Software & Webentwicklung
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Python Webentwicklung mit Flask: Kurs & Zertifikat

Python-Webentwicklung mit Flask: leichtgewichtige Webanwendungen und APIs bauen, mit SQLAlchemy an Datenbanken anbinden und produktionsreif deployen.

Auf einen Blick

DauerVollzeitØ am Markt
FormatOnline & Präsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Dieser Kurs vermittelt, wie man mit Python und dem Microframework Flask eigenständige Webanwendungen entwickelt – von der ersten Route bis zur produktionsreifen Bereitstellung. Teilnehmende lernen die Grundlagen der Python-basierten Webentwicklung kennen, ordnen Flask im Vergleich zum umfangreicheren Framework Django ein und erarbeiten sich praxisnah, wie Routen und Views aufgebaut werden, wie Datenbanken über SQLAlchemy angebunden werden und wie eine fertige Anwendung über WSGI-Server wie Gunicorn oder uWSGI auf einem Produktionsserver läuft. Der Fokus liegt durchgehend auf Flask als schlankem, flexiblem Werkzeug für Webseiten und APIs mit überschaubarem Setup-Aufwand.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 03.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

zu diesem Kurs erfasst

Angebote

48

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 16 erfassten Orten

Regionen

8 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerzertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning93 %
  • Virtuelles Klassenzimmer7 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate28×

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €28×

Häufige Kursorte

  • Dortmund
  • Düsseldorf
  • Laatzen bei Hannover
  • Leipzig
  • Hannover
  • Köln

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen13×
  • Niedersachsen
  • Sachsen
  • Hessen
  • Baden-Württemberg
  • Bremen

Vermittelte Kompetenzen

  • Python
  • Flask
  • SQLAlchemy
  • Django (Grundlagen)
  • Gunicorn
  • uWSGI
  • Webentwicklung
  • REST-APIs

Zugeordnete Zielberufe

  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Anwendungsentwicklung5.601 Stellen/12 Mon.
  • Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
  • Assistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)64 Stellen/12 Mon.
  • Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik)7 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 48 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der Kurs gliedert sich in vier inhaltliche Blöcke, die den gesamten Entwicklungsweg einer Flask-Anwendung abbilden, ergänzt um einen umfangreichen Praxisblock zur Umsetzung eines zusammenhängenden Projekts. Im ersten Block Grundlagen der Python-basierten Webentwicklung wird das Fundament gelegt: Wie funktioniert eine Webanwendung grundsätzlich, und wo unterscheiden sich die beiden bekanntesten Python-Webframeworks?

  • Aufbau und Funktionsweise Python-basierter Webanwendungen
  • Einführung in die Webframeworks Flask und Django
  • Unterschiede zwischen Flask als Microframework und Django als umfangreicherem Framework
  • Einsatzgebiete beider Frameworks für unterschiedliche Projektanforderungen
  • Entscheidungskriterien, wann Flask die passendere Wahl gegenüber Django ist
  • Aufbau einer ersten lauffähigen Flask-Anwendung

Der zweite Block Entwicklung mit Flask vertieft die praktische Arbeit mit dem Framework selbst und zeigt, wie aus einzelnen Routen eine vollständige Anwendung entsteht.

  • Erstellen leichtgewichtiger Webanwendungen mit minimalem Setup
  • Implementieren von Routen für unterschiedliche URLs und Anwendungsfälle
  • Views für einfache Webseiten strukturieren
  • Views für APIs aufbauen, die Daten statt HTML-Seiten liefern
  • Verarbeitung von Anfragen und Rückgabe strukturierter Antworten
  • Organisation wachsender Flask-Projekte in nachvollziehbare Codestrukturen

Im dritten Block Datenbankintegration und Verwaltung geht es darum, Flask-Anwendungen mit einer persistenten Datenhaltung zu verbinden.

  • Einsatz von SQL-Datenbanken innerhalb von Flask-Projekten
  • Einsatz von NoSQL-Datenbanken als Alternative für bestimmte Anwendungsfälle
  • Automatisierung von Datenbankoperationen mit SQLAlchemy
  • Abbildung von Datenmodellen als Python-Klassen über SQLAlchemy
  • Datenbankabfragen aus dem Anwendungscode heraus formulieren
  • Konsistente Verwaltung von Datenbankverbindungen im Anwendungslebenszyklus

Der vierte Block Best Practices und Deployment rundet den Kurs ab, indem er von der lokalen Entwicklung zur produktiven Bereitstellung überleitet.

