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Backend-Entwicklung für Python-Programmierer – Kurs

Backend-Grundlagen für Python-Kenntnisse: SQL, objektorientierte Programmierung, SQLAlchemy und API-Entwicklung für den Aufbau datenbankgestützter Anwendungen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung ist in Teilzeit angelegt und im Hybrid-Learning-Format organisiert, sodass Berufstätige oder Personen mit anderen zeitlichen Verpflichtungen die Inhalte parallel zu bestehenden Terminen bearbeiten können. Der Umfang erlaubt es, alle vier Themenblöcke von SQL bis zur… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat zu den Grundlagen der Backend-Entwicklung für Python-Programmierer ab, das nach einer Abschlussprüfung ausgestellt wird. Es handelt sich um eine trägerinterne Qualifikation und keine herstellerseitige oder staatlich anerkannte Zertifizierung. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse in Python sowie Deutschkenntnisse auf Niveau B2 und Englischkenntnisse auf Niveau A2, da Fachbegriffe und Dokumentationen teilweise englischsprachig sind. Der Zugang erfolgt über einen Eignungstest; ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Kurs richtet sich an Personen, die bereits mit Python programmieren und nun den Schritt in die Backend-Entwicklung gehen möchten. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von relationalen Datenbanken, objektorientierter Programmierung und der praktischen Anbindung über SQLAlchemy, sodass am Ende eine funktionierende Verbindung zwischen Python-Code und Datenbank sowie erste API-Endpunkte entstehen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul SQL für die Backend-Entwicklung Der Kurs beginnt mit den SQL-Grundlagen, die für jede Backend-Anwendung die Basis bilden: das Anlegen, Abfragen und Pflegen relationaler Datenbanken. Wer bislang nur mit Python-eigenen Datenstrukturen wie Listen oder Wörterbüchern gearbeitet hat, lernt hier den Wechsel zu einem dauerhaften, mehrbenutzerfähigen Datenspeicher kennen, der unabhängig vom laufenden Python-Prozess existiert.

  • Aufbau relationaler Datenbanken und Tabellenstrukturen
  • Formulierung von SELECT-, INSERT-, UPDATE- und DELETE-Abfragen
  • Verknüpfung mehrerer Tabellen über Joins
  • Einsatz von Indizes zur Beschleunigung häufiger Abfragen
  • Datentypen und Constraints zur Sicherstellung der Datenintegrität
  • Abfrageoptimierung anhand einfacher Ausführungspläne

Modul Objektorientierte Programmierung in Python Im zweiten Block steht die objektorientierte Seite von Python im Fokus, die für strukturierten Backend-Code unverzichtbar ist.

  • Erstellen von Klassen und Objekten für wiederverwendbare Backend-Komponenten
  • Kapselung von Daten und Methoden innerhalb von Klassen
  • Einsatz von Vererbung zur Reduktion von Codeduplikation
  • Polymorphismus zur Gestaltung flexibler Schnittstellen
  • Aufbau modularer Programmstrukturen für wachsende Anwendungen
  • Best Practices für lesbaren und wartbaren objektorientierten Code

Modul Integration von SQL in Python-Backends Dieser Block verbindet die beiden vorangegangenen Themenfelder und zeigt, wie SQLAlchemy als Object-Relational-Mapper zwischen Python-Objekten und Datenbanktabellen vermittelt.

  • Einrichtung von SQLAlchemy-Modellen für bestehende Datenbanktabellen
  • Zuordnung von Python-Klassen zu relationalen Tabellenstrukturen
  • Entwicklung von API-Endpunkten für Create-, Read-, Update- und Delete-Operationen
  • Verarbeitung von Anfragedaten und Rückgabe strukturierter Antworten
  • Verwaltung von Datenbankverbindungen und Sessions in einer Backend-Anwendung
  • Testen von API-Endpunkten mit einfachen Beispielanfragen

Modul Leistungsoptimierung und Fehlermanagement Der letzte inhaltliche Block widmet sich der Robustheit und Effizienz von Backend-Anwendungen im praktischen Betrieb.

  • Analyse und Optimierung langsamer SQL-Abfragen
  • Vermeidung typischer Performance-Fallen bei der Datenbankanbindung
  • Implementierung von Fehlerbehandlungsroutinen mit Try-Except-Blöcken
  • Umgang mit Datenbankfehlern und ungültigen Eingaben
  • Grundlagen sicherer Programmierrichtlinien im Backend-Kontext
  • Bedeutung von Code-Reviews und Tests für die Qualitätssicherung

Der praktische Teil führt die vier Themenblöcke in einer zusammenhängenden Beispielanwendung zusammen.

