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Python-Anwendungsentwickler: Prozesse automatisieren – Kurs

Python für die Automatisierung wiederkehrender Arbeitsprozesse: von Schleifen und Standardbibliothek über objektorientierte Prozessstrukturierung bis zu Clean Code.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs wird in Vollzeit durchgeführt. Der genaue zeitliche Umfang richtet sich nach dem gewählten Anbieter und der jeweiligen Terminvariante. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Teilnehmende erhalten ein Trägerzertifikat über die vermittelten Kenntnisse zur Prozessautomatisierung mit Python; je nach Anbieter ergänzt um eine Abschlussprüfung. Eine externe Herstellerzertifizierung ist für diesen Kurs nicht vorgesehen. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Programmierung, Automatisierung oder Softwareentwicklung. Erste technische Erfahrungen sind von Vorteil, Programmierkenntnisse lassen sich bei Bedarf jedoch auch im… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Viele Arbeitsprozesse bestehen aus denselben, sich wiederholenden Schritten — genau solche Abläufe lassen sich mit Python systematisch automatisieren. Dieser Kurs vermittelt, wie sich wiederkehrende Aufgaben mit Python-Skripten und strukturierten Programmiermustern reproduzierbar abbilden lassen: von grundlegenden Kontrollstrukturen über den automatisierten Umgang mit Dateien bis zur objektorientierten Strukturierung komplexerer Abläufe. Ein eigener Schwerpunkt liegt auf Qualitätsmanagement, damit automatisierte Prozesse nicht nur funktionieren, sondern auch wartbar und nachvollziehbar bleiben.

Was lernst du in diesem Kurs?

Block 1 — Grundlagen der Prozessautomatisierung Der Einstieg vermittelt die Bausteine, aus denen sich jede Automatisierung zusammensetzt: Schleifen für wiederkehrende Schritte, Datenstrukturen für die Prozessdaten und Funktionen für die Gliederung des Codes.

  • Schleifen zur Abbildung wiederkehrender Abläufe
  • Dictionaries und Listen zur strukturierten Datenhaltung
  • Funktionen zur Modularisierung der Prozesslogik
  • String-Operationen für einfache Textbearbeitung
  • Kombination von Kontrollstrukturen für mehrstufige Abläufe
  • Erste kleine Automatisierungsskripte für einfache Arbeitsschritte

Block 2 — Automatisierungstechniken Sobald die Grundlagen sitzen, geht es um konkrete Automatisierungstechniken, mit denen sich Python-Skripte auf reale Dateien, Systeme und Datenquellen anwenden lassen.

  • Automatisiertes Einlesen und Schreiben von Dateien
  • Verwendung zentraler Module der Standardbibliothek
  • Kombination von Bedingungen und Schleifen für komplexere Fälle
  • Aufbau kleiner Tools für wiederkehrende interne Abläufe
  • Fehlertolerante Verarbeitung unvollständiger oder fehlerhafter Eingabedaten
  • Automatisierungsskripte für unterschiedliche Dateiformate anpassen

Block 3 — Objektorientierte Prozessstrukturierung Für komplexere Abläufe reichen einzelne Funktionen oft nicht mehr aus. Dieser Block zeigt, wie sich Prozesse objektorientiert modellieren lassen, um Code übersichtlicher und wiederverwendbarer zu gestalten.

  • Klassen zur Modellierung komplexerer Prozesse
  • Methoden zur Steuerung spezifischer Abläufe
  • Properties zur strukturierten Schnittstelle eines Prozessobjekts
  • Spezielle Methoden zur verbesserten Darstellung von Objekten
  • Mehrere Prozessschritte als zusammenhängendes Objektmodell abbilden
  • Wiederverwendbare Prozessklassen für ähnliche Automatisierungsfälle entwerfen

Block 4 — Qualitätsmanagement für automatisierte Prozesse Ein Automatisierungsskript, das niemand außer der Autorin oder dem Autor versteht, wird schnell zum Risiko. Dieser Block behandelt, wie sich automatisierte Prozesse dauerhaft wartbar halten lassen.