  • Sicherheitsstandards für Webanwendungen einhalten
  • Best Practices für sichere und wartbare Flask-Anwendungen anwenden
  • Bereitstellung von Anwendungen auf Produktionsservern
  • Einsatz von WSGI-Servern wie Gunicorn zur produktiven Ausführung
  • Einsatz von uWSGI als Alternative zur Anwendungsbereitstellung
  • Unterschiede zwischen lokalem Entwicklungsserver und produktivem WSGI-Betrieb einordnen

Im ergänzenden Praxisblock werden alle Bausteine zu einem zusammenhängenden Projekt zusammengeführt, sodass Teilnehmende den gesamten Weg von der ersten Route bis zur laufenden Anwendung selbst durchlaufen.

  • Ein vollständiges Flask-Projekt von Grund auf konzipieren
  • Routen und Views für die zentralen Funktionen der Anwendung entwerfen
  • Ein Datenmodell mit SQLAlchemy definieren und an die Anwendung anbinden
  • Datenbankoperationen wie Anlegen, Lesen, Aktualisieren und Löschen umsetzen
  • Eine einfache API-Schnittstelle neben den klassischen Webseiten-Views aufbauen
  • Sicherheitsrelevante Aspekte wie Eingabevalidierung im eigenen Projekt berücksichtigen
  • Die Anwendung lokal testen und Fehler im Anfrage-Antwort-Zyklus beheben
  • Konfigurationsunterschiede zwischen Entwicklungs- und Produktionsumgebung einrichten
  • Die Anwendung mit einem WSGI-Server wie Gunicorn produktionsreif bereitstellen
  • Den eigenen Code hinsichtlich Lesbarkeit und Wartbarkeit überarbeiten
  • Eine Vergleichsbetrachtung anstellen, wie sich dasselbe Projekt in Django unterscheiden würde
  • Das fertige Projekt als Referenz für eigene künftige Flask-Anwendungen dokumentieren

Die vier Blöcke bauen bewusst aufeinander auf: Die im ersten Block getroffene Einordnung von Flask gegenüber Django begründet, warum im zweiten Block bewusst leichtgewichtige Routen statt eines vollständigen Framework-Gerüsts im Mittelpunkt stehen, während der dritte Block zeigt, wie trotz dieser Schlankheit eine vollwertige Datenbankanbindung über SQLAlchemy möglich ist. Der vierte Block schließlich macht deutlich, dass eine lokal lauffähige Flask-Anwendung erst durch einen WSGI-Server wie Gunicorn oder uWSGI zu einer produktionstauglichen Webanwendung wird. Am Ende des Kurses steht die Fähigkeit, eine eigene Flask-Anwendung von der ersten Route über die Datenbankanbindung bis zur produktiven Bereitstellung selbstständig zu planen und umzusetzen.

Lernziele:

  • Grundlagen der Python-basierten Webentwicklung verstehen und einordnen
  • Flask und Django in ihren jeweiligen Einsatzgebieten und Stärken unterscheiden
  • Leichtgewichtige Webanwendungen mit Flask bei minimalem Setup aufsetzen
  • Routen definieren, um unterschiedliche URLs auf passende Funktionen abzubilden
  • Views implementieren, die sowohl einfache Webseiten als auch APIs bedienen
  • SQL- oder NoSQL-Datenbanken in Flask-Projekte einbinden
  • Datenbankoperationen mit SQLAlchemy automatisieren und strukturieren
  • Datenmodelle objektorientiert abbilden, um sie im Code konsistent zu nutzen
  • Sicherheitsstandards und Best Practices für Webanwendungen anwenden
  • Typische Sicherheitsrisiken bei Webanwendungen erkennen und gezielt vermeiden
  • Anwendungen über WSGI-Server wie Gunicorn oder uWSGI auf Produktionsservern bereitstellen
  • Den vollständigen Weg von der lokalen Entwicklung bis zum laufenden Produktivbetrieb nachvollziehen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Personen mit Interesse an Webentwicklung, die Python bereits in Grundzügen kennen oder parallel dazu vertiefen möchten, und die eine praxisnahe Einführung in ein schlankes, weit verbreitetes Webframework suchen. Er eignet sich sowohl für Personen, die eigene Webprojekte umsetzen möchten, als auch für solche, die sich beruflich in Richtung Backend- oder Full-Stack-Entwicklung orientieren.

  • Personen mit Python-Grundkenntnissen, die in die Webentwicklung einsteigen möchten
  • Fachkräfte, die eigene Webanwendungen oder APIs mit überschaubarem Aufwand umsetzen wollen
  • Quereinsteiger:innen mit Interesse an Backend-Entwicklung und Datenbankanbindung
  • Personen, die Flask gezielt als Alternative zu umfangreicheren Frameworks wie Django kennenlernen möchten
Voraussetzungen:

Formale Abschlüsse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Sinnvoll sind grundlegende Python-Kenntnisse, da der Kurs zügig zur praktischen Arbeit mit Flask übergeht, sowie ein grundsätzliches Verständnis für den Aufbau von Webseiten und deren Kommunikation über Anfragen und Antworten. Erste Erfahrungen mit Datenbanken erleichtern den Einstieg in den Block zur Datenbankintegration, sind jedoch keine zwingende Voraussetzung.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs findet im Hybrid-Learning-Format statt und wird in Vollzeit absolviert. Jedes Konzept – von der ersten Route bis zum Produktions-Deployment – wird direkt im eigenen Code umgesetzt, sodass Teilnehmende Flask nicht nur beschrieben bekommen, sondern von Anfang an eine eigene Anwendung aufbauen und schrittweise erweitern. Der Vergleich zu Django dient dabei durchgehend als Orientierungshilfe, um die Entscheidungen hinter Flask als schlankem Framework nachvollziehbar zu machen.