  • Aufbau einer relationalen Beispieldatenbank mit mehreren verknüpften Tabellen
  • Formulierung komplexer SQL-Abfragen mit Joins und Filterbedingungen
  • Entwurf einer Klassenstruktur für eine einfache Backend-Anwendung
  • Implementierung von Vererbung an einem praktischen Beispiel aus dem Anwendungsfall
  • Anbindung der Beispieldatenbank über SQLAlchemy an den Python-Code
  • Entwicklung mehrerer API-Endpunkte für CRUD-Operationen
  • Testen der Endpunkte mit Beispielanfragen und Auswertung der Rückgaben
  • Identifikation und Behebung einer bewusst eingebauten Performance-Schwachstelle
  • Einbau von Fehlerbehandlung für fehlerhafte oder unvollständige Anfragen
  • Durchführung eines einfachen Code-Reviews an eigenem und fremdem Code
  • Dokumentation der entwickelten API-Struktur
  • Präsentation der eigenen Backend-Lösung im Kurs

Der Kurs versteht Backend-Entwicklung nicht als isolierte Aneinanderreihung von SQL-Befehlen und Python-Syntax, sondern als Zusammenspiel: Eine gute Datenmodellierung nützt wenig, wenn der Python-Code sie nicht sauber abbildet, und eine elegante Klassenstruktur bringt wenig, wenn die zugrunde liegenden Abfragen ineffizient sind. Genau dieses Zusammenspiel wird in jedem Modul mitgedacht. In der praktischen Umsetzung entsteht so schrittweise eine vollständige, wenn auch kompakte Backend-Anwendung — von der ersten Tabelle über die Python-Klassenstruktur bis zum funktionierenden API-Endpunkt, der reale Daten verarbeitet. Dabei wird bewusst mit einer bereits bestehenden Datenbasis gearbeitet, sodass der Übergang zwischen den Modulen nicht bei null beginnt, sondern jeweils auf dem vorherigen Baustein aufsetzt: Die Tabellenstruktur aus dem SQL-Modul wird im OOP-Modul in Klassen gespiegelt, und genau diese Klassen werden anschließend über SQLAlchemy an die Datenbank zurückgebunden.

Lernziele:

  • SQL-Grundlagen zur Erstellung und Verwaltung relationaler Datenbanken sicher anwenden
  • Datenbanktabellen strukturieren und Beziehungen zwischen Tabellen sinnvoll modellieren
  • SQL-Abfragen zur Datenverarbeitung und Kommunikation mit Python-Anwendungen formulieren
  • Klassen und Objekte in Python entwerfen, die modularen und wartbaren Backend-Code ermöglichen
  • Vererbung und Polymorphismus einsetzen, um flexible Softwarearchitekturen zu gestalten
  • SQLAlchemy als Bindeglied zwischen Python-Code und SQL-Datenbank einsetzen
  • API-Endpunkte entwickeln, die Datenbanken für CRUD-Operationen abfragen und aktualisieren
  • SQL-Abfragen und Python-Code auf Effizienz und Geschwindigkeit hin optimieren
  • Fehlerbehandlung mit Try-Except-Blöcken für robustere Backend-Anwendungen implementieren
  • Sichere Programmierrichtlinien und Datenbankdesigns im Backend anwenden
  • Code-Reviews und Tests als festen Bestandteil der eigenen Entwicklungsarbeit einordnen
  • Eine einfache Backend-Anwendung von der Datenmodellierung bis zur API-Schnittstelle selbst umsetzen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Mitarbeitende mit Python-Grundkenntnissen, die sich Richtung Backend-Entwicklung weiterqualifizieren und ein Interesse an Datenverarbeitung sowie strukturierter Programmierung mitbringen.