  • Dokumentation der gesamten Prozesslogik
  • Einfache Tests zur Überprüfung zentraler Funktionsbausteine
  • Einhaltung grundlegender Clean-Code-Prinzipien
  • Versionierung für reproduzierbare Entwicklungen
  • Nachvollziehbare Fehlermeldungen für spätere Fehlersuche gestalten
  • Änderungen an automatisierten Prozessen kontrolliert einführen

Praxisblock — Von der manuellen Aufgabe zum automatisierten Prozess

  • Eine wiederkehrende Textbearbeitungsaufgabe mit einer Funktion automatisieren
  • Mehrere Dateien automatisiert einlesen und deren Inhalte zusammenführen
  • Ein kleines Tool zur automatisierten Umbenennung von Dateien entwickeln
  • Eine Klasse zur Modellierung eines mehrstufigen Arbeitsprozesses entwerfen
  • Methoden für die einzelnen Schritte dieses Prozesses implementieren
  • Eine Property zur kontrollierten Schnittstelle eines Prozessobjekts ergänzen
  • Einen einfachen Test für einen zentralen Funktionsbaustein schreiben
  • Eine Prozessdokumentation für ein selbst entwickeltes Automatisierungsskript erstellen
  • Ein Skript mit Versionierung nachvollziehbar weiterentwickeln
  • Eine fehlerhafte Eingabedatei robust abfangen, ohne das Skript abstürzen zu lassen
  • Ein bestehendes Automatisierungsskript nach Clean-Code-Prinzipien überarbeiten
  • Einen vollständigen Automatisierungsprozess von der Idee bis zur dokumentierten Umsetzung fertigstellen

Wer diesen Kurs abschließt, blickt auf wiederkehrende Arbeitsschritte nicht mehr als unveränderliche Routine, sondern als potenziellen Automatisierungskandidaten — und verfügt über das Handwerkszeug, diese Automatisierung selbst umzusetzen. Der Schwerpunkt auf Qualitätsmanagement unterscheidet den Kurs dabei bewusst von reinen Skripting-Tutorials: Automatisierung, die niemand versteht oder pflegen kann, verursacht langfristig mehr Aufwand, als sie einspart.

Lernziele:

  • Schleifen zur Abbildung wiederkehrender Arbeitsschritte einsetzen
  • Dictionaries und Listen zur strukturierten Datenhaltung in Automatisierungsprozessen nutzen
  • Funktionen zur Modularisierung der Prozesslogik schreiben
  • String-Operationen für einfache Textbearbeitung anwenden
  • Dateien automatisiert einlesen und schreiben
  • Zentrale Module der Python-Standardbibliothek gezielt einsetzen
  • Bedingungen und Schleifen zu komplexeren Automatisierungsabläufen kombinieren
  • Klassen zur Modellierung komplexerer Arbeitsprozesse nutzen
  • Methoden zur Steuerung spezifischer Prozessschritte definieren
  • Properties für eine strukturierte Schnittstelle zu Prozessobjekten einsetzen
  • Prozesslogik nachvollziehbar dokumentieren
  • Automatisierte Abläufe mit einfachen Tests und Versionierung absichern

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte aus angrenzenden Bereichen, die sich in Richtung Anwendungsentwicklung entwickeln oder wiederkehrende Arbeitsprozesse in ihrem eigenen Umfeld automatisieren möchten.

  • Mitarbeitende mit wiederkehrenden, manuell aufwendigen Arbeitsschritten
  • Quereinsteiger:innen mit Interesse an praxisnaher Softwareentwicklung
  • Fachkräfte aus IT-nahen Bereichen, die sich Richtung Automatisierung spezialisieren möchten
  • Personen, die Python-Grundkenntnisse in ein konkretes Anwendungsfeld überführen wollen
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Programmierung, Automatisierung oder Softwareentwicklung. Erste technische Erfahrungen sind von Vorteil, Programmierkenntnisse lassen sich bei Bedarf jedoch auch im Kurs selbst aufbauen.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs wird im Hybrid-Learning-Format durchgeführt und arbeitet durchgehend an praxisnahen Automatisierungsbeispielen, die von Block zu Block komplexer werden — vom einfachen Skript bis zum objektorientiert strukturierten Prozess. Neue Konzepte werden jeweils direkt an einem Automatisierungsbeispiel angewendet, statt isoliert erklärt zu werden.

