Software & Webentwicklung
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Programmieren lernen: Python, OOP und SQL – Kurs

Grundlagenkurs für professionelle Softwareentwicklung: Python-Programmierung, objektorientierte Konzepte und relationale Datenbanken mit SQL — von der Komponente zum funktionsfähigen Softwareprojekt.

Auf einen Blick

DauerJe nach Anbieter und gØ am Markt
FormatPräsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Wer Software nicht nur ausprobieren, sondern planen und tatsächlich umsetzen will, braucht mehr als ein paar Zeilen Code. Dieser Kurs vermittelt fundierte Programmierkenntnisse, die für die Planung und Umsetzung komplexer Softwareprojekte erforderlich sind: von den Grundlagen der Sprache Python über die objektorientierte Programmierung bis zur Arbeit mit relationalen Datenbanken über SQL. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das isolierte Erlernen einzelner Befehle, sondern das Zusammenspiel aus Programmierlogik, sauberer Struktur und Datenhaltung, wie es in professionellen Softwareprojekten gebraucht wird.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 12.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

21

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 10 erfassten Orten

Regionen

5 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerzertifikat mit Abschlussprüfung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate13×

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €13×

Häufige Kursorte

  • Leipzig
  • Wiesbaden
  • Stuttgart
  • Dortmund
  • Hannover
  • Bochum

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen
  • Hessen
  • Baden-Württemberg
  • Sachsen
  • Niedersachsen

Vermittelte Kompetenzen

  • Python
  • Objektorientierte Programmierung (OOP)
  • SQL
  • Relationale Datenbanken
  • Fehlerbehandlung und Debugging
  • Softwarearchitektur-Grundlagen
  • Code-Dokumentation

Zugeordnete Zielberufe

  • Mathematik (grundständig)1.984 Stellen/12 Mon.
  • Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
  • Informationsmanagement (grundständig)84 Stellen/12 Mon.
  • Assistent/Assistentin für Informatik (Wirtschaftsinformatik)42 Stellen/12 Mon.
  • Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik)7 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 21 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Block 1 — Python-Grundlagen für die professionelle Entwicklung Der erste Baustein legt das Fundament: Wer Software professionell entwickeln will, muss die Grundbausteine der Sprache sicher beherrschen, bevor komplexere Strukturen hinzukommen. Im Mittelpunkt stehen Syntax, Kontrollfluss und der saubere Umgang mit Daten innerhalb eines Programms.

  • Variablen, Datentypen und Operatoren in Python
  • Kontrollstrukturen: Schleifen, Bedingungen und Verzweigungen
  • Funktionen definieren, aufrufen und mit Parametern arbeiten
  • Ein- und Ausgabe sowie Dateiverarbeitung
  • Fehlerbehandlung mit Try-Except-Konstrukten
  • Lesbaren, dokumentierten Code nach gängigen Konventionen schreiben

Block 2 — Objektorientierte Programmierung (OOP) Sobald ein Programm über wenige Zeilen hinauswächst, wird Struktur entscheidend. Dieser Block vermittelt, wie sich Software mithilfe von Klassen und Objekten so aufbauen lässt, dass sie auch bei wachsendem Funktionsumfang übersichtlich bleibt.

  • Klassen und Objekte als Bausteine strukturierter Programme
  • Attribute und Methoden zur Kapselung von Daten und Verhalten
  • Vererbung zur Wiederverwendung und Erweiterung von Funktionalität
  • Polymorphismus und der gezielte Einsatz unterschiedlicher Objekttypen
  • Modulare Aufteilung eines Programms in mehrere Klassen
  • Wartbarkeit als durchgängiges Gestaltungsprinzip

Block 3 — Relationale Datenbanken und SQL Kaum eine reale Anwendung kommt ohne dauerhafte Datenhaltung aus. Dieser Baustein vermittelt die Grundlagen relationaler Datenbanken und zeigt, wie Python-Programme gezielt auf strukturierte Daten zugreifen.

