationsmanagement (grundständig)
    84 Stellen
  • Technomathematik (grundständig)
    11 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmiervorkenntnisse für diesen Kurs?

Nein, formale Abschlüsse oder Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Wichtig sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Python und Softwareentwicklung.

Was unterscheidet diesen Kurs von einer allgemeinen Python-Einführung?

Der Kurs richtet objektorientierte Programmierung und Datenbankanbindung konsequent auf den Aufbau von Microservices aus, statt Python3 losgelöst von einer konkreten Architektur zu vermitteln.

Werden auch Datenbanken behandelt?

Ja, ein eigener Themenblock behandelt die Anbindung relationaler Datenbanken per SQL, damit jeder Dienst konsistent mit seinen eigenen Daten arbeitet.

Welche Rolle spielt die objektorientierte Programmierung im Kurs?

Klassen, Objekte und Vererbung bilden die Grundlage, um Microservices modular, wiederverwendbar und erweiterbar zu strukturieren.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Sie erhalten ein Trägerzertifikat, das die erworbenen Kenntnisse in Python3, objektorientierter Programmierung und Datenbankanbindung dokumentiert; je nach Anbieter ist der Abschluss mit einer Abschlussprüfung verbunden.