  • Python-Kenntnisse besitzende Fachkräfte ohne bisherige Backend-Erfahrung
  • Mitarbeitende, die künftig in der Analyse und Interpretation von Daten tätig werden möchten
  • Quereinsteiger:innen mit Interesse an IT und Programmierung
  • Personen, die von der reinen Skriptentwicklung zur Anwendungsentwicklung wechseln möchten
  • Fachkräfte, die datenbankgestützte Auswertungen bislang manuell in Tabellenkalkulationen vorgenommen haben und diese durch eine strukturierte Backend-Lösung ablösen möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse in Python sowie Deutschkenntnisse auf Niveau B2 und Englischkenntnisse auf Niveau A2, da Fachbegriffe und Dokumentationen teilweise englischsprachig sind. Der Zugang erfolgt über einen Eignungstest; ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung werden erwartet.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs findet im Hybrid-Learning-Format in Teilzeit statt und kombiniert Präsenz- oder Online-Lerneinheiten mit selbstständiger Programmierarbeit am eigenen Rechner. Neue Konzepte werden zunächst erklärt und anschließend direkt an der wachsenden Beispielanwendung umgesetzt, sodass Theorie und praktischer Code eng miteinander verzahnt bleiben.

Die Weiterbildung ist in Teilzeit angelegt und im Hybrid-Learning-Format organisiert, sodass Berufstätige oder Personen mit anderen zeitlichen Verpflichtungen die Inhalte parallel zu bestehenden Terminen bearbeiten können. Der Umfang erlaubt es, alle vier Themenblöcke von SQL bis zur Leistungsoptimierung mit ausreichend Praxiszeit zu durchlaufen.

Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat zu den Grundlagen der Backend-Entwicklung für Python-Programmierer ab, das nach einer Abschlussprüfung ausgestellt wird. Es handelt sich um eine trägerinterne Qualifikation und keine herstellerseitige oder staatlich anerkannte Zertifizierung.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Python-Kenntnisse allein reichen selten aus, um eine vollständige Anwendung zu bauen, die Daten dauerhaft speichert und über Schnittstellen bereitstellt. Dieser Kurs schließt genau diese Lücke, indem er zeigt, wie Datenbank, objektorientierter Code und API-Schicht als ein zusammenhängendes System funktionieren. Für den Berufsalltag bedeutet das, dass Absolvent:innen nicht mehr nur einzelne Skripte schreiben, sondern verstehen, wie eine Backend-Anwendung strukturiert aufgebaut wird — von der Tabelle über die Klasse bis zum Endpunkt, der von einer anderen Anwendung angesprochen werden kann. Langfristig erleichtert dieses Fundament den Einstieg in größere Backend-Projekte, da die im Kurs vermittelten Prinzipien zu Datenmodellierung, Objektorientierung und Fehlerbehandlung unabhängig vom konkreten Framework in der Praxis immer wieder gebraucht werden. Ein weiterer Effekt zeigt sich im Umgang mit bestehendem Code: Wer verstanden hat, wie eine Datenbanktabelle in einer Python-Klasse abgebildet wird und wie ein API-Endpunkt beide Seiten miteinander verbindet, kann fremden Backend-Code deutlich schneller lesen und einordnen — eine Fähigkeit, die im Arbeitsalltag oft wichtiger ist als das reine Neuschreiben eigener Anwendungen.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Backend-Entwickler/in
  • Python-Entwickler/in
  • Datenbankentwickler/in
  • Softwareentwickler/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich bereits Python programmieren können, um teilzunehmen?

Ja, Python-Grundkenntnisse werden vorausgesetzt, da der Kurs direkt auf der Backend-Entwicklung aufbaut. Zusätzlich sind Deutschkenntnisse auf Niveau B2 und Englischkenntnisse auf Niveau A2 erforderlich.

Was genau lerne ich zum Thema SQLAlchemy?

Sie lernen, wie SQLAlchemy als Bindeglied zwischen Python-Klassen und relationalen Datenbanktabellen funktioniert und wie darauf aufbauend API-Endpunkte für CRUD-Operationen entwickelt werden.

In welchem Format findet der Kurs statt?

Der Kurs läuft im Hybrid-Learning-Format in Teilzeit, sodass sich Präsenz- oder Online-Einheiten mit selbstständiger Programmierarbeit am eigenen Rechner kombinieren lassen.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Sie erhalten nach einer Abschlussprüfung ein Trägerzertifikat zu den Grundlagen der Backend-Entwicklung für Python-Programmierer. Es handelt sich um eine trägerinterne, keine herstellerseitige Zertifizierung.

Baue ich im Kurs eine eigene Anwendung?

Ja, über die Module hinweg entsteht schrittweise eine Beispielanwendung mit eigener Datenbank, Python-Klassenstruktur und funktionierenden API-Endpunkten, die praktisch getestet werden.