Der Kurs wird in Vollzeit durchgeführt und deckt die vier beschriebenen Themenblöcke von den Grundlagen der Webentwicklung über die praktische Flask-Entwicklung und Datenbankintegration bis zum Deployment ab. Der zeitliche Rahmen ist so gestaltet, dass neben der Vermittlung der Konzepte ausreichend Raum für die eigenständige Umsetzung eines zusammenhängenden Projekts bleibt.

Je nach Anbieter schließt der Kurs mit einem trägerinternen Zertifikat ab, teils nach einer zusätzlichen Abschlussprüfung, in der die zentralen Kursinhalte praktisch nachgewiesen werden. Es handelt sich nicht um eine staatlich anerkannte Prüfung, sondern um eine qualifizierte Bestätigung der erworbenen Kenntnisse in der Python-Webentwicklung mit Flask.

Nutzen & Perspektiven

Wer diesen Kurs abschließt, kann eigenständig Webanwendungen und APIs mit Flask entwickeln, statt nur einzelne Codebeispiele nachzuvollziehen. Besonders wertvoll ist dabei die bewusste Fokussierung auf Flask als leichtgewichtiges Werkzeug: Anders als bei umfangreicheren Frameworks lernen Teilnehmende, mit minimalem Setup schnell zu einer lauffähigen Anwendung zu kommen, was gerade für kleinere Projekte, Prototypen oder API-Backends ein entscheidender Vorteil ist. Ein weiterer Mehrwert liegt in der Verbindung von Entwicklung und Betrieb: Der Kurs endet nicht bei einer lokal funktionierenden Anwendung, sondern führt bis zur produktiven Bereitstellung über WSGI-Server wie Gunicorn oder uWSGI. Diese Praxisnähe unterscheidet den Kurs von reinen Einführungen, die beim lokalen Entwicklungsserver stehenbleiben, und vermittelt ein realistisches Bild davon, was nötig ist, damit eine Webanwendung tatsächlich produktiv läuft. Für den weiteren beruflichen Weg eröffnet der Kurs Perspektiven in Rollen wie Webentwickler:in, Backend-Entwickler:in oder Full-Stack-Entwickler:in. Die erworbenen Fähigkeiten – von der Routen- und View-Entwicklung über die Datenbankanbindung mit SQLAlchemy bis zum Deployment mit WSGI-Servern – bilden ein praxistaugliches Fundament, auf dem sich sowohl eigene Webprojekte als auch der Einstieg in professionelle Softwareentwicklungsteams aufbauen lässt.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Anwendungsentwicklung
    5.601 Stellen
  • Technische Informatik (grundständig)
    469 Stellen
  • Assistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)
    64 Stellen
  • Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik)
    7 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich Django kennen, um Flask zu lernen?

Nein, der Kurs fokussiert auf Flask als eigenständiges Microframework. Django wird nur zur Einordnung herangezogen, damit Teilnehmende verstehen, wann Flask und wann ein umfangreicheres Framework die passendere Wahl ist.

Welche Rolle spielt SQLAlchemy im Kurs?

SQLAlchemy wird eingesetzt, um Datenbankoperationen innerhalb von Flask-Projekten zu automatisieren und Datenmodelle als Python-Klassen abzubilden, statt SQL-Befehle manuell zu schreiben.

Lernt man auch, wie eine Flask-Anwendung produktiv läuft, oder bleibt es beim lokalen Testen?

Der Kurs behandelt ausdrücklich das Deployment auf Produktionsservern über WSGI-Server wie Gunicorn oder uWSGI, sodass der gesamte Weg von der lokalen Entwicklung bis zum Produktivbetrieb abgedeckt wird.

Welche Python-Vorkenntnisse benötige ich?

Grundlegende Python-Kenntnisse sind hilfreich, da der Kurs zügig zur praktischen Flask-Entwicklung übergeht. Formale Abschlüsse sind nicht erforderlich.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Je nach Anbieter erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat, teils nach einer Abschlussprüfung. Es handelt sich um eine qualifizierte Bestätigung der erworbenen Kenntnisse, keine staatliche Prüfung.