  • Aufbau relationaler Datenbanken: Tabellen, Schlüssel und Beziehungen
  • SQL-Abfragen zum Lesen, Filtern und Aggregieren von Daten
  • Daten anlegen, ändern und löschen über SQL-Befehle
  • Verbindung zwischen Python-Programmen und einer Datenbank herstellen
  • Abfragen so gestalten, dass sie performant bleiben
  • Typische Fehlerquellen beim Datenbankzugriff vermeiden

Block 4 — Von der Komponente zum Softwareprojekt Der letzte Baustein führt Programmierlogik, Objektorientierung und Datenhaltung zu einem funktionierenden Ganzen zusammen. Im Fokus steht die Frage, wie aus einzelnen Bausteinen ein Softwareprojekt entsteht, das nachvollziehbar geplant und umgesetzt wurde.

  • Eine Projektidee in einzelne Programmierschritte zerlegen
  • Datenmodell und Programmstruktur gemeinsam planen
  • Klassen, Funktionen und Datenbankzugriffe in einer Anwendung kombinieren
  • Testdaten für die Entwicklung und Fehlersuche einsetzen
  • Code schrittweise erweitern, ohne bestehende Funktionen zu gefährden
  • Den eigenen Code für andere nachvollziehbar dokumentieren

Praxisblock — Von der Idee zur lauffähigen Anwendung

  • Ein Datenmodell für eine kleine Beispielanwendung entwerfen
  • Die passenden Tabellen und Beziehungen in SQL anlegen
  • Eine Python-Klasse zur Abbildung eines zentralen Objekts der Anwendung schreiben
  • Vererbung einsetzen, um verwandte Objekttypen abzubilden
  • Eine Funktion zur Verbindung von Python-Code und Datenbank implementieren
  • Daten über die Anwendung einfügen, auslesen und aktualisieren
  • Eingaben auf Plausibilität prüfen und Fehler abfangen
  • Eine einfache Kommandozeilen-Oberfläche für die Anwendung bauen
  • Testfälle für zentrale Funktionen der Anwendung formulieren
  • Den Code in nachvollziehbare Module aufteilen
  • Eine kurze technische Dokumentation zur eigenen Anwendung verfassen
  • Die fertige Anwendung im Kurs vorstellen und Rückmeldungen einarbeiten

Wer diesen Kurs abschließt, hat nicht nur Python-Syntax gelernt, sondern einmal den vollständigen Weg von der Idee bis zur lauffähigen, datenbankgestützten Anwendung durchlaufen. Genau dieser Gesamtüberblick unterscheidet professionelle Softwareentwicklung von reinem Skripting. Damit ist eine Grundlage gelegt, auf der sich sowohl Richtung Backend-Entwicklung als auch Richtung Datenanalyse oder Automatisierung weiterbauen lässt — je nachdem, welche der erlernten Bausteine im weiteren Werdegang stärker in den Vordergrund rücken.

Lernziele:

  • Grundlegende Syntax, Datentypen und Kontrollstrukturen von Python sicher anwenden
  • Funktionen zur Strukturierung und Wiederverwendung von Code einsetzen
  • Datenstrukturen wie Listen, Dictionaries und Sets zielgerichtet nutzen
  • Prinzipien der objektorientierten Programmierung (OOP) auf eigene Projekte übertragen
  • Klassen, Objekte und Vererbung zur Entwicklung modularer Strukturen einsetzen
  • Software so gestalten, dass sie nachhaltig wartbar und erweiterbar bleibt
  • SQL zur effizienten Speicherung und gezielten Abfrage strukturierter Daten einsetzen
  • Datenbankzugriffe so gestalten, dass sie performante Abläufe unterstützen
  • Python-Anwendungen mit relationalen Datenbanken verbinden
  • Fehler systematisch eingrenzen und Code Schritt für Schritt debuggen
  • Eine Projektidee in überschaubare, umsetzbare Programmierschritte zerlegen
  • Ein kleines Softwareprojekt eigenständig von der Planung bis zur lauffähigen Anwendung umsetzen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Einsteiger/innen, Quereinsteiger/innen und beruflich Interessierte, die Kompetenzen in Softwareentwicklung, Datenanalyse, Automatisierung oder technisch geprägten Fachbereichen ausbauen möchten. Formale Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; wer bereits erste Erfahrungen mit Python oder einer anderen Programmiersprache mitbringt, kann darauf systematisch aufbauen.