Der Kurs wird in Vollzeit durchgeführt. Der genaue zeitliche Umfang richtet sich nach dem gewählten Anbieter und der jeweiligen Terminvariante.

Teilnehmende erhalten ein Trägerzertifikat über die vermittelten Kenntnisse zur Prozessautomatisierung mit Python; je nach Anbieter ergänzt um eine Abschlussprüfung. Eine externe Herstellerzertifizierung ist für diesen Kurs nicht vorgesehen.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

In vielen Unternehmen werden wiederkehrende Aufgaben nach wie vor manuell erledigt, obwohl sie sich mit überschaubarem Aufwand automatisieren ließen. Wer die in diesem Kurs vermittelten Fähigkeiten mitbringt, kann solche Prozesse selbstständig identifizieren und lösen, statt auf spezialisierte Entwicklerteams warten zu müssen. Der besondere Wert liegt in der Verbindung von praktischer Automatisierung und objektorientierter Strukturierung: Wer nur einzelne Skripte aneinanderreiht, stößt bei komplexeren Prozessen schnell an Grenzen. Die im Kurs vermittelte objektorientierte Herangehensweise erlaubt es, auch mehrstufige, verzweigte Abläufe übersichtlich abzubilden. Nicht zuletzt zahlt sich der Fokus auf Qualitätsmanagement langfristig aus: Automatisierungsskripte, die dokumentiert, getestet und versioniert sind, lassen sich auch von anderen Teammitgliedern übernehmen und weiterentwickeln — ein Aspekt, der bei rein funktionsorientierten Automatisierungskursen häufig zu kurz kommt, im späteren Arbeitsalltag aber über den tatsächlichen Nutzen eines automatisierten Prozesses entscheidet. Gerade der Schritt von einzelnen Funktionen zu objektorientiert strukturierten Prozessklassen zahlt sich aus, sobald ein Automatisierungsskript wächst: Was zunächst als kleines Hilfsskript beginnt, entwickelt sich im Arbeitsalltag häufig zu einem dauerhaft genutzten Werkzeug mit mehreren Ausbaustufen. Wer von Anfang an auf eine saubere Struktur mit Klassen, Methoden und klar geschnittenen Verantwortlichkeiten achtet, kann ein solches Werkzeug erweitern, ohne es bei jeder neuen Anforderung von Grund auf neu schreiben zu müssen — ein Unterschied, der sich über die Lebensdauer eines Automatisierungsprozesses deutlich bemerkbar macht.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Anwendungsentwickler/in
  • Python-Entwickler/in
  • Automatisierungsentwickler/in
  • Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung
  • Automation Engineer

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmiervorkenntnisse für diesen Kurs?

Nein, formale Abschlüsse oder Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Programmierkenntnisse lassen sich bei Bedarf im Kurs selbst aufbauen.

Welche Art von Arbeitsprozessen lässt sich mit diesem Kurs automatisieren?

Der Kurs eignet sich für wiederkehrende, regelbasierte Abläufe wie Dateiverarbeitung, Textbearbeitung oder mehrstufige interne Prozesse, die sich mit Python-Skripten reproduzierbar abbilden lassen.

Wird auch objektorientierte Programmierung behandelt?

Ja, ein eigener Block zeigt, wie sich komplexere Prozesse mit Klassen, Methoden und Properties objektorientiert strukturieren lassen.

Warum gibt es einen eigenen Block zu Qualitätsmanagement?

Automatisierte Prozesse müssen wartbar bleiben. Deshalb behandelt der Kurs Dokumentation, einfache Tests, Clean-Code-Prinzipien und Versionierung als eigenen Schwerpunkt.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Ein Trägerzertifikat über die vermittelten Kenntnisse zur Prozessautomatisierung mit Python, je nach Anbieter ergänzt um eine Abschlussprüfung.