  • Berufstätige, die in die Softwareentwicklung wechseln möchten
  • Quereinsteiger/innen ohne bisherige Programmiererfahrung
  • Fachkräfte aus IT-nahen Bereichen, die Python gezielt vertiefen wollen
  • Personen, die eine Grundlage für Datenanalyse oder Automatisierung suchen
Voraussetzungen:

Formale Abschlüsse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Erste Erfahrungen mit Python oder einer anderen Programmiersprache sind hilfreich, damit die praktischen Übungen leichter fallen, sind aber keine Bedingung. Der Kurs eignet sich auch für Teilnehmende, die vorhandene Grundlagen systematisch ausbauen und erstmals strukturiert mit Datenbanken arbeiten möchten.

Ablauf & Abschluss

Die vier Themenblöcke bauen aufeinander auf: Programmierlogik, Objektorientierung und Datenbankanbindung werden zunächst einzeln erarbeitet und anschließend in einem gemeinsamen Übungsprojekt zusammengeführt. Theorieeinheiten wechseln sich durchgehend mit Programmierübungen am eigenen Rechner ab, sodass neue Konzepte direkt im Code angewendet werden.

Der zeitliche Umfang richtet sich nach dem gewählten Anbieter und der jeweiligen Terminvariante; genaue Angaben zu Vollzeit- oder Teilzeitformaten sind im Buchungsprozess einsehbar. Da vier inhaltlich aufeinander aufbauende Themenblöcke durchlaufen werden, empfiehlt sich kontinuierliches Üben zwischen den Einheiten.

Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat sowie einer Abschlussprüfung ab, die den erfolgreichen Abschluss der Inhalte zu Python, objektorientierter Programmierung und SQL bestätigt.

Nutzen & Perspektiven

Der besondere Wert dieses Kurses liegt darin, dass er drei Bereiche verbindet, die in vielen Einsteigerkursen getrennt unterrichtet werden: Programmierlogik, Objektorientierung und Datenbankarbeit. Wer alle drei versteht, kann nicht nur Übungsaufgaben lösen, sondern tatsächlich eine kleine Anwendung von Grund auf bauen. Gerade weil moderne Softwareprojekte selten aus reinem Skriptcode bestehen, sondern strukturierte Daten verarbeiten und dauerhaft speichern müssen, ist die Kombination aus OOP und SQL ein realistisches Abbild dessen, was in der beruflichen Praxis tatsächlich gebraucht wird. Für den weiteren beruflichen Weg schafft der Kurs eine Grundlage, von der aus sich mehrere Richtungen weiterverfolgen lassen: vertiefte Backend-Entwicklung, Datenbankentwicklung oder die Automatisierung von Arbeitsabläufen mit Python. Alle drei Richtungen greifen dabei auf dasselbe Fundament aus Programmierlogik, Objektorientierung und Datenbankzugriff zurück, das der Kurs von Anfang an gemeinsam aufbaut.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Mathematik (grundständig)
    1.984 Stellen
  • Technische Informatik (grundständig)
    469 Stellen
  • Informationsmanagement (grundständig)
    84 Stellen
  • Assistent/Assistentin für Informatik (Wirtschaftsinformatik)
    42 Stellen
  • Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik)
    7 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich schon programmieren können, um teilzunehmen?

Nein, formale Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Erste Erfahrung mit Python oder einer anderen Sprache ist hilfreich, der Kurs baut die Grundlagen aber systematisch von Anfang an auf.

Welche Rolle spielt SQL in diesem Kurs?

SQL wird als eigener Themenblock behandelt, damit Teilnehmende relationale Datenbanken anlegen, abfragen und mit ihren Python-Programmen verbinden können — eine zentrale Fähigkeit für reale Softwareprojekte.

Wird am Ende ein eigenes Projekt umgesetzt?

Ja, im Praxisblock entwickeln Teilnehmende eine kleine, datenbankgestützte Anwendung, in der Programmierlogik, Objektorientierung und SQL zusammengeführt werden.

Was unterscheidet diesen Kurs von einem reinen Python-Grundkurs?

Der Kurs bleibt nicht bei der Syntax stehen, sondern verbindet Python gezielt mit objektorientierter Programmierung und relationalen Datenbanken, um ein realistisches Bild professioneller Softwareentwicklung zu vermitteln.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein Trägerzertifikat, das auf einer Abschlussprüfung zu den Kursinhalten